Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Karl,


    weder Michal, noch die Artbeschreiber hatten sich für den Fund interessiert.

    Ich hatte beide per Mail kontaktiert.

    Ich bekam nicht mal eine Antwort.

    Ich hatte ihn 2011 schon mal im Pilzepilze vorgestellt.


    Helmut, Jürgen und Gernot....


    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus Werner,

    wurde der Fund sequenziert?

    viele Grüsse

    Matthias

    GriasDi Matthias,

    nein, das war im Familienurlaub. Ich hab nur die Fotos.

    Ich hatte mich natürlich gewundert, war zu der Zeit aber selbst erst ein paar Jahre intensiv mit Pilzen beschäftigt.

    Das war 2005. Erst Jahre später erzählte mir Christoph beiläufig, dass da jetzt ein Wurzelnder Bitterröhrling mit rote Subcutis beschrieben worden sei, worauf ich mich an den Fund erinnerte.

    Das ist also leider kein bestätigter C. kluzakii.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Frank,


    bei meinem Fund war aber die rote Subcutis so auffällig.

    Ich denke, dass das auch so für C. kluzakii beschrieben ist.

    Deshalb stört mich an Deinem Fund, dass der jung schon so rosa ist.


    Von oben sieht man eigentlich noch gar nichts davon.



    Von der Seite mein ich schon einen rötlichen Hauch erkennen zu können.




    Hier sieht man deutlich die rote Subcutis. Da ist schon noch eine ziemlich dicke nichtrote Schicht drüber.



    Der Fund ist von 2005 aus dem Drottningholmpark bei Stockholm. Mykorrhizabaum war Eiche.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Raphael,

    super...danke.

    Auch wenn H. fragicolor und H. persicolor synonym sind, glaub ich, dass viele vermeintliche H. erubescens (H. neoerubescens) hier her gehören.

    Typische Purpurfleckende kenn ich aus dem Zillertal auf Quarzphyllit.

    Schon jung Rötliche Aufsammlungen, nicht fleckend, später ausblassend und gilbend, sind bei uns im Alpenvorland auf Kalk nicht selten und mMn definitiv was anderes.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    da H. russula ja eine thermophile Laubwaldart ist, sollte der auszuschließen sein. Da der Fund hier nicht purpurn fleckt, sondern von Anfangvan rötlich durchgefärbt ist, sollten die eigentlichen Verwechslungspartner hier H. persicolor oder/und H. fragicolor sein, der meist synonym zu H. erubescens gestellt wird. Ein

    typischer H. erubescens sollte aber jung weiß sein und dann purpurn flecken.

    Interessant hierzu ist ein Thread aus dem Pilzepilze-Forum, in dem mich Jesko Kleine auf die Unterscheidung der oben genannten Arten hingewiesen hat.


    Röhrlinge und bitte um Bestimmungshilfe (6Bilder)


    Interessant wäre zu wissen, ob die Artengruppe inzwischen genetisch aufgedröselt ist.


    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    ja, würd ich mangels Alternativen auch sagen.

    Der fehlende rote Röhrenboden fehlt aber.

    So ganz typisch sind sie also nicht.

    Die Zweifel vom Pilzfinder sind also nachvollziehbar.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    ich würd da eher auf einen der Stinker tippen. R. foetens oder R. subfoetens, Stinktäublinge.

    Für Kammtäublinge sind mir die zu kräftig und zu braun.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand'

    Ihr seid's ja echt da Hammer!😄

    Ganz lieben Dank für die netten Glückwünsche und die lustigen Posts. 😘

    Vllt schaff ich's ja doch mal auf ein Forumstreffen, damit i Eich alle moi kennenlern.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Luca,

    richtig, richtig tolle Fotos!

    Wirklich nicht schlecht für's "zum ersten mal mit Kamera versuchen".

    Ich freu mich auf das was da noch kommen mag, wenn Du dich mal damit auskennst :)An liabn Gruaß

    Werner

    Mir war die Art völlig neu. Fand sie durch die FotE als Tricholomella constricta.

    Sie scheint kürzlich in eine neue Gattung gestellt worden zu sein. Ich suchte nämlich dann in meinen älteren Pilzbüchern ebenfalls nach - dort existierte gar keine Gattung Tricholomella; die Art stand dort unter Calocybe.

    Bei den beiden entnommenen Exemplaren war kein Ring zu sehen; schaue später nochmal, ob ich eins mit Ring finde. Es soll lt. Beschreibung in den FotE aber auch ringlose Exemplare geben. Bei 123Pilze sind die Ringe lt. Beschreibung "flüchtig".

    GriasDi Grüni,

    das liegt daran, dass in Tricholomella constricta zwei beschriebene Arten zusammen vereint sind. Calocybe constricta, Gegürtelter Schönkopf und C. leucocephala, Wurzelnder Schönkopf, die aber schon länger als synonym gelten, was wohl durch die Gensequenzierung bestätigt wurde.

    Ich fand bisher nur die schmächtige, relativ langstielige und leicht wurzelnde Form (leucocephala), die nur angedeutete Velumreste am Stiel hat. Die kräftigere, untersetztere, auffallend gegürtelte Form (constricta) hatte ich noch nie.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus Frank,

    ich denk auch an die Gattung Tricholoma.

    Der Buckel ist schon markant.

    Da gibt's diese T. umbonatum, die ich aber nicht aus eigener Anschauung kenne. Das ist wohl eine thermophile Laubwaldart.

    Vergleich doch damit mal.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    ich bin da beim Benjamin.

    Das sind bestimmt Anisegerlinge.

    Und der Trichterling vom Anfang ist kein Keulenfußtrichterling. Der hat eine ganz andere Hutfarbe und ist eigentlich nie niedergedrückt. Das sollten was um Infundibilocybe gibba sein, wahrscheinlich eben der.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Frank,

    hier, im Münchner Bereich, kenn ich die Art nur aus der Literatur und aus Foren. Ich bin aber manchmal im Oberfränkischen unterwegs. Vllt taucht sie da mal auf.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Uwe,

    im Stadtbereich von München gibt es praktisch keine Birne, die nicht vom Birnengitterrost befallen ist. Das liegt sicher an den dort angepflanzten Chinesischen Wacholdern und Stinkwacholdern, die als Zwischenwirt fungieren. Je weiter Du von den Gärten entfernt bist, in denen diese fremden Wacholderarten gepflanzt sind, denn der Echte Wacholder (Juniperus communis) dient ja nicht als Wechselwirt, desto größer ist die Chance nicht befallene Birnbäume zu sehen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Karl,

    das ist ja interessant, da der Schwefelporling doch meist schon als Wundparasit an lebenden Bäumen sein zerstörerisches Werk beginnt. Dass er hier erst an dem Stumpf und erst nach 20 Jahren aufgetaucht ist, find ich zumindest bemerkenswert.

    An liabn Gruaß

    Werner