Beiträge von Daniel224

    Hallo,

    habe Hemileccinum depilatum bisher einmal gefunden, schon etwas länger her, seitdem leider nix mehr an der Stelle, da wurde abgeholzt und ist jetzt ein Holzlagerplatz.

    Der sieht schon anders aus, leider kein Schnittbild mehr vorhanden, die zwei Bilder sind leider weg, habe andere löschen wollen und hab sie versehentlich mit gelöscht, zu spät.

    Fundort: Laubwald, bei Buche, Hasel, Hainbuche und Eiche. Boden kalkig, spärlich bewachsen, am Boden nur Eicheln und Bucheckern, wenig Gräser, hier und da ein klein wenig Efeu.. Südrand des Waldes, eher trocken und warm gelegen.

    1.

    2.

    3.

    4.


    LG

    Daniel

    Moin,

    wieder im Moor heute, der altbekannte Pfiffirundweg. Momentan ist das da noch das beste Habitat, da gibts wenigstens einigermaßen was zu sehen, außerhalb der Stadt.

    Zenterweise Kartoffelboviste. Ansonsten immer noch alles, wie gehabt, Russula parazurea, ungefähr 15 Stück, blieben aber alle da, weil mir schon zu alt und 75% madig.

    Weiteres nur Einzelstücke.

    Und natürlich wieder Treffer bei der Goldsuche :love:

    Die ersten 8 Pfiffistellen eher so verhalten, an ein paar war gar nix, aber an meinen 5 Hauptstellen, teils richtig große Dinger.

    Das Ganze ergab dann eine gut gefüllte große Salatschüssel Pfiffis. Die gibts dann morgen mit einem schönen Stück Tafelspitz, so als Pfiffiragout.

    An den folgenden 11 Stellen war bis auf zwei auch was. Fehlen noch ein paar Stellen, aber da war mir der Umweg zu weit, nächstes Mal.


    LG

    Daniel

    Hallo Dani,

    hast du mal bei dir in der Nähe auf innerstädtischen Grünflächen geschaut, nicht zum Sammeln, einfach zum gucken?

    Da ist hier zumindest teils richtig was los.

    Ich vermute mal, das durch die Stadtlage, potentiell eher wärmer und trockener, da mehr läuft.

    Feucht genug ist es, obwohls wieder abnehmend ist momentan.

    Im Moor, wo ich noch das meiste zur Zeit finde im Wald, da ist es nach wie vor stellenweise richtig nass, mit matschigen großen Pfützen und seit Jahresbeginn stehendem Wasser.

    Die Moore brauchen das dringend, nach den vielen Jahren Dürre. Möglicherweise nehmen sich die Pilze auch eine Auszeit zum regenerieren.

    Die Kartoffelboviste scheinen das zu mögen.

    Und erst Recht die Pfiffis, das beste Pfiffijahr seit Langem. Fuecht, Stickig warm, Moor, gefühlt 100% Luftfeuchtigkeit, genau das Richtige für Pfiffis.

    Ich mußte heute so einige richtig große Dinger da lassen, weil der Stiel schon weich war und man das Wasser raus drücken konnte. Dazu Unmassen kleine, die meisten siehst du eh nie, die sind unterm Moos. Oft wachsen so richtug dicke Dinger nahe in völliger Dunkelheit unter der Moosdecke. Da siehst du nur ein angehobenes Stück Moos, was einseitig wie aufgerissen ist, und dann hebst du das an, ach du liebe Zeit. Ja, die Goldröhrlinge. Bisher keinen. Graue Lärchenröhrlinge auch nicht. Sammel ich beide nicht, bzw. nicht mehr, mag beide nicht so gern.

    Butterpilze, sollten so langsam anfangen, nix, sammel ich aber eh auch nicht.

    Tja, es bleibt so, wie es seit Mai ist. Pfiffis und Kartoffelboviste und in der Stadt wer weiß was samt Invasion von Netzhexen.

    Alles Andere ist da, ausnahmslos, aber nur seeeehr wenig. Ausnahme Russula parazurea, die scheint das nicht so zu stören, aber auch etwas weniger, als gewohnt, die gibts hier sonst sehr häufig. Parasol und Co, auch sehr wenig, sammel ich zwar auch nicht, aber trotzdem immer wieder schön.

