Beiträge von Werner Edelmann

    Wow Nosozia,

    schon geil was in den Bergen los ist.

    Jetzt am WE soll's aber bis 1000m runterschneien...

    Die Nr. 4 der Schnecklinge könnte mit dem orangen Scheitel auch H. speciosus sein.

    Der H. camarophyllus Nr.7 ist ein toller Fund. Den hatte ich erst ein mal im Zillertal.

    Die Nr.1 der Milchlinge schaut nach L. trivialis aus. Das Habitat sollte natürlich moorig gewesen sein.

    Der Kokosmilchling ist sehr hell, also passt L. glyciosmus schon, wenn auch eine passende Birke da war. Auf den dunklen Kokosmilchling, L. mammosus, muss man da in den Bergen Ber auch immer aufpassen.

    Der Semmelporling schaut typisch aus, ja.

    Der mittlere "Porphyrwulstling" ist keiner.

    Die letzte Nr.2 schaut super interessant aus. Ich hab aber grad keine Idee.

    Stropharia hornemannii kann gut sein, möcht ich aber anhand dieses Fotos nicht bestätigen. Die kenn ich aus unserem Voralpenland und auch dem Zillertal. Die is wohl in den Bergen ned wirklich selten.

    Danke für den schönen Ausflug. Hoffentlich krieg ich keinen Muskelkater.

    An liabn Gruaß,

    Wernèr

    GriasDi beli,

    für mich ist das eine ganz typische A. citrina. Die Knolle ist doch ganz typisch, auch die Hut- und Velumfarbe ist o.k. Ich hab da noch nie darauf geachtet, ob der Ring gerieft ist, oder einen KOH-Test gemacht, weil ich das zur Artbestimmung nicht brauchte.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hallo Tarik,

    sicher kann man nur sagen, dass Du da einen Täubling vor Dir hast, Ohne weitere Angaben (z.B. Geschmack) wird es dabei bleiben. Man kann natürlich auch raten und ich würde dann auf Russula mairei oder R. puellaris setzen.

    LG Mischa

    GriasDi Mischa,

    ich weiß zwar auch nicht welcher Täubling das ist, obwohl R. atropurpurea zumindest makroskopisch ganz gut passen könnte, aber R. mairei und R. puellaris sind ganz andere Baustellen und haben gar keine Ähnlichkeit mit dem Fund.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Karl,

    so ganz stimmt das nicht. Ein wichtiges Merkmal für C. uliginosus ist, das er eben kein gelbes, sondern rotes Velum hat, das dann schön zu den gelben Lamellen kontrastiert.

    Ich finde die Art immer bei Weide, meist in Fichtenschonungen oder Sukzessionsflächen unter einzelnen Salweiden. Ich wüsste bei dem Fund von Raphael auch keine Alternative dazu.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    natürlich kann ich nicht ausschließen, dass das P. phlebophorus ist. Ein typischer P. phlebophorus schaut aber makroskopisch schon anders aus. Die Art ist auf finalmorschem Buchentotholz in den buchendominierenden Wäldern auf unseren Jungmoränen regelmäßig anzutreffen.

    Die aufreißende Huthaut ist total untypisch und hier wohl kein Trockenartefakt. Auch der relativ kurze stämmige Stiel passt ned wirklich, auch wenn er weiß ist. Und der Hut sollte doch ganz regelmäßig feinaderig sein, nicht nur so auf die Mitte begrenzt. Aber wenn die Mikros nichts anderes zulassen....dann ist er zumindest total untypisch.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Christoph,

    das ist echt interessant. Am rechten Fk sieht man tatsächlich olivfarbene Flecken. Ist das eigentlich eine rein montane Art oder kommt die auch in unseren Gefilden vor?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi beli,

    der letzte wird wohl einer der kleinen Fälblinge sein.

    Ich würd den Krempling schon P. involutus nennen.

    Ich weiß nicht wie variabel die Hutfarbe von A. submembranacea sein darf. Die schaun schon arg braun aus. Da sag ich makroskopisch, wie bei so vielen Scheidenstreiflingen, nix.

    Die Bankera ist klar und auch toll.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    den sollte man auch mal mit der orangebraunen Form von Lepiota cortinarius (var audreae) vergleichen. Die Lamellen sollten dann in einem Kollar zusammenlaufen und die Schwammerl angenehm süßlich riechen. Ich hatte letzte Woche einen Fund, den ich makroskopisch so vorbestimmt hab und eh ins Forum stellen wollte. Mach ich heut Abend.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich hab mir nun die Sporen angesehen.

    Die sind nicht projektilförmig mit Sporn, sondern wie die aus der Kollektion vom Karl, elliptisch, ca 7x5 µm.

    Also handelt es sich bei meinem Fund auch um Lepiota ochraceofulva.

    Die Schwammerl auf den Bildern Deines Erstfundes, Karl, sehen auch bis ins Detail genau so aus wie bei meinem Fund.



    Auch meine Fruchtkörper waren recht kräftig. Der größte Hut 8cm im Durchmesser

    Die anfangs weißen Lamellen und auch der Stiel verfärbten nach zwei Tagen orangebräunlich.

