GriasDi Sebastian,
meine Idee wär Pleurotus dryinus, der Berindete Seitling.
Keine Ahnung was der für Mikros hat.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Sebastian,
meine Idee wär Pleurotus dryinus, der Berindete Seitling.
Keine Ahnung was der für Mikros hat.
An liabn Gruaß,
Werner
Ein wichtiges Merkmal vom Frauentäubling sind die sehr biegsamen Lamellen. Mit viel Druck kann man sie sogar verschmieren. Bei allen anderen Täublingen geht das nicht und die Lamellen brechen.
Genau, und in dem Entwicklungsstadium müsste das noch sehr gut nachzuvollziehen sein.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
der kann dann wohl nur einer der Erlenkremplinge sein.
Die M. wynnei am Boden würd ich auch so bezeichnen, die davor an Holz schaun nach Mycena galericulata aus.
Der Milchling Nr.20 könnt was besseres sein. Vergleich mal mit L. illyricus. Der Hias hat da eine schöne Dokumentation auf seiner Seite.
Nr. 21 ist ein typischer L. blennius.
Bei 23 würd ich beim 1. Fk mit Simocybe sp. mitgehen. Ohne Mikro ist da aber keine Artbestimmung möglich, denk ich.
Der 2. Fk sollte aber ein Weißsporer sein. Evtl Gymnopus peronatus.
26 ist bestimmt G. peronatus.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Frank,
Geruch hin oder her...ich halte das für relativ typische Rhodocollybia maculata. Die Farbe passt sehr gut, die engstehenden Lamellen mit gesägten Schneiden auch. Die basal zugespitzten Stiele würden mich ned stören.
An liabn Gruaß,
Werner
Wenn Experten diskutieren, dann sollten sich die Laien raushalten, deshalb von mir nur eine kurze Schilderung meiner persönlichen Erfahrungen mit den Edelreizkern. In guten Jahren sind die bei uns noch nicht selten. Zwei Beobachtungen haben sich bei mit eingeprägt. Zu nächst gibt es gar nicht so selten FK, die in ihrer Huthaut, in der Zonierung auch gern mal leichte Grüntöne zeigen, immer wenig, immer lokal. Und ich kann mich wirklich nicht erinnern, dass bei einem makroskopisch einwandfreien Edel-Reizker, die Stielschnittstelle grün wurde, sondern - und da wäre ich ganz bei Herren Gerhardt und Gminder - auch nach 4 bis 5 Stunden (also zu Hause, beim Putzen) noch orangerot, wenn auch deutlich blasser als frisch angeschnitten.
Aber wie gesagt, nur die Beobachtung eines alten Speisepilzsammlers.
LG Mischa
GriasDi Mischa,
genau die Beobachtung hab ich auch gemacht, wenn ich gezielt nach L. semisanguineus getestet hab.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
ich denke, dass man das Grünen allein nicht als Unterscheidungsmerkmal zwischen L. deliciosus und L. semisanguineus heranziehen kann. Im Münchner Norden gibt es zur rechten Zeit Massen an L. deliciosus, übrigens zusammen mit L. sanguifluus, bei solitären Kiefern auf einer von Schafen freigehaltenen Heide auf Kalkschotter. Wenn im Oktober die ersten Nachtfröste kommen, sind alle Teile der Reizker, die was abbekommen, grün. Ich hab schon oft Kollektionen auf eine Rotverfärbung der Milch untersucht, vergeblich. Auch nach Stunden kein rot.
Ich denke, dass L. semusanguineus im Münchner Raum wohl nicht vorkommt.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
ich denke nicht, dass 19/1 das gleichè ist wie 19/2.
19/2 ist bestimmt ein Wurzelschwamm, Heterobasidion annosum s.l., und bei 19/1 fällt mir außer Trametes versicolor nix ein.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Bernd,
Ich sitz grad im Zug, ds ist Dein Post eine schöne Ablenkung.
