Beiträge von Schrumz

    Hi Oehrling

    danke dir erstmal. Die Butterpilze kamen mir auch etwas komisch vor aber moorig ist es dort nicht wirklich, gibt sogar Phlegmacien ganz in der Nähe. Kiefernnadeln sind das auch nicht sondern einfach Zweige. Klar kann ich die Kiefer doch irgendwie übersehen haben aber ich habe schon recht gründlich geschaut und kenne die Stelle eigentlich auch gut.

    Bei der Mallocybe könntest du recht haben, den hab ich mir nicht näher angeschaut.

    Die Täublinge habe ich nicht mitgenommen. Die hier wuchsen in der Nähe, die hab ich mit und zumindest einen Sporenabwurf gemacht (hellgelb), nach Fisch rochen die aber nicht, waren aber auch mild. Habe den dann leider mangels Zeit nicht näher bestimmt

    Ja es geht langsam los, was ich noch ein Bisschen vermisse sind die Steinpilze und die Nadelwald-Anhängsler, die Schönfüße die sonst oft zeitgleich auftauchen sind dagegen schon voll da.

    Roseogriseus ist auch noch nicht wieder aufgetaucht sonst würd ich dich mal einladen aber witzigerweise finde ich gerade regelmäßig appendiculatus, mutmaßlich bei Weißtanne wachsend.

    Viele Grüße

    Hallo Raphael,

    ich wollte Mal fragen ob sich hier was getan hat, bzw. ob die Art beschrieben wird. Ich hatte heute einen Panther auf 600m bei Fichte und Tanne mit starkem Kartoffelgeruch der mich an deinen Fund erinnert hat. Kann aber natürlich auch nur ein normaler Panther bei Tanne sein, auch wenn er mal so gar nicht aussieht, wie die var. abietum beschrieben wird. Schlechte in situ Bilder da dunkel, hab den aber mit.

    Viele Grüße

    Hier hab ich glaube ich eine mystische Kreatur gelegt, Suillellus luridus bei Tanne in einem Bachtal, 20cm Hutdurchmesser, völlig madenfrei.


    Das war schon ein komisches Teil, auch wenns nicht so aussieht noch völlig fest und auf der Huthaut auf Druck stark blauend. Habe sogar Melzers getestet weil der so komisch war (zb. auch völlig ohne Battaille Linie) aber kann eigentlich nix anderes sein als Suillellus luridus

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Es wird immer mehr im Schwäbischen Wald. Langsam ists auch wieder richtig schön feucht im Wald. Ich fange mal mit ein paar Röhrlingen an:

    1. Direkt vor dem Wald am Parkplatz bei Eiche, Caloboletus radicans. Natürlich häufig, aber wenn die da sind, weiß ich immer, dass auch im Wald was geht.


    2. Wie so oft auch in direkter Gesellschaft mit der Netzbexe


    3. Im Wald angekommen gibt es immer noch eimerweise Flockis im besten Alter, hier nur exemplarisch:



    4. Dann bei Buche am Wegrand noch diese Hexe, werde noch die Sporen messen, bin mir aber schon recht sicher mit Suillellus mendax.


    5. An meinem Kalkhang gabs mal wieder Butyriboletus appendiculatus, vermutlich mit Tanne wachsend



    6. Und auch schon wieder ein neuer Standort von Butyriboletus subappendiculatus (hat komischerweise im Schnitt und an den Röhren moderat kräftig geblaut)



    7. Ich hoffe in diesem Habitat ja auf Caloboletus polygonius aber das waren normale Schönfüße

    8. Die Steinpilze zieren sich noch etwas, kommen aber langsam

    9. Und Maronen gabs auch schon ein paar

    10. Mit Leccinum steh ich ein bisschen schlecht, ich finde sogar Birkenpilze recht selten

    11. Geschweige denn Rotkappen. Das ist theoretisch eine, Leccinum duriusculum, der Pappelraufuß

    12. Und dann noch interessant, diese Butterpilze, fernab jeder Kiefer bei Fichte wachsend

    13. Bei den Sprödblättern hatte ich zum ersten Mal den Maggipilz


    14. Außerdem gab es diese hübschen milden Täublinge bei Tanne häufig


    15. Das sollte bei Hainbuche eventuell Russula carpini sein


    16. Gerne direkt vergesellschaftet mit dem Hainbuchenmilchling



    17. Und dann gab es noch eine Menge Beifang wie diese Buchen-Schleimrüblinge


    18. Unmengen dieses Hallimaschs an toten Tannen

    19. Viele Schopftintlinge

    20. Einen schicken Schüppling den ich unbestimmt ließ

    21. Viele Falsche Pfifferlinge


    22. Und zum Schluss noch absurde Mengen dieses Trichterlings, den ich für eine Infundibulicybe halte



    So, das wars von mir, jetzt heißt es auf den Steinpilzschub und die echten Herbstpilze warten, die vermutlich auch nicht mehr lange brauchen werden. Danke fürs mitkommen, wenn jemand Vorschläge für meine Unbekannten hat, gerne her damit.


