Beiträge von michl_1211

    Rosenkohl und Tonic Water bitter?


    Unter bitter verstehe ich Grapefruit, Holz, oder rohe Eicheln. Da scheinen die Meinungen ja echt weit auseinander zu gehen. Ich kann auch im Birkenporlingtee nichts bitteres finden.


    Wenn mir ein grüner Schwefelkopf in die Quere kommt, werde ich auch mal reinbeißen. Da bin ich mal gespannt was mich erwartet...

    Hallo,


    ja wir können auf jeden Fall zusammen reisen. Da kann ich mich sowohl zum Fahrer als auch zum Beifahrer überreden lassen. ;)

    Hallo,


    nobi: also ich kann die grünen Anistrichterlinge uneingeschränkt empfehlen; ich bin aber auch hart im nehmen, was eigenartige Geschmäcker angeht. Ich denke man muss da ein bisschen experimentieren, um die optimale Verwendung zu finden. Also zu Bratwurst und Kartoffeln passt er, denke ich, nicht. Ich könnte mir aber gut vorstellen, irgendetwas Fruchtiges oder Süßes mit ihm herzustellen. Ich würde sogar so weit gehen und mit Muffins, Kuchen, Pfannkuchen etc. zu experimentieren. Ich denke Apfel/Birne und Nüsse sind mit den Dingern gut kombinierbar. Oder zu Buchteln: in einer Vanille-Soße verarbeiten? Bei Rezepten bin ich experimentierfreudig. Was gut ist wird weiterverfolgt, was schlecht ist verworfen. In einem Sauerteigbrot machen sich die Dinger sicher auch gut. Wenn ich genug davon hätte evtl. auch trocknen und pulverisieren als Gewürz für Plätzchen. Wenn Du sie sicher bestimmen kannst, einfach mal ausprobieren.


    Beorn: Es lässt sich sicherlich mal einrichten, dass wir zusammen nach einer Sammelaktion mal welche machen.

    Hallo,


    bei der Tour im Odenwald mit Alexander gab es für mich wieder allerlei zu lernen.


    Ein paar Eindrücke:


    Kahler Krempling (Paxillus involutus)


    Fliegenpilze (Amanita muscaria)




    unbekannter Frosch; evtl. Grasfrosch (Rana temporaria)? - die Musterung lässt mich zweifeln



    - Fehlanzeiger -

    Schleierling (Cortinarius sp.)


    Olivgelber Holzritterling (Tricholomopsis decora)


    in's Körbchen durfte auch was:


    Dank der Assistenz von Alexander, erstmals mit dabei: folgende Neueinsteiger:

    violetter Röttelritterling (Lipista nuda)


    Im Schnittbild kann man die ausgebuchtet angewachsenen Lamellen erkennen, die sich auf dem Hutfleisch prima verschieben lassen. Der glatte, kahle Hut ist etwas verblasst, die Lamellen aber immer noch intensiv lilafarben und er riecht tatsächlich nach Multivitaminsaft.


    Außerdem erstmals mit dabei.

    grüner Anistrichterling (Clitocybe odora)


    Der Anisgeruch schlägt dem Faß dem Boden aus und die Dinger sind auch saulecker.



    Ich habe (außer mit den Resten) sortenreine Flammkuchen hergestellt.


    Die Weinflasche ersetzt das Nudelholz in meinem Haushalt. Kleiner Tipp: Die Teiglinge eine Minute im Backofen vorbacken, dann durchweichen sie nicht so leicht durch die Crème fraîche, dann belegen und fertigbacken. So werden sie wunderbar knusprig.


    Die Steinpilze durften direkt auf den Flammkuchen. Alles andere wurde auf dem Backblech vorgegart.


