Moin, da der Pilz in Gegenden wächst, die regelmäßig mindestens -20°C haben, sehe ich nicht, wie das Tiefkühlen bei -18°C irgendwelche Schäden anrichten kann.
LG, Bernd
Moin, da der Pilz in Gegenden wächst, die regelmäßig mindestens -20°C haben, sehe ich nicht, wie das Tiefkühlen bei -18°C irgendwelche Schäden anrichten kann.
LG, Bernd
Hallo Pablo, ja, bei 1) ist mein Arbeitstitel mittlerweile I. radiatus mit einer ganz leichten Option Richtung nodulosus. Bei 2) schon klar, da hattest Du ja neulich schon gesagt, dass von dem gezähnten Zeug Dutzende gibt. Ich hab's als cf. abgelegt. Wobei der Band Aphyllophorales insgesamt nur 155 Arten behandelt, die nicht einmal alle nachgewiesen sind. Und man die eine oder andere ja auch ausschließen kann.
LG, Bernd
Feindbild halt, Bodo. Triggert, muss man was gegen tun. Oder aus welchem Grund Dein Protest? Fürsorgepflicht für die vielen Minderjährigen im Forum? Zumal mittlerweile in der Diskussion doch relativ klar geworden ist, dass diese Werbung von Guhgel auf Deinem Browser platziert wurde, wegen Deiner Browserhistorie und Deinen Suchanfragen. Da solltest Du Dich eher an Guhgel wenden als an den Forumsbetreiber. Steht nicht ohnehin in den Regeln, dass man sich als Forent nicht in das Geschäftsgebaren des Forenbetreibers einzumischen hat?
LG, Bernd
Hi Marcel,
ich kenne das Buch nicht. Ich gehe auch nicht davon aus, dass es mir zusagen würde. Vermutlich wie in diesem komischen Geschichtskanal von Knopp, kNopp mit Bonus-N. Es geht aber anscheinend nicht ins Illegale. Wobei es dabei ja, neuerdings, in der Frage der Legalität eh darauf ankommt, wer und nicht mehr was. Quod licet Iovi, non licet bovi. Mit dem "Zurechtrücken der Geschichte" sind doch deutlich einflussreichere Personen beschäftigt, durchaus in Ministerrängen. Da jetzt seine durchaus berechtigte Kritik bei einem kleinen Schlangeölverkäufer abzuladen hilft nicht. Diesem unbedeutenden Akteur gegenüber kann man sich wirklich in Gelassenheit üben.
Na hoffentlich verlegt der Verlag kein Buch "Maranthon in unter 2 Stunden", denn dann wird es mit dem Wegrennen nichts mehr.
LG, Bernd
Hallo Bodo,
Personen, die "tapfer" genug sind, in angetrunkenem Zustand als Gruppe aus 5 erwachsenen Männern eine einzelne Person - und sei diese ein/er Jugendliche/r im Teenageralter - zu attackieren
das hat dann aber nichts mit dem Buch zu tun, und schon gar nicht mit dem Verlag, i.A. auch nicht mit Alter/Hautfarbe des Angegriffenen ("attackieren" wurde im Deutschen früher für den Angriff der Kavallerie genutzt, aber wer nutzt heute schon das Deutsche ohne Denglish?). Alkohol spielt eine Rolle - was man zum Beispiel sehr gut vergleichen kann, wenn man in alkoholfreien Ländern reist. Und allgemein die Kultur (insbesondere auch der Sprachgebrauch), als wie normal Gewalt im Alltag angesehen wird, wenn ein kleines bisschen Krieg nur noch eine humanitäre Intervention ist. Ich finde, dieses resolute Anrennen gegen diese Werbung, hat auch einen ganz schön aggressiven Charakter ...
LG, Bernd
Hallo allerseits, noch zwei Fotos von Objekt 1. Tympanis sieht passend aus. Das ganze Büschel hat 2 mm im Durchmesser. Im Schnitt schwarz.
