Beiträge von Olaf G

    Hallo Thomas,

    vielen Dank für Deinen Bestimmungsvorschlag! Ich habe mir Deinen Kandidaten angeschaut und ich glaube, dass das von der Größe her nicht passen kann. Das Bild ist mit 6,1-facher Vergrößerung aufgenommen und wurde etwas beschnitten, so dass das Endergebnis ca. 5,5 mm Bildbreite zeigt, d.h. die FKs sind 1 mm im Durchmesser oder kleiner.

    Von oben gesehen sieht es so aus, als würde die Pilze flach auf dem Substrat (vermutlich Buche) aufliegen.

    LG Olaf

    Jawohl, unkooperativ! Mein Wunsch wäre eine Gruppe, die mir alle Wachstumsstadien zeigt und mir Einblick in mindestens ein "Gelege" gewährt, während ich die anderen Pilze seitlich in ihrer kolbenförmigen Struktur zeigen kann. Das ist mir bis jetzt nicht gelungen. Siehe hier:


    Herzlichen Glückwunsch zu dem Perser! Die Vogelnestpilze hast Du sehr gut festgehalten und da Deine Augen jetzt konditioniert sind, wirst Du sie regelmäßig wiederfinden. Und ja, ich gebe Dir recht, was das Fotografieren dieser Pilze angeht. Sie stehen wegen ihres unkooperativen Verhaltens ganz weit oben auf meiner Pilzfotografen-Feindesliste... LG Olaf

    Hallo zusammen,


    vor drei Tagen fand ich beim Fotografieren folgenden Pilz:



    Habitat war Laubwald, hauptsächlich Eiche und Buche. Es war sehr trocken, der größte FK ist noch relativ klein, Hutdurchmesser vielleicht 6 cm.

    Zuerst dachte ich an einen Steinpilz (kenne mich halt nicht aus), aber die gelben Röhren lassen mich daran zweifeln.

    Gelbporige Raufüße scheinen hier in der Gegend (Lahnberge bei Marburg in Hessen) nicht allzu häufig zu sein.

    Lässt sich der Pilz anhand des Bildes bestimmen?


    Vielen Dank für Eure Hilfe!


    LG Olaf

    So, jetzt habe ich meine Angst überwunden. Das hier gehört nicht zu den besten Fotos, das gehört zu meinen schönsten Pilzen! "Las Vegas"-Ausführung (Viel Licht in der Dunkelheit), Asche auf mein Haupt...

    ................

    Das ist doch gut geworden, da hast du schon schlechtere Bilder gezeigt..... :glol:

    Die waren nicht schlechter, man hat sie nur mit falschen Augen gesehen! g:-)

    Wer ist "man"? der Fotograf oder der Betrachter? g:D

    Sorry Steffen,


    aber da muss ich reingrätschen und Timm zur Seite stehen. Sehr kleine Wassertropfen können sehr wohl annähernd "perfekt kreisförmig" aufliegen oder sogar hängen. In dem folgenden Bild hat der Wassertropfen oben einen Durchmesser von 0,6mm. Die Oberflächenspannung des Wassers hält bei dieser Tropfengröße alles relativ perfekt in Form, ganz zu Schweigen von den kleineren Wassertropfen im Bild. Und das hat nichts mit Photoshop zu tun, sondern allein mit Physik.



    Wenn gewünscht liefere ich gerne die 200 Einzelbilder.


    LG, Olaf


    Edit: Und ich habe sie nicht selbst hinzugefügt!

    Nebenbei,...ich hab mir vorgenommen, so einen Geweihförmigen Schleimpilz auch zu fotografieren. Dazu muss ich ihn züchten. Ich kläre gerade, ob es den irgendwo gibt.

    Hallo Martin,


    mit der GFX? Du brauchst ordentlich Vergrößerung, bei Kleinbildformat sehe ich 6- bis 7-fache Vergrößerung schon fast als Untergrenze für den Geweihförmigen Schleimpilz, bei der GFX also eher noch mehr. Bin gespannt, welches (Mikroskop-)Objektiv du verwendest, um den Bildkreis abzudecken.

    Gezüchtet habe ich den noch nie, er findet sich in Massen nach etwas Regen im Wald (ich mache die Bilder immer vor Ort).


    LG Olaf

    Hallo Paulis, ich liebe diese Fallschirme, weshalb packst Du das Bild nicht in den nächsten Fotowettbewerb?

