Beiträge von Peter

    Hallo Eddie,


    wenn das so einfach wäre, wie du dir das vorstellst, dann gäbe es das schon längst. ==zucken

    Es bleibt einem nichts anderes übrig, als vorhandene Beschreibungen in Pilzbüchern intensiv zu studieren und vergleichen. Wenn du dadurch ausreichende Erfahrung erwirbst, wirst du selbst den Texten entnehmen können, was die signifikanten Merkmale sind.

    Diese Merkmale werden in den Bestimmungsschlüsseln verwendet. Das wäre das, was du suchst. Aber dazu muss man die Fachbegriffe kennen und verstehen. Also alles nicht so einfach.

    Das neue Kosmos Pilzbuch von Gminder/Karrasch hat solche Schlüssel, ebenso wie Pareys Buch der Pilze (vergriffen).


    Außer Büchern sind Pilzkurse, Exkursionen, Besuche bei Pilzvereinen etc. unbedingt zu empfehlen. Da kann man verdammt viel in kurzer Zeit lernen.


    Gruß

    Peter

    Hallo Martin,


    dass man fremde Fotos nicht für eigene Zwecke veröffentlichen darf, sagt das Copyright. Dazu ist es unerheblich, ob sie dabei verändert werden. Man braucht nicht mal Menschenverstand, Gesetzestexte lesen hilft auch.


    Deine besserwisserische Art, hier Fotos zu kritisieren, ist unerträglich.

    Du wurdest schon öfters höflich darauf hingewiesen, du scheinst "den Schuss nicht gehört zu haben" wie man hierzulande sagt.


    Unverständliche Grüße

    Peter

    Was mich dann auf dieser Plattform sehr irritiert, ist das ungefragte Verändern und herumgebastel an einem meiner Fotos. Das ist mir bei der fc noch nie passiert ...


    Sowas ist ein absolutes "Nogo"!

    Diese unautorisiserte "Herumbastelei" an den Fotos anderer von selbsternannten "Besserwissern" ist auch in diesem Forum nicht erwünscht.


    Liebe Bea,


    dein obiges Foto ist erstklassig und beim ersten Betrachten entfuhr mir ein "Wowh". Für mich hat es etwas Besonderes. Fotos lösen selten in Menschen Gefühle aus. Das ist dir gelungen. Und das bei einem Pilzfoto! ;)


    Ich mag deine Fotos und freue mich auf weitere.


    Gruß

    Peter

    Je mehr ich hier lese, desto mehr beschleicht mich das Gefühl, dass eine Hungersnot ausgebrochen ist und ich es nicht mitbekommen habe. :saint:


    Gruß

    Peter


    PS: Es gibt Unmengen an Pilzkochbüchern, die sich mit diesem Thema beschäftigten. Zu empfehlen sind besonders die Kochbücher der Nachkriegszeit - egal ob nach dem 1. oder 2. Weltkrieg.

    Man merkt, dass du das Teil noch nie in der Hand gehabt hast. g:D


    Solche "Kranke" und "Unterstützer von Wucher" wie du sie bezeichnest, gibt es auf allen Gebieten.

    Da gibt es welche, die fahren Mercedes, BMW, VW, Ferrari, obwohl es doch Lada und Ape gibt. Die trinken teuren Rotwein, essen Rindfleisch, Spargel und sogar Pilze, obwohl Wasser, Tofu, Grünkohl, und Knäckebrot viel gesünder wären. Von denen, die sich Sportschuhe für mehrere hundert Euro leisten, dabei vielleicht sogar rauchen will ich gar nicht sprechen. Neulich habe ich sogar eine Frau gesehen, die echt goldenen Schmuck trug, wobei es eine Kette aus Plastikperlen doch auch getan hätte. - alles "Kranke".....?


    Von mir aus darf jeder sein Geld für das ausgeben was er möchte. Und wenn jemandem die teure Lupe das Geld wert ist, soll er sie kaufen. Für mich geht das voll in Ordnung.


    Ich kenne einige dieser Lupenträger. Keiner hat damit angegeben, keiner hat Minderwertigkeitskomplexe und niemand ist im Kopf weichgekocht.


    Ein wenig mehr Toleranz würde uns allen gut tun!

    Hallo,


    auch wenn das untersuchte und beobachtete Gebiet in Baden-Württemberg liegt, vielleicht interessiert es andere auch.