Die heimische Literatur (Kutorga 2020) nennt 3 Funde von Tympanis alnea (jeweils an Schwarzerle, Grauerle und Apfel) und führt aus "manche Autoren trennen die an Apfel wachsenden Pilze als T. conspersa ab".
LG, Bernd
Hallo Andreas, nun das ist ein allgemeines Problem, das Gottvertrauen gegenüber der großen schwarzen Kiste. Da sagt zum Beispiel der Taschenrechner, dass die Erde 6000 Megagramm schwer ist, und es fällt keinem auf, dass man da irgendwo mit den Einheiten durcheinander gekommen sein muss ... Oder der Sequenzer sagt, was alles im Wald oder auf der Wiese wächst, zur Not auch die Bananen vom Frühstück, hatte da letztens eine (so verteidigte) forstwirtschaftliche Diss. in der Hand, bei der 90% der "Pilzarten" nur auf kryptische Codes aus dem Sequenzer hörte (nein, es wurde auch kein Versuch gemacht, die als neue Arten der Wissenschaft zuzuführen) ... Oder auch aktuell, "der Test" sagt - aber, wie der Test funktioniert und wovon das abhängt und was der tatsächlich aussagt ... Etwas mitdenken muss man schon, wenn nicht, hilft leider auch ein Schlüssel nicht, da ggf. ein falsches Abbiegen dann auch nicht hinterfragt wird. Vermutlich werden synoptische Tests 'eh bald dem universellen Sequenzieren zum Opfer fallen, denn das sieht ja noch bequemer aus.
LG, Bernd
Hallo Andreas, dass alte Pilze anders aussehen als frische ist aber nun nicht wirklich überraschend. Man wird, wenn man Pflanzenbestimmung am Heu macht, auch einige Abstriche hinsichtlich der Farbangaben machen. Um bei Deinem Beispiel zu bleiben, dann ist doch naheliegend dass der Bearbeiter bei dem Pilz im Set der Eigenschaften für "rissiger Hut" und "schuppiger Hut" jeweils ein "kann sein, muss aber nicht" ("0,5") einträgt, sodass der Pilz in beiden Zweigen im Rennen bleibt, so wie das ja auch gelegentlich in binären Schlüsseln der Fall ist.
Das größte Problem ist, und geb ich Dir unbedenklich Recht,
genau die Fragen zu beantworten, von denen der Schlüsselautor denkt dass sie besonders klar, wichtig und konstant sind
dass man sich mit der Angabe von zu vielen Eigenschaften verzetteln würde (der Arbeitsaufwand für den Bearbeiter steigt ins Unermessliche), sobald man in die höheren Taxa kommt. Allerdings kann man natürlich prinzipiell für jede Eigenschaft den Standardwert "0,5" (irrelevant) setzen, das ist eine Zeile für den Programmierer, und nur die Eigenschaften, die wirklich relevant sind, auf "0" oder "1" setzen.
LG, Bernd
Hi Lukas,
wie es bei einer Pilzsuchmaschine in Tabellenform nicht unbedingt der Fall
nicht unbedingt. Kann aber. Die meisten Apps derzeit bleiben rein makroskopisch und sind kaum taxonomisch relevant. Aber es würde überhaupt kein Problem sein, die entsprechenden Kriterien taxonomischer Natur da mit einzubauen [Asco - Basidio - Myxo] oder eben die Sporengröße, wer sie denn hat. Oder, oder ... Man könnte so eine "App" dann verwenden wie einen Taschenrechner, den man in den "Wissenschaftsmodus" umschaltet.
LG, Bernd
Hallo Harald,
weil man im Grunde genommen ohne diese Prozedur Pilze nicht gescheit bestimmen kann
doch kann man, der Algorithmus ist nur ein anderer. Stellen wir uns ein Set von 5 Arten mit entsprechend vielen verschiedenen Eigenschaften vor. Beim klassischen dichotomen Schlüssel hat man jeweils eine Eigenschaft, die abgefragt wird. Bei Arten, die indifferent bzgl. dieser Eigenschaft sind, passiert es auch gern, das die auf beiden Verzweigungen weitergeführt wird. jedenfalls braucht man bei 5 Arten mindestens 4 Schritte. Das Schlüsseln entstammt dem Zeitalter des Buchdrucks, linearer Textverlauf.
