Hallo,
wir leben in einer freien Marktwirtschaft. So ist es ganz natürlich, dass versucht wird, in Marktnischen irgendwie Gewinn zu erzielen. Das geht vollkommen in Ordnung. In unserer Gesellschaft ist das so und auch der pilzliche Sektor bleibt davon nicht unberührt.
Seien es pilzliche "Heilmittel", Baustoffe oder Verpackungsmaterial aus Pilzen, Zuchtpilze, Pilzyoutuber, Pilzforen, Pilzführungen, Pilzseminare und vieles mehr, die Vielzahl der pilzlichen Angebote hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Daraus kann man schließen, dass der Bedarf und somit die Nachfrage gestiegen ist (und auch, dass hier Geld verdient werden kann).
Speziell bei der Suche nach Pilzkursen, Führungen und Seminaren sorgt das sich ständig vergrößernde Angebot im Internet für mehr Wirrwarr als Aufklärung. Ob Pilzsachverständiger, Pilzsachverständiger DGfM geprüft, Pilzberater oder Pilzexperte der Volkshochschule XYZ, Pilzcoach, Pilzguide, ...., wer blickt da noch durch?
Eine Erkenntnis gibt es aber: Die Qualität von Pilzkursen steht nicht relativ zum tatsächlich bezahlten Obulus der Teilnehmer.
Wer wirklich interessiert ist, sich irgendwie weitergehend mit Pilzen zu beschäftigen, dem empfehle ich, sich einem Pilzverein oder einem Pilz-Arbeitskreis anzuschließen. Dort kann man sehr viel lernen. Zudem wird man dort erfahren, wo und welche Kurse empfehlenswert sind.
Wer diese Möglichkeit nicht hat, den kann ich bedenkenlos zumindest auf die Angebote von geprüften Pilzsachverständigen der DGfM verweisen. Diese mussten eine ordentliche Prüfung ablegen, die ihr Fachwissen sicher stellt und haben zudem Fortbildungspflicht.
Gruß
Peter