Beiträge von Thorwulf

    Es gibt was typisches ausm Osten halt.....

    Fettbemme? Mutzbraten? Roster? g:D :gzwinkern:


    Am Freitag würde ich als Besucher ggf. auch schon Vormittag/Mittag mit am Start sein, aber gegen Abend müsste ich mich mal für 2 - 3 Stunden ausklinken. Falls es am KiEZ WLAN gibt, kann ich Vorort bleiben - hab da ein Webinar, welches ich nicht verpassen will.


    Beim Essen u. Schnippeln bin ich dann vermutlich raus, aber zum Abwasch sollte ich dann den 20-Mann-/Frau-Spültrupp noch um eine Spülkraft verstärken können. :P :D ;)


    LG Marcel

    Hallo Steffen,

    Wie seht ihr das?

    ich kenne die Samtfußkremplinge nur als Wurstsalat-Pilze, d.h. vom Speisewert wird er nach entsprechender Zubereitung wohl mehr als minderwertig eingeordnet u. in einer Pilzberatung sollte man einen solchen Korb - egal ob groß, normal od. klein - wohl besser aussortieren. Wenn man diesen Pilz bei der Speisezubereitung wohl nicht genug abkocht, kann er zu einigen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.


    Egal wie dies dann in der PSV-Prüfung letztlich bewertet wird, tendiere ich in der Praxis zum Rat, diese Pilze zum Verspeisen nicht freizugeben. Er scheint mir in dieser Hinsicht allgemein nicht sehr empfehlenswert......


    LG Marcel

    Hallo Nobi,

    Also ich vermute ja eine Verwechslung mit jungen Safran-Scheidenstreiflingen (Amanita crocea).

    möglich ist ja fast alles, aber können denn "alte Hasen" wirklich A. caesarea mit A. crocea verwechseln, wo crocea niemals einen Ring hat u. caesarea einen sehr markanten? Ok, hat man jeweils nur Jungexemplare vor sich, könnte es möglich sein, aber welcher "alte Hase" bestimmt so etwas nur anhand von frischen Fk.?


    Danke für Deinen ganzen Input u. LG Marcel

    Werner Edelmann


    Servus Werner,

    dies ist wohl wirklich recht selten der Fall, aber soll schon mal vorkommen.


    Davon berichtet wurde schon mal hier: Phaeolus schweinitzii =Kiefern-Braunporling.


    Und ich hatte erst kürzlich von einem Fund auf Laubgehölz in Sachsen gelesen, müsste da aber bei Gelegenheit nochmals schauen, wo dies der Fall war.


    LG Marcel

    Hallo Frank,


    ich hätte hier an einen Befall vom Rundköpfigen Apfelbaumbohrer gedacht, aber vermutlich ist es ein anderweitiger ähnlicher Schädling. Ich hätte jetzt leider keine weiteren Hinweise, aber evtl. hilft Dir das anliegende Informationsblatt bei der weiteren Klärung etwas weiter.


    Pflanzenschutz-Fachleute von den Landwirtschaftskammern sollten da zumindest eine Arbeitsdiagnose für solche Schädlingserscheinungen haben. Ich wundere mich ein bissl, dass da die hessische Kammer anscheinend etwas überfragt scheint.


    Viel Erfolg u. gib mal kurze Rückinfo zur weiteren Entwicklung.


    Ich drücke Dir jedenfalls alle Daumen und hoffe auf einen guten Ausgang!


    LG Marcel

    Hallo Reinhard,

    Auf dem ersten Foto meine ich auch unten rechts Kiefernrinde erkennen zu können.

    das ist Kiefernborke. :daumen:


    was spricht denn, bitte,

    gegen den Nadelholzbraunporling?

    Dieser Geselle (Phaeolus schweinitzii) kann übrigens auch Laub, wenn er muss. Hatte kürzlich mal wieder von einem solchen Fund auf Laubgehölz gelesen.


    LG Marcel

    Erstaunlich, wie unterschiedlich manche Gerüche wahrgenommen werden...

    Ich hab am Samstag zum ersten Mal den Maggipilz (Lactarius helvus) gefunden u. ich muss sagen, so ein frischer Fk. dieser Art hatte nicht diesen arttypischen Liebstöckel-Geruch. Dieser Duft stellte sich erst einige Stunden später ein, dafür aber umso intensiver u. deutlicher. Die frischen Fk. hatten da eher diesen pilzigen, also recht allgemeinen banalen Geruch, der auf nix so recht schließen lässt.


