Beiträge von Peter

    Hallo Pilzesser,


    alle Pilze sind essbar - manche sogar mehrfach! Aber den Spruch kennst du wahrscheinlich schon.


    Ohne genauere Beschreibung und mikroskopische Untersuchung wird man bei den fotografierten Pilzen nicht sehr weit kommen. Und selbst wenn man dann auf eine Art kommt, ist damit noch lange nicht geklärt.ob diese Pilze essbar sind.


    Speisepilze sollten einen Speise-Wert besitzen. Den kann ich bei den Winzlingen in keiner Weise erkennen.


    Gruß

    Peter

    Hallo Antoaneta,


    das sieht nach Kronenbecherlingen aus.


    Den Pilzen scheint der Standort zu gefallen. Da lassen sie sich schwer vertreiben. Außer Absammeln wird dir daher nichts übrig bleiben.


    Viel wichtiger ist natürlich, Kinder aufzuklären und Ihnen den Umgang mit Pilzen klarmachen. Solange die Kinder die Pilze nicht essen, besteht aber keinerlei Gefahr.


    Gruß Peter

    Hallo zusammen,

    für den Mittwoch in dieser Woche könnte ich einen kleinen Vortrag anbieten:


    Jacob Christian Schaeffer (1718-90) - Mykologe und mehr


    Es gibt eine ganze Reihe von Pilzen, die als Autorenzitat "Schaeff." tragen. So z. B. der Sommersteinpilz Boletus reticulatus Schaeff. Der fleißige Mykologe hatte aber noch viel mehr drauf.


    Würde mich freuen, wenn ich euer Interesse wecken kann.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,


    Filme sind für den Betrachter "passives Zuhören", Bücher können "aktives Lesen" sein.

    Das Beste dürfte die "aktive Teilnahme" an Pilzkursen sein. Da gibt es echte Lernfortschritte.

    Und wer schon mal, oder auch mehrere Male, an Pilzkursen teilgenommen hat, der hat das auch so erfahren und kann es sicher bestätigen.


    Pilzfilmchen können informativ sein, ersetzen keinesfalls die aktive Bestimmungsarbeit in Kursen oder auch zuhause.


    Gruß

    Peter

    - Der Pilzkundige, der seit Jahren Satanspilze an die örtliche Gastronomie verkauft, die dort auch verarbeitet werden.

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jahrelang Satanspilze in der Gastronomie verarbeiet werden. Erstens wüsste ich nicht, wo man die in ausreichender Menge für die Gastronomie finden sollte, aber wenn doch, dann müsste es doch in kürzester Zeit zu Vergiftungsfällen kommen, die auf diese Gaststätte zurückzuführen wären und auch juristische Nachspiele hätten, bzw. zur Anzeige führen und das Gesundheitsamt auf den Plan rufen!?

    Hallo "michl"?,


    es entspricht leider der Wahrheit. Die Pilze gingen vom Sammler immer als "essbare Röhrlinge" an ein renommiertes Gasthaus im Schwarzwald. Da waren neben Steinpilzen auch Satansröhrlinge dabei. Der Sammler brüstete sich vor unseren Vereinsmitgliedern immer damit, dass Satanspilze vollkommen unbedenklich seien, weil er das aus eigener Erfahrung schließlich wisse.

    Ich hatte, wie viele andere, das damals nicht geglaubt.


    Tatsächlich belegt wurde das Ganze als wir zufällig von genau diesem Gasthaus nach Jahren Pilze zugesandt bekamen, die dem (neuen?) Koch verdächtigt vorkamen. Es waren Satansröhrlinge.


    Es gibt nichts, was es nichts gibt - leider!


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    ich mache mir schon lange keine Gedanken mehr über unbelehrbare "wissende Pilzsammler". Und davon sind mir schon einige begegnet.

    - Die ältere Dame, die alle Pilze sammelt und isst, weil es bei uns ja keine giftigen gibt - und immer noch lebt.

    - Die italienische Familie, die alle Korallen wahllos sammelt und verzehrt. "Isse gut, manchmal musse gehen schnell auf Toilette, aber schmecke gut."

    - Der Pilzkundige, der seit Jahren Satanspilze an die örtliche Gastronomie verkauft, die dort auch verarbeitet werden.

    - ...


    Schlussendlich gebe ich aber die Hoffnung nicht auf, dass die "natürliche Auslese" vielleicht das ihrige dazu tun wird.


    Gruß
    Peter

    Hallo Peter,


    jedes einzelne dieser drei Themen würde schon genug Material bieten, um einen Vortrag für sich alleine zu füllen.


    Der Hauptaspekt wird (diesmal) auf den Beleuchtungsmöglichkeiten liegen. Da sollte eigentlich für jeden etwas dabei sein - hoffe ich. Und Zeit für weiter gehende Fragen ist sicher genug vorhanden.


    Aber deine Anregungen lassen in mir die Idee keimen, mal einen Pilzmikroskopievortrag speziell für Anfänger zu entwerfen. Ich muss den Gedanken etwas reifen lassen.


    Frohe Ostern!

    Peter

    Hallo,


    nächste Woche beim Online-Treffen werde ich - auf den vielfachen Wunsch einer einzelnen Dame :) - einen Vortrag halten:


    "Pilzmikroskopie - Beleuchtungstechniken"


    Wer Interesse hat, am Mittwoch (20.4.) um 20 Uhr einfach zuschalten.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Steffen,


    die Größe eines Pixels ist nicht entscheidend.


