Beiträge von michl_1211

    ... dann denk' ich mir schon mal einen kreativen Namen für die von mir entdeckte Art aus. :D


    Ich Esel hab' ihn im Wald zurückgelassen, weil eh' halb mit Maden zersetzt und ich dachte für einen Einzelpilz brauch ich keinen Pilzberater zu belästigen. Hätte ich geahnt, daß der was besonders ist, hätte ich zuhause mal noch mindestens den Sporenabwurf gemacht.

    Hallo,


    ich bin mir nicht 100% sicher, ob es der Flockenstielige Hexenröhrling ist; gefunden habe ich ihn an einer Buche (denke ich zumindest). Rostrote Röhren, Blaut bei Schnitt. Das sind mal die zwei Merkmale, auf die ich am meisten geachtet habe. Netzstielig würde ich ausschließen, da kein Netz :) ... was aber mit "flockenstielig" gemeint ist, erschließt sich bei Betrachtung des Pilzes nicht. Ein bisschen stutzig macht mich der recht helle Hut. Laut Gminder's Handbuch für Pilzsammler, kann der Pilzhut an lichtabgewandten Stellen okkergelb sein, was hier der Fall ist. Er kam gerade aus der Erde und war mit Laub bedeckt, also sicherlich nicht sonnengebadet.


    Den Steinpilz und die anderen verbleibenden Pilze, habe ich diesmal in Stücke geschnitten, im Ofen bei 180°C 15 Minuten gebacken und dann auf Flammkuchen gepackt, die ihrerseits nochmal ca. 5-8 bei 250°C gebacken haben. Mit dieser Zubereitungsmethode hat sich das Aroma des Pilzes super entfaltet. Mein subjektives Geschmacksempfinden sagt:

    Steinpilz > Hallimasch > Rauchblättriger Schwefelkopf


    Für die anderen Pilzsorten hätte ich eine größere Portion gebraucht, um mir ein gutes Urteil zu bilden. Die Hallimasch haben nur hauchdünnen gegen den Steinpilz verloren. Ich finde die echt superlecker und bin gespannt andere Zubereitungsmethoden auszuprobieren.




    Übrigens kann ich's kaum erwarten wieder in den Wald zu gehen. Falls jemand von euch aus der Region Mannheim Zeit und Lust hat, am WE irgendwo wandern zu gehen. Ich würde mich freuen (übrigens auch dann, wenn wir keine Pilze finden). :)

    Ja, klar, war das verkehrt rum. Ich wollte auch zuerst nur braten. Dann gemütlich Informationen über die Pilze gesurft und dann wollte ich doch nochmal auf Nummer sicher gehen. :)


    Muss ich mir mal demnächst neue besorgen, die Brate ich dann nur 20 Minuten. Die sind echt saulecker die Teile.

    Hallo,


    heute war es endlich so weit und ich durfte mich Pablo, Alexander und einigen anderen Pilzprofis zu einer Tour durch den Pfälzerwald anschließen. Dabei wurde ich nicht schlecht mit Speisepilzen versorgt, von denen ich die wenigsten selbst gefunden, die meisten aber bereits verputzt habe. Ich möchte mich noch einmal herzlich bedanken, daß ich mich anschließen durfte. Viele neue Pilze habe ich kennen gelernt.


    Steinpilz




    Sandröhrling


    Schopftintling


    Maronenröhrling


    Goldröhrling


    Fichtenreizker


    Hallimasch


    Graublättriger Schwefelkopf


    Birkenpilz


    Den Birkenpilz, Steinpilz, Sandröhrling und die Marone habe ich noch nicht verputzt. Alle anderen haben mir geschmeckt, allerdings gingen einige in der Pilzpfanne etwas unter, sodaß ich eigentlich nur vom Geschmack der Hallimasch und Graublättrigen Schwefelköpfen ein Bild habe. Der Hallimasch schmeckt mir deutlich am besten.


    Bei der Gelegenheit möchte ich noch eine Frage zur Zubereitung loswerden, vor allem wegen der Hallimasch. Ich hatte Butter in die Pfanne gegeben und die Pilze 20 Minuten gebraten, indes hatte mir noch einmal Informationen zu den Pilzen bei 123pilze durchgelesen. Dort wird beim Hallimasch geschrieben, man solle ihn doch unbedingt vor dem Braten kochen und das Wasser abschütten. Ich dachte eigentlich, daß es auf die Hitze ankommt und es nun egal ist, ob ich die Pilze nun brate, in den Ofen lege, oder koche. Jedenfalls war ich dann doch leicht verunsichert und habe die Pilze noch weitere 15 Minuten in kochendes Wasser geschmissen. Ich wollte da einfach auf Nummer sicher gehen, kann mir aber gut vorstellen, daß darunter das Aroma der Pilze gelitten hat. Deswegen möchte ich noch einmal nachfragen. Müssen die Hallimasch in kochendem Wasser zubereitet werden, oder hätte ich mir den letzten Schritt auch einfach sparen können? :)



    Liebe Grüße und Danke noch einmal für die tolle Tour.

