Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Rainer,

    diese Spaltlippen sind mikroskopierpflichtig.

    An Eschenzweigen ist es meistens Hysterographium fraxini , an Eichen- und Birkenrinde Hysterium pulicare. Hysterium angustatum z.B. kann aber auch überall vorkommen. Und vllt ist es ganz was anderes. Wir hatten im Münchner Verein erst ein Aha-Erlebnis, als wir an ansitzenden Eschenzweigen an einem der momentan überall rumliegenden Stämmen eine Spaltlippen fanden. Ich hätte die einfach als H. fraxini bezeichnet. Ein Vereinsmitglied hatte die Dinger aber mikroskopiert und H. pulicare festgestellt.

    Ois ned so einfach.

    Ausnahmen gibt's immer.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    die Art kann man neben Rumex, und da hab ich sie bisher auch nur an R. obtusifolius gefunden, durchaus auch an Rhabarbar, Rheum rhabarbarum, finden.

    Schaut mal in Eure Gemüsegärten.

    Hier ein fränkischer Fund aus 2019.





    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Cognac,

    ich kann Deine Mikros grad ned vergleichen.

    Makroskopisch erinnert mich Dein Fund an Cartilosoma ramentacea. Dann sollte das aber ein Kiefernast sein.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Bernd,

    der Porling an der Fichtenschnittfläche sollte Antrodia serialis sein.

    Wenn Du ihn befühlt hättest, wär Dir aufgefallen, dass das kein Saftporling sein kann.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    ich kann dem Christoph nur beipflichten.

    Mit dem neuen Portal macht kartieren wieder Spaß. Toll ist, dass die Funde editiert werden können. Nachträgliche Bildereinfügung und Einfügung von Belegdaten ist somit möglich. Der Austausch mit Frank bei Problemen funktioniert bestens.

    Ein großes Dankeschön auch von mir.

    Wir haben das Portal erst vor Kurzem bei uns im Verein vorgestellt. Es ist auch ein ideales Portal um in die Kartierung einzusteigen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    makroskopisch schaut das schon sehr nach B. marginata aus. B. simplicior und B. repanda schaun schon anders aus.

    Als Substrat würd ich Birke ausschließen wollen. Alle meine Funde waren an Sorbus, einmal an Schwedischer Mehlbeere, alle anderen an Vogelbeere. B. repanda ist auch eine Sorbusart, und B. simpicior soll hpts mit Weißdorn verbandelt sein.

    Die Ostiolen sind hier schon arg verwittert.

    Trotzdem würd ich den Fund durch den aufgestellten Stromarand und die einheitliche Größe und runde Beschaffenheit auch makroskopisch als B. marginata bezeichnen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi,

    sehr schön!

    Sie Art ist übrigens gar nicht so selten und auch nicht an Buche gebunden, wie man vllt dem Namen nach vermuten könnte.

    Ich hatte Phleogena faginea neben Buche auch schon an Hainbuche, Salweide und mehrmals an Fichte.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    der Erstnachweis der Nff von H. microspermus wurde 1998 von Besl et al veröffentlicht. Deren Untersuchungen ergaben, dass H. microspermus bzw. dessen Nff ausschließlich auf Filzröhrlingen der "Chrysenterongruppe" gefunden wurde. Interessant finde ich, dass die Autoren die festgestellte Wirtsspezifität zu Abgrenzungen innerhalb der Filzröhrlingssysthematik heranziehen.

    Die Gattungsaufteilung fand ja erst viel später statt..


    https://www.zobodat.at/pdf/Z-Mykologie_64_1998_0045-0052.pdf


    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Bernd'

    der Feuerschwamm an Weide passt makroskopisch perfekt zu Ph. conchatus.

    Ich könnt mir beim Substrat von deiner B. marginata gut das stark bevorzugte Sorbus aucuparia vorstellen. Die konzentrischen Rindenrunzeln am jungen Astansatz schaun sehr danach aus.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi,

    das ist eine Kohlenbeere, Hypoxylon.

    Mit so globosen Stromata kommt eigentlich nur H. fragiforme oder H. howeanum infrage.

    An Buche ist sowas eigentlich immer H. fragiforme. An anderen Laubhölzern, z.B.oft an Eiche und Hainbuche, ist es meist H. howeanum.

    Ich hatte H. fragiforme aber auch schon an Salweide und Birke.

    Makroskopisch sind die Arten sicher nur an der auffälligen Nebenfruchtform von H. howeanum zu unterscheiden.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    ja, das ist ein Cortinarius. Die sporenbeaufschlagte Cortina ist sehr deutlich. Ich denk auch an ein Myxacium aus der Vibratilisgruppe. C. vibratilis selbst ist aber eine Nadelwaldart auf saurem Boden. Aber da gibt's ja noch z.B. C. causticus und diverse teils neubeschriebene Arten, die da infrage kommen könnten.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    das ist ein typischer C. olivieri.

    Eben durch diesen "schmutzigen" Hut unterscheidet er sich von C. rachodes. So wird heut der "Garten"-Safranschirmling genannt.

    Als Chlorophyllum noch nicht von Macrolepiota getrennt wurde, hieß das heutige C. olivieri allerdings noch M. rachodes. Das macht bei der Namenszuordnung immer noch Probleme, und der Marcel meint wahrscheinlich das selbe Schwammerl.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Stegi,

    Nr. 2 und auch Nr. 3 sind ziemlich sicher Schwefelköpfe.

    Nr. 2 mit dem Rot in den Hüten wohl Ziegelrote, H. lateritium, bei Nr. 3 würd ich H. capnoides vermuten, wenn an Nadelholz gewachsen.

    Sind halt beide arg durchwässert und nicht mehr astrein, um es mild auszudrücken.

    Die angedachte Gattung Psathyrella würd ich ausschließen wollen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi,

    das ist ein Pilz mit stummelfüßigem Habitus. Da kommen mehrere Gattungen in Betracht. Crepidotus, Stummelfüßchen, mit braunem Sporenpulver, oder Clitopilus, Mehlräsling, mit rosa Spp, und selbst in der Gattung Entoloma, Rötling, gibt's Arten, die so aussehen.

    In jedem Fall mikroskopierpflichtig.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Jörg,

    das ist ein sogar recht typischer Rotrandporling. Die gelblichweiße Porenschicht ist ganz typisch. Relativ weich ist er deshalb, weil er noch jung ist. Ein heuriger Initialfruchtkörper, bei dem wohl der Anteil der robusten Skeletthyphen noch nicht so hoch ist, wie bei mehrjährigen Fruchtkörpern.

    Rotrandporlinge haben übrigens einen verräterischen säuerlichen Geruch, an dem er eigentlich im Zweifel immer erkennbar ist.

    An liabn Gruaß

    Werner