    Fliegenpilze, nicht einen.

    Grauen Wulstling, einen dieses Jahr. Perlis, nur in der Stadt, ansonsten äußerst wenig. Panther sehe ich schon hier und da mal einen.

    Rotfußröhrlinge, bisher zwei, dieses Jahr.

    Exakt einen Eichenfilzer, ansonsten ebenfalls null was die Filzer angeht.

    Zwei Flocken vorzeitig, seitdem ein matschiger.

    Alles merkwürdig.

    Aber, es gibt Pfiffis :love:


    LG

    Daniel

    Hallo Jörg,

    das ist schon ein großer Essteller und das waren nur die jungen Exemplare. Ältere waren schon groß, über 10 cm.

    Was das für welche waren auf meinem Foto, ganz sicher weiß ichs bis heute nicht. Das war damals auch nur eine Vermutung.

    Kartiert ist er da, wie auch der vielverfärbende, der ja auch blaut an der Basis, aber der? Denke nicht.

    Hab ein Jahr später unweit dieser Stelle ebenfalls blauende gefunden, die waren viel heller, ganz klein, wie deine, fast weißlich, größere ins beige gehend.

    Alte Latschen, die waren so ein Mix aus schwärzlich und blaugrünlich, schon richtig Matsch, aber kannte ich so in der Farbe auch nicht.

    Ist leider gar nicht so einfach mit denen. Vom Speisewert nahmen die sich nix, beide gut.

    Ich versuch das, denen einen Namen zu geben, wenn nix bei rum kommt, landen sie als "Birkenpilze" in der Pfanne.

    Was solls, sie hatten eine super Qualität und waren sehr lecker :)


    LG

    Daniel

    Hallo Hejco,

    das kann durchaus so ein winzig kleines Mini Bäumchen sein. Vielleicht war da auch mal eine, die gefällt wurde und da treibt irgendwo wieder was kleines aus.

    Sieht nach Leccinum scabrum aus, dem gemeinen Birkenpilz.


    LG

    Daniel

    Hallo Sigi,

    danke für die Bilder.

    Tja, schwer zu sagen, obs der ist, den du vermutet hattest, bin mir nicht sicher.

    Hatte ich auch schon mal in dieser Farbgebung, direkt aus einem Moor.

    Könnte schon sein, aber ganz 100% sicher wär ich mir nicht.

    Ich meine, das mit der überstehenden Huthaut und der +/- leichten Klebrigkeit der Hutoberfläche, das passt zu deiner Vermutung, zumindest hab ich das mal irgendwo so gelesen.

    Was den Speisewert betrifft, nimmt sich nix, wenn in gutem Zustand.

    Das waren meine letzten, mit blauender Basis, die wurden als die von Matthias genannte Art eingeschätzt.

    An selbiger Stelle fand ich die auch mal heller.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    scheint so zu sein, daß die viele Feuchtigkeit bei einigen Arten zu weniger Wachstum führt. In den Wäldern bei nahezu allem, außer Pfifferlingen und Massen an Kartoffelbovisten.

    Samtfußkremplinge gibts auch recht viele. An Röhrlingen außer hier und da mal irgendwas einzelnes, rein gar nix.

    Heute gabs ganze zwei uralte Birkenpilze.

    Steinpilze, bisher Totalausfall, die Filzer auch, Schmierröhrlinge, Totalausfall.

    Flockies, außer ein paar vorzeitige, nix.

    Täublinge auch äußerst schwach, mit Ausnahme von R. parazurea, der kommt hier und da mal.

    Champignons, auch kaum.

    Ganz anders auf innerstädtischen Flächen, da ist sicher trockener.

    Da gabs und gibts Massen an Netzhexen, hier vorm Haus gibts an jeder Ecke Stadtchampignons und einiges an Karbolis.

    Nebenan auf dem Rasen ohne Ende Perlpilze und einiges an grünen Knollis, Fransige Wulstlinge, Nelkenschwindlinge, Hainbuchenmilchlinge.

