Beiträge von Grüni/Kagi

    Vom falschen Klee hab ich allerdings sehr passable Aufnahmen.....

    ...zeig mal!


    (...) und auch in der Karoo, um nach sukkulenten Gurken Ausschau zu halten.

    Schade, von denen würde ich sehr gerne Fotos sehen!

    Grüni/Kagi, das sind halt Auslesen, die man der Natlur entnommen und gezielt vermehrt hat. Es ist meinethalben wie bei weißen Muscari. Gibts!


    Vierblättrigen Klee würde ich nicht suchen wollen. Ich glaub nicht an Glückssymbole.

    Lieber Martin, mir ist schon klar, wie Zuchtauslese funktioniert, und daher sind weiße Traubenhyazinthen nu auch nicht so eine Riesensensation...

    Das mit den Glückssymbolen sehe ich so: Natürlich "bewirken" sie nicht wirklich direkt etwas, aber wenn ich jemandem eines schenke, sind damit gute Wünsche von mir an diese Person gegangen und die Person weiß, daß ich postiv an sie denke. So einfach ist das... ==12

    Ich hatte die diesjährige Urkunde hier eigentlich nur zwischengeparkt, um sie irgendwie in meine Chronik oder auf meine Pinnwand im Profil zu kopieren. Es hat aber nicht geklappt, und ich habe vergessen, wie das ging. Ich bekomme das Bild jedenfalls mit keinem der mir zur Verfügung stehenden Mittel dort hinein.

    Vielleicht erinnert sich ja jemand, wie das geht?

    Für den Fall, daß es nicht klappt, stelle ich jetzt einfach als Chronik all meine APR-Urkunden hier ein.

    Das es "unseren" Klee vierblättrig nachgezüchtet gibt, wußte ich nicht. Das ist interessant für den Hobbygärtner, aber das Glück, eine Zufalls-Mutante zu finden, ersetzt es nicht! :gzwinkern:

    Stimmt, Grüni/Kagi, aber es kommt doch nur auf das Aussehen an, sonst gäbe es den Sauerklee nicht zu kaufen.

    Hallo Martin, das ist wohl Ansichtssache. Da kommen wir anscheinend nicht auf einen Nenner! 😉 Ich finde, so ein Glücksbringer sollte etwas Seltenes, Besonderes sein und nicht wohlfeil überall erhältlich...und es ist halt einfach kein Klee. Aber wie gesagt, jeder wie er mag. :gwinken:

    Vierblättrige Kleeblätter, das kann man einfacher haben. Man besorge sich Zwiebeln von Oxalis tetraphylla (= O. deppei), lege die in Blumenerde und gieße hin und wieder. Es werden sich zahlreiche vierblättrige Kleeblätter entwickeln - und kleine rote Blüten. Die Pflanze ist ausdauernd und winterhart und... naja, vielleicht auch invasiv. Das weiß ich nicht, ich bin kein Biologe. Gehört zu den Sauerkleegewächsen und kommt aus Mexiko, findet sich aber auch in Nepal und sonstwo.....

    Das ist ja kein Klee, heißt bloß wegen der Ähnlichkeit so. Solche Pflanzen aus der Familie der Sauerkleegewächse gibt's für wenig Geld jedes Jahr zu Silvester zu kaufen...

    Die "echten Glücksbringer" sind die kleinen Zufälle im Wachstum der heimischen Kleearten (Schmetterlingsblütler/Hülsenfrüchtler) auf unseren Wiesen! 🍀

    Ich liebe Seifenblasen

    ...ich auch!


    Die hier (selbstgemischt nach Spezialrezept) mache ich oft mit Schülern!






    Am liebsten hätte ich dauernd selbst Riesenblasen gemacht...aber man muß die Kids ja auch mal lassen! 😅

    Das mit den Frostblasen will ich unbedingt auch mal ausprobieren...noch ist es richtig kalt hier. Reichen -5 Grad?

    (...) und zauberhaften Urkunde. Diese auffällige Wiesenkoralle konnte ich noch nicht finden. Welches Habitat braucht sie denn?

    Soweit ich weiß, am besten solche Wiesen, auf denen auch viele Saftlinge in vielen verschiedenen Arten zu Hause sind. Auf einer der "Wiesbadener Saftlingswiesen" (Ich glaube beim Treffen 2021) haben wir einmal eine solche Clavaria zollingeri gefunden! Die war aber net mehr so schön wie die auf dem Foto von Nannette. ==Gnolm7

    Die Phalschphähle sind doch unbeabsichtigt, bzw nach bestem Wissen und Gewissen gemacht, weil der/die Phahlsetzende dachte, er/sie hat die richtige Lösung! Ich glaube jedenfalls weiter an das Gute im Menschen, und insbesondere im APR-Teilnehmer!

