Beiträge von Daniel224

    Moin Sparassis,

    da gebe ich dir Recht, ich finde sie frisch am Allerbesten, sofort nach dem Waldgang zubereiten.

    Meine Großeltern haben die auch getrocknet, das war ok, aber mit ganz frisch aus dem Wald nicht vergleichbar.

    Ich mag getrocknete Pilze gern, aber die mag ich irgendwie nicht.

    Kann das sein, daß das Aroma auch schon schmeckbar leidet, wenn man welche erntet, wo es zu dem Zeitpunkt recht warm und durchaus etwas trockener war?

    So kam es mir diesen Sommer einmal vor, ein paar, die da blieben, die hatten schon leichte bis größere Trockenschäden.



    LG
    Daniel

    Mit den Maronen ist das genau so, Teil für mich, Teil für Familie und den Nachbarn bei denen und meine Freunde im Haus, kenne die beiden schon länger, ihr Mann hatte mal mit meinem Vater zusammen gearbeitet. Das wär auch alles zu viel für mich allein, da meine Frau keine Pilze mag. Die ganzen Pfiffis und anderen Röhrlinge ebenfalls, ich frier ein paar für mich ein, der Rest, da wird was draus gemacht und mit mehreren gleich gegessen, das war früher oft schon so in der Saison, große Tour und dann zusammen was Schönes essen, machen wir heute noch so.

    Wenn ich das zusammenrechne, was ich diese Saison eingefroren habe, sind das für mich und meine Eltern zusammen etwa 4 kg. Ansonsten essen wir in der Saison nahezu jede Woche einmal welche. Meine weiteren Freunde kommen auch gern mal vorbei, wenns was Gutes gibt, vor allem Pfiffis und Steinpilze.

    Moin Jörg,

    die sind nicht nur für mich. Ich sammel auch für meine Eltern welche und für den einen Nachbarn da im Haus, dem bring ich immer mal welche mit, der kann gesundheitlich selber nicht mehr, ist früher aber auch immer los gezogen. Und für eine Frau bei mir im Haus, die legt sie gern ein, nach so einem Rezept aus Polen, aus ihrer Heimat.

    Sieht mehr aus, als es ist, ein bischen Ausschuß hast du ja auch beim Putzen noch, war aber wenig dieses Jahr.

    Insgesamt waren es gut 6 kg bei 5 oder 6 Touren. Zweimal bisher großes Reizker Essen mit Familie und dem Nachbarn zusammen, da sind ja schon jeweils ca. 1,5 kg drauf gegangen für 6 Personen. Und dann ein zwei Mal welche essen mit meinen Nachbarn im Haus, da kommt ihre Freundin auch gern mal vorbei. :)

    Also im Endeffekt ist der größere Teil schon aufgegessen. Knapp 1,5 kg sind etwa über geblieben, die hat meine Nachbarin dann nach verschiedenen polnischen Rezepten eingelegt.
    Zwei Gläser für mich, den Rest für die beiden und Freundin.

    Geld nehm ich keins dafür, obwohl ihr Mann mir immer mal was geben wollte für den Sprit, möchte ich nicht, die haben schon so wenig Rente und genug Kosten. Tässchen Kaffee oder mit ihm mal ein Bierchen, passt.


    LG

    Daniel

    Ach wegen der eventuellen Zuschauer nicht gleich putzen, das mache ich manchmal bei Pfiffis so, wenn ich sie am Wegrand finde, aber die meisten Sammler, die auf Maronen und Steinis aus sind, die kennen ihre Region und erst Recht die Wegränder der Waldwege. Kann man machen, ich habs früher auch so gemacht, jetzt ist mir das egal.

    Putzreste "verschwinden" zu lassen, das handhabe ich bei Steinis und Pfiffis aber auch heute zum Teil, muß ja nicht jeder wissen.

    Vor allem bei den Pfiffis, die so im Moos machen, da muß man das ja manchmal etwas aufreißen, das verschließe ich dann penibel wieder zu, so daß man absolut nix sieht, sollte man ja eh machen. Heidelbeeren sind immer eine gute Sache daneben, da kann man viele Pilzschnipsel entsorgen und keine sieht sie.


    LG

    Daniel

    Moin Pilzkörble,

    von den Reizkern, wenn der an sich noch gut ist und jetzt sagen wir mal 3 cm Stiel dran geblieben sind, das kommt mit in die Pfanne, das etwas pelzige da drin stört mich nicht.

    Bei Birkenpilzen ist der untere Teil manchmal so etwas sehr faserig, finde ich, das kommt mir dann immer so hart vor, das lass ich auch weg, muß man eben je nach Art schauen, aber den ganzen Reizkerstiel auch nicht. Beim Steini wärs ja Verschwendung, bei guten großen Maronen ja auch.