    [...] Um's sicher zu machen, bräuchte man auf jeden Fall einen Sporenabwurf, könnte aber in RIchtung Macrolepiota rhodosperma (Rosasporiger Riesenschirmling) gehen

    Mit sicher meinst du hier aber die sichere Bestimmung der Art? Sicher im Sinne von essbar, sind die alle, wenn der Ring verschiebbar und doppelwandig/voluminöß ist, und am Schnitt keine Rötung auftritt, oder?


    Mich würde interessieren, wie intensiv das Rot beim Giftsafranschirmling ausgeprägt ist. Gibt es ein Thema in dem das schon einmal dokumentiert wurde?

    Hallo,


    Bilder sind eben immer eine Geschmackssache. Mir persönlich gefällt das Bild Nr. 7 (Platz 4) am besten. Mir gefällt der Bildaufbau, die Position des Pilzes auf dem Bild und der Schärfeverlauf. Außerdem finde ich es ein sehr schön gewachsenes Exemplar des falschen Pfifferlings. Dass insgesamt nur 7 Bilder eingereicht wurden, finde ich nicht so schlimm. Wer gerne fotografiert hat auch einen hohen Anspruch an seine Bilder. Und Fotos wie diese, zieht man sich in der Regel nicht jeden Monat aus dem Hut. Ich bin jedenfalls neu hier im Forum, und habe schon gleich eine Passage gefunden, die ich ganz gewiss monatlich checken werde.

    Ich habe mal eben die Regeln für den Fotowettbewerb überflogen. Wenn ich das richtig sehe muss das Foto nicht zwingend im Monat des Wettbewerbs geschossen worden sein. Ich dürfte also auch ein altes Foto einreichen?



    LG, Michael

    Hallo,


    ich kann zur Auflösung zwar nichts beitragen, aber möchte eine Frage stellen. Da ich ja kürzlich auch mal einen Parasol eingestellt habe; und im Idealfall irgendwann auch genug Fachkenntnisse habe, um einen Parsolpilz sicher sammeln zu können, interessieren mich natürlich auch ganz besonders die ähnlichen Pilze, die keine Parasolpilze sind. Ich sehe einen weißen großen Schirm, mit braunen Flecken, knolliger Stielansatz, Natterung am Stiel, weiße Lamellen, der Ring ist verschiebbar, keine Rötung an den Schnittstellen. Damit hätte ich den potentiell gesammelt (keine Angst ohne fachkundige Begleitung sammle ich nichts!). Was genau ist hier das entscheidende Kriterium? Der etwas verkümmerte Ring?


    LG, Michael

    Ansonsten kommt wieder das Sportproblem: Momentan wöchentlich um 17.30 ist auch Pilzberatung vom Verein, am kommenden Montag mit Walter Klein und mir. :gzwinkern:

    Für das Sportproblem lässt sich eine Lösung finden; ich will es nur halt nicht regelmäßig montags schwänzen; weil ich den Sport auch nicht ganz freiwillig mache, sondern, weil es meinem Rücken gut tut. Hatte phasenweise schon eine richtig schlechte Haltung; inzwischen ist die so lala. Hat aber noch Luft nach oben. ;) Der Sport fängt um 19:30 in Weinheim an, also entweder ich verabschiede mich am Montag bereits nach einer Stunde; oder ich lasse es ausnahmsweise mal ausfallen. Jedenfalls nehme ich mir jetzt einfach mal vor am Montag zu kommen; das bietet sich ja besonders an, wenn Du für die Pilzberatung an diesem Tag zuständig bist.


    Wir sammlen durchaus Pilze bei den "Waldbegehungen", aber eher nicht zu Speisezwecken, sondern für die Kartierung der Pilze der Wälder in der Region.