Zu ein paar Funden fällt mir was ein:
1. An Malus kommt Tyromyces fissilis, der erst weiß ist, dann über rosa schließlich gänzlich schwarz verfärbt.
2. So schaut Oxyporus populinus aus. Ich hab den auch schon ein paar mal an vitalem Spitzahorn ghabt. Natürlich sieht man zu wenig. Die Fruchtkörper wären mehrjährig und im Durchnitt müsste man entsprechend geschichtete Poren sehen.
7. Einer der Erdritterlinge
12. Mycena pura, Rettichhelmling
13. Lepiota cristata, Stinkschirmling
14. Bolbitius vitellinus, Goldmistpilz
21. Oligoporus caesius, Blauer Saftporling
29. als Kiefernbegleiter könnt ich mir Tricholoma imbricatum vorstellen.
33. L. vellereus glaub ich nicht, da lieferst Du aber zu wenig Infos
42. nochmal Rettichhelmling. Eine Verwechslung mit Laccaria wär unschön!!
54. alter vertrockneter Falscher Pfifferling, Hygrophoropsis aurantiaca
55. Mit dem dunklen Hut eher S. collinitus, Ringloser Butterpilz
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
die Nr. 17 sollte Trametes cervina, die Hirschbraune Tramete sein. Schöner Fund. Ist scheinbar in Ausbreitung. Hab ich jetzt auch schon paar mal gehabt.
Nr. 18 in ein Cortinarius, beli! Mit den Farben und der körnigen Huthaut passt das gut auf C. olidus.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
der Zapfen scheint von einer Strobe (Weymouthkiefer) zu sein.
An Rudis Anmerkungen häng ich mich dran.
Die Amanita schaut typisch aus.
An liabn Gruaß,
Werner
Wow Nosozia,
schon geil was in den Bergen los ist.
Jetzt am WE soll's aber bis 1000m runterschneien...
Die Nr. 4 der Schnecklinge könnte mit dem orangen Scheitel auch H. speciosus sein.
Der H. camarophyllus Nr.7 ist ein toller Fund. Den hatte ich erst ein mal im Zillertal.
Die Nr.1 der Milchlinge schaut nach L. trivialis aus. Das Habitat sollte natürlich moorig gewesen sein.
Der Kokosmilchling ist sehr hell, also passt L. glyciosmus schon, wenn auch eine passende Birke da war. Auf den dunklen Kokosmilchling, L. mammosus, muss man da in den Bergen Ber auch immer aufpassen.
Der Semmelporling schaut typisch aus, ja.
Der mittlere "Porphyrwulstling" ist keiner.
Die letzte Nr.2 schaut super interessant aus. Ich hab aber grad keine Idee.
Stropharia hornemannii kann gut sein, möcht ich aber anhand dieses Fotos nicht bestätigen. Die kenn ich aus unserem Voralpenland und auch dem Zillertal. Die is wohl in den Bergen ned wirklich selten.
Danke für den schönen Ausflug. Hoffentlich krieg ich keinen Muskelkater.
An liabn Gruaß,
Wernèr
GriasDi beli,
für mich ist das eine ganz typische A. citrina. Die Knolle ist doch ganz typisch, auch die Hut- und Velumfarbe ist o.k. Ich hab da noch nie darauf geachtet, ob der Ring gerieft ist, oder einen KOH-Test gemacht, weil ich das zur Artbestimmung nicht brauchte.
An liabn Gruaß,
Werner
Hallo Tarik,
sicher kann man nur sagen, dass Du da einen Täubling vor Dir hast, Ohne weitere Angaben (z.B. Geschmack) wird es dabei bleiben. Man kann natürlich auch raten und ich würde dann auf Russula mairei oder R. puellaris setzen.
LG Mischa
GriasDi Mischa,
ich weiß zwar auch nicht welcher Täubling das ist, obwohl R. atropurpurea zumindest makroskopisch ganz gut passen könnte, aber R. mairei und R. puellaris sind ganz andere Baustellen und haben gar keine Ähnlichkeit mit dem Fund.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
wenn was eindeutig ist, sollte man es auch entsprechend beim Namen nennen dürfen.
