Beiträge von Peter

    Hallo Marvin,


    könntest du vielleicht noch ein paar Daten nachliefern?

    - Objektive mit denen die Aufnahmen gemacht worden sind (40er?)

    - Mikroskopmodell


    Freundliche Grüße

    Peter

    Hallo Lukas (?),


    wenn du dich hier schon geoutet hast und über die Gebote beschwerst, die du erhalten hast, solltest du dich auch mit den Grundkenntnissen der freien Marktwirtschaft beschäftigen.


    Zur Information: "Pareys Buch der Pilze" wird für phantasievolle Preise angeboten. Hier die tatsächlich erzielten Preise der bei einem großen Onlineauktionshaus verkauften Exemplare der letzten 10 Wochen: 120 €, 272 €, 23 €, 122 €, 120 €, 128 €, 190 €, 27 €, 143 €, 24 €, 28 €, 130 €, 80 €. Ob die hohen Preise echte Verkäufe sind, oder gepuschte Auktionen, um Preise künstlich hochzuhalten, kann kaum nachvollzogen werden.


    Dies ist nur ein Marktplatz unter vielen. Bei anderen können ganz unterschiedliche Preise verlangt/erzielt werden. In Antiquariaten, in Buchhandlungen (die noch Restexemplare haben), auf Flohmärkten, in Pilzforen, unter Freunden,.. sind die Preise zwischen wenigen Euro im einstelligen Breich bis hin zu 350 Euro schwankend.

    Eine Ware ist immer so viel wert, wie jemand in dem Moment bereit ist, dafür zu bezahlen.


    Ich finde es schade, dass dieses wirklich gute(!) Buch zu einem Spekulationsobjekt geworden ist. Aber wer spekuliert, muss eben auch mit Verlusten rechnen.


    Gruß

    Peter

    "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei."

    Nein. Dieser allgemeine Satz trägt nichts zur Wahrheitsfindung bei.

    Hallo Marcel,


    wenn du das bereits in Frage stellst, dann ist jede weitere Diskussion sinnfrei. Auch "im allgemeinen als ungiftig" bezeichnete Lebensmittel können in entsprechender Dosierung giftig sein.

    Schau z. B. mal hier: https://www.spektrum.de/frage/…iel-wasser-trinkt/1523653


    Deine Annahme, "Alle Scharfstoffe sind stark giftig" ist schlichtweg falsch. Die Erklärung lieferte bereits Paracelsus (siehe oben), der durchaus zur Wahrheitsfindung beiträgt. Übrigens: Auch bei den LD50 - Versuchen ist die Dosis maßgebend.


    Dir scheint es zu missfallen, dass Leute andere Erfahrungen bezüglich des Pfefferröhrlings gemacht haben als du. Wieso ist das denn ein Problem?


    Gruß

    Peter


    PS: Das Ehepaar Laux hat in ihren Büchern bezüglich des Geschmacks des Pfefferröhrlings ihre eigenen Erfahrungen weitergegeben, nicht mehr und nicht weniger. (Ich hatte diesbezüglich zufällig Kontakt mit ihnen). Inwiefern du ihnen damit unterstellst "unlauter, eine in einem Standardwerk der Chemie beschriebene Tatsache ohne Beleg als lächerlich darzustellen", erschließt sich mir nicht.

    Hallo Marcel

    Alle Teilnehmer an der Mahlzeit gaben auf Nachfrage einen deutlichen Pfeffergeschmack bei den Pfefferröhrlingsteilchen an, der im Mischgericht deutlich auffiel.

    Bei einem echten Versuch gibt es keine Nachfrage dessen bei den Teilnehmern, was man erwartet. In diesem Fall wäre z. B. eine Blindverkostung von zwei Mahlzeiten - einmal mit, einmal ohne Pfefferröhrling denkbar.


    Alle Scharfstoffe sind stark giftig,


    Wenn man so einen "allgemeingültigen" Satz schreibt, dann sollte man ehrlicherweise auch den Paracelsus hinzufügen: "Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei."

    der Unfug:

    "beim Garen verschwindet jedoch pfefferartige Schärfe"

    findet sich in vielen neueren Pilzbüchern und auch bei Wikipedia, die das anscheinend beim Laux abgeschrieben hat.

    Der Herr Laux und seine Frau (und nicht nur diese) hatten für die Rezepte ihrer Kochbücher sehr sorgfältig recherchiert und ihre Erfahrungen mit den Pilzarten, die sie verarbeitet hatten in ihren Büchern weitergegeben.

