Nein, das sind Trompetenpfifferlinge, C. tubaeformis. Die haben gut ausgeprägte Leisten.
An liabn Gruaß,
Werner
Nein, das sind Trompetenpfifferlinge, C. tubaeformis. Die haben gut ausgeprägte Leisten.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi JoBi,
wenn Du den Titel Deines Threads entsprechend änderst,
geht Dein außergewöhnlicher Fund mit den aussagekräftigen Fotos nicht verloren.
An liabn Gruaß,
Werner
14 Datensätze in der DGfM Kartierung.
Hi.
Vergleiche mal mit Hemistropharia albocrenulata.
LG.
Cool,
mit dem hab ich nichts anfangen können. Keine Idee! Klar..Pholiota, aber den hab ich noch nicht gehabt.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Norbert,
warum nicht M.mastoidea?
Zitze, einfacher Ring, Stiel fast ungenattert aber doch erkennbar.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Pablo,
ich wünsch Dir alles erdenklich Gute zum Geburtstag und freu mich schon mal mit Dir in die Schwammerl zu gehen.
An liabn Gruaß,
Werner
Typisch für den Lachsreizker ist zudem, dass bei ihm der Hang zum Grünen am wenigsten, meist wie in dem Fall gar nicht, ausgeprägt ist.
Typischer geht's eigentlich gar nicht.
An liabn Gruaß,
Werner
Ich würd sagen ortshäufig. Im geeigneten Habitat an Fichtenstümpfen in Fichtenstangenwäldern bei uns um München recht häufig.
An liabn Gruaß,
Werner
Genau,
und zwar die ungeschlechtliche Nebenfruchtform, auch Weißer Polsterpilz genannt.
Bei Reife zerfällt das ganze Gebilde zu Sporenstaub.
An liabn Gruaß,
Werner
Genau Alis,
der ist es.
Den musst mal aussporen lassen. Der hat leicht grünliches Spp.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Stephan,
der Rißpilz scheint auch zu röten.
Wenn er chemisch süßlich gerochen hätte, hättest Du's bestimmt angegeben. Trotzdem fällt mir zuallererst I. bongardii ein.
An liabn Gruaß,
Werner
Oder an einen Kornblumenröhrling.
Schneid ihn halt mal frisch an.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Andrè,
das ist nur anhand der Bilder, die übrigens wirklich gut sind, so ganz ohne Zusatzinformationen nicht einfach und deshalb oft nur ein Tipp.
Beim schönen orangen Etwas könnt ich mir eine resupinate Form von Stereum hirsutum, den Striegeligen Schichtpilz vorstellen.
Thelephora terrestris ist gut möglich, aber per Foto nur von oben...
Zum Schleimer und dem weißen Trichterlingartigen sag ich nix.
Sonst ist alles gesagt oder schon in meinem Sinne betitelt.
An liabn Gruaß,
Werner
Hallo Werner,
Tricholoma sulfurescens habe ich heute auch gefunden, nachher stelle ich noch was dazu ein. Bei meinen Exemplaren nahm ich einen Geruch ähnlich wie Tricholoma lascivum wahr, aber viel schwächer und weniger aufdringlich. Gewachsen sind sie in einem typischen Kalkbuchenwald ("Cortinarien"-Laubwald) in Gesellschaft von z. B. Cortinarius anserinus, Ramaria formosa, Clavariadelphus pistillaris...). Die Guajak-Reaktion an der Stielspitze habe ich schon getestet, sie ist für einen Ritterling recht stark mit Beginn der Umfärbezeit von ca. 10 bis 20 Sekunden. Bei T. stiparophyllum beginnt das Umfärben dagegen schon nach ca. 3 Sekunden, bei T. lascivum muss man auf das Umfärben einige Minuten warten.
FG
Oehrling
GriasDi Stephan,
beim auspacken zuhause war dann auch dezent aber deutlich der Stinkritterlingsgeruch zu bemerken.
Ich bin die Woche ned daheim, drum hab ich nur mein KOH Fläschchen dabei. Sonst hätt ich Guajak schon getestet. Das liest sich ja sehr interessant, dass die evtl deutlich unterschiedliche Reaktionen haben.
Mein Fundort war im Hauptsmoorwald bei Bamberg, also durchaus wärmebegünstigt, einem Kiefernmischwald, bekannt durch teils mächtige Kiefern. Hier waren nur Buchen untermischt, ein anderer Mykorrhizapartner ist auszuschließen.
