GriasDi Norbert,
es war ja auch nicht wirklich ernst gedacht, dass ich tatsächlich mit Dir wetten würde.
Es sollte nur ein Ausdruck dafür sein, dass ich mir in dem Fall mit dem Grünbblättrigen sehr sicher bin.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Norbert,
es war ja auch nicht wirklich ernst gedacht, dass ich tatsächlich mit Dir wetten würde.
Es sollte nur ein Ausdruck dafür sein, dass ich mir in dem Fall mit dem Grünbblättrigen sehr sicher bin.
An liabn Gruaß,
Werner
Hallo,
..und die Schwefelköpfe sehen sehr graublättrig aus.
Grüße
Norbert
Da würd ich dagegen wetten...
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
ich könnte mir hier auch einen Hautkopf vorstellen. Z.B. Cortinarius sommerfeltii.
An liabn Gruaß,
Werner
Guten Tag Werner
Wegen den Knollenblätter habe ich noch eine Frage, auf was beruft sich deine Bestimmung, der Hut zeigt doch einen Hauch von grün!
Das würde mich auch interessieren, denn ich hab grad gestern auf der Pilzführung gelernt, dass man die beiden z.B. durch die beim gelben vorhandenen und beim grünen nicht vorhandenen Velumreste auf dem Hut unterscheiden kann.
Auf dem Foto kann ich keine Velumreste sehen. Allerdings auch keinen Grünstich, dafür ist das Bild zu hell. Bei dem Foto mit den rot umrandeten Fraßstellen (für die ich auch keine Erklärung habe, außer vielleicht beginnendes Vergammeln) kann man die Velumreste deutlich erkennen.
GriasDi Philomena,
stimmt, die Velumreste auf dem Hut sind nicht erkennbar, auch die nicht vorhandene Radialfaserigkeit nicht, zwei wichtige Merkmale somit nicht verfügbar. Der Stiel ist aber weiß und ungenattert und die Knolle ist eindeutig.
Schau Dir Bilder von A. phalloides an. Das Merkmal der Stielnatterung wird oft zu wenig beachtet, auch die Radialfaserigkeit der Huthaut. Und dann kommt noch der Geruch dazu. Der Grüne riecht erst honigartig, später aasartig, der Gelbe nach feuchtem Kartoffelkeller. Die Pilzbestimmung macht immer die Summe der Gesamtmerkmale aus. Je weniger zur Verfügung stehen, desto schwieriger wird's.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Adi,
der Grüne Knolli hat an der Knolle eine weit über die Knolle hochreichende häutige weiße Scheide und einen grünlich genatterten Stiel. Der gelbe Knolli hat, wie A. porphyria eine napfförmige gerandete Knolle, die man auf dem Foto gut erkennen kann. Die Gesamthülle ist beim gelben Knolli nicht weiß, sondern eher creme bis hutfarben und schwärzt im Alter. Durch die andere Konsistenz zerreißt sie in viele kleinere Fetzen, beim Grünen Knolli bleibt nur ausnahmsweise überhaupt ein größerer Fetzen am Hut hängen. Das meiste bleibt an der Scheide als häutige Volva, ähnlich vieler Scheidenstreiflinge.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Michael,
ich würde Deinen Fund eher für T. lascivum halten.
An liabn Gruaß,.
Werner
GriasDi Adi,
eine schöne Buchenwaldvergesellschaftung, die Du uns hier zeigst.
Laccaria laccata s. str. ist scheinbar eine recht seltene Art. Mit den hellen Lamellen ist das eigentlich immer L. (laccata var) pallidifolia. Die hat aber schon einen anderen Namen.
Den Täubling würd ich mit R. viscida, dem Lederstieltäubling vergleichen. Bei dem jungen zumindest bin ich rel. sicher.
Die Holzkeulen sind noch junge anamorphe Fruchtkörper der Gewihförmigen, Xylaria hypoxylon.