    Das würde mich natürlich super freuen, bei so einer Wanderung mal mitzukommen. Das mit dem Mailverteiler kann man dann ja am Montag mal besprechen. Es ist jetzt auch nicht mein primäres Ziel einen möglichst vollen Korb mit nach Hause zu bringen; ich freue mich, wenn ich ein paar Pilze zu Gesicht bekomme und schlauer aus dem Wald herauskomme, als ich hineingegangen bin. ;)


    Ich selbst wohne in LU und war schon das ein oder andere Mal mit Beorn und Fredo unterwegs, gerne kann man da denke ich auch mal eine gemeinsame Tour arranigeren! Neulinge sind von mir aus immer gerne willkommen, gerade da ich selbst noch nicht lange dabei bin xD

    Klar, da würde ich super gerne mal mitkommen. :) Wir können ja gerne mal Telefonnummern austauschen, falls ihr möchtet.

    Hallo,


    Parasol im weitesten Sinn genügt mir als Anfänger erstmal. Zumindest für's Sammeln wäre die genaue Artabgrenzung ja nicht zwingend erforderlich.


    Wie komme ich denn an die Sporen ran? Mal salopp gesagt, reicht da ein Schütteln des Pilzes, dass die unten rausfallen? Ist da zwingend ein Mikroskop erforderlich, oder kann man da auch schon z.B. wenn man sie auf ein weißes Blatt Papier "leert" die Farbe erkennen?


    Ist der verschiebbare Ring eine exklusive Eigenschaft von Parasolen? Das wirft bei mir gleich eine ganze Reihe von Fragen auf, die jetzt ein bisschen ins Off-Topic driften. Wenn ich mir die Bilder von jungen und alten Parasolen so anschaue, sieht es fast aus, als wäre der Ring ein herausgebrochenes Stück des Schirms, bzw. ist bei jungen Parasolen zumindest noch mit dem Schirm verbunden. Wenn, der Ring nur so lose mit dem Stiel verbunden ist, stirbt der Ring dann nicht ab?

    Die Vorstellung habe ich mir mal erlaubt, aus dem "Kinderforum" ins normale / allgemeine Vorstellungsboard zu versetzen.

    Huch, da bin ich wohl irgendwo falsch abgebogen. :)

    Über den MAK bin ich bei meiner Recherche gestern auch schon gestolpert und habe mir das Programm angesehen. Die Fachtreffen liegen montags für mich nicht ganz optimal, da ich an dem Tag zum Sport gehe (und mein Rücken wird sich an mir rächen, wenn ich es ausfallen lasse ;) ). Grundsätzlich würde es mich schon Interessen; wobei natürlich zum Einstieg in die Pilzwelt eine Diskussion über schwer unterscheidbare "Problemfälle" vielleicht dann nicht ganz das Richtige für mich ist. Wie läuft denn so ein Treffen ab? Da bringt man seine gesammelten Pilze mit und diskutiert darüber?


    Bei den Waldbegehungen, habe ich mich gefragt, warum ihr dort keine Pilze sammelt? Wegen Artenschutz? Samstags würde mir nämlich prima passen. Ich muss auch nicht unbedingt welche sammeln, aber ein paar Fotos schießen und neue Pilze kennen lernen, bzw. mehr Sicherheit beim Erkennen der Bekannten zu gewinnen, wäre natürlich prima. Das gelistete Pilzseminar Ende September habe ich ja leider knapp verpasst. So etwas würde mich natürlich ganz besonders interessieren.


    Grundsätzlich würde mich auch interessieren, wie das mit den Pilzsachverständigen "funktioniert". Kann man da theoretisch mal samstags vormittags Pilze sammeln und am Nachmittag einen Termin zum "durchchecken" vereinbaren? Und in welche Größenordnung bewegt sich das dann preislich in der Regel?



    LG, Michael

    Hallo,


    dann weiß ich ja worauf ich das nächste Mal achten muss. Ich hatte in Erinnerung, daß beim Parasolpilz die nicht-vorhandene Rotfärbung ebenso zur Erkennung beiträgt, wie die Verschiebbarkeit des Rings. Die Natterung hatte ich beim Riesenschirmling aber noch nicht so auf dem Schirm ( :D ) und ihr deshalb erst bei der Nach-Recherche zuhause Beachtung geschenkt. Da ich mich erst zu kurz mit Pilzen beschäftige, um 100%-ige Gewissheit zu haben und Verwechslungen auszuschließen, sammle ich nichts ohne Begleitung von findigen Pilzkennern und so habe ich mich damit begnügt, den Pilz zu zerlegen, um ihn zu studieren und habe den anderen - teils größeren Exemplaren - keine weitere Beachtung geschenkt. Da wäre sicher einer dabei gewesen, an dem die Natterung deutlich erkennbar gewesen wäre. ;)

    Hallo,


    danke schon mal. Ja, das macht es eben schwierig, dass es manche Pilze gibt, die sich erdreisten nicht nach Vorschrift zu wachsen. ;) Trotzdem, wenn ich die Bilder dieses Pilzes mit denen im Internet vergleiche, dann fällt es mir da auch mit Wohlwollen schwer eine Natterung zu erkennen. Du erwähnst die Knolle. Hat die für die Abgrenzung des Pilzes von anderen einen Wert? Wenn ja, worauf ist zu achten?



