Beiträge von Daniel224

    Muffig sollte er allerdings nicht riechen.

    Hallo,

    normalerweise nicht, die frischen riechen so etwas säuerlich, kann auch etwas metallisch wirken. Muffig, das könnte von der Anwachsstelle kommen, wenns da vielleicht etwas feucht war und der Baum auch schon die beste Zeit hinter sich hat. Irgendwelchen Gammel kann man natürlich auch nie ausschließen.


    LG

    Daniel

    bei uns gab es in den letzten Tagen nun gut Regen... eben Tour durch den Wald (hier gibt es normalerweise viele Röhrlinge, Täublinge etc.... jeglicher Art) gemacht. Nichts ... absolut nichts... außer Kartoffelboviste ... der Boden ist nicht mehr so arg trocken ... echt seltsames Jahr.


    Pfifferlinge sind ebenfalls nicht mehr zu finden.

    An den typischen "Parkstellen" auch keine Perlis oder Hexen ... es ist wirklich seltsam.

    In den vergangenen Jahren gab es auch Unwengen Parasole hier ... in diesem Jahr habe ich noch keinen gesehen. Ich hoffe wirklich, dass der September, Oktober und November mehr zu bieten haben ...

    Hallo Mareen,

    ja, das kann ich so zu 100% unterschreiben, bei mir genau so. War am Monatg kurz im Laubwald auf Kalk bei Hannover, es gab einen angefressenen kleinen R. virescens, einen ebenfalls angefutterten C. pallens und ein paar winzige Tintlinge, thats it.

    Normalerweise hätte es da längst vor allem viel mehr Täublinge und Wulstlinge geben sollen...und Sommersteinis, einen gabs bisher, bzw. die Reste davon, wo mans noch sehen konnte, daß es einer war, die Schnecken haben fast nix über gelassen.

    Parasole gabs einmal welche, so vor gut 4 Wochen, seitdem keine mehr.

    In den Parks hier ist momentan auch Ebbe, vor der Haustür exakt ein einziger Stadtchampignon, Größe 20 Cent Stück.

    Am Wochenende will ich mal nach den Pfiffis im Moor schauen, da war ich zwei Wochen nicht.


    LG

    Daniel

    Moin Josef,

    Glückwunsch zum tollen Fund. Habe aufgrund der auch bei mir sehr vielen Kartoffelboviste mal genauer geschaut, bisher keiner.

    Gibts hier auch, aber ist ziemlich selten.


    LG

    Daniel

    Ja, was die Konsistenz von zubereiteten Pilzen betrifft, manches ist dann unter Umständen ziemlich weich.

    Mich stört das nicht im Geringsten, manche Nahrungsmittel sind eben so. Sowas kann man auch sehr klein hacken und für Sauce verwenden, wo es nur um das Pilzaroma an sich geht, das mach ich manchmal, wenn ich ein paar Maronen in eine Fleischsauce mit rein gebe. Aber bei Rotfüßen tut sich da dann auch nicht mehr viel.

    Die beiden blieben natürlich da, sowas nehm ich nicht mit.

    Tja, was ist los dieses Jahr bisher, stellenweise gar nicht mal so allzu viel, ein sehr merkwürdiges Jahr, da gabs schon so einige Beiträge dazu.

    Hallo.

    So über das Forum nach Bild ist das nur ungefähr einschätzbar. Dafür müßte man den in der Hand haben.

    Freigabe übers Forum ist eh nicht möglich.

    Der macht keinen guten Eindruck mehr.

    Ist der Hut beim Eindrücken nicht auch schon recht weich?

    Manche größere sind grad so grenzwertig, so etwas größere Maronen da ist das ja ähnlich.

    Manche entfernen dann die Röhren und verwenden den Rest noch.

    Würd ich dir von abraten, das lohnt nicht wirklich.

    Die Gefahr, doch mal einen zu erwischen, der nicht mehr gut ist, ist erhöht und das kann zu mitunter sehr unangenehmen Magen/Darm Geschichten führen, eine unechte Pilzvergiftung, siehe Lebensmittelvergiftung, ähnlich wie bei Fleisch oder Fisch, wenn was angegammelt ist.

    Schimmel, grad bei so älteren, auch so eine Sache, muß man immer drauf achten.

    Goldschimmel – Wikipedia
    de.wikipedia.org

    Und wie Jörg das schon schrieb, auch der Geschmack leidet drunter.

    Lass stehen, lohnt sich nicht.