    Die CANON EOS 60D z. B. Spiegelreflex hat eine Pixelgrüße von 4,3 µm. Da spielen Sensorgröße, korrekte Adaption (!) und korrigierende Optiken(!) für die Kamera eine viel entscheidendere Rolle.


    Auch die Anzahl der Pixel ist nicht von großer Bedeutung. Seit Jahren wird in den Prospekten von Eletromärkten immer groß mit noch mehr Megapixeln geworben. Bei der Anwendung als Mikroskopkamera sind dem Pixelwahn Grenzen gesetzt. Ca. 3 MP würden ausreichen. Das ergibt sich durch die numerische Apertur des Mikroskopobjektivs. Die Auflösung wird nicht mehr mit noch mehr Pixeln. Da gerät man sehr schnell in den Bereich der leeren Vergrößerung. D. h. das Bild wird größer, zeigt aber keine weiteren Informationen mehr.


    Ob Spiegelreflex oder andere Kameras, das spielt keine große Rolle mehr, wenn die Kameras korrekt(!) adaptiert sind.

    Letztlich ist es die Entscheidung des Nutzers, was ihm besser gefällt.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Mikroskopie-Interessierte,


    mein Angebot für einen kleinen Mikroskopie-Vortrag gilt noch. Es muss ja nicht gleich nächste Woche sein.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Steffen,


    wenn du schon gute Trüffeln bestellt hast, so möchte ich dir gerne zwei primitive, dafür sehr leckere "Rezepte" mitgeben, bei denen die Trüffel ihren Geruck und Geschmak entfalten kann.


    1) Frühstücksei getrüffelt

    Trüffeln werden am besten in einem verschlossenen Glas zusammen mit einem Stück Küchenpapier (das saugt die Feuchtigkeit auf) im Gemüsefach des Kühlschrankes aufbewahrt. Da halten sie sich einige Tage frisch.

    Mit in das Glas zwei frische Eier für mindestens 24 h dazulegen. Die Eier nehmen durch die Schale das Trüffelaroma auf.

    Zubereitung als weiche(!) Frühstückseier (max. 5 min kochen).

    Das Eiweiß ist gestockt, der Dotter noch flüssig.

    Der Trüffelgeschmack findet sich vor allem im Dotter wieder.



    2) Trüffel-Rührei

    Frische Eier aufschlagen, Salz, Pfeffer, einen Schuss Sahne und ein wenig Wasser dazu geben. Kräftig Trüffel in die Masse raspeln (20 g pro Person - oder mehr) und das Ganze über Nacht verschlossen in den Kühlschrank legen.

    Mit etwas Butter in der Pfanne daraus ein weiches(!) Rührei zubereiten und mit frischen Hobelspänen der Trüffel garnieren.


    Bon appétit

    Peter

    Hallo Tuppie,


    danke für das freundliche Feedback. Hier noch das "verschollene" Foto vom Schluss des Vortrags.



    Einfach nur Rührei mit ausreichend(!) Perigordtrüffel. Mehr braucht es nicht. :)


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Tuppie,


    wenn's erst für nächste Woche wäre, könnte ich einen kleinen Vortrag anbieten.

    Vielleicht etwas über

    - Pilzmikroskopie ?

    oder

    - Trüffeln ?


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo,


    es heißt nun mal Kelchbecherling oder Prachtbecherling oder ..., auch wenn aus Unwissenheit bei Wikipedia nur ein Name genannt wird. :)


    Eine rechthabenwollende Auseinandersetzung aufgrund regional unterschiedlichem Gebrauch von Trivial-Namen ist wenig erfolgversprechend. Da ist es doch viel einfacher, zu lernen, wie der Pilz anderswo genannt wird.


    Gruß

    Peter

    Hallo Matthias,


    -> Der giftige Täubling kommt in Europa gar nicht vor.

    -> Beim Fall eines 57-Jährigen (MycBav 17, S. 79) hatte der Betroffene Muskelschmerzen und Muskelschwäche. Die zuvor wiederholt genossenen größeren Mengen an Steinpilzen und Rotkappen könnten(!) ein Auslöser gewesen sein. Einen tatsächlichen Nachweis gibt es nicht.


    Vergiftungen oder heftige Unverträglichkeiten kann es mit allen Pilzen (und vielen anderen (allen?) Lebensmitteln) geben. Ich selbst muss mich z.B. bei geringsten Mengen roher Steinpilze erbrechen. Ich kenne auch einen Fall von "Vergiftungen" durch Russula olivacea, an dem mehrere Personen beteiligt waren. Die hatten die Pilze im Ganzen gegrillt und halbroh gefuttert, "garniert" mit kräftigem Alkoholgenuss. Alle kamen wegen gastrointestinalen Beschwerden ins Krankenhaus. Da wäre vermutlich die Reaktion auch bei irgendeinem anderen Pilz ähnlich ausgefallen.


    Ich denke, wir sollten Meldungen über mögliche Pilzvergiftung zur Kenntnis und auch ernst nehmen.

    Aber daraus voreilig Schlüsse zu ziehen und diese dann auch noch zu proklamieren, das halte ich für übertrieben.


    Gruß

    Peter