    LG

    Daniel

    Moin,

    so, wie es Jörg schrieb, da hast du schon mal gute Chancen, Wegränder, möglichst unbefestigte Wege und sehr gern in älteren Fahrspuren von schwerem Gerät, wo mal im Wald gearbeitet wurde vor längeren Jahren.

    Im dichten dunklen Wald eher weniger. Aber abgeholzte Flächen, wo sich im Laufe der Zeit wieder junge Bäume angesiedelt haben, das ist auch super, da ist oft schön viel Moos, wenn das schon Jahre her ist, recht viel Licht, aber auch nicht zu viel, da hast du auch viele alte Fahrspuren und eine leicht "hügelige" Fläche.

    Im Umfeld einzelner Kiefern in Parks geht auch. Das ist ja auch mit irgendwo im Wald einzeln stehenden Birken so, da kann sichs auch immer mal lohnen nach entsprechenden Pilzen zu schauen, wie Birkenpilzen und Co.

    Einfach weiter probieren. Ansonsten in der Hauptsaison ein zwei Mal einen weiteren Ausflug machen, wenn man was sicheres weiß.


    LG

    Daniel

    Pilzeabschneiden ist manchmal übrigens nicht verkehrt, dann bleibt der Waldboden wo er hingehört und verschmutzt nicht die anderen Pilze im Korb.

    Mach ich bei so manchem Reizker gern, vor allem wenn die eh nur knapp im Boden drin sind und noch fast flach aufliegen, leicht anheben und abschneiden, sonst hast du noch mehr Sand drauf, als eh schon manchmal.

    Die Reizker müßte es doch bei euch in der Gegend überall geben wo Kiefernwald ist, die Chance ist sehr hoch, mußt vielleicht mal ein anderes Waldstück versuchen.

    Aber die Region da bei dir ist super dafür.

    Viele angebotene Malerpinsel sind mir oft zu weich, man muß eben nach was festerem schauen, halt so eine Bürste.

    Was für Fasern, ich glaub meiner jetzt ist aus irgendwas natürlichem, das war so ein Malerpinsel vom Baumarkt.

    Der wird halt ab und an ausgetauscht.

    So oft brauch ich den aber nicht, nur bei viel Sand, manchmal reicht auch das Messer für irgendwelche Pflanzenreste.

    Ich brauch da kein sonstwas teueres Equipment.

    Ja ok, ein vernünftiges Taschenmesser kostet ein bischen, aber das hält bei guter Pflege auch lange.

    Schärfen kann ich das selber.


    LG
    Daniel

    Moin,

    mal wieder mein geliebtes Moor, man merkt, es geht gen Winter. Vielerorts bodendeckend kleine Sachen.

    Maronen gabs auch noch einige, aber alles hinüber, die Kuhröhrlinge auch noch mal recht viele, alles Matsch, Steinis und Flockies, Fehlanzeige, Sandröhrlinge ebenso null.

    Pfiffis auch nichts.

    Wulstlinge, außer Fliegenpilzen, nur wenig, paar alte Perlen und ein Panther und ein paar gelbe Knollis.

    An einer Weide ziemlich zahlreich der Parasol, da waren auch Leute am ernten. Manche waren aber auch schon riesengroß und hinüber.

    Aber dann an meinen üblichen Stellen, wieder massig Reizker, hatten vorgestern schon welche, für mich und meinen Vater.

    Aber auch da merkt man, es geht dem Ende entgegen, aber trotzdem kommen immer noch zahlreiche junge nach, eben etwas weniger, auch mehr mit Maden heute.

    1. kleinere Reizker

    2. etwas größere :)

    3. noch ein bischen größer :)

    4. wunderschön :love:

    5. bischen farbliche Abwechslung

    6. so muß das sein

    .

    7. Stiel von Nr. 6

    8. Anschnitt frisch

    9. Anschnitt angerocknet

    10. weiterer FK

    11. wie unterschiedlich doch die Milch antrocknet farblich, bunte Mischung, Oberseite

    12.Unterseite

    13. Oberseite

    14. Unterseite

    15.Oberseite

    16. Unterseite

    17. Oberseite

    18. Unterseite

    19. Oberseite

    20. Unterseite


    LG

    Daniel

    Moin,

    ich nehm ein einfaches klappbares Taschenmesser.

    Pinsel hab ich dabei, ist grad bei fein sandigen Böden hilfreich.

    Auch empfehlenswert, eine Plastiktüte, bei so mancher Tour hat sich zwar nichts groß an Pilzen finden lassen, aber dafür einiges an Dosenpfand.


