Beiträge von Grüni/Kagi

    Hallo ihr Lieben,


    auf einem spontanen Spaziergang fand ich gestern an einem Waldrand in Stadtnähe diese Röhrlinge. Den ganz großen lappigen FK (Hutdurchmesser bestimmt 10-12cm) ließ ich stehen, und entnahm den kleinen, schief gewachsenen. Sie fühlten sich beide sehr fest und kompakt an.

    Die hellgelbe Röhrenschicht blaute sofort an jedem Fingerabdruck, und nach dem Durchschneiden blaute ebenfalls ganzflächig das weißlichgelbe Fleisch und die Röhren.

    Nur zur Stielbasis hin behielt das Stielfleisch eine bräunliche Farbe. Ich bin mir aber nicht sicher, ob das vllt. auch dem unregelmäßigen Wuchs des FK zuzuschreiben war.

    Die Hutoberfläche war feinfilzig hellbraun-grau, aber auch beim großen Exemplar nicht felderig aufgerissen.

    Die Stieloberfläche war durch die verwachsene Form des FK leider kaum zu erkennen.

    Geschmack habe ich nicht getestet, da der Fundort an einem beliebten Hundeweg lag. <X

    Röhrlinge zu bestimmen ist für mich immer noch sehr schwierig, aber nach einigem Bücher- und Internetwälzen kam ich auf den Wurzelnden Bitterröhrling Caloboletus radicans. Könnt ihr das bestätigen?






    Heute Abend kommen nochmal bessere Fotos von der Kamera meines Mannes.

    Hallo Eddie,

    schau doch mal in Richtung Fransiger Wulstling,

    viele Grüsse

    Matthias

    Hallo Matthias,


    da der Fransige einer der wenigen Pilze ist, die ich ziemlich sicher erkenne (er wächst jedes Jahr zuverlässig in großer Zahl in meinem Garten), würde ich diesen nicht als solchen benennen. Nicht hell genug, am Stiel nicht "sahnig" genug, am Hutrand nicht fransig, die Placken auf dem Hut sind m.E. zu klein, zu dunkel u anders geformt und die Knolle erscheint mir so auch nicht gerade typisch. 🤷🏻‍♀️

    Ich lasse mich natürlich auch gern eines Besseren belehren, wenn es da eine so große Varianz im Erscheinungsbild geben sollte. Aber es wurden ja oben auch schon einige Alternativvorschläge gemacht.

    Hier mal ein paar Beispielbilder von diesem Jahr aus meinem Garten, und unten verlinke ich noch vorherige Beiträge von mir über diese Pilze.

    Die Fotoqualität bitte ich zu entschuldigen; es sind Handyschnappschüsse, teilw. überbelichtet.





    Hallo Sabine,


    genauso in meinem Garten: Eines schönen Tages kam genau da, wo sonst immer Fransige fruchteten, ein FK des Igelwulstlings heraus! Ist leider nur einmal passiert.

    Lieber Grüni/Kagi,

    diese Art kann ganz genau diese Farben haben. Das gilt für das Braun auf der Oberseite genau so wie für die blasse und gelbgrüne Unterseite.


    Ich denke, es ist alles gesagt. Peter, dein Bekannter muss nochmal ran 😉

    Schönen Abend allerseits

    Hallo Konstantin, schön, daß dein unbekannter Experte meine bescheidene Einschätzung, es seien keine Grünblättrigen Schwefelköpfe, geteilt hat. :gzwinkern:

    LG, DIE Grüni/Kagi :gklimper:

    Ich habe, ehrlich gesagt, ganz selbstverständlich mit einer schnellen Bestätigung gerechnet. Was für mich für Hypholoma fasciculare spricht, ist einerseits die typische Färbung. (Ich gehe jetzt mal davon aus, dass die auf dem Foto ungefähre hinkommt.) Andererseits zeigt diese Art häufig ungewöhnliche Wuchsformen, "Riesenwuchs" (siehe Foto) zum Beispiel. So ähnlich wie auf Peters Bild zu sehen ist, habe ich ihn aber auch schon gefunden. Ihr könnt ja mal mit Harald Sattlers Seite vergleichen: Fungiversum


    Jörg, ich halte die Lamellen nicht für herablaufend, sondern den Hut für alt und deformiert. Der Stiel reißt bei dem Exemplar links oben nahe der Ansatzstelle der Lamellen auf. Für mich ein Zeichen, wie stark das Exemplar nach oben gestreckt ist. Mit fällt auch kein Trichterling ein, um den es sich handeln könnte - Das muss aber nichts heißen.