    LG Olaf

    Rock in Peace, Ozzy:

    Sehr Schade, er hatte auch einen guten Einfluss auf den deutschen Schlager

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    :thumbup:

    Geil!

    Hallo zusammen,


    gestern stieß ich beim Fotografieren auf den folgenden Pilz:



    Farben sollten passen, Licht war relativ neutral, habe eine Graukarte als Referenz verwendet.

    Substrat war ziemlich vermodertes Laubholz, schwer zu sagen was, evtl. Birke?

    Hutdurchmesser ist 18mm.


    Mich haben diese rosa, am Fuß fast amethysthaften Farben gewundert.


    Vom Habitus sah es fast wie ein kleiner Austernseitling aus, aber das passt nun mal garnicht in die Jahreszeit...


    Wisst Ihr, was das für ein Pilz sein könnte?


    LG Olaf

    Man kann natürlich auf eine Fachkamera mit verstellbarem Front- und Rückteil und damit auf die Scheimpflug" sche Schärfendehnung zurückgreifen. Allerdings muss man dann mit Diaplanfilm vorlieb nehmen, denn digitale Rückteile für diese Formate ( 9 x12 u. größer) - nicht dass ich wüsste. Für eine ordinäre Knollenblätterpilzsuppe funktioniert das hervorragend, echte Makros dagegen, ich weiß das nicht wirklich. Was man digital stemmen kann, sind Mittelformatbilder. Ich habe eine Kamera mit 102 MP, die man als Rückteil an eine Fachkamera ansetzen kann. Ein Problem sind vielleicht auch die Objektive, die nicht für die digitale Welt gerechnet sind.

    Hallo Martin,


    bei der Vergrößerung reicht die Scheimpflugsche Schärfedehnung nicht aus, zumal im Fall des Geweihförmigen Schleimpilzes das Motiv im rechten Winkel zur Kamera ausgerichtet war. Ich habe einen Mirex T/S-Adapter Pentax 645 auf Canon EF und einen Mirex T/S-Adapter Canon EF auf Sony E. Beide kombiniert geben mir auf meiner Sony A7rII Tilt, Swing, Shift, Fall, Rise, also quasi alles, was eine Fachkamera kann. Das ist für die Landschaftsfotografie (oder auch für Produktfotografie) sehr nützlich und ich mache fast keine Landschaftsfotos ohne Tilt, aber für die Abbildungsmaßstäbe, die für die Pilzfotografie benötigt werden, hilft das nicht wirklich weiter.


    LG Olaf

    Ich bemerkte bei mir aber eine optische Ermüdung, was dieses technische Stilmittel angeht, weil insbesondere die Bildästhetik wenig variabel ist. Ich würde mir wünschen, hier mehr Bilder zu sehen, die ohne Stacking aufgenommen worden sind.

    Ja, das verstehe ich nur zu gut.


    Das Stacking ist kein Allheilmittel, es "löst" (darüber kann man sich streiten) zu einem gewissen Grad bestimmte Fragestellungen (u. a. Diffraktion, Freistellung vom Hintergrund) und ersetzt sie durch andere Fragestellungen, die sich durch die Dreidimensionalität des Motives ergeben (u. a. Halos, je nach verwendeter Aufnahmemethode perspektivische Änderungen usw.). Letztendlich versucht die Software (in oder außerhalb der Kamera) Bilder zusammenzusetzen, die nicht wirklich zu 100% zusammenpassen. Das gelingt um so besser, je geringer der Abbildungsmaßstab und/oder je weniger komplex die räumliche Struktur des Motives ist, was zu einem gewissen Grad zu einer "Eintönigkeit" der Resultate führt.


    Meines Erachtens liegt die Kunst darin, die Technik so einzusetzen, dass sie zwar notwendig für das erzielte Resultat ist, aber hinsichtlich der Defizite möglichst unerkennbar bleibt und die von Dir genannte wenig variable Bildästhetik vermeidet.


    Mein Bild des Geweihförmigen Schleimpilzes ist kein gutes Beispiel für eine gelungene Umsetzung dieses Zieles. Bei 6,3-facher Vergrößerung im freien Feld nehmen die technischen Probleme dermaßen zu, dass sie sich in ästhetischer Hinsicht nur selten befriedigend lösen lassen. Umgekehrt wäre das Bild ohne Stacking nicht machbar, da bei einer Einzelaufnahme die für den Schärfebereich benötigte effektive Blende so klein sein müsste, dass das Bild durch die daraus resultierende Beugungsunschärfe keinerlei Details mehr zeigen würde.


    LG Olaf