    Der 0,7 ha große Schonwald „Heselmiss“ bei Oberreichenbach-Würzbach wurde von Bernd Miggel und Liss Hoffmann in den Jahren 2023-2025 auf Pilze und Flechten hin kartiert. Dabei wurden 130 Großpilzarten, 14 pflanzenparasitische Kleinpilze sowie 25 Flechtenarten notiert – ein beeindruckender Artenreichtum für dieses kleine Gebiet. Darunter sind auch einige seltene und/oder gefährdete Arten. Besonders bemerkenswert ist der Fund des sehr seltenen Tricholoma colossus (Riesenritterling), welcher in der Roten-Liste-Kategorie 2 (Deutschland) bzw. 1 (Baden-Württemberg) geführt wird.


    Die Dokumentation ist vor Kurzem fertig gestellt worden und kann kostenfrei über die Homepage des "Vereins der Pilzfreunde Stuttgart e. V." herunter geladen werden: https://www.pilzfreun.de/2026/…ogische-bestandsaufnahme/


    Gruß

    Peter

    Hallo Michael,


    hier siehst du den Einfluss von zu stark zugezogener Blende im direkten Vergleich zu korrekt weit geöffneter Blende.



    1. Blende zu stark geschlossen: große Tiefenschärfe, matschiges Bild,

    2. Blende korrekt weit geöffnet: kleine Tiefenschärfe, aber die Spore in der Mitte einwandfrei scharf


    Einen ähnlichen Effekt bekommt man auch, wenn die Kondensorhöhe falsch eingestellt ist. Der Kondensor sollte möglichst weit (fast ganz) oben sein.


    Gruß

    Peter


    PS: Wasser was zu viel ist, tritt beim Quetschen seitlich aus dem Deckglas aus. Das mit Taschentuch absaugen, fertig.

    Hallo Benjamin,


    die ganzen Begriffe werden (leider) nicht einheitlich gebraucht. Sowas kommt in der Mykologie immer wieder vor.

    Man muss sich einfach bewusst sein, dass es so ist und letztendlich selbst immer dazu schreiben, was man damit meint.

    Persönlich vertraue ich dem Altmeister Clemencon mehr als irgendeiner Wikipedia. Vielleicht hilft dir das hier ein wenig weiter:


    Aus Clemencon "Anatomie der Hymenomyceten" S. 72

    Übersicht:

    1. lnhalt der Sekrethyphe flüssig und klar (alle Sekrete gelôst), bei Verletzung ausfliessend. Verletzte Pilze einen wâsserigen Saft entlassend: Klasse der HYDROPLEREN (s. 7g)
    1* lnhalt anders: opaleszierend, milchig, tropfig, sandig, kristallin oder gallertig fest.
    2. lnhalt flüssig, opaleszierend, milchig, tropfig, sandig oder kristallin und dann nur Zellsaft flüssig: Klasse der HETEROPLEREN (S 75)
    3. Hyphen turgeszent und Deuteroplasma dünnflüssig, deshalb bei Verletzung reichlich ausfliessend; verletzte Pilze meist milchend: Kategorie der Laticiferen
    3* Deuteroplasma nicht oder nur mikroskopisch ausf liessend, verletzte Pilze nicht milchend: Kategorie der Gloeopleren
    2* lnhalt (Deuteroplasma) gallertig{est, homogen oder heterogen: Klasse der THROMBOPLEREN (S. 85)


    Freundliche Grüße

    Peter


    PS1: Leider ist es mir nicht möglich, den Text gescheit zu formatieren.

    PS: Das Buch gab (gibt?) es zum Herunterladen irgendwo gratis.

    Hallo Suku,


    das erste Bild (Sporen) ist schon ganz gut.

    Bei den anderen ist zu viel Material unter dem Deckglas und zu wenig gequetscht.

    Wahrscheinlich ist auch zuviel Flüssigkeit darunter.

    Und wenn du die Blende noch deutlich weiter öffnest, werden die Bilder schärfer.


    Aber genau so geht Mikroskopie! :daumen:


    Gruß

    Peter

    Ich lerne das mit der Fotografie noch, und bin total begeistert, was für gute Ergebnisse man mit so "altem" Equipment noch erzielen kann, die den Vergleich mit modernen spiegellosen Systemen nicht unbedingt scheuen müssen.


    Hallo Suillus,


    in den letzten 20 Jahren haben sich die Gesetzmäßigkeiten der Optik nicht verändert. ;)


    Schön gemachte Bilder!