Das ist ein in allen relevanten Merkmalen ganz typischer Perlpilz.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Karl,
so ganz stimmt das nicht. Ein wichtiges Merkmal für C. uliginosus ist, das er eben kein gelbes, sondern rotes Velum hat, das dann schön zu den gelben Lamellen kontrastiert.
Ich finde die Art immer bei Weide, meist in Fichtenschonungen oder Sukzessionsflächen unter einzelnen Salweiden. Ich wüsste bei dem Fund von Raphael auch keine Alternative dazu.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
natürlich kann ich nicht ausschließen, dass das P. phlebophorus ist. Ein typischer P. phlebophorus schaut aber makroskopisch schon anders aus. Die Art ist auf finalmorschem Buchentotholz in den buchendominierenden Wäldern auf unseren Jungmoränen regelmäßig anzutreffen.
Die aufreißende Huthaut ist total untypisch und hier wohl kein Trockenartefakt. Auch der relativ kurze stämmige Stiel passt ned wirklich, auch wenn er weiß ist. Und der Hut sollte doch ganz regelmäßig feinaderig sein, nicht nur so auf die Mitte begrenzt. Aber wenn die Mikros nichts anderes zulassen....dann ist er zumindest total untypisch.
An liabn Gruaß,
Werner
Obwohl er schon arg hell ( weiss) ist...
Typisch gefärbt ist er nicht.
An liabn Gruaß,
Werner
Alles anzeigenServus beli,
nochmal zu deinem allerersten Beitrag: Deine Macrolepiota ist Macrolepiota olivascens. Man kann den Olivton auf einem Hut ganz gut sehen. Wenn du einen Sporenabdruck gemacht jättest, wäre es klarer gewesen. Beide röten etwas im Fleisch, Macrolepiota olivascens aber etwas mehr und die Lamellen röten im Alter oder beim Trocknen. Das Sporenpulver wäre deutlich gefärbt (so eine Mischung aus Champagnerfarben und Rosa).
Liebe Grüße,
Christoph
GriasDi Christoph,
das ist echt interessant. Am rechten Fk sieht man tatsächlich olivfarbene Flecken. Ist das eigentlich eine rein montane Art oder kommt die auch in unseren Gefilden vor?
An liabn Gruaß,
Werner
Stimmt! Im äußersten Basalspitzchen.
Hab ich noch gar ned drauf geachtet ghabt.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
der letzte wird wohl einer der kleinen Fälblinge sein.
Ich würd den Krempling schon P. involutus nennen.
Ich weiß nicht wie variabel die Hutfarbe von A. submembranacea sein darf. Die schaun schon arg braun aus. Da sag ich makroskopisch, wie bei so vielen Scheidenstreiflingen, nix.
Die Bankera ist klar und auch toll.
An liabn Gruaß,
Werner
Es is einfach schon ein außergewöhnlich schönes Schwammerl.![]()
Servus beinand',
den sollte man auch mal mit der orangebraunen Form von Lepiota cortinarius (var audreae) vergleichen. Die Lamellen sollten dann in einem Kollar zusammenlaufen und die Schwammerl angenehm süßlich riechen. Ich hatte letzte Woche einen Fund, den ich makroskopisch so vorbestimmt hab und eh ins Forum stellen wollte. Mach ich heut Abend.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
ich hab mir nun die Sporen angesehen.
Die sind nicht projektilförmig mit Sporn, sondern wie die aus der Kollektion vom Karl, elliptisch, ca 7x5 µm.
Also handelt es sich bei meinem Fund auch um Lepiota ochraceofulva.
Die Schwammerl auf den Bildern Deines Erstfundes, Karl, sehen auch bis ins Detail genau so aus wie bei meinem Fund.