    Du kannst auch mal nach Cyttaria gunnii googlen, der "Buchenorange", ein passender Name (wächst in Australien). Die "Bälle" live am Baum zu sehen, ist eine echte Show. Man erkennt die Befallsherde auch ohne die Fruchtkörper, da Cyttaria krebsartige Wucherungen auslöst. Die Südbuchen dürften sie daher wohl nicht so toll finden. ;)


    Liebe Grüße,

    Christoph

    Hallo Christoph, danke, das werde ich tun.

    Bezüglich der Zubereitungsarten: Ein bißchen Internetrecherche hat mir gezeigt, daß die Einheimischen sie auch gegart verwenden, eigentlich ziemlich ähnlich wie man andere Pilze auch zubereitet.

    Ich werde sie wohl nie in meinem Leben live sehen oder frisch essen, aber ich find's trotzdem interessant.

    Die Sendung Stadt Land Kunst schaue ich oft; die Beiträge sind spannend und weltoffen und zeigen auch mal etwas "über den Tellerrand hinaus"; auch die kulinarischen "Ausflüge" sind recht inspirierend. Manches kann man mit hiesigen Mitteln nachkochen, wenn die Zutaten nicht gar zu exotisch sind.

    P.S.: Wo du schon alles warst! ==Gnolm11

    Hallo Christoph Tricholomopsis,

    vielen Dank für deine prompte und informative Antwort!

    Ich wußte doch, hier im Forum gibt es bestimmt jemanden, der den Pilz kennt...

    Das mit dem "Gondwana-Element" klingt jedenfalls besonders interessant! Daß Südbuchenarten die Wirte der seltsamen Pilze sind, hatte ich im Wikipedia-Eintrag gelesen.

    Obwohl du ihn damals nicht gegessen hast, weißt du vllt., ob die Menschen dort den auch gegart verspeisen, oder nur roh wie im Fernsehbeitrag?

    Die Farbe der Kugeln sind teils Bestimmungsmerkmal (wie hier die helle, gelbe Farbe der geschlossenen Kugeln). Wenn sie offen sind, sind sie noch viel hübscher.

    Meinst du zB so (mit den offenen, rötlichen Löchern)? Das sieht wirklich toll aus. (hier eine weitere Art, Cyttaria darwinii)

    Cyttaria darwinii, Bildquelle: Wikipedia

    Hallo Pixie,

    Apo hatte im Vorfeld die Möglichkeit angeboten, ihr die Phähle, die unbedingt in die Auswahl reinsollten, per PN zuzusenden.

    Die, die man nicht so toll findet, muß man ja nicht wählen. :gzwinkern:

    Hallo ihr lieben Pilzkenner/innen, besonders die Weitgereisten,


    ich habe vorhin auf "arte" in der Sendung "Stadt Land Kunst" in der Kochsparte einen interessanten Bericht über Leute aus Chile gesehen, die in ihren Wald gingen, um Pilze fürs Mittagessen zu suchen.

    Zu meiner Überraschung krabbelten sie aber nicht auf dem Boden herum, sondern schauten hoch in die Bäume, um dort mit Hilfe eines langen Stabes mit einer scharfen Klinge daran rundliche, gelbe Pilze zu ernten, die aus einer Art bräunlicher Verdickungen an den Baumästen und -Stämmen wuchsen.

    Laut dieser Leute seien die Pilze bißfest und von gummiartiger Konsistenz. Dennoch verarbeiteten sie sie in Scheiben geschnitten roh zusammen mit ebenfalls rohen Scheiben von "Riesenrhabarber" (der taxonomisch aber nix mit unserem Rhabarber zu tun hat) und noch ein paar anderen Zutaten zu einem (Zitat:) "erfrischenden Salat".

    Sie nannten die Pilze "Llao Llao". Ich habe etwas recherchiert und gefunden, daß der wissenschaftliche Name Cyttaria hariotii ist und er mit Trivialnamen auch noch "Pan de indio" (Indianerbrot) genannt wird. Habe davon noch nie gelesen oder gehört.

    Kennt jemand von euch diesen Pilz, hat ihn vielleicht selbst gesehen oder gar schon gegessen oder kann sonst etwas dazu erzählen?

    Ich fand das Ganze jedenfalls unheimlich interessant und würde gern mehr darüber erfahren.

    Hier der Wikipedia-Eintrag dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Cyttaria

    Cyttaria hariotii, Bildquelle: Wikipedia