    Dieser Pilz u. dann weitere Täublingsfunde führten dann in dieser Exkursionsgruppe von PSV, Kartierern usw. zu einer lebhafteren Diskussion, wie unterschiedlich Gerüche wahrgenommen werden bzw. dass sich manche Gerüche auch erst nach dem Aufsammeln u. in der Phase der Trocknung einstellen bzw. bemerkbar werden. Und selbst die Witterung während des Aufsammelns scheint da auch noch die Geruchswahrnehmung zu beeinflussen.


    Letztlich hab ich mitgenommen, dass ich da am besten die aufgesammelten Fk. mehrmals beschnupperen sollte. :)


    Schönen Abend u. Viele Grüße Marcel

    20. dort in der Nähe fanden wir auch diese kleinen Kerlchen, von denen ich noch nicht so recht weiß, wie ich sie ansprechen soll: (helvella?)

    Nee, wird ein Marasmius-Geselle sein, also das eine einzelne Kerlchen da im Hintergrund/zweite Reihe. ;)


    Wirklich schöne Funde! Danke für's Zeigen. Bei Nr. 21 war ich ja in der Gruppe bei einem Dauerporling.


    Schönen Abend Marcel

    Hallo Claudia,

    ... die anderen Flattermänner bevorzugen den Sommerflieder, der kaum duftet. Vermutlich ein Fall von verkorksten

    Riechorganen😆.

    quod erat demonstrandum: Dein Flieder ist das Koks der Schmetterlinge bei Dir, egal was Du da riechst. g:D :gzwinkern:


    LG Marcel

    Und immer bevorzugen sie den Sommerflieder, obwohl eine Menge anderes an Stauden blüht.

    Hallo Claudia,


    dies liegt insbesondere daran, dass sowohl die Blütenfarbe dieser Buddleja-Sorten als aber zuvörderst die sehr intensiven Gerüche dieses Flieders für die Schmetterlinge äußerst anziehend sind. Nur bietet der Nektar den Kerlchen leider nicht allzu viel.


    LG Marcel

    Hallo in die Flieder-Freundinnen-Runde. :)


    Ich möchte nur kurz anmerken, dass diese Buddleja-Sorten aus lepidopterologischer Sicht doch mehr als bedenklich sind. Diese Sommer- bzw. Schmetterlingsflieder-Arten sind nur für eine Handvoll an Schmetterlingsarten anziehend bzw. ansprechend. Diese Flieder-Sorten verbreiten sich dennoch sehr invasiv und verdrängen dabei wertvollere insektenfreundlichere Pflanzen, auch Futterpflanzen von Raupen von seltenen Schmetterlingen. Damit wirkt sich dieser Flieder letztlich negativ auf die Schmetterlingspopulation aus.


    Für Schmetterlinge ist botanisch/gärtnerisch so einiges gut, hilfreich u. wertvoll, nur am wenigsten wohl diese Flieder-Sorten: Ein Garten für Schmetterlinge


    Und ich freue mich gerade, dass ich in einer Brennesselecke bei mir am Schauer einiges an Raupen-Food zu bieten habe. ^^


    LG Marcel


    N’abend zusammen.


    Ich hab diesen Austausch hier mit großem Interesse verfolgt, weil ich mich in letzter Zeit auch etwas näher mit den Marasmius-Gesellen beschäftige.


    Für die Typusart M. rotula spricht m.E. auch, dass die Fk. wohl allesamt bis auf ein Exemplar (Fremdgänger gibt es halt immer mal) am toten Zweig fruktizieren. M. Bulliardii od. wettsteinii würden - vielleicht auch mal bis auf einen Fremdgänger ;) - auf toten Blättern bzw. Nadeln erscheinen.


    Und da man das Kollarium gut sieht, wär ich auf jeden Fall bei einem Marasmius-Gesellen.


    Anbei mal Hilfestellungen zum Schlüsseln bei diesen kleinen Kerlchen.