    LG

    Daniel

    Ja gut, daß muß ja nichts heißen. Wenn in der Region was nachgewiesen worden ist, dann könntest du Glück haben.

    Wenns nicht zu kalt wird, dann kannst du es durchaus bis Dezember rein versuchen. Allerdings läuft unter 5 Grad durchaus nicht mehr so viel ab.

    Wenns dann noch feucht ist, dann ist das meiste schnell hinüber.

    Moin,

    eindeutig Maronenröhrlinge, die bereits erwähnte "Knubbeligere" Variante. Der Hut ist trocken so leicht samtig. Die andere Variante ist meist etwas dünnstieliger und die Huthaut glatter.

    Die sind auch meist schon frisch etwas weicher als die Knubbel. Geschmacklich nimmt sich das nichts.

    Schau mal auf dem zweiten Bild, da sieht man auf den Röhren so eine grau wirkende Stelle.

    Solche grauen Stellen an den Röhren kann man manchmal beobachten, das ist dann Schimmel, sowas sollte man dann nicht mehr mitnehmen bzw. zu Hause aussortieren, auch nicht ausschneiden. Jetzt, wo es zunehmend kühler wird und teils viel regnet, da kann das schnell gehen, hatte heute auch einige Maronen, meist diese glatteren dünnen, alles schon schwammig weich, merkt man ja am Hut, wenn man den eindrückt und die Delle drin bleibt, die sind dann auch oft madig.

    Ist dann leider Pech, kann man nicht ändern, bleiben sie eben da und sorgen für Nachwuchs und werden von wem anders verspeist :rain: :rain: :rain: :snail: :snail: :snail: :rain: :rain: :rain:

    Hypomyces chrysospermus (Goldschimmel) – Fundkorb


    LG

    Daniel

    Moin,

    danke für die Erklärungen dazu.

    Also werd ich den mal verkosten, aber wenn da sowieso kulinarisch eher wenig zu erwarten ist, dann lassen wir die hübschen Pilze im Wald.

    Hab es gefunden, wo ich das u.a. mal gelesen hatte:


    LG

    Daniel

    Wirklich mehr kann ich dir auch nicht sagen, aber kommt schon gut hin, weiteres können dir hier ganz sicher die Profis sagen.

    Die durchscheinende Riefung passt so viel ich weiß auch gut zum Gifthäubling, also Vermutung, Galerina marginata.

    Der hygrophane Hut passt auch, die silbrige Überfaserung des Stiels kann man auch sehen, also ich denke, das passt schon ganz gut.

    Moin,

    sieht mir irgendwie nach einem der Häublinge aus oder täusche ich mich?

    Wenns einer dieser Arten ist, dann hochgiftig, siehe grüner Knollenblätterpilz.

    Bitte keinesfalls eine Kostprobe oder etwas in der Art machen!

    Der Untergrund passt ja, totes Nadelholz.


    LG

    Daniel

    Hallo Malone,

    wie ist denn das bei dem mit der Belastung mit Cäsium und anderen Stoffen, Schwermetalle etc.

    Ich meine da mal irgendwas gelesen zu haben, daß die recht viel ansammeln sollen.

    Stellen mit denen habe ich einige, ich erkenne sie, aber hab sie bisher stehen gelassen.

    Ich meine, da war die Rede von dem gleichen Stoff, der wohl problematisch sein soll beim schwarzblauen Röhrling.

    Sicher bin ich mir da aber nicht.


    LG

    Daniel

    Ach das macht nix, das Ergebnis zählt :giggle:

    Mann, das sieht ja lecker aus :)

    Ich esse die Reizker am Allerliebsten ganz pur, nur Butter, ohne Salz.

    Zu grünem Salat, angemacht nur mit Knobi, Salz, Apfelessig und geröstetem Kürbiskernöl.

    Und dazu so ein richtig kräftiges pures Roggenbrot.

    Was den vermuteten Speisetäubling angeht, der wäre am Stiel nicht rosalich überhaucht, zumindest nach meinem Wissensstand.

    Ich meine bei dem Bild von unten etwas rosa am Stiel zu erkennen.

    Leider ist das etwass unscharf, versuch mal bei solchen Details etwas an der Fotoeinstellung rumzufummeln, damit es deutlicher erkennbar ist, auch möglichst nah dran bei allen Details.

    Bei so manchem Täubling kanns auch wichtig sein, was für eine Färbung unter der Huthaut zu sehen ist und wie weit sich diese abziehen läßt.

    Davon dann eben auch entsprechende Bilder.

    Kannst du ja beim nächsten Mal versuchen.