Auch meine Fruchtkörper waren recht kräftig. Der größte Hut 8cm im Durchmesser
Die anfangs weißen Lamellen und auch der Stiel verfärbten nach zwei Tagen orangebräunlich.
Auffällig ist das deutliche Kollar um den Stiel herum und der für mich sehr angenehme leicht süßliche Geruch, der etwas an Weihnachten erinnert.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
Nr. 4 schaut aus wie ein typischer C. gentilis.
Weiter Lamellenabstand und jung schon brau e Lamellen. Der war früher bei den Rauköpfen, obwohl er eher nach Telamonia aussieht.
Und Nr. 3 ist ein Schleimkopf aus der Multiformisgruppe. Da wurden aber einige neue Arten beschrieben. Wenn er etwas nach Honig riecht, hätte ich früher C. allutus gsagt zu so einem Ding aus dem montanen Nadelwald. Makroskopisch kann man den aber wohl heutzutage nicht mehr bestimmen.
An liabn Gruaß,
Werner
Alles anzeigenHallo
Weiter mit nicht Bestimmte Funde
Zuerst ein schönes und hübsches Cortinarius sp.
Unten junge Fichte ( ca 1500 m ü NHN ) gefunden
Hab 2 Frk ein neben andern gefunden
KOH 20% Hut
KOH 20% Stielbasis
KOH 20% Stielbasis und Hut Fleisch
KOH 20% Stielbasisfleisch
LG
In nächste Beitrag weitere Unbestimmte Funde
GriasDi beli,
mit dem weißen Fleisch und der KOH Reaktion in Verbindung mit montanem Nadelwald sollte das C. aureofulvus sein. Den kenn ich auch aus dem Zillertal.
An liabn Gruaß,
Werner
Alles anzeigenHallo
Tagesausflug Österreich .
Reise durch die Pongauer und Pinzgauer Gebirge .
Die erste kurze Ausflug , Hochkönig Pongau
Hochkönig
Die schönste Ausflugsfoto , Amanita muscaria
Panorama - Hochkönig Wälder
Boletus edulis
Panorama Hochkönig Wälder
Albatrellus confluens
Coprinus comatus Bergwiese
Caloboletus calopus
Nach ca 2 Stunden in Wald ging ich weiter zum Rauriser Tal
Rauriser Berge
Hübsche junge Amanita crocea
Zu vergleichen hübsche junge Amanita fulva ( altes Fund )
Panorama Rauriser Berge Pinzgau
Berg Classic
Boletinus cavipes
Etwas seltenes Pilz Boletinus cavipes var aereus
Zu vergleichen junge B. cavipes VS junge B. cavipes var aereus
B. cavipes v aereus VS Cantharellus cibarius
Panorama
Boletus edulis
Cantharellus cibarius
Cortinarius caperatus
Hübsche FomPin
Lactarius lignyotus
Hydnum rufescens
Hygrophorus olivaceoalbus
Panorama
Lyophyllum connatum Massenpilz
Russula sp 1.
Tricholoma vaccinum , nicht in beste zustand
Russula Gigant
Panellus stipticus
Xerocomus ferrugineus
Kleine Niagarafall
Macrolepiota fuliginosa , jung alt
Ein paar ohne Name
1. Lactarius sp. Scharfe Geschmack
2. Mycena sp
-
3. Mycena sp ( haematopus ? ). an gleiche tote ( Laub ) stamm zusammen mit Panellus stipticus gefunden
4. Lycoperdon , Bovista ? jung und alt neben Bergstraße gefunden ( junge Fichte in nähe )
5. Tricholoma sp Geruch neutral Geschmack an Anfang mild dann nach ca 20 Sekunden Teufelscharf
LG
PS ich stelle später noch ein paar unbestimmte Funde
GriasDi beli,
wirklich toll Deine schön mit den Panoramafotos augelockerten Berichte.
Ergänzend zu den anderen Antworten...die Mycena is bestimmt ein Rötling.
An liabn Gruaß,
Werner
