Hallo Andreas,
die Grafik sehe ich auch mit gemischten Gefühlen. Klar ist sie schön plakativ, aber was soll sie denn darstellen und auf welcher Grundlage ist sie entstanden?
Bei Biodiversität(?) schneidet der Champignon schlechter ab als der Seitling - wieso das denn, was ist gemeint?
Er schneidet beim Klima(?) besser ab...?
Aber egal, wenn für Bio Suisse geworben wird, ist die Grafik natürlich prima. 
Diese "Kurz- und bündig Hinweise" auf das Abtöten der Zuchtsets und verlangte Entsorgungshinweise auf Verpackungen halte ich für realitätsfremd.
Die weltweite Verbreitung von Pflanzen, Tieren und Pilzen wird man nicht aufhalten können, wenn man gleichzeitig globalen Handel und Tourismus betreiben möchte. Alle Maßnahmen dagegen nützen nicht viel, sie verlangsamen das Ganze nur. Sobald eine Art auf eine ihr passende Umgebung stößt, wird sie sich verbreiten (z. B. Drüsiges Springkraut, Große Drüsenameise, Asiatische Hornisse,Tintenfischpilz, ..)
Ich denke, in den nächsten hundert Jahren wird sich da einiges verändern. Die Natur passt sich eben an.
Gruß
Peter