    Ich kenne M. bulliardii/wettsteinii übrigens nur als Seitenspross-Schwindlinge. ;)


    Beste Grüße Marcel

    Hallo Matthias,

    Ich fand die Woche übrigens zum ersten Mal an einem Kirschenbaum in einer Parkanlage Inonotus hispidus - den Zottigen Schillerporling. Für den betreffenden Baum leider auch nicht so gut, aber der Pilz ist schon irgendwie faszinierend.

    Hallo Marcel,

    für eine Kirsche gefällt mir die grobschuppige Rinde nicht, vielleicht eher Richtung Apfelbaum,

    Viele Grüsse

    Matthias

    nun, anfangs dachte ich da auch kurz an eine Apfelbaumart, aber der Baum ist definitiv keiner aus der Gattung Malus, ich denke eher es ist die Spätblühende Trauben-Kirsche - Prunus serotina. Die Blätter würden dazu passen u. auch die Borke.


    Sie steht in einer Parkanlage, wo einige exotische Baumarten u. auch solche heimischen Obstbäume zu finden sind.


    Hallo Martin,

    der Zottige Schillerporling ist hier am Neckar oft an den alten Obstbäumen auffindbar.

    Ein schöner Pilz!

    Offenbar mag er es ein wenig wärmer als das hemiboreale, littauische Klima.

    ich fand ihn am Kyffhäuser, also südlich des Harzes bzw. Nordthüringen. Viele Fundmeldungen gibt es von dort aktuell nicht. Aber Deine Pilzart ist allgemein ja noch seltener zu finden. Den würde ich auch gerne mal finden, möglichst aber nicht an einem meiner Streuobstbäume.


    Schönen Abend euch u. LG Marcel

    Hallo Martin,


    vielen Dank für's Zeigen dieser Pilzspezies Sarcodontia setosa. :daumen:


    Bei solchen Pilzen, die den betreffenden Baum schädigen und für diesen dann in letzter Konsequenz auch noch das Todesurteil darstellen, bin ich als Bäume-Geek auch immer ein bissl zwiegespalten. Aber so etwas ist halt auch ein natürlicher Prozess und immerhin findet sich dann solch eine Pilzart dafür und wir wissen ja auch, wie wertvoll u. wichtig Totholz in der Natur ist. ;)


    Ich fand die Woche übrigens zum ersten Mal Inonotus hispidus - den Zottigen Schillerporling. Für den betreffenden Baum leider auch nicht so gut, aber der Pilz ist schon irgendwie faszinierend.


    LG Marcel




    hilmgridd


    Sorry, Sandra, für die verspätete Rückmeldung. War mal für eine Woche weg, auch vom Internet. :)


    Mein Frühstück besteht aus einer Kanne starken schwarzen Kaffee. :kaffee:


    Die Kanne trink ich in der Regel gleich nach dem Aufstehen, damit ich überhaupt die Augen aufbekomme. Also essenstechnisch brauch ich nix, den Kaffe würd ich dann dort bei Euch ggf. noch gesondert Nach- bzw. Dazubestellen, falls ich noch einen Nachschlag benötigen sollte.


    LG Marcel

    N'abend Ole,


    also gegen eifrige Sammler, Schnecken u. Maden lässt sich ja in öffentl. Grünanlagen wenig bis vielleicht auch gar nichts ausrichten, und in einem Park kann man den dortigen Rasenmäher zeitlich auch nur ein bissl aufhalten/verschieben, wenn man mit dem "Parkanlagen-Fuhrpark-Chef" redet, aber die Konsequenz kann m.E. nicht alleine darin bestehen, dann solche Dinge nur im Verborgenen oder in konstruktiver Zusammenarbeit mit öffentlichen Stellen und Vereinen zu klären.


    Damit alleine geht nach meiner Erfahrung nach auch nicht wirklich was bzw. geht man in solchen od. ähnlichen Fällen über öffentliche Stellen u.ä. wird's "lustig".... ==Gnolm21


    Vielmehr könnte od. sollte man da alles Mögliche versuchen, auch solche Schilder sind vielleicht ein Mittel. Vielleicht würde ein allgemein bekanntes "Rasen betreten"-Schild in Konsequenz mehr bewirken, weil wir auf diese Beschilderung besser konditioniert sind, aber evtl. bewirkt auch diese Art von Hinweisbeschilderung etwas.


    Man wird's sehen....