    Dies als "Unfug" zu bezeichnen halte ich für unlauter, auch wenn du andere Erfahrungen gemacht haben solltest.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen: Mischpilzmahlzeit mit reichlich Pfefferröhrlingen drin zubereitet, keinerlei Schärfe nach Garung vorhanden.

    Ach so, ich bin kein "Chili Junkie". :)


    Gruß

    Peter

    Dieses Fotos von Facebook. Kann mir jemand helfen, die eingekreisten Pilze zu bestimmen?

    Das wird niemand ernsthaft können aufgrund dieses einen (kleinen) Fotos.

    Klar kann man Vermutungen und Spekulationen anstellen, aber zu was sollen die führen.


    Gruß

    Peter


    PS: Ich nehme mal an, dass das Foto nicht von dir stammt, aber du die Erlaubnis für die Veröffentlichung hier hast,

    Hallo Ingo,


    ich glaube, es war das 4er Objektiv, könnte evtl. auch mein 2er gewesen sein. Irgendwo müsste ich das Präparat noch aufbewahrt haben.


    Die Aufnahme wurde mit polarisiertem Licht gemacht und einem Hilfsobjekt im Strahlengang. Kurz gesagt, Polfilter über der Lichtquelle, zweiter Polfilter um 90 Grad versetzt zwischen Objektive und Okulare. Bei dieser Totalauslöschung des Lichtes ist das komplette Bild dann schwarz. Es kommt kein Licht durch. Nur "optisch aktive Elemente" können die Richtung des Lichts beeinflussen und leuchten deshalb auf.

    Als Beispiel hier: Oben sieht man Zystiden des Risspilzes Inocybe whitei ganz normal im Hellfeld. Unten die gleiche Aufnahme zwischen zwei Polfiltern. Nur die Kristalle sind optisch aktiv und leuchten deshalb auf, der Hintergrund bleibt schwarz.


    Beim Bücherskorpion habe ich zusätzlich über den Polfilter am Lichtausgang noch ein Hilfsobjekt in den Strahlengang gebracht, eine Plastik-CD-Hülle. Das lässt mehr Licht duch und beeinflusst die Farben. Deshalb ist das Tierchen so "farbverschoben".


    Ich hoffe, ich habe mich - als Nichtphysiker - einigermaßen verständlich ausgedrückt. :/


    Gruß

    Peter

    Hallo Noah,


    ich will es mal einfach zusammenfassen, was du unbedingt brauchst:

    - eine Kamera mit Wechseloptik (Spiegelreflex oder Spiegellos), Marke nicht so wichtig

    - Objektiv mit Makroeinstellung (1:1 wäre gut)

    - Stativ (unerlässlich!)

    - weißes Papier, Alufolie etc. als Aufheller für's Licht


    "Nice to have" wären:

    - Zwischenringe (nur wenn der Abbildungsmaßstab größer als 1:1 sein muss)

    - Kamera kann selbständig stacken (gibt es wenige Kameras)

    - Kamera lässt sich über den PC fernsteuern und zeigt auf dem Monitor ein großes Livebild (auch das können nicht alle Kameras)


    Ein Besuch bei irgendeinem Mediamarkt (oder ähnlich) kann ganz hilfreich sein. Dort sind oftmals verschiedene Kameramodelle zum "Rumspielen" vorhanden.


    Freundliche Grüße

    Peter

    Unbegrenzte Filmzeit (wichtig; meine alte Kamera hat nach 30min aufgehört zu filmen)

    Keine Wechsel-Objektive

    Hallo Noah,


    ich kenne keine Kamera, die unbegrenzt filmen kann, gibt ja auch keine unbegrenzten Speicher. :) Wobei ich mich frage, wozu das bei Pilzen gut sein soll. Wenn du das Entwickeln von Schleimpilzen festhalten willst, dann wären Aufnahmen in bestimmten Zeitabständen sinnvoll. Da kann man dann Zeitrafferaufnahmen daraus "basteln".

    Ein Makroskop wäre vielleicht für dich das richtige. Sowas wie das hier: https://www.lmscope.com/de/LM_Macroscope_24x.html (wobei es solche Konfigurationen auch deutlich günstiger gibt)


    Als Kamera wirst du auf jeden Fall eine Spiegelreflex mit Wechseloptik brauchen. Welches Objektiv du nimmst, das ist eine ganz andere Frage.