    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    wie immer um diese Jahreszeit trumpft der Flockenstielige Hexenröhrling voll auf, obwohl sonst noch nicht allzu viel wächst. Die kommen selbst auf den Harvesterpfaden aus dem letzten Winter in beeindruckender Menge.


    Ein paar habe ich mitgenommen aber da stehen immer noch eimerweise voll im Wald


    Es gibt so wenig Platz dass der hier es für nötig befand, einen Stein vom Moos zu befreien



    Außerdem kommen gerade viele Täublinge, wie hier zum Beispiel ganz frisch Russula virescens



    Außerdem gab es für mich den allerersten Steinpilz der Saison, die werden aber wohl auch bald schieben



    Viele Grüße

    Hi,

    danke euch für die Antworten.

    Ja, wenn dann legaliae. War halt wohl einfach noch zu jung aber unweit der Stelle hatte ich schon mal komische Rubroboleten...

    ...und direkt dort hatte ich satanas noch nie; selbst zu Zeiten als 100m weiter wirklich hunderte Exemplare standen. Glaube aber trotzdem noch eher an satanas, so ganz wie ich den Geruch von legaliae in Erinnerung habe wars dann doch nicht.

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    langsam kommen sie auch bei uns in Gange, auch wenn Boletus s.str. immer noch völlig fehlt.

    Ich fange mal mit ein paar Röhrlingen an:

    1. Die Netzhexen haben nach dem katastrophalen Sommer die Kurve bekommen und sind jetzt gewohnt häufig


    2. Ähnlich siehts bei den Wurzelnden Bitterröhrlingen aus


    3. Und im Nadelwald kommen auch die Flockenhexen in Gange


    4. Die Satansröhrlinge starten etwas zögerlich



    5. Hier nochmal ein Rubroboletus mit cf. satanas. Roch allerdings angenehm würzig und hat eine rosa Subkutis



    6. Der letzte Dickröhrling, der sich mit zeigte war ein ganz junger blauender Königsröhrling



    7. Eichenfilzer gabs auch, Hortiboletus cf. engelii, nur mit cf. da für ein Schnittbild viel zu madig



    8. Mit dem Ringlosen Butterpilz...



    9. ... und dem Goldröhrling gab es noch zwei Schmierer



    10. Und dann noch ein sehr schicker Erstfund, der seltene Mährische Filzröhrling (Aureoboletus moravicus)



    11. Als Beifang war der Mehlräsling allgegenwärtig



    12. Täublinge kommen sporadisch, hier ein hübscher milder aus dem Kalknadelwald der noch bestimmt werden muss



    14. Im Nadelwald überraschend häufig ist gerade der rote Gallerttrichter



    15. Und auch die Breitblättrige Glucke zeigt sich gerade oft



    16. Zum Schluss hab ich noch 2 Porlinge, einmal ältere Riesenporlinge



    17. Und dann noch diese hübsche Ganoderma an Eiche, die ich nicht bestimmen kann.



    Ganz nett eigentlich, da kann man auch mal auf Steinpilze verzichten. Allerdings fehlen auch andere häufige Sommerarten, zum Beispiel Amanita komplett, Russula zu großen Teilen und auch noch ein paar andere Röhrlinge. Na gut, kann ja noch kommen.

    Viele Grüße

    R. rubrosanguineus kann aber auch bei Buche. Die ist so vielseitig, dass ich glaube nicht einen einzigen Dickröhrling Deutschlands bei Buche sicher ausschließen würde. Es wird sogar mehrfach von Funden von Butyriboletus subappendiculatus, der ja eigentlich als Nadelwaldart gilt, bei Buche berichtet. Rhodoxanthus sollte schon ein anderes Netz als im Originalpost haben.

    Viele Grüße

    Hi,

    übrigens passt Butyriboletus roseogriseus sehr gut zu Rubroboletus rubrosanguineus, beide haben sehr ähnliche Habitatansprüche. Mit etwas Glück tauchen dort noch die anderen beiden Raritäten im Bunde, Imperator torosus und Caloboletus polygonius auf.

    Viele Grüße

    Hi Schupfnudel


    Hast du bei den Wubis eventuell schon mal überlegt, einen zu sequenzieren? Die mit dem zylindrischen Stiel und kräftigem Netz in genau diesem Habitat sind wohl die bei denen man auf C. kluzakii hoffen kann. Die rosa Hutfarbe scheint nicht entscheidend zu sein.

    Viele Grüße