    Flammkuchen mit Maronenröhrling:


    und violettem Rötelritterling


    Für den grünen Anistrichterling, schienen mir Lauchzwiebeln und Lachs unpassend. Ich habe ein bisschen Honig verbaut, und den Flammkuchen desweiteren mit Pekannüssen und einem Apfel belegt. Leider habe ich vergessen ein Bild nach dem Backen zu machen. Auch das war lecker. Die Flammkuchen lassen sich prima einfrieren und schmecken wenn man sie tiefgefroren im Ofen backt auch nahezu genauso wie frisch. Ein paar davon gingen also ins Eisfach.


    Liebe Grüße


    Michael.

    Hallo Pilzliesl,


    da mir in der Zwischenzeit Alexander und Fredo geschrieben haben und mich eingeladen haben, mich ihnen am Samstag bzw. Sonntag anzuschließen und ich v on Eurer Tour noch nichts genaueres weiß, da ich Beorn nicht erreicht habe. Habe ich jetzt einfach mal Alexander und Fredo zugesagt.


    Dann komme ich bei Dir diesmal nicht mit. Aber vielen lieben Dank für die Einladung. :)



    Wenn wir was finden, schieße ich wieder Fotos und stelle einen kleinen Bericht ein.



    Liebe Grüße


    Michael

    Hallo Oehrling,


    die Frage war wohl eher zu den optischen Merkmalen von Leisten. Auf Fotos scheint das ja auf den ersten Blick erkennbar zu sein. Auf Fotos hat man wohl wenig erfolg mit dem Fingernageltrick 8o


    LG barney

    Hallo,


    ja genau darauf wollte ich hinaus. Hier im Forum und auch "draußen" findet man immer mal wieder erfahrenere Pilzsammler, die auf den ersten Blick mit den Worten (sinngemäß) "der Echte Pfifferling hat Leisten" sehen, dass der vorliegende Pilz ein Falscher ist.


    Wenn ich den nächsten Falschen Pfifferling in den Händen halte, werde ich der Konsistenz und Haptik mehr Aufmerksamkeit schenken und ihn mir nochmal ganz genau anschauen. Ich kann die Argumente, dass der Echte mehr queraderige Verbindunegen etc. hat gut nachvollziehen.


    Aber wie man (ohne Schnittbild) sieht, dass der Falsche keine Leisten hat bzw. der Echte keine Lamellen, das ist mir immer noch schleierhaft.



    Liebe Grüße


    Michael

    Hallo,


    ich bin Anfänger und habe auch "mitgerätselt". Bei diesem Exemplar bin ich auch zum Schluss gekommen, dass es ein Falscher sein muss, weil die gegabelten Lamellen so perfekt regelmäßig und nicht so willkürlich, wie beim Echten sind.


    Auch wenn mir theoretisch klar ist, was der Unterschied zwischen Leisten und Lamellen ist, fällt es mir schwer, dies auf den Fotos festzumachen. Habt ihr da eine Stelle auf die ihr besonders achtet?



    Liebe Grüße


    Michael

    Hallo,


    schönes Video. Ich fände es schön, wenn die "Auflösung" (Pilznamen) erst ganz am Ende eingeblendet werden würden. Ich versuche nämlich mitzuüberlegen, im welchen Fund es sich bei dem Pilz handelt. Und das ist ein bisschen Schade, wenn die Lösung schon dasteht, wenn man noch am Überlegen ist, bzw. noch nicht alle Details gesehen hat.



    Liebe Grüße


    Michael

    Hallo,


    ich konnte die Füße nicht still halten und habe heute morgen mal in den Wald hineingekiebitzt.


    Wie wunderschön war das Spiel aus Nebel und Sonne anzusehen:


    Es gab durchaus schöne Pilze zu bewundern, so dieser mir Unbekannte.

    Nr. 01


    Dieser hier - Nr. 02 - in unmittelbarer Nachbarschaft zu Nr. 01 stehend, könnte ein Parasolpilz sein. Der Ring ist leicht verschiebbar und watteartig, allerdings hätte ich eine intensiver ausgeprägte Natterung erwartet. Große Sicherheit mit dieser Art Pilze habe ich jedenfalls noch nicht. So oder so, war der nicht mehr frisch. Vergleichbare Exemplare habe ich einige gesehen.


