Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi,

    sehr schön!

    Sie Art ist übrigens gar nicht so selten und auch nicht an Buche gebunden, wie man vllt dem Namen nach vermuten könnte.

    Ich hatte Phleogena faginea neben Buche auch schon an Hainbuche, Salweide und mehrmals an Fichte.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    der Erstnachweis der Nff von H. microspermus wurde 1998 von Besl et al veröffentlicht. Deren Untersuchungen ergaben, dass H. microspermus bzw. dessen Nff ausschließlich auf Filzröhrlingen der "Chrysenterongruppe" gefunden wurde. Interessant finde ich, dass die Autoren die festgestellte Wirtsspezifität zu Abgrenzungen innerhalb der Filzröhrlingssysthematik heranziehen.

    Die Gattungsaufteilung fand ja erst viel später statt..


    https://www.zobodat.at/pdf/Z-Mykologie_64_1998_0045-0052.pdf


    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Bernd'

    der Feuerschwamm an Weide passt makroskopisch perfekt zu Ph. conchatus.

    Ich könnt mir beim Substrat von deiner B. marginata gut das stark bevorzugte Sorbus aucuparia vorstellen. Die konzentrischen Rindenrunzeln am jungen Astansatz schaun sehr danach aus.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi,

    das ist eine Kohlenbeere, Hypoxylon.

    Mit so globosen Stromata kommt eigentlich nur H. fragiforme oder H. howeanum infrage.

    An Buche ist sowas eigentlich immer H. fragiforme. An anderen Laubhölzern, z.B.oft an Eiche und Hainbuche, ist es meist H. howeanum.

    Ich hatte H. fragiforme aber auch schon an Salweide und Birke.

    Makroskopisch sind die Arten sicher nur an der auffälligen Nebenfruchtform von H. howeanum zu unterscheiden.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    ja, das ist ein Cortinarius. Die sporenbeaufschlagte Cortina ist sehr deutlich. Ich denk auch an ein Myxacium aus der Vibratilisgruppe. C. vibratilis selbst ist aber eine Nadelwaldart auf saurem Boden. Aber da gibt's ja noch z.B. C. causticus und diverse teils neubeschriebene Arten, die da infrage kommen könnten.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    das ist ein typischer C. olivieri.

    Eben durch diesen "schmutzigen" Hut unterscheidet er sich von C. rachodes. So wird heut der "Garten"-Safranschirmling genannt.

    Als Chlorophyllum noch nicht von Macrolepiota getrennt wurde, hieß das heutige C. olivieri allerdings noch M. rachodes. Das macht bei der Namenszuordnung immer noch Probleme, und der Marcel meint wahrscheinlich das selbe Schwammerl.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Stegi,

    Nr. 2 und auch Nr. 3 sind ziemlich sicher Schwefelköpfe.

    Nr. 2 mit dem Rot in den Hüten wohl Ziegelrote, H. lateritium, bei Nr. 3 würd ich H. capnoides vermuten, wenn an Nadelholz gewachsen.

    Sind halt beide arg durchwässert und nicht mehr astrein, um es mild auszudrücken.

    Die angedachte Gattung Psathyrella würd ich ausschließen wollen.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi,

    das ist ein Pilz mit stummelfüßigem Habitus. Da kommen mehrere Gattungen in Betracht. Crepidotus, Stummelfüßchen, mit braunem Sporenpulver, oder Clitopilus, Mehlräsling, mit rosa Spp, und selbst in der Gattung Entoloma, Rötling, gibt's Arten, die so aussehen.

    In jedem Fall mikroskopierpflichtig.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Jörg,

    das ist ein sogar recht typischer Rotrandporling. Die gelblichweiße Porenschicht ist ganz typisch. Relativ weich ist er deshalb, weil er noch jung ist. Ein heuriger Initialfruchtkörper, bei dem wohl der Anteil der robusten Skeletthyphen noch nicht so hoch ist, wie bei mehrjährigen Fruchtkörpern.

    Rotrandporlinge haben übrigens einen verräterischen säuerlichen Geruch, an dem er eigentlich im Zweifel immer erkennbar ist.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus,

    Nr.9...bei solch dunkelbraunen Funden an Buche kommt neben S. subtomentosum auch S. insignitum in Betracht. Wenn solche Fruchtkörper getrocknet deutlich heller werden ist das ein Indiz für S. subtomentosum. Bei meinem S. insignitum- Fund blieben die dunkelbraunen Partien auch nach dem Trocknen so gefärbt. Sicher unterscheidet man die nur mikroskopisch.

    Nr. 10 schaut nach (Neo)-lentinus adhaerens aus.

    An liabn Gruaß

    Werner

    Servus beinand',

    Stereum sanguinolentum, und dann Nadelholz würd ich bei den Farben und der Fruchtkörperdicke ausschließen wollen.

    Dieses deutliche Orange spricht für S. hirsutum, und dann Laubholz.

    Auch Initialfruchtkörper von S. subtomentosum möchte ich nicht ausschließen.

    Und ja, zuallererst gehört natürlich gschaut, ob die Fruchtkörper röten, was zur Unterscheidung dieser beiden Arten aber egal ist.

    An liabn Gruaß

    Werner

    GriasDi Rainer,

    die Deconica coprophila sollte stimmen. Ich hab die im Kopf noch als Psilocybe gespeichert. Ich wüsst jetzt auf Anhieb keine andere, die so ausschaut, außer D. montanum. Die wächst aber nicht auf Dung, sondern ganz im Gegenteil auf mageren sandigen Böden.

    Der Seitling ist Tapinella panuoides, ein Verwandter des Samtfußkremplings.

    Die Lorchel ist, wie Du schon vetmutet hast, kein G. infula, sondern eine wohl sehr schwer bestimmbare Helvella.

    An liabn Gruaß

    Werner