    Auffällig ist das deutliche Kollar um den Stiel herum und der für mich sehr angenehme leicht süßliche Geruch, der etwas an Weihnachten erinnert.




    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi beli,

    Nr. 4 schaut aus wie ein typischer C. gentilis.

    Weiter Lamellenabstand und jung schon brau e Lamellen. Der war früher bei den Rauköpfen, obwohl er eher nach Telamonia aussieht.

    Und Nr. 3 ist ein Schleimkopf aus der Multiformisgruppe. Da wurden aber einige neue Arten beschrieben. Wenn er etwas nach Honig riecht, hätte ich früher C. allutus gsagt zu so einem Ding aus dem montanen Nadelwald. Makroskopisch kann man den aber wohl heutzutage nicht mehr bestimmen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi beli,

    mit dem weißen Fleisch und der KOH Reaktion in Verbindung mit montanem Nadelwald sollte das C. aureofulvus sein. Den kenn ich auch aus dem Zillertal.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi beli,

    wirklich toll Deine schön mit den Panoramafotos augelockerten Berichte.

    Ergänzend zu den anderen Antworten...die Mycena is bestimmt ein Rötling.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    den sollte man auch mal mit der orangebraunen Form von Lepiota cortinarius (var audreae) vergleichen. Die Lamellen sollten dann in einem Kollar zusammenlaufen und die Schwammerl angenehm süßlich riechen. Ich hatte letzte Woche einen Fund, den ich makroskopisch so vorbestimmt hab und eh ins Forum stellen wollte. Mach ich heut Abend.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Zebastian,

    die wenigen Antworten haben damit zu tun, dass man Pilzarten anhand so junger Fruchtkörper halt oft nicht bestimmen kann, weil bestimmungsrelevante Merkmale noch nicht ausgebildet sind.

    Sagen kann man, dass es sich um einen sehr jungen Blätterpilz handelt, der wohl entwickelt einen Trichterlingshabitus haben wird.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    10) Stinktäubling (Russula foetens); der Morsetäubling ist violetter im Farbton; "die "Morsezeichen" auf den Lamellenschneiden sind kein Alleinstellungsmerkmal des Morsetäublings, das können andere Stinktäublinge auch haben.

    Hallo Oehrling,

    welche von den Stinktäublingen haben denn noch einen Geruch von einer Mischung aus Marzipan und Stinktäubling?. Der Mandeltäubling hat man m. E. den reinen Bittermandelgeruch und R. fragantissima sehe ich auf dem Bild ebenfalls nicht.

    LG Karl

    Ganz genau.

    zusammen mit dem Habitat Nadelwald gibt's mE keinen Grund mehr R. illota samt typischer "Morsezeichen" anzuzweifeln.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Alexander,

    ich bin da ganz bei Schupfnudel.

    Die Boletus pinophilus kenn ich genau so ausm Zillertal. Da sind die Kiefern kilometerweit entfernt. Und den schmächtigen Tricholomopsis würd ich auch zu allererst mit T. flammula vergleichen.

    Wie schon im anderen Thread erwähnt ist "Tricholomopsis" interessiert an solchen Funden.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Raphael,

    ich glaub auch nicht, dass das T. decora ist. Die hat schwarzolive Schüppchen, due bei Deinem Fund nicht zu sehen sind. T. rutilans und auch die seltenen mehr oder weniger fein rötlich schuppigen Arten mit schmächtigem T. decora-Habitus, wie T. flammula fallen mE auch aus.

    Ich hab von dieser T. sulphureoides noch nichts gehört. Dein Fund entspricht aber wohl dem, das ich bei der Recherche im Netz auch rausbrachte. Eine wohl kontinental osteuropäische Art.

    Christoph Hahn (Tricholomopsis) beschäftigt sich näher mit den seltenen Arten der Gattung. Der wär sicher sehr interessiert an Deinem Fund.

    Vllt kontaktierst ihn mal.

    Momentan is er ned so präsent im Forum.

    An liabn Gruaß, Werner

    Hallo Werner,


    das ist ein schöner Fund! Der fehlt mir leider noch. In der Z. Mykol 84 (1) wird der Pilz auch vorgestellt. Neben zahlreichen schweizer Funden wird dort ein Fund aus Weilheim-Schongau in Bayern und einer aus Alsfeld in Hessen erwähnt.


    Björn

    Besten Dank Björn,

    hab ich natürlich gleich nachgelesen.

    Interesssant ist, dass der Wechselwirt die Lärche ist. Die beiden haben in freier Natur natürlich echte Probleme sich zu finden. Da die Lärchen oberhalb der Fichtenregion angesiedelt sind und die Hainbuche normalerweise nicht über 1000m aufsteigt, tun sie sich etwas schwer. Auf der anderen Seite hat sich der Rost scheinbar, obwohl die Lärche seit Jahrzehnten im Flachland angepflanzt wird, immer noch nicht nennenswert ausbreiten können.

    An liabn Gruaß,

    Werner