Der L. "blennius" sollte eher ein "fluens" sein und zu den Milchlingen danach würd im selben Habitat L. subdulcis passen. Das Wachstum am Stumpf ist zufällig.
Der Grüne Knolli ist ein Gelber und der braune schleimige könnte gut Tricholoma ustale sein. Der unregelmäßig eingerollte Hutrand bei jungen Fk is recht typisch.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Ahemi,
schaugt guad aus.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Frank,
Oligoporus tephroleucus oder Tyromyces chioneus...
Sichere makroskopische Merkmale zur Unterscheidung gibt's glaub ich nicht.
An liabn Gruaß,
Werner
Servus beinand',
ich seh das wie Jan-Arne, glaub aber, dass nur die erste Cystiderma C. carcharias ist, die zweite C. amiantinum.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Thiemo,
ich kenne L. flexuosus nur von einem Standort bei Fichte und Buche auf Tertiär im Dachauer Landkreis.
Ich weiß noch, wie ich nach einer Hasel gesucht hatte, weil ich makroskopisch L. pyrogalus vermutete, dem auch Deine Kollektion sehr ähnlich sieht. Da war aber keine Hasel zu finden. Wenn also auch bei Dir eine Haselmykorrhiza ausgeschlossen ist, hab ich makroskopisch keine Zweifel an der Bestimmung.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi,
ja, C. brunneus schaut so aus. Ohne Mikroskop ist eine Abgrenzung zu nah verwandten Arten aber nicht möglich.
An liabn Gruaß,
Werner
Wow Wolli,
welch ein Anblick!
So üppig hab ich die Stachelbärte noch nicht gesehen.
Glückwunsch!
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Rumpelstielchen,
der Mischa hat grundsätzlich recht, dass Schnittbilder bei Röhrlingen sehr wichtig sind. Bei den Schmierröhrlingen geht das aber meist auch ohne. Deutlich sind am Stiel Reste des schleimigen Velums zu sehen. Dann kommt eigentlich nur noch der Goldröhrling oder der Echte Butterpilz in Betracht. Mit den gelben Farben kann es sich nur um den Goldröhrling handeln.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Thiemo,
ich glaube, dass der Christoph mal geschrieben hat, dass sein P. validus mit dem P. ammoniavirescens sequenzbasiert identisch sein soll und er diesen Ammoniaktest aber damals nicht gemacht hat. Der meldet sich aber sicher noch.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Erich,
auf dem Hut.
Wenn er älter wird, wird er runzelig und grubig. Bald wird Dir einer über den Weg laufen, und der AHA Effekt setzt ein.![]()
An liabn Gruaß,
Werner
Alles anzeigenAlles anzeigenGriasDi Mischa,
was schreibst Du da eigentlich?
Der Kahle Krempling ist nicht nur roh giftig, sondern auch richtig gegart potentiell tödlich!
Auch wenn Dein Vater sie jahrelang gegessen hat und Du auch ein paar mal, ist das ein Pilz der schon mehrfach zu Todesfällen geführt hat. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass der Kahle Krempling ein hohes Allergiepotential hat und auch nach vielen problemlosen Mahlzeiten ein anaphylaktischer Schock ausgelöst werden kann, der tödlich sein kann.
Der Kahle Krempling ist potentiell tödlich. Also Finger weg!
Ich versteh nicht, was Du da rumschreibst.
"Ich kenne locker zwei Täublingsarten, die den Kahlen in den Schatten stellen"
Geht's noch?
Kopfschüttelnde Grüße,
Werner
Sorry Werner, jetzt verstehe ich nicht warum Du Dich so aufregst. Ich habe doch eindeutig vor dem Verzehr gewarnt und auf die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse hingewiesen. Meine persönlichen Erfahrungen sind Fakten. Wäre er, wie von Dir dargestellt in jedem Fall tödlich, dann wäre mein Vater, mein Bruder, ich und viel deutsche Kriegsgefangene auf dem Rückweg von Russland am Kahlen gestorben.