    Das kann man in Notzeiten sicher etwas großzügiger handhaben, aber die haben wir nicht, also daher, am besten vor Ort lassen zum Aussporen und für Nachwuchs sorgen.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    im Zweifelsfall, was die Genießbarkeit betrifft, wärs egal, welcher der Birkenpilze es wäre. Im gezeigten Zustand eher nix mehr, die sehen schon älter aus, die sind dann meist weicher und so sollte man sie nicht mehr mitnehmen.

    Manche ähneln sich vom Aussehen her, bin mir auch manchmal nicht so ganz schlüssig gewesen. Die wandern dann einfach als irgendeine Art Birkenpilze in die Pfanne, geschmacklich nimmt sich das nicht so sehr viel.


    LG

    Daniel

    Voller Vorfreude auf die beste Zeit ab Mitte September, so es dann wirklich passt.

    Moin,

    ja, ich auch. Hier ist nach wie vor, vor allem im Laubwald, komplett Totentanz. War gestern eine Runde um die Ecke im kalkigen Laubwald, also die Täublinge und Wulstlinge, Totalausfall dieses Jahr, nur ganz wenig. Gestern gabs an nennenswerten Pilzen exakt einen blassen Laubwaldpfiffi und einen kleinen, schon zur Hälfte vertilgten grüngefelderten Täubling, dazu stellenweise irgendwelche vereinzelten Minitintlinge. Weiterhin keine Steinpilze, außer einer Leiche bisher.

    Ich denke, in den sandigen Wäldern wirds nicht wirklich anders aussehen.

    Da ich die Pfiffis jetzt 14 Tage nicht besucht habe, da wird einiges sein, aber durch Hitze und Regen sind bestimmt einige schon hinüber, mal sehen am Wochenende.

    Das Einzige, was zuverlässig geht momentan, Pfiffis im Moor, die haben scheinbar perfekte Bedingungen dieses Jahr, so viele hatte ich noch nie.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    so von der Hutfarbe als solches her könnte man an anderes denken, wenn man den von Weitem sieht, z.b. an den Wurzelnden Bitterröhrling. Aber im Ganzen betrachtet würds dann auffallen.

    Die Rotfüße hätten kein Netz am Stiel, wie der Schönfuß, und wären längst nicht so ein dicker Klopper, wie deiner.

    Bei den Ziegenlippen, gibt mehrere Arten, auch mit Stielnetz, z.b. der braune Filzröhrling, wär aber im Ganzen und im Anschnitt eine komplett andere Sache.

    Zum Essen sammeln sollte man ihn auf keinen Fall.

    Essen tue ich ihn trotzdem nicht, denn ich seine Beschaffenheit nicht mag.

    Rotfüße sind ok, kann man mitnehmen, wenn sie noch klein und vernünftig sind, aber die brauchen etwas Zuwendung in Form von Gewürzen und Röstaromen, sonst haben die nur einen sehr schwachen Eigengeschmack. Die etwas weiche Konsistenz, das ist bei denen so, wie bei so manchen anderen Röhrlingen auch. Die benötigen eine gewisse Garzeit, min. 15 Minuten, manche besser 20. Da läßt sichs nicht ganz vermeiden, daß das etwas weicher wird. Solche Sachen nehme ich dann gern mal für Suppen, die sowieso recht gut gewürzt sind, gern so in die asiatische Richtung. Sowas brate ich dann scharf an und geb sie mit rein, wo sie dann in der Brühe fertig garen. Momentan sowieso Fehlanzeige, hatte exakt zwei bisher, einer halb aufgefressen, der andere schimmlig.


    LG

    Daniel

    Moin Edith,

    das sieht von oben sehr nach Samtfußkrempling aus.

    Wenn du ihn raus machst, dann sollte er am Stiel einen dunklen filzigen "Teppich" haben.

    Die Hutoberfläche ist fein filzig.

    Die können beachtliche Ausmaße annehmen, so 25 cm sind durchaus nicht selten.

    Manche essen den, ist aber eher so eine Art für Notzeiten, sehr nahe an der Grenze zu ungenießbar.

    Trotzdem immer wieder schön zum Angucken.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    das Einzige, was ich da ein klein wenig rötlich sehe, daß sind irgendwelche Anhaftungen von anderen Pflanzen; Bäumen, Nadelstreu.

    Für mich sieht das auf den ersten Blick auch nach grauem Wulstling aus.