    Vielleicht gibt's ja noch mehr Input zum Ratespiel?

    Riesenwuchs hin oder her, aber die stark herablaufenden Lamellen sprechen für mich dagegen, und wo ist denn da die typische Färbung? Ich sehe kein Textmarkergrün an der Stielspitze...genauer gesagt ist da auch keine Stielspitze.

    Hallo miteinander,



    habt Ihr Ideen, welche Vitalpilze ich anwenden kann, bei einem ausgeprägten Vitamin D Mangel? Schlimme Erschöpfungszustände, mangelnde Konzentration, Kraftlosigkeit und vieles mehr. Mittlerweile ist es so schlimm, dass ich nicht mal mehr ans Auto zurücklaufen kann, wenn wir ein relativ kleine Tour unternehmen. Es gibt bei uns so viel Neues zu entdecken und ich kann das alles nicht mehr erleben. Für mich ist das sehr schlimm.

    Ich dachte mir, ich könnte vielleicht mit Vitalpilzen was machen.

    Warum krampfhaft "Vitalpilze" anwenden?

    Was solltest du in dem Falle zu dir nehmen als eben Vitamin D-Präparate, und vllt zusätzlich ein bisschen öfter rausgehen und ordentlich Seefisch etc. essen? Hilmi hatte da ja schon ein paar gute Hinweise.

    Hi,

    Dat werden alte Wubis sein.

    Viele Grüße

    Dat mach wohl sein... ==roegiftig ==Pilz24

    Also doch jemand, der das kennt. Wohnst du in der Nähe? Dein Nick "MeckPilz" lässt ja schon darauf schließen.

    Wir waren als Touris natürlich hauptsächlich wegen der Ostsee dort...mal ganz blöd gesagt, Wald haben wir auch zu Hause, aber maritimes Flair und Strandfreuden sucht man in Mittelhessen vergebens... :gzwinkern: Aber es ist eine schöne, ein bißchen verlassene Gegend, wenn man erstmal die Küste landeinwärts verlassen hat. Und gerade diese Ruhe lieben wir im Urlaub.

    Wenn man dann Lust auf ein bisschen Trubel hat, fährt man in eins der Seebäder, wie o.g. Boltenhagen.

    Hallo liebe Pilzsuchende,


    in meinem Urlaub dieses Jahr im Klützer* Winkel (schlagt gerne nach, wo das ist! Das weiß man nur, wenn man schon mal dagewesen ist oder da wohnt... :gzwinkern:) fand ich - außer ein paar Dosenchampis in einer Sahnesauce - nur einmal Pilze!

    Das war am 19.07. auf der Wiese um die ev. Kirche zur Paulshöhe** im Seebad Boltenhagen, wo irgendwelche ururalten riesigen Schlappen von Röhrlingen am Fuße einer Eiche (glaube ich; es lagen zumindest Eichenblätter daneben) herumstanden.

    Es war, zumindest für mich, nichts mehr zu erkennen, woran man sich zur Bestimmung dieser halbverfallenen Methusalems hätte orientieren können.

    Der Vollständigkeit halber zeige ich sie aber trotzdem...sie müssen im frischen Zustand beeindruckend gewesen sein!

    Umgeschmissen und zerteilt (oder zertreten) waren sie übrigens schon, als ich sie fand...nur das Zerschneiden fürs Schnittbild in Bild 3 habe ich selbst erledigt.


    *Klütz: Städtchen in Mecklenburg-Vorpommern in der Nähe der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze. Das "ü" spricht man lang!

    **Paulshöhe: Aufgeschütteter kleiner Hügel, also eher eine Warft, auf der die Kirche steht.









    Man macht einen Sporenabwurf wie bei anderen Pilzen auch und dazu dann noch ein Präparat der Fruchtschicht (bei Russulales vielleicht auch noch ein zweites für die Gloeohyphen/zystiden, aber das hat man bei Täublingen ja auch). Kein Huthautschnitt, keine Suche nach Zystiden am Stiel...


    Björn

    Hallo Björn, da muß ich jetzt mal ganz blöd fragen: Wie macht man denn Sporenabwürfe von Rindenpilzen?