Beiträge von matthias0

    Hallo Karim,

    die Falsche Rotkappe hat nichts mit den anderen Rotkappen zu tun, auf Schlau Aureoboletus projectellus was nichts mit der Gattung Leccinum zu tun hat.

    Nett ist auch die KI bei Google die da Hortiboletus rubellus macht was ja der Blutrote Röhrling ist


    Viele Grüsse

    Matthias

    Dennoch verstehe ich deinen Frust. Ich würde mir wünschen es gäbe eine Möglichkeit "friedlicher" miteinander zu reden. Als ich z.b. in einem Praktikum ein Biotop erstellen wollte, dachte ich mir - ja klar, da frage ich mal rum was hier so naturschutzmäßig ist, Vereine usw. - aber meine Försterin hat mich sofort gestoppt, der örtliche Verein war anscheinend ziemlich radikal/übergriffig. Ich hatte mir erhofft das dann jemand kommt von dem Verein und mit dem ich meine Ideen besprechen kann (die zuvor natürlich auch gründlich recherchiert wurden und mit anderen Förstern abgesprochen wurden, so nach dem Motto "was hat sich bisher bewährt"). Man sozusagen einfach nen Kaffee im Wald trinkt, sich die Lage anschaut, entspannt redet und dann trennt man sich wieder - mit Ziel "jeder bringt ein was er kann". Allein das ich im örtlichen Pilzverein war, war schon richtig schräg betrachtet von den Forstkollegen. Im Pilzverein selbst hat mir der damalige Leiter geraten undercover zu bleiben, ich habe also mich nicht geoutet als Forstmensch.

    Ich habe auch erlebt das bei einer Besprechung hinsichtlich "welche Fläche legen wir denn still", der Naturschutzmensch der kam sich völlig daneben verhalten hat, er hat Zigarette geraucht (gesetzeswiedrig in dem Moment) und ich fands respektlos wenn alle anderen Nichtraucher sind, hat ständig abwertende Kommentare über die Forstwirtschaft gemacht und sich am Schluss noch aufgeregt das ein Stamm im Bach lag. (die Försterin die da beteiligt war, war auch die welche mir gesagt hat ich soll den Naturschutzverein nicht kontaktieren.)

    Ich erzähle das nicht weil ich sagen möchte alle Naturschutzmenschen sind grantig und unsympathisch, sondern nur als Beispiel das es manchmal (oder ehrlich gesagt eher "öfter") sehr schwierig war in der Kommunikation, von beiden Seiten. Vielleicht gibts dazu auch mal irgendwann eine praxisnahe Lösung, aber ich weis nicht ob wir beide das noch erleben werden.

    Hallo Joana,

    das kommt leider auch vor, dabei können beide Seiten von einer guten Zusammenarbeit profitieren. Gerade Vereine (egal ob Pilze oder im Bereich Flora und Fauna) die geführte Wanderungen anbieten sollten sich da nicht durch solches Verhalten selbst Steine in den Weg legen.

    Aus dem Odenwald kenne ich es das auch ein Förster beim Pilzseminar einen Vortrag über die vorkommenden Bäume gehalten hatt, er ist auch Mitglied im Verein und so fördert man einen zwanglosen Umgang miteinander. Sicher gibt es teilweise verschiedene Auffassungen aber das ist vollkommen unproblematisch da man ja letztendlich ein gemeinsames Interesse an einem gut funktionierendem Wald hat. Natürlich will man von forstlicher Seite aus auch mit der Ware "Holz" langfristig einen Gewinn erzielen aber das halte ich für legitim,

    viele Grüsse

    Matthias

    Hallo Jörg,

    mir sieht das nach dem Kastanienbraunen Stielporling aus,

    schau mal hier da gibt es auch so helle wie bei dir

    viele Grüsse

    Matthias

    Hallo Thaseus,

    das kommt durchaus vor verschiedene Rauhfüsse im gleichen Areal zu finden wenn mögliche Partnerbäume vorhanden sind.

    Ich hatte auch schon Leccinum cyaneobasileucum und callitrichum unter der selben Birke in Standortgemeinschaft wo es im grossen Umfeld nur Fichte und Kiefer gab,

    viele Grüsse

    Matthias

    Mit anderen Worten: Wissenschaftliche Lehrmeinung ist stets vorläufig, jedoch weit belastbarer als persönliche Wahrnehmung, da sie sich aus nachvollziehbaren Methoden speist und nicht aus subjektiven Präferenzen. Den Unterschied zu verkennen, führt unweigerlich in die Beliebigkeit, in der jede Aussage „nur eine Meinung“ sein könnte, und untergräbt damit die Möglichkeit, empirisch fundierte Erkenntnisse überhaupt zu erkenne. Wenn ich von „Wissen“ spreche, meine ich nicht eine absolute Wahrheit im faustischen Sinn, sondern Erkenntnisse, die auf Daten, Beobachtung und nachvollziehbaren Methoden beruhen (aktueller Stand).

    Hallo Joana,

    also traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast.

    Lehrmeinungen sind eben auch nur Meinungen und nicht unfehlbar

    Es ist oft bequem sich darauf zu beziehen ohne sich mit der gegenteilegen Meinung auseinder setzen zu müssen,

    viele Grüsse

    Matthias

    Hallo Thaseus,

    die kleinen weisstieligen sind Espenrotkappen, die kleinen mit dunklen Stielschuppen sind Eichen- bzw Laubwaldrotkappen. Bei Espenrotkappen verfärben die Stielschuppen auch dunkel im Alter und das wird das Unterscheiden beider Arten makroskopisch schwer,

    viele Grüsse

    Matthias

    Hinsichtlich "Fremdländer", naja, ich persönlich bin da sehr offen, andere sind es nicht. Alles hat seine Vor- und Nachteile.

    Hallo Joana,

    geht mir auch so, ich habe vor knapp 40 Jahren mein Gesellenstück aus Robinie gebaut und halte es für ein schönes Holz, ist halt eine invasive Art,

    ?thumbnail=1

    viele Grüsse

    Matthias

    Roteiche finde ich auch toll, habe letztens erst eine Pflanzung geplant mit Roteiche, Linde & Hainbuche sowie einem Wildbirnenwaldrand.

    Hallo Joana,

    irgendwie sind mir Roteichen nicht so sympatisch als nicht heimische Baumart, da kann man sicher auch die Edelkastanie bevorzugen. Ich halte das Holz der Edelkastanie auch für wertvoller da es dauerhafter als die Roteiche ist,

    viele Grüsse

    Matthias

    Das ist ein Filzröhrling, Brauner Filzröhrling/Ziegenlippe oder eng verwandt damit. Die genaue Bestimmung können andere Mitglieder hier besser vornehmen.

    Hallo Frank,

    ich denke du liegst schon Richtig mit der Gattung, es kann der Braune Filzröhrling sein. Bei dem ersten Bild ist rechts oben am Hut eine Frassstelle zu sehen wo die Huthaut nachgebildet wurde, das macht die Ziegenlippe nicht,

    viele Grüsse

    Matthias