    Mir aber nicht sauber genug, hier gabs zudem mehrfach im letzten und diesem Jahr Bauarbeiten an den Blöcken, da ist viel Dreck und Staub auf dem Rasen gelandet, die haben zwar alles sauber gemacht, aber lieber nicht, außerdem gibts hier sehr viele Hunde. Viele gehen zwischen den Blöcken mit denen, weil da so kleine Wege dazwischen sind.

    Macht nix, ist doch eine gute Sache, die stehen zu lassen und zu beobachten.


    LG

    Daniel

    Fazit, leider hinüber. Manche würden da noch Teile raus schnippeln, aber sowas nehme ich nicht mehr.

    Ist halt Pech, kann man nix machen.

    Du findest ja wenigstens welche, die noch einigermaßen vollständig sind, ich hatte bisher einen Steini dieses Jahr, man konnte noch Reste des Hutes mit den weißen Röhren erahnen und ein klein wenig vom Stiel, der Rest komplett aufgefuttert.

    Moin,

    das sieht für mich nach Bild aus, wie Boletus reticulatus - Sommersteinpilz.

    Im Zweifelsfall, so wie bereits geschrieben, probieren. Da genügt es meist, wenn du auf die Röhren drückst oder drüber streichst und dann den Finger mit der Zunge berührst, wenns ein Gallenröhrling ist, sollte das meist ziemlich bitter sein. Mancher schmeckt bitter nue stark eingeschränkt oder gar nicht.

    Das auffällige Wachstum, das könnte ein Trockenschaden sein. Ob sowas noch was ist, muß man im Einzelfall nachschauen. Wenn da nix schimmlig oder groß madig ist und der Hut noch fest, könnte man eventuell den Hut noch nehmen, aber das muß man vor Ort anschauen und abwägen.


    LG

    Daniel

    Hallo Sigi,

    hast du ein Foto von dem Birkenpilz, wo man direkt von unten die Röhren sieht, bezüglich deren Verfärbung?

    Wenn nicht, was für Farben waren da zu erkennen? Weißlich als Gurndton und dann dazu? Bräunlich, gelblich, gräulich, schwärzlich, bläulich, bläulich/grün, bläulich/oliv?

    Bestimmte Verfärbungen an Fraßstellen?

    Die bläuliche Verfärbung Richtung Basis, daß können mehrere Arten.

    Was war das genau für ein Habitat? War das eine tendentiell feuchte moorige Fläche?

    Wie war die Huthaut, glatt, samtig, schmierig/klebrig, überstehend/nicht überstehend?


    LG

    Daniel

    Hallo Sigi,

    der vermutete Pfefferröhrling bzw. Sandröhrling, das ist Suillus bovinus, der Kuhröhrling.

    Der ist so glitschig schleimig auf dem Hut bei Feuchte. Wenn man den sammelt und im Korb hat, dann kleben die Hüte teils aneinander, wenn das antrocknet.

    Die Hutoberseite beim Sandröhrling ist meist so körnig wirkend. Im Anschnitt im Stiel zur Basis hin oft deutlich orange gefärbt. Kann im Hut leicht blauen, kann der Kuhröhrling auch, aber eher selten und nur sehr schwach, dann auch im Hut, meist so nahe den Röhren.

    Beim Erhitzen würde sich der Kuhröhrling rosalich bis +/- violett verfärben.

    Vom Geruch her sind die Kühe leicht pilzig säuerlich, der Sandröhrling riecht eindeutig stärker säuerlich, manchmal ganz frisch schon etwas aufdringlich, eine ziemlich markante Note.

    Hab nur Vergleichsbilder im Ganzen ohne Stielbasis, kein Schnittbild, nicht bei Tageslicht, abends aus der Küche, ich sammel beide Arten.

    Wenn du den Kuhröhrling findest, dann kannst du direkt dabei einmal schauen, ob du da Gomphidius roseus findest, den rosenroten Gelbfuß, der wächst auf dem Mycel des Kuhröhrlings, so zumindest meinem Wissenstand nach.

    1. Suillus bovinus - Kuhröhrling

    2. Suillus variegatus - Sandröhrling


    LG

    Daniel

    Es war das erste Mal, dass ich ca. 25 Hexen auf einem Platz gefunden habe

    Moin,

    Glückwunsch :)

    Die haben ein gutes Jahr, bei dir scheinbar genau so. Solche Massen sehe ich hier des Öfteren seit Wochen.