An liabn Gruaß,
Werner
Jep...schaut jedenfalls arg danach aus.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Wastl,
Lepista flaccida, Fuchsiger Röteltrichterling, ja.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Wastl,
die Lamellen sind schon deutlich violett. Das ist ein ganz typischer C. varius, Semmelgelber Schleimkopf.
Der Geschmückte, C. saginus hat kein Violett in den Lamellen und auch sonst nirgends und zudem ein dickes Velum, das fast struppig wegsteht. Das soll den "Schmuck" darstellen..
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi,
ich würde denken, dass das Macrolepiota fuliginosa, der Dunkle Parasol sein sollte.
An liabn Gruaß,
Werner
Wow Alis,
das scheint in der Tat Rhodonia placenta zu sein. So schön hab ich den noch nicht gesehen.
An liabn Gruaß,
Werner
Ich habe den Pilz vor einigen Jahren hier vorgestellt. Da kannst Du ja mal vergleichen.
Liebe Grüße,
Nobi
GriasDi Nobi,
dank Dir.
Das ist mal eine Präsentation! Tolles Artenporträt!
Da sind mir mit meiner alten Coolpix doch Grenzen gesetzt.
An liabm Gruaß,
Werner
Servus beinand',
ich hab mich grad mit meinen Bildern der letzten Zeit beschäftigt.
"Obwoi's ja koane Schwammerl gibt"
waren doch einige schöne Funde dabei, die ich Euch gerne zeigen möchte.
Nectriopsis violacea, Violetter Pustelpilz, parasitierend auf einer Fuligo, Lohblüte
Ich hoffe, dass es da keine Verwechslungsart gibt.
Coprinopsis (atramentarius var) acuminatus, Spitzhütiger Faltenschirmling
Neben der dunklen abgesetzten Papille wird der Hut auch fast nicht faltig und auch das hutfarbene "Knötchen" im unteren Stielteil vom normalen Faltentintling ist hier praktisch nicht auszumachen.
Wuchsort war auf blanker Erde neben einem Waldweg zwischen Brennnesseln.
Eine auffällige Psathyrella büschelig an Laubholz. Entsprechend dem, was ich im Forum schon nachgelesen hab, waren auch meine drei, vier Funde immer zusammen mit Stockschwämmchen.
Psathyrella maculata, Fleckiger Saumpilz/Mürbling
Ein Cortinarius, eine rel. leicht bestimmbare große Telamonia aus dem Buchenwald mit auffälligem Velumgürtel am Stiel und zumindest ausgewachsen
deutlichen Geruch nach Birnenkompott, ganz ähnlich dem C. traganus.
Manch einer, der kein Kompott ist, verbindet den Geruch auch mit einem Stamperl Williamsbirn, weshalb die beiden im Münchner Verein auch Obstlerdickfüße genannt werden![]()
Cortinarius torvus, Wohlriechender Gürtelfuß
Ein resupinater Porling, der auffallend weite Poren hat und aerophil an noch berindeten Kiefernästen wächst und dann am Boden liegend bald vergeht.
Obwohl der eigentlich recht selten sein soll, finde ich ihn beim absuchen geeigneter Kiefernäste regelmäßig.
Antrodia / Cartilosoma ramentacea, Münzentramete
Hydnum albidum, Weißer Semmelstoppelpilz
Um eine Verwechslung mit Albinoformen von H. repandum auszuschließen ist das prüfen der Sporen wichtig. H. albidum hat die mit Abstand kleinsten Sporen der Gattung.
Die Art wächst regelmäßig und an mehreren Standorten in einem Münchner Lohwaldrest, wobei dort immer ein paar Fichten beisammen stehen.
Auf einer Brandstelle standen dann neben massenhaft Pholiota highlandensis Fruchtkörpern auch diese relativ zierlichen nabelartigen Pilzchen.
Die Hüte sind zwar etwas hell, die dehnbare, komplett abziehbare Huthaut und die fadenartig abziehbare zähschleimige Lamellenschneide lässt aber keine andere Bestimmung zu.
Myxomphalia maura, Kohlennabeling
In einem Graben mit Schwarzerlen dann diese Naucoria, Erlenschnitzling, die noch auf eine mikroskopische Bestimmung wartet.
Tipps werden gerne entgegengenommen![]()
Eine Mycena bei Kiefern, die oft als Verwechslungspartner zu M. rubromarginata gehandelt wird, was ich nicht ganz verstehen kann.
Mycena purpureofusca, Lilaschneidiger Helmling.
Durch die purpurnen Farben, auch an den Schneiden, in Verbindung mit Kiefern eigentlich leicht kenntlich.
M. rubromarginata wächst meist an Fichte, ist zierlicher, kurzstieliger und ganz anders gefärbt.
Geastrum triplex, Halskrausenerdstern.
