Hallo Pablo, nur zu, Platz habe ich genug
Das Moor hat auch den Vorteil, dass es ganzjährig begehbar ist. Sonst sind die großen Moore entweder Totalreservate oder telmologische NSG, was den Zutritt ab April bis September verbietet (also theoretisch zumindest).
Trichaptum biforme sieht passender aus, den hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, also, dass es die überhaupt gibt, obwohl ich vorhin schon gesucht habe, was denn aus der Gattung noch in Frage käme.
Bei Gyromitra ist mir, jetzt wo du es sagst, auch eingefallen, dass ich den Band der heimischen Funga ja habe, da steht bei G. infula nur, dass überwiegend auf Fichte und Kiefer, selten auf Laubholz (geht nicht hervor, ob eigene Daten oder aus der Literatur, aber bei erwähnten insgesamt bekannten 30 Funden, denke ich eher an Literatur) oder auf Hochmoortorf (mit Beleg, aber im Beet, wobei da dann vermutlich auch wieder Kiefer dabei ist). Und dass evtl. G. ambigua zu erwarten ist. Aber ja, das ist von 2000 und gilt vermutlich nicht mehr als aktuell. Den Beleg habe ich nicht mitgenommen, da ohnehin kein Mikroskop vorhanden ist. Wiederfinden würde ich den natürlich.
Auf Bild 9 sind schon auch noch andere Pilze zu sehen, hier das was noch am ehesten den glasigen Stiel zeigt. Zwar von dichter fotografiert, aber letzlich auch nicht besser als die Vergrößerung in dem eingestellten Bild. Mit dem neuen Objektiv bin ich noch nicht im Reinen und bei den wechselnden Lichtverhältnissen heute, ich fotografiere meistens nur zum Dokumentieren von Arten, für technisch und ästhetisch anspruchsvolle Bilder fehlt mir die Geduld.
LG, Bernd