    Inkl. entsprechender Mengen an Untermietern.

    Die Seitlinge sehen ja auch toll aus.


    LG

    Daniel

    Na dann kennst du das doch sicher, bei 40 Jahren Erfahrung.

    Ist das bisher noch nie bei dir vorgekommen, daß du die auch noch später gefunden hast?

    Ich hab die auch noch vereinzelt im Oktober gehabt letztes Jahr. Meist so Anfang Juni bis Ende August die meisten, dieses Jahr bisher exakt null, egal welche Steinpilze.

    Hallo,

    na dann wünsche ich viel Erfolg :)

    Hier bisher so wenig, wie in den letzten 5 Jahren nicht, außer Netzhexen.

    Auch nur wenig Täublinge. Wulstlinge, außer hier im Park Perlis und gründe Knollis, im Wald ebenso wenig.

    Das Einzige, was in Massen da steht sind Pfifferlinge und an manchen Stellen Samtfußkremplinge, die kommen wie immer.

    Mal gucke, wie es weiter geht, merkwürdiges Jahr.


    LG

    Daniel

    Moin,

    Glückwunsch zum Fund, das sind ja mal ein paar dicke Dinger, ich warte immer noch auf den ersten Steini dieses Jahr.

    Die helle Hutfarbe haben die oft, so, wie deine, aber auch der Fichensteini kann mal heller ausfallen.

    Die Sommersteinis haben ja meist so einen etwas samtigen Hut, der Fichtensteini und Kiefernsteini eher so speckig.

    Außerdem hätten die beiden letzten in aller Regel eine beim Durchschneiden und an Fraßstellen sichtbare rötliche Färbung unter der Huthaut, der Sommersteini nicht, der vollständig geschützte Schwarzhütige Steinpilz bzw. Bronzeröhrling, der hätte das auch nicht.

    Das Stielnetz beim Sommersteini kann auch mal recht braun ausfallen, bei älteren vor allem, das ähnelt dem Gallenröhrling dann schon etwas, aber wenn du so nen großen alten Galli vor dir hast, da sieht man an sich immer irgendwo was rosaliches an den Röhren, außerdem wär das Netz beim Galli nicht selten auch etwas erhaben.

    Fall sich gar nix sagen läßt, da hilft dann leider nur stehen lassen oder Kostprobe.


    LG

    Daniel

    Meist sehe ich sie hier immer, die, wo mans gar nicht sieht, eher sehr selten, die wo es etwas schwach ausfällt, geschätzt 10% bei mir.

    Anschauungsmaterial gibt hier momentan seit Wochen in Massen, das Ding verfolgt mich hier :)

    Hallo,

    am besten immer im Ganzen ein Bild machen, so scharf, wie irgendwie möglich. Von oben, von unten, Röhren und Stiel und die Stielbasis, also der Teil ganz unten.

    Wichtig ist auch, was wuchsen da nebendran für Bäume, manche Pilzarten wachsen nur bei steimmten Bäumen.

    Und was auch bei dem im Ganzen wichtig ist, ein Schnittbild, einmal komplett längs durch, um etwaige Verfärbungen zu sehen und weiteres.

    So kann mans nur schätzen, ob es möglicherweise dies oder das ist.

    Falls du mal wieder so einen findest, versuch mal.


    LG

    Daniel

    Hallo Andy,

    wie schreibt der Jörg das immer :)

    Mit das schlimmste Chamäleon überhaupt, die Netzhexe.

    Wenn du welche in der Farbgebung brauchst, komm vorbei, stehen ungefähr 10 Stück am Park. Die Linie haben die hier auch nicht immer zwingend, manchmal ist die auch so fein, daß mans kaum sieht.

    Also für mich ist das eindeutig eine Netzhexe, die sind exakt so, wie es Jörg immer wieder schreibt.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    hier bei mir in der Region postet regelmäßig ein Sammler bei Pilzticker Niedersachsen Fotos von R. virescens aus reinem Nadelwald, vermutlich Fichte, da ich weiß, in welchem Wald er die findet, nur wo bisher nicht :)

    Sonst find ich die hier nur in einem Laubwald bei Buche.


    LG

    Daniel