Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Axel,

    das wären aber schon Riesenfruchtkörper mit Hüten bis 3cm und bis zu 9cm langen Stielen. Ich denke zudem, dass die orangefarbenen Töne am Scheitel M. flavoalba eigentlich ausschließen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    M. leptophylla war auch mein erster Gedanke, den ich aber nach dem dritten Bild, so ganz ohne orange am Scheitel, wieder verworfen hab. Der kleine im ersten Bild rechts und auch der Scheitel von dem ganz links erinnern schon stark an M. leptophylla.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Matthias,

    den dritten würd ich auch in der Malachiusgruppe verorten, obwohl, wie Du schon schriebst, die Hüte a bissl arg dunkel sind. Der keulige Stiel mir dem hellen Velum und die Fleischfarbe im oberen Stielteil passt aber ganz gut. Der vierte wär scho arg untypisch.

    Die Nr.1 würd ich auch als C. anomalus agg bestimmen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Kauz,

    das werden bestimmt Ischnoderma resinosum Fruchtkörper. Ganz typisch, dass die initial erst mal so effusreflex daher kommen. Die schaun in zwei, drei Wochen bestimmt richtig toll aus!

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',


    ich konnte letzte Woche in einem wärmebegünstigten Lohwaldrest im Münchner Norden Tyromyces wynneae, den Starkriechenden Saftporling finden, den ich hier vorstellen möchte.

    Für mich war es ein Erstfund, den ich schon lange auf meinem Raster hatte.

    Die Fruchtkörper fruktifizierten auf dem Waldboden, wo sie Ästchen, Laub- und Nadelstreu überzogen, bzw auch in den Hohlräumen Fruchtkörper bildeten.

    Der Geruch erinnert an das Säuerliche von Fomitopsis pinicola. Eigentlich riechen sie exakt genauso.

    Die einzelnen Fruchtkörper sind recht dünn, soweit man die einzeln überhaupt differenzieren kann. Eigentlich wachsen sie zu undifferenzierten Knäuel zusammen.

    Aber seht selbst:


    Die unteren beiden hab ich umgedreht dazu gelegt.

    Das ganze Gebilde erstreckte sich auf ca. 15cm.




    Etwas zerpflückt schaut das daheim dann so aus



    Die Einzelteile mal etwas genauer





    Hier sieht man, dass sich die Poren erst etwas nach dem Hutwachstum bilden



    Hier so ein verwachsenes Knäuel



    Im Substrat sind Hohlräume, die zur Porenbildung genutzt werden







    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi,

    schon möglich, dass das L. decipiens ist.

    Dazu musst Du aber unbedingt prüfen, ob die Milch gilbt beim eintrocknen. Das testest Du am besten an einem Taschentuch. Normalerweise hat L. decipiens einen auffälligen Rosatouch, was man auf Deinem Foto nicht wirklich erkennen kann. Bei nassen Milchlingen ist die Hutfarbe oft nicht gut einzuschätzen. Rein makroskopisch wird man den nicht festmachen können, fürchte ich.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Adrian,

    Du hast recht. Die Stiele beim letzten Bild sind untypisch gefärbt. Vllt weil sie do kurz sind? Auf den Bildern virher scheinen die Stiele im oberen Bereich aber schon dejtlich heller zu sein. Die Hüte passen genau zu M. wynnei. Vllt täusch ich mich auch. Is halt schon was anderes, wenn man die Schwammerl in der Hand hat. Aber welche Alternativen gibt's? Komisch gefärbte Rettichhelmlinge?

    Ich bin mir trotzdem ziemlich sicher, dass das Violettliche Schwindlinge sind.

    An liabn Gruaß,.

    Werner

    GriasDi Adi,

    Nr. 4 die Rüblinge sind Knopfstielige. Die bereiften Stiele und engstehenden Lamellen sind typisch.

    Nr. 7 ist Marasmius torquescens, die Schwesterart zu M. cohaerens. Die Stiele sind nicht glatt, die Lamellen weiter auseinander und der Hut gerieft.

    Nr. 9 auch ein Schwindling. M. wynnei, der Violettliche Schwindling. Die 3 Arten findet man oft im selben Waldstück.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Frank,

    ich hab, wie Pablo wahrscheinlich auch, gleich an Lyophyllum connatum, dem Weißen Büschelrasling gedacht. Der hat einen ganz eigenen Geruch, an dem ich den sofort erkenne. In der Literatur wird der mit Lerchensporn verglichen. Typisch sind auch die auffallend schmalen Lamellen und dass die fast ausschließlich an geschotterten Waldwegrändern wachsen.

    L. connatum hat eine entlarvende FeSo4 Reaktion auf dem Hut und Lamellen. Er verfärbt rosaviolett.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Schupfnudel,

    der Leratiomyces squamosus kann durchaus etwas schuppiger sein. Troztdem glaub ich, dass Deine Bestimmung stimmt.

    Ich denke, dass die ganze Gattung Lepista ( also auch die neue Paralepista) keine Mykorrhizapilze sind.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Guten Tag Werner

    Wegen den Knollenblätter habe ich noch eine Frage, auf was beruft sich deine Bestimmung, der Hut zeigt doch einen Hauch von grün!

    Das würde mich auch interessieren, denn ich hab grad gestern auf der Pilzführung gelernt, dass man die beiden z.B. durch die beim gelben vorhandenen und beim grünen nicht vorhandenen Velumreste auf dem Hut unterscheiden kann.

    Auf dem Foto kann ich keine Velumreste sehen. Allerdings auch keinen Grünstich, dafür ist das Bild zu hell. Bei dem Foto mit den rot umrandeten Fraßstellen (für die ich auch keine Erklärung habe, außer vielleicht beginnendes Vergammeln) kann man die Velumreste deutlich erkennen.

    GriasDi Philomena,

    stimmt, die Velumreste auf dem Hut sind nicht erkennbar, auch die nicht vorhandene Radialfaserigkeit nicht, zwei wichtige Merkmale somit nicht verfügbar. Der Stiel ist aber weiß und ungenattert und die Knolle ist eindeutig.

    Schau Dir Bilder von A. phalloides an. Das Merkmal der Stielnatterung wird oft zu wenig beachtet, auch die Radialfaserigkeit der Huthaut. Und dann kommt noch der Geruch dazu. Der Grüne riecht erst honigartig, später aasartig, der Gelbe nach feuchtem Kartoffelkeller. Die Pilzbestimmung macht immer die Summe der Gesamtmerkmale aus. Je weniger zur Verfügung stehen, desto schwieriger wird's.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Adi,

    der Grüne Knolli hat an der Knolle eine weit über die Knolle hochreichende häutige weiße Scheide und einen grünlich genatterten Stiel. Der gelbe Knolli hat, wie A. porphyria eine napfförmige gerandete Knolle, die man auf dem Foto gut erkennen kann. Die Gesamthülle ist beim gelben Knolli nicht weiß, sondern eher creme bis hutfarben und schwärzt im Alter. Durch die andere Konsistenz zerreißt sie in viele kleinere Fetzen, beim Grünen Knolli bleibt nur ausnahmsweise überhaupt ein größerer Fetzen am Hut hängen. Das meiste bleibt an der Scheide als häutige Volva, ähnlich vieler Scheidenstreiflinge.

    An liabn Gruaß,

    Werner