Die Fruchtkörper waren mit Durchmessern von 13cm so groß, dass ich sie fotografieren musste.
Man sieht den Halskrausenerdstern in verschiedenen Entwicklungsstadien und dass sich die "Halskrause" erst beim Zurückbiegen der dicken Peridie bildet.
Hymenochaete carpatica, ein Borstenscheibling, der nur auf den Innenseiten noch am Stamm anhaftender Rindenschuppen von Bergahornen wächst.
Die gezielte Suche ist mühsam. Meist reiß ich an drei, vier infrage kommenden Stämmen ein paar Schuppen ab.
Wenn das nicht von Erfolg gekrönt ist, lass ich's.
Der Borstenscheibling ist gar ned so einfach zu erkennen, da die Rindenschuppen ähnlich gefärbt sind.
Wenn man ihn aber mal gehabt hat, erkennt man ihn doch ziemlich leicht.
Entlarvend ist das felderige Aufreißen. Die herausragenden Seten sind bereits mit der Handlupe zu erahnen.
Zwei auffällige Rötlinge, die auf nackter Erde unter Giersch wild durcheinander gewachsen sind und noch nicht mikroskopiert sind, mMn aber schon makroskopisch so eindeutig sind, dass wohl nichts anderes rauskommen sollte.
Zuerst Entoloma araneosum, Silberfaseriger Rötling
Und Entoloma incarnatofuscescens, Lilagrauer Nabelrötling
Und zuguterletzt von gestern ein Erstfund für mich, der mich besonders gefreut hat.
Schon auf dem Forstweg zurück zum Auto fielen in einiger Entfernung kräftige weiße Schwammerl im Buchenlaub auf.
Erst rechnete ich mit einer erneuten Kollektion von Elfenbeinschnecklingen, wurde aber dann doch neugierig undd ging nochmal die 10m in den Wald hinein.
Schnell entpuppten sich die Schwammerl als kräftige weiße Ritterlinge ohne die so typische graue Scheibe des T. lascivum, der in dem Habitat zu erwarten wäre..
Kein auffälliger Geruch. Kein Problem, der kommt schon noch, war mein Gedanke.
Tricholoma album kann also doch auch mit Buchen, dachte ich.
Eigentlich nur deshalb wollte ich ein Foto machen und die Schwammerl mitnehmen.
Zum fotografieren am Standort schon zu dunkel verfrachtete ich die Teile an eine hellere Stelle.
Beim Trapieren fiel dann auf, dass die Fruchtkörper an allen berührten Teilen fast chromgelb anliefen.
Tricholoma sulphurescens, der Gilbende oder Salzige Ritterling!
Im Nachhinein fällt auf, dass T. sulphurescens eindeutig weißer ist als die Stinker und auch im Habitus kräftiger als T. album.
Der Geruch durchaus angenehm, etwas süßlich sogar.
Das hier ist etwas zu dunkel geraten.
Man sieht aber trotzdem, dass die Verfärbung am Stiel am stärksten ist.
Das Gelb ist sehr ähnlich der Verfärbung der Karbolegerlinge.
So...jetzt reichts.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Andre,
auch ich halte Deine Nr. 4 für einen Rettichhelmling, M. pura.
Beim ersten Seitling würd ich eher P. pulmonarius vermuten.
Die Macrolepiota ist eine der Arten ohne deutlich genatterten Stiel aber mit Laufrille am Ring. Da würd ich zuerst mit M. rhodosperma vergleichen. Da wär ein Sppabwurf hilfreich.
Der L. echinatum ist bestimmt ein L. foetidum. Wenn Du die Stacheln entfernst sollte ein Netzmuster auf der Petidie erkennbar sein.
Die Stacheln sind viel zu kurz für den Igelstäubling und das Habitat passt nicht. L. echinatum wächst im Laubwald meist bei Buche.
Der letzte Stäubling kann auch wss um L. molle sein. Für den Beutelstäubling ist mir da der Stiel zu wenig ausgeprägt, oder das Foto gibt's nicht her.
Sonst bin ich da ganz bei Dir!
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Bernd,
richtig bestimmt.
An liabn Gruaß,
Werner
Ein typisches Beispiel für "keine Kinder, keine Leichen"!
Schupfnudel hat natürlich recht mit den Kremplingen. Das Bräunen is eindeutig.
So junge Schwammerl sammelt man zum essen einfach nicht!l
An liabn Gruaß,
Werner
Besten Dank Frank, das ist sehr interessant.
Dann werd ich mir das Buch mal zulegen.
An liabn Gruaß,
Werner