    LG

    Daniel

    Moin,

    na hört sich doch gut an. :)

    Bei mir dauerts noch mit Urlaub, vom 14.09. bis 06.10.

    Das draußen sein und entspannen ist ja auch wichtig, auch wenn man nicht ganz so viel findet, aber für ein paar Rühreier mit Pilzen reichts fast immer.

    Ach ja, die fleischroten, tun sich leider etwas schwer momentan. Dafür gibts einiges an R. parazurea, auch gut, die nehme ich auch gern.

    Mal sehen, wie es weiter geht. Hab schon vier Portionen Pfiffis für später in der Gefriertruhe. So ein zwei noch, dann ists genug.

    Dann noch mal so 5 - 6 Portionen irgendwas anderes, bin gespannt, was noch kommen wird, bin zuversichtlich, daß da noch einiges kommt.


    LG

    Daniel

    Moin und herzlich willkommen im Forum.

    Das ist irgendeine Art Schimmelpilze.

    Um welche Art es sich genau handelt, da müßte jemand eine Probe genau unter die Lupe nehmen.

    Das sieht nach einem Feuchtigkeitsschaden aus, da würde ich dir empfehlen eine Fachfirma zu Rate zu ziehen und das in Augenschein nehmen zu lassen.


    LG

    Daniel

    Da wundere ich mich nicht mehr, warum ich den Satransröhrling bei mir noch nie finden durfte.

    Bei mir ist seit längerer Zeit allerdings bis auf Ausnahmen so gut wie nichts los bei den Pilzen.

    Moin,

    den hatte ich selbst auch noch nie, ein einziges Mal habe ich ihn in der Hand gehabt, vor über 30 Jahren, im Urlaub. Mein Vater hatte den damals gefunden.

    Seit längerer Zeit ist gut, so bis Mai wars einigermaßen normal und seitdem, alles merkwürdig.

    Die Pfiffis mögen das jedenfalls, wie es ist, hier jedenfalls.

    Dazu Kartoffelboviste, auch sehr zahlreich.

    Und die Invasion der Netzhexe, unfassbar, die findest du hier an jeder Ecke.


    LG
    Daniel

    Hallo,

    ich habe vier Stellen für den WuBi, alles lehmiger Boden, Kies wurde mit verarbeitet, das sind alles öffentliche Grillplätze.

    Die meisten stehen da bei Hasel und Hainbuche, in manchen Jahren reichlich, dieses Jahr bisher null. An selbiger Stelle dafür momentan Netzhexen.

    ich hatte den bis 2011 noch nie zu Gesicht bekommen aber seit dem breitet der sich wie Unkraut aus.

    Kann ich so nicht sagen, vielleicht kenn ich die Stellen aber auch nicht. Aber was die Netzhexe betrifft, unglaublich dieses Jahr, sowas hab ich noch nie gesehen.

    ...die verfolgt mich ^^


    LG

    Daniel

    Man muß halt etwas aufpassen, vor allem wegen dem Ohrförmigen Seitling. Der ist schon anders und bisher fand ich ihn nur auf Nadelholz, aber man weiß ja nie.

    Finde beide hier leider nicht oft, daher hab ich auch nur wenig Vergleiche gehabt.

    Was aber vom Geruch her auffiel, uralte Lungenseitlinge, mit Unmassen kleinen Fliegen unterm Hut, schon ziemlich bräunlich und angetrocknet, trotzdem weich.

    Das roch nach...unbeschreiblich...gut, daß ich für sowas immer Handschuhe dabei habe.. <X

    Moin,

    das sieht schon nach Pleurotus pulmonarius aus.

    Hast du daran gerochen?

    Der sollte im Idealfall eine klar und deutlich riechbare Anisnote haben, die mir manchmal auch so etwas süßlich vorkommt.

    Kann aber auch mal sehr schwach ausfallen, sodaß man es kaum wahrnimmt.

    Fleisch jung relativ weich, mit zunehmendem Alter kanns auch etwas zäher elastisch werden. Der Stiel sollte so eine an Kork erinnernde Konsistenz haben.


    LG

    Daniel

    Hallo neon,

    hier hast du mal ein paar teils Jahre alte Threads, wo du ähnliches sehen kannst, auch innerhalb von Gebäuden, das können verschiedenste Arten sein, aber sowas wie deine, da gabs schon so einige Anfragen, das gibts hier jedes Jahr aufs Neue zu sehen, daß aus feuchtem, beschädigtem Mauerwerk, was wächst.






    LG

    Daniel