    Dem Feuersalamander war die Feuchtigkeit offenbar ausreichend ein paar Schritte vor die Tür zu machen. Die Pilze sollten sich nicht so zieren und es ihm gleich tun.



    Zum ersten Mal habe eine Stinkmorchel - Nr. 03 - gesehen (riecht doch gar nicht sooo übel).


    Dieser Baumstumpf, war gut besucht. Ich gehe davon aus dass die Gelben - Nr. 04 - grünblättrige Schwefelköpfe sind. Welcher Baumpilz - Nr 05 - ist, weiß ich nicht. Im zweiten Bild sieht man noch ganz kleine, eher sparrige Pilze. Ich vermute dass das noch eine dritte Art an diesem Stumpf ist.


    Im Eingangsbereich vor dem Wald gab' es ausgedehnte Wiesen.


    Dort habe ich diese hier gefunden - Nr 06. Ich nehme an, dass es eine Champignon-Art ist, aber da ich mich hiermit überhaupt nicht auskenne, es mich aber interessiert, habe ich die Exemplare mal mitgenommen und auf den Seziertisch gelegt.


    Geruch pilzartig, lecker, habe heute leider etwas Schnupfen und kann es nicht besser beschreiben. In unmittelbarer Nähe zu diesem Fund gab es keinen Baum.


    In diesem Bereich habe ich auch einige kleine Pilze - Nr 07 und Nr 08 - gefunden:



    Nr 09


    Außerdem konnte man einige schöne Pilzansammlungen an und um Totholz herum finden.

    Nr 10 an Birke


    Nr 11 und Nr 12


    Nr 13


    Sonst konnte man noch vergammelte Hallimasche finden und selbst von denen kaum eine Hand voll, einige weitere Klein- und Baumpilze, die ich nicht alle dokumentiert habe. Insgesamt war aber schon ein bisschen ernüchternd, dass selbst nach den verregneten letzten Tage, kaum mal irgendein etwas größerer Pilz zu finden war. Zum Verdrücken war - zumindest mit meinem bisherigen Kenntnisstand - nichts dabei.


    Michael

    Hallo,


    dass kann schon sein, dass ich die Bäume verwechselt habe. Auch da habe ich noch viel zu lernen. Da ich mich noch nicht so lange mit Pilzen auseinandersetze hatte ich noch nicht viele Edelreizker in der Hand, aber das Bild dass ich damit verbinde sieht aus wie in Pablos Bild und nicht wie in meinem. Ich nehme mir jedenfalls vor in Zukunft auch die Bäume in der Umgebung der Fundstelle zu fotografieren. Dann kann ich im Zweifelsfall auch bei der Bestimmung des Baumes nochmal eine Meinung einholen. ;)



    Liebe Grüße


    Michael

    Hallo Pablo,


    ja, sogar eine Marone, die hab' ich dann auch verdrückt. Aber sonst war leider nicht viel los. Ich habe an allein drei Pilzen gerochen und m.M.n. hat keiner von denen einen Geruch, der irgendwie charakteristisch nach irgendwas anderem als Pilz riecht. Allerdings habe ich auch mit dem Riechen nicht viel Erfahrung.


    Schwefelköpfe habe ich einige gesehen, es würde also durchaus ins Gesamtbild passen. Wobei diese Exemplare m.M.n. so stark von einem "Vorzeigeexemplar" abweichen, dass ich nie daran gedacht hätte, dass sie evtl. auch welche sein könnten. Damit tue ich mir auch noch sehr schwer. Pilze können so unterschiedlich wachsen, dass es mir manchmal auch schwer fällt gleiche Sorten als gleich zu erkennen. ;)


    Sehr gerne und gute Besserung!


    Am Donnerstag werde ich in Michelstadt mit einem ehemaligen Kollegen nach Pilzen suchen. Ich hoffe dort ist es ein bisschen feuchter als in der Viernheimer Ecke.