Die gleichen Angaben kann man auch tabellarisch, zur Not mehrdimensional, darstellen, übersichtlich mit Bildern und Links, im Zeitalter von IT kein Problem, Hypertext in variabler Reihenfolge. Das hat gegenüber dem Schlüsseln den Vorteil, dass man zunächst auf die Eigenschaften zugreifen kann, die tatsächlich sichtbar sind. Und relativ schnell sieht, ob und wenn ja welche Eigenschaften ggf. fehlen.
Manchmal sieht das binäre Schlüsseln aber auch sehr gekünstelt aus, stellen wir uns vor, man hat nur eine Eigenschaft, etwa Farbe, dann geht das binär so
1) blau 1*) anders
2) rot 2*) anders
3) grün 3*) anders
....
Während es viel einfacher ist
1) blau 1*) rot 1**) grün ...
Natürlich, auch solche "Tabellen" müssen erst erstellt werden.
LG, Bernd
Hallo,
am gleichen toten Apfel, an dem ich Sarcodontia crocea gefunden hatte, gibt es (jetzt) noch diverses Kleinzeug
1) sowas hatte ich neulich an Sorbus, Eutypella sorbi. An Apfel dürfte das eine andere Art sein, aber *E. mali scheint es nicht zu geben.
2) wohl Lachnella alboviolascens
3) das wird wohl auch ein Becher werden wollen, oder geht das Richtung Kugelwerfer?
4) weil's so hübsch ist, S. crocea
LG, Bernd
Hallo Grüni,
wer Nahkampf aus Büchern lernt, ist ungefährlich. Viel pazifistischer geht nicht mehr. Und warum man sich nicht mit der deutschen Geschichte beschäftigen sollte, insbesondere der Frage, wieso es dazu (33, 38, 39, 41, 45) kam, erschließt sich mir auch nicht. Weil es so aktuell ist? Die normalen Medien schrecken doch auch nicht davor zurück, den neuen H. zu benennen, wahlweise im Irak, Syrien, Serbien (die Anstalt brachte das Mal schön auf den Punkt) ... Und was an dem Gesundheitsdings (Büroarbeitsplatz, Nacken, Ergonomie - kriegst Du keine Post von Deiner Krankenkasse?) so aggressiv sein soll, hmm, aktuell haben wir wohl im Gesundheitswesen und der Politik ringsherum genug Probleme - egal aus welcher Sicht man darauf schaut.
LG, Bernd
Stefan - manchmal schaue ich mir Werbung bewusst an. Einfach um zu sehen, was für Stile, welche Methoden verwendet werden. Wenn man sich nicht bewusst ist, wie und warum sie wirkt - dann wirkt sie eher. Zudem, das was in Werbung an Kreativität, Kohle und professioneller Umsetzung verbraten wird, ist weit umfangreicher als in allen anderen Kunstgattungen zusammen. Sieh es einfach als eine neue Gattung der Künste, neben Musik, Literatur, Malerei und Kino.
LG, Bernd
Vielleicht kann man ja die Bundeswehr als Werbekunden gewinnen. Ich meine ja nur, wegen der Gewaltfreiheit. Allerdings müssten dann wohl wenigsten die Herren Foristen Ihre Geburtsdaten etwas in Richtung Zielgruppe verschieben, damit die Algorithmen greifen ... Leute, die Pilze kennen und in borealen Wäldern überleben könnten, sollen da ja gefragt sein.
LG, Bernd
...
kleiner Tipp
"Melanie, Julian, Leon und Michael"
sind 4 (VIER) Namen.