    Gruß

    Peter

    Ist es wirklich nötig, sich hier gegenseitig "abzuarbeiten"?


    Es gibt Personen, die Pilze gerne fotografieren, aber keine große Lust zum genauen Bestimmen haben. Ebenso wie es welche gibt, die ganz wild aufs Bestimmen sind, aber nicht fotografieren wollen oder können.

    Da darf man doch gerne ein wenig toleranter sein.


    Gruß

    Peter


    PS: Die scheinbar "tiefe Artenkenntnis" so mancher PilzbuchautorIn darf man gerne auch mit den Bestimmungsergebnissen der sie umgebenden Experten in Zusammenhang bringen. ;) :saint:

    Hallo Michael,


    das ist doch schon ein Anfang.

    Bonn ist so gar nicht meine Gegend. Empfehlen kann ich trotzdem die Gruppe https://mikroskopie-bonn.de/wi…tellt_sich_vor/index.html . Sie sind keine speziellen Pilzler, haben aber auch pilzliche Themen. Und der Workshop "Schneiden - Färben - Legen" von Jörg Weiß ist wirklich legendär. Den habe ich selbst schon mitgemacht. Das war für mich der Auslöser, Dauerpräparate von Pilzen zu machen.


    Gruß

    Peter

    Hallo Michael,


    Mikroskopiekurse kann man nie genug besuchen - man lernt jedesmal was dazu.

    Unbedingt empfehlenswert sind Pilz-Arbeitskreise. Die sind regional organisiert, treffen sich regelmäßig und mikroskopieren auch. Da kann man anderen "über die Schultern schauen" und lernt in wenigen Minuten der Praxis oft mehr als beim stundenlangen Surfen.

    Die AKs sind meist Pilzvereinen angeschlossen. Wenn du uns sagst, wo du zu Hause bist, kann man vielleicht Empfehlungen geben.


    Gruß

    Peter

    So wie Wolfgang habe ich auch meine Pilzzuchtversuche durchgeführt.


    Mit primitiven Mitteln (Wasser, Spüli und Brennspiritus) gereinigte Tischplatte in der Küche. Abgeflammt wurde mit dem Gasfeuerzeug. Frisch geerntete Stockschwämmchen aus dem Walde seziert und ein wenig Fleisch in die Agar-Petrischale.

    Das Myzel entwickelte sich prima. Und mit dem Umweg über Körner wurden Stämme beimpft. Die trugen Fruchtkörper wie blöd - nach 6 Jahren.

    Klar gab es kontaminierten Ausschuss, der entsorgt wurde. Aber das ist normal.


    Du machst dir viel zu viele Gedanken. Versuche es einfach!


    Gruß

    Peter

    "Studien" solcher Bauart lässt man an den Schulen in der 7. Klasse durchführen.

    Das Thema ist beliebig wählbar. Da werden dann auch eine Menge Tabellen erstellt und Diagramme gefertigt. Sinn des Ganzen ist es, Prozentrechnung und Tabellenkalkulation anzuwenden und darzustellen.


    Eine tatsächliche Aussagekraft beinhalten diese "Studien" leider so gut wie nie. - wie im obigen Artikel auch....


    Gruß

    Peter

    Ich habe (noch) keine Ahnung vom Mikroskopieren. Aber ich sehe zumindest eine Grube ganz deutlich.. würd ich sagen.


    Hallo Corne,


    das menschliche Gehirn trickst bei solchen Bildern die Augen aus. Wir haben den Eindruck, es seien Noppen. Das ist ganz normal.


    Es hilft nur, beim Mikroskopieren alle Ebenen durch zu fokussieren. Man fährt mit dem Feintrieb immer wieder hoch und runter. Dabei sieht man mal nur die Oberfläche der Spore scharf, mal den Rand. Wenn dabei die Blende weit geöffnet ist, ist die Tiefenschärfe am geringsten, dafür die Auflösung am größten. Ganz sicher kann man dann bei Betrachtung des Sporenrandes erkennen, ob es sich um Löcher oder Ausstülpungen handelt. Dann bekommt man im Gehirn plötzlich auch ein anderes, korrektes Bild von der Spore.

    (Den guten Mikroskopiker erkennt man daran, dass er ständig mit dem Feintrieb "spielt". g:-) )


    Mit einer einzelnen Fotografie lässt sich das nicht so einfach darstellen. Da bräuchte es z. B. eine gestackte Aufnahme.


    Gruß

    Peter