Noch ein Fakt, ich habe so einige Bekannte und Freunde in der Ukraine und Russland. Die essen den Kahlen nach wie vor. Egal wie oft ich sie schon gewarnt habe und auf die möglichen Langzeitfolgen aufmerksam machte. Noch nie habe ich von dort gehört, dass Menschen an dem Kahlen ihr Leben gelassen haben, wahrscheinlich weil man die Todesursache im Alter, nicht auf die Langzeitfolgen einer Vergiftung zurück führen konnte, aber dass ist jetzt nur eine Vermutung.
Ich will gar nicht bestreiten, dass es hier zu Todesfällen gekommen ist, nur kann dies nicht auf min. 25 min. gegarte Kahle zurück zuführen sein. Der Kahle ist kein Grüner Knolli.
LG Mischa
GriasDi Mischa,
Du hast die Giftigkeit relativiert und vor allem die echte Giftwirkung von rohen Kremplingen mit dem Paxillus-Syndrom, das sich durch eine immunhämolytische Anämie zeigt, verwechselt bzw. gar nicht unterschieden. Und dieses Paxillus-Syndrom hat nichts mit rihem Verzehr zu tun.
Neben Julius Schäffer, dem bekannten Mykologen, sind mehrere Todesfälle eben gerade in Osteuropa und in jüngerer Zeit auch in der Schweiz durch das Aggregat um den Kahlen Krempling bekannt geworden.
Auch wenn der Kahle Krempling per se kein Giftpilz ist, ist er als potentiell tödlich giftig einzustufen. Auch die 125ste Mahlzeit kann die letzte sein! Also ist auch entsprechend zu beraten!
Hier nochmal etwas ausführlicher nachzulesen:
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi beli,
Nr.1 gehört mMn in die Gruppe um C. purpurascens. Evtl C. purpurascens s. str..
Beim letzten Bild kann man die Verfärbung am Knollenrand erahnen. Sind halt alle schon recht alt.
Bei Nr.2 sind auch alle schon recht alt. Schaut aber aus, alscwären sie jung deutlich violetter gewesen. Keine gerandete Knolle, da wär ein Schnittbild wichtig und KOH im Fleisch. Ich denke es wird gelb und der Fund gehört zu den Variecolores. Evtl C. largus oder nemorensis, wenn's den überhaupt no gibt.
Nr.3 ist ein typischer L. pallidus.
Nr. 4 L. blennius. Wenn die Hüte etwas blassrandig und fast ohne Grüntöne sind, auch mit L. fluens vergleichen. Da brauchst aber dann auch junge Fk. L. fluens hat grundsätzlich keine reinweißen Lamellen, junge L. blennius schon.
Zu Nr.5 sag ich nix. Wenn Du gsagt hättest der wär auf einem Birkenstumpf gewachsen und sollte ein Stockschwämmchen sein, hätt ich Dir das geglaubt.![]()
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDii beli,
zu dem zweiten sag ich nix, der erste schaut aus wie eine typische Antriodia serialis. Die größeren Fk links davon am ersten Bild gehören wohl zu Gloeophyllum odoratum.
An liabn Gruaß,
Werner
Alles anzeigenDas hab ich ja auch noch nie gehört, klingt aber interessant, den muss ich mal recherchieren! Vielen Dank!
Wenn der FK einen dunkelbraunen samtigen Stiel hätte, wäre es ein Samtfußkrempling. Ist er natürlich nicht, aber der dunkelbraune Hut würde passen. Die Hutfarbe des Kahlen Kremplings kann ich schlecht beschreiben, sie ist heller und hat schmutzig gelb, hellbraune bis graue Töne. Die Huthaut ist fast immer glatt. Gelegentlich sogar leicht zoniert, aber nicht immer. Kostprobe ist leicht säuerlich und der Geruch angenehm.