    Anregungen findest du vielleicht auch hier: https://sites.google.com/gymth…chleimpilze/film-und-foto

    Den wirst du kennen: https://www.google.com/search?…&biw=1280&bih=567&dpr=1.5

    Wenn ich das Thema angehen würde, nähme ich meine CANON D60 Spiegelreflex mit dem Makroobjektiv und würde versuchen, über Zwischenringe den Abbildungsmaßstab zu erhöhen. Ein festes Stativ und der Gebrauch von Helicon Focus, mit dem man auch stacken kann, erleichtern das Ganze. Dann müsste ich "nur noch" lernen, wie ich eine anständige Lichtführung hinbekomme. :/


    Deine Frage lässt sich leider nicht so einfach beantworten.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    vor einigen Jahren kam aus einem Pilzkörbchen das folgende Tier gekrochen, das ich unbedingt unters Mikroskop legen musste.

    Es sollte sich um einen Bücherskorpion handeln. Da habe ich so viele Bücher zuhause und das Tierchen findet sich einfach so im Wald.


    Gruß

    Peter

    Das Hauptproblem besteht darin, dass man die Pilze schon beisammen und meistens schon geputzt hat, sogar die Herdplatte hat man angeheizt - und dann kriegt man plötzlich kalte Füße und sucht jemanden, der die Verantwortung übernehmen soll. Ich spekuliere das nicht, ich weiß das, weil es mir schon jemand gesteckt hat, wie es läuft. Aber es funktioniert, so lange im Forum irgendeiner über das hingehaltene Stöckchen springt, ganz egal wie hoch sein Fachwissen tatsächlich ist.

    Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.


    Gruß

    Peter,


    der dies über viele Jahre aus eigener Erfahrung (PSV in Notfällen) bestätigen kann.

    Tja,


    so kann es ausgehen, wenn unbedarfte Anfänger "Pilze fangen" und bei der Aussicht auf eine kostenfreie Mahlzeit sich durch Anfragen im Internet vergewissern, damit der Schmaus auch gut endet.


    Die verantwortungsvolle Zurückhaltung beim "Bestimmen nach Bildern" ist leider nicht jedem gegeben. ?(


    Kopfschüttelnde Grüße

    Peter

    Hallo Markus,


    für das OLYMPUS BH2 kann man originale Teile benutzen:



    Es braucht nur diese 3 Teile. Für die EOSM ist der obere Adapterring nicht der für EOS, sondern für EOSM.

    Ich muss zugeben, dass die Teile mittlerweile preislich sehr angezogen haben. Aber es ist ein sauberer Weg zur Adaption.


    Ich messe alles am Okular. Geht für mich schneller und einfacher. :)


    Gruß

    Peter

    Hallo Don....,


    unter den Stichworten "weekend truffes bourgogne" findest du bei google auch Möglichkeiten, bei einer Trüffelsuche mit Hund dabei sein zu können.

    Kulinarisch erreichen die Burgundertrüffeln (Tuber aestivum) zwar nicht die Qualität der Perigordtrüffeln aus der Drome (Provence), aber die Franzosen wissen in ihren Restaurants damit umzugehen. Und Trüffelöl gilt dort als verpönt.


    Viel Freude direkt vor Ort!

    Peter

    Hallo Oliver,


    zuerst hatte ich eine CANON A520 mit Kamera-Adaption: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=987.0

    Später kam eine CANON 600d: https://www.mikroskopie-forum.de/index.php?topic=10981.0

    Meist nutze ich eine kleinere CANON EOSM 10 mit ähnlicher Adaption wie die Spiegelreflex.


    Alle Kameras arbeiteten voll zufriedenstellend am Mikroskop.

    Am einfachsten war die A520, da brauchte es praktisch keinerlei digitale Nachbearbeitung.


    Mit diesen Adaptionen lassen sich noch sehr viel mehr Kameras auch anderer Hersteller anschließen.


    Gruß

    Peter

    Hallo,


    genau das sind die Grundlagen eines guten Mikrofotos:

    - gutes Präparat (da braucht es auch mal mehrere Anläufe)

    - gute Stelle suchen (zeitaufwendig, wie Björn schon sagte)

    - richtige Stellung des Kondensors und der Blenden am Mikroskop (wird gerne vernachlässigt)


    Die Kameraausrüstung ist zweitrangig.


    Gruß

    Peter