Manchmal verändert sich die Zahl der Familienangehörigen ![]()
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Hallo, da das Eschensterben ja aus dem Baltikum gekommen sein soll - wenigstens hat es hier früher angefangen - sind wir im Verlauf natürlich auch weiter. Ja, es sind viele Eschen umgefallen, aber in den wenigsten Beständen alle. Und man sieht neben dem, was übergeblieben ist, überall jede Menge junge Eschen, zum Teil an völlig verqueren Stellen, z.B. mitten zwischen den Pionierkiefern auf Sand. Man sieht auch von diesen jungen Eschen welche, die schon umliegen, und wo es so aussieht, als wären die Wurzeln genauso weggefault - was allerdings nicht wirklich verwundert, wenn die sich anmaßen auf Sand wachsen zu wollen. Ich sehe keinen Grund zur Panik, die wachsen schon wieder.
LG, Bernd
Hallo Pablo,
ich habe heute den hier passenden Band der Litauischen Funga VI (2) Aphyllophorales bekommen, von 1996.
1) Und außerdem im Wald einen weiteren Kandiaten für Ph. conchatus gefunden. Bilder anbei. Die beiden Frk. nebeneinanderliegend von 1. und vom heutigen Fund besteht bei mir kein Zweifel, dass das eine Art ist. Bezüglich der Sporengröße meint das Werk 4-5 pro mm, das könnte hinhauen. Was aber nicht passt, worauf auch der Schlüssel referiert "schwarze Linie zwischen Trama und Poren im Schnitt" - allerdings habe ich davon noch nie ein Foto gesehen. Betont wird das überwiegende Vorkommen an Salix caprea, was bei beiden Funden zutrifft. Gilt als häufig.
3) Bei Phellinus werde ich nicht fündig. Inonotus nodulosus sieht gar nicht so übel aus, sollte aber kleiner sein. Bei Dichomitus wird nur eine Art genannt, D. squalens, die aber viel zu kleine Poren zu haben scheint.
Mittlerweile habe ich die Art (vermutlich) an zwei weiteren Haselnüssen und an Salweide gefunden. Leider war der Akku alle, hier noch ein Bild mit etwas ausgeprägteren Hüten, falls das nicht was anderes ist.
LG, Bernd
Hallo Claudia,
Ich möchte solche Werbung auch nicht sehen, deswegen nutze ich technische Mittel, in Form diverser Werbeblocker. Dieser Thread, der die Werbung statisch fixiert, hat dazu geführt, dass ich nun erstmalig Werbung in diesem Forum gesehen habe. Es gibt viele Seiten, die man mit Werbeblocker nur noch schwierig oder auf Umwegen benutzen kann - die werden dann halt nicht mehr benutzt.
Wer der Meinung ist, dass der fragliche Verlag mit einzelnen Titeln den Rahmen der Verfassung verlässt, bitte, dazu gibt es den Rechtsweg. Was hier angemahnt wird ist (privatwirtschaftliche) Zensur.
LG, Bernd
O schick, zusätzliche Werbung. Während der Werbebanner dynamisch eingeblendet wird, ist dieses Bildmaterial jetzt statisch auf der Seite vorhanden.
Abgesehen davon, Werbung ist immer nervend, was ist an dieser anders? Was gebraucht wird, bedarf keiner Werbung und dementsprechend was man bewerben muss, wird nicht gebraucht. Offensichtlich ja rechtmäßig, wenn auch am Rande des Spektrums. So geringe Selbstsicherheit, dass man abweichende Meinungen nicht aushält? Nieder mit der Meinungsfreiheit, es lebe die Zensur!
LG, Bernd
Vielen Dank, Andreas!
Hallo allerseits,
trotz Schnee jede Menge Pilze, hier ein paar Fotos
1) an Haselnuss, teils schimmelbedeckt (vielleicht die gleiche Art, wie in dem anderen Thread)
2) irgendwas Stacheliges an Eberesche
3) das will wohl ein Zinnoberroter werden, am gleichen Stämmchen wie vordem
4) Roter Holunder in Frühlingsstimmung
5) Irgendwas Kohliges an toten Stämmchen von Rotem Holunder
6) Hier gab es vor etwa 12 Jahren ein größeres Feuer (nachbarschaftliche Brandstiftung)
7) Exidia
8) Vermutlich der Rote Rote Rindenhelmling (M. meliigena) an Eiche
LG, Bernd