Vorsicht bei Kostproben, der ist roh sehr giftig. Also gut ausspucken und Mund ausspülen. Mein Vater hat die noch oft und gerne gegessen, allerdings nach 25min. garen und zu einer Zeit, in der noch nicht so viel über die Gifte des Kahlen bekannt war. Ich selber habe sie auch 3 - 4 mal probiert, ist ewig her, aber die schmecken wirklich nicht schlecht. Deshalb werden sie wohl noch Heute in Osteuropa vielfach gern gegessen.
Wenn man aber bedenkt, was die Experten heute über ihn wissen, dann sollte man sich diesen zweifelhaften "Genuss" sparen und besser andere Arten verspeisen, die mindestens eben so köstlich sind bzw. noch besser munden. Du hattest ja die Täublinge angesprochen, da fallen mir sofort zwei Arten ein, die den Kahlen geschmacklich ganz locker in den Schatten stellen, die Frauen und Speisetäublinge.
Du weißt, dass es hier nie Essensfreigaben gibt - auch für Steinpilze nicht - die kannst nur von einem PSV in Deiner Nähe erhalten.
LG Mischa
GriasDi Mischa,
was schreibst Du da eigentlich?
Der Kahle Krempling ist nicht nur roh giftig, sondern auch richtig gegart potentiell tödlich!
Auch wenn Dein Vater sie jahrelang gegessen hat und Du auch ein paar mal, ist das ein Pilz der schon mehrfach zu Todesfällen geführt hat. Seit Jahrzehnten ist bekannt, dass der Kahle Krempling ein hohes Allergiepotential hat und auch nach vielen problemlosen Mahlzeiten ein anaphylaktischer Schock ausgelöst werden kann, der tödlich sein kann.
Der Kahle Krempling ist potentiell tödlich. Also Finger weg!
Ich versteh nicht, was Du da rumschreibst.
"Ich kenne locker zwei Täublingsarten, die den Kahlen in den Schatten stellen"
Geht's noch?
Kopfschüttelnde Grüße,
Werner
Ein Täubling ist das sicher nicht. Philip und Jörg werden wohl richtig liegen, nur der gewöhnliche Kahle Krempling (Paxillus involutus) ist das aber sicher nicht, da passt die Huthaut absolut nicht.
LG Mischa
GriasDi Mischa,
was passt Dir denn da nicht für den Kahlen Krempling? Typischer geht er doch gar ned.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Wutzi,
gerade bei Cortinarien ist es wichtig, dass Du tadellose Fruchtkörper und Kollektionen mit alt und jung hast.
Sowas wie die trockengeschädigten Dickfüße braucht gar ned anschaun, weil das keinen Sinn macht.
Ich glaub Dir den C. vibratilis, den C. delibutus und auch den C. collinitus, wenn er nicht nach Honig gerochen hat. Der "Schleimfuß" Nr. 7 ist ein Dickfuß und gehört mit den ockerfarbenen Velumbändern ins C. anomalus Aggregat. Schade, dass Du die anderen, wie z.B. die Hautköpfe ned gscheid fotografiert hast und auch sonst keine Informationen lieferst. Wie soll man anhand des Gruppenfotos irgendwas dazu sagen?
An liabn Gruaß,
Werner
Aus Schwefelköpfe wäre ich nicht gekommen, ich dachte, die hätten einen glatteren Stiel. Aber dafür hab ich's ja eingestellt, um was dazuzulernen.
Vielen Dank an alle!!!
GriasDi,
auf Deinem zweiten Bild ist auch die Sporenpulverfarbe zu sehen. Das ist kein braun, sondern eher ein grau-schwarz mit einem Violetttouch.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Bernd,
das ist ein ganz typischer Horngrauer Rübling, Rhodocollybia butyracea var asema.
An liabn Gruaß,
Werner
GriasDi Stefan,
vergleich mal mit dem Beringten Flämmling.
An liabn Gruaß,
Werner