    LG,
    Michael

    Das stimmt; aber ein Gang in den Wald lohnt immer, auch wenn man nichts oder nichts essbares findet. Und je mehr ich über Pilze lerne, desto weniger essbare Pilze muss ich aus Unwissenheit stehen lassen. Im Moment fühle ich mich noch nicht sicher genug ganz alleine zu sammeln, auch wenn ich mir zu 99,99% sicher bin, zumindest Goldröhrlinge, Steinpilze und Maronenröhrlinge sicher zu identifizieren. Aber Fotos schießen, dokumentieren und vergleichen kann man immer. ;)

    Hallo,


    beim Wandern habe ich folgenden Pilz entdeckt. Ich hätte ihn eigentlich als Parasolpilz identifiziert, denn der Ring lässt sich leicht verschieben und bei Schnitt in den Stiel entsteht keine Rotfärbung, was Wikipedia zufolge ein Indiz für den (Gift-)Safranschirmling wäre. Was mich stutzig macht, ist, dass der Stiel keine erkennbare Natterung zeigt.




    LG, Michael

    Hallo ihr Lieben!



    Ich habe mich gestern hier im Forum angemeldet, da ich mich sehr für Pilze interessiere und mir erhoffe hier im Forum Gleichgesinnte zu finden und mein (noch sehr bescheidenes) Wissen über Pilze - und gerne auch andere Aspekte der Natur - auszubauen. Um die obligatorischen Formalitäten loszuwerden: Ich heiße Michael, bin 31 Jahre alt und wohne, obwohl gebürtiger Pfälzer, inzwischen in der Nähe von Mannheim. Zu den Pilzen bin ich vor etwa einem Jahr gestoßen, als ein Kollege mich fragte, ob ich beim Pilzesammeln mitkommen möchte. Da habe ich natürlich sofort ja gesagt! Seit dem war ich mit demselben Kollegen weitere zwei Mal Pilze sammeln und habe, als dilettantischer Hobbyfotograf Pilze auch gleich als Motiv schätzen gelernt. Es ist einfach praktisch Dinge zu fotografieren, die nicht davon laufen. Ich freue mich Neues über unsere Umwelt zu lernen, finde es allerdings auch langweilig Bücher zu wälzen, und mir Wissen über Pilze anzueignen, die ich dann doch nie zu Gesicht bekomme und so hat es sich für mich als am Besten erwiesen, einfach im Wald alles zu fotografieren und zu dokumentieren, was mir so in die Quere kommt und mein Interesse weckt, vom Schmetterling bis hin zum Pilz und dann im Anschluss die entsprechenden Buchseiten und Artikel zum bereits Gesehenen aufzuschlagen. Pilze schmecken zu dem lecker und die Vielfalt ist einfach atemberaubend.


    Da ich schon gesagt habe, dass ich gerne fotografiere, lass' ich auch mal ein paar Schnappschüsse da. Unter den besten Fotos sind leider noch keine Pilze, aber solche Motive kommen sicherlich auch noch dazu.


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    Gelbe Raubfliege (Laphria flava) - fotografiert bei einem Waldspaziergang in Dossenheim


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    Halsbandsittich (Psittacula krameri) - Neozoon, der inzwischen in Mannheim weit verbreitet ist. Dort im Stadtpark abgelichtet.


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    Gebirgsstelze (Motacilla cinerea) - ebenfalls in Dossenheim aufgenommen


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    Nierenfleck-Zipfelfalter (Thecla betulae) - kein überragendes Foto; aber ein überragender Name. ;) Aufgenommen in Dossenheim.


    Ich erhoffe mir Leute im Umkreis von Mannheim zu finden, die auch gerne Zeit im Wald verbringen, Pilze sammeln und bei denen ich mich auch mal anschließen darf. Und so freue ich mich über jegliche Kontakte und gerne auch Empfehlungen. Vielleicht gibt es ja auch ein paar Webseiten, auf denen Pilzseminare gelistet sind; oder Vereine, die jemand guten Gewissens empfehlen kann.