    Hallo ihr Lieben,


    heute habe ich diese drei Exemplare gefunden und bin mir unsicher, um welche es sich hier handeln könnte. Leider habe ich auch keine Vermutung. Ich würde mich freuen, wenn ihr Hinweise geben könnt, auch wenn die Bilder nicht so gelungen sind.



    Liebe Grüße


    Michael


    Fund Nr. 1.



    Fund Nr. 2:


    Leider keine so tollen Fotos, da man die Beschaffenheit des Stiels nicht sehen kann. Das ist mir dann zu Hause auch gedämmert, als ich versucht habe herauszufinden was der wohl sein mag.


    Fund Nr. 3:

    Da natürlich der gleiche Nachteil in den Fotos, wie bei Bild Nr. 2

    Ich weiß ja nicht, ob das zielführend ist, jeden gleich unter Generalverdacht zu setzen, der sich über einen giftigen Pilz informiert. Ein Artikel, der den Fliegenpilz "bewirbt" kann aber in jedem Fall nur kontraproduktive Wirkung haben. Wobei ich mich bei Homöopathie immer frage, ob es auf dem Planeten ausreichend Wasser gibt, um 1g des Pilzes entsprechend zu potenzieren. :D

    Hallo,


    ich bin durchaus auch an Pilzen interessiert, die man nicht essen kann; wobei mich schon eher größere Pilze interessieren (zumindest für den Anfang). Würde mich sehr freuen, wenn wir noch einmal gemeinsam Pilze suchen. Ich wusste nicht, daß man schon im April wieder Speisepilze finden kann. Ich hatte schon befürchtet, ich müsste die Füße bis September oder so still halten.


    Falls sich niemand findet, der mitsammelt, würde ich morgen oder am Sonntag auch alleine durch den Wald ziehen und dann kann ich ja am Montag zur Pilzberatung kommen. Wäre richtig cool nochmal Hallimasch zu finden, die sind nämlich richtig lecker. Und ich würde auch unheimlich gerne nochmal den rauch- und grünblättrigen Schwefelkopf finden. Das mit den Neonfarben am Stiel des grünblättrigen, habe ich noch nicht so "gecheckt". Das würde ich gerne mal im Original sehen und ich würde gerne lernen, die Pilze so sicher zu bestimmen, daß ich die irgendwann auch mal alleine sammeln kann. :)


    Aber falls du zufällig ein Waldstück in der Nähe kennst, daß interessant sein könnte, freu ich mich über einen Tipp.

    Hallo,


    nachdem mir das letzte Mal Pilze sammeln so viel Spaß gemacht hat, ich aber noch nicht so viele Kontakte dafür habe, frage ich einfach mal hier, ob jemand Lust hat am Wochenende (morgen oder übermorgen) eine Tour durch den Wald zu machen. Viel finden wird man jetzt wahrscheinlich nicht mehr, aber ich freue mich über jeden Pilz. :) Ich wohne in der Nähe von Mannheim, und was in einem Umkreis von sagen wir mal 50km gut zu erreichen ist, ist für mich okay. Ich bin noch ziemlicher Anfänger, kenne also auch keine besonders guten Stellen. Vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit sich bei jemandem anzuschließen. :)



    LG, Michael

    Ich fürchte nein, war etwa 60km von hier und ich habe den Kamerad ganz schön zerlegt. Erstmal alles abgeschnitten was madig war, danach war im Prinzip kaum noch Pilz übrig, hab das bisschen dann eine Zeit lang mit mir rumgeschleppt, aber dann an einer anderen Stelle im Wald zurückgelassen, weil mein Korb eh leer war. Da dachte ich PSV lohnt nicht. Habe ich meine Lektion gelernt in Zukunft nehme ich so etwas mit und studiere es ordentlich.


    Die Fundstelle selbst könnte ich rekonstruieren. Allerdings war er alleine (oder ich blind), könnte man höchstens nochmal am WE checken, ob was nachkommt.