Beiträge von Grafei

    Ok interessant, danke für deine Info. Eigene Erfahrungen befinden sich noch im Aufbau, ich versuche nach Clowez & Moreau zu bestimmen.

    Dann bin ich ja mal gespannt, ob die "Bergmorcheln" bei uns, doch auch größtenteils M. purpurascens sind. Wenn sie denn jetzt irgendwann mal erscheinen sollten.

    Egal wie es für den Speisepilzsammler ist, möchte ich ja trotzdem was dazu lernen und die Morchellas irgendwann durchblicken. Dafür kann man doch auch die Anfrage von anderen Personen nutzen. Dass einige Arten noch unklar sind, ist mir auch bewusst.

    Und daher hat mich interessiert warum dein erster Impuls hier M. importuna ist.

    Hallo Grafei,


    Woran genau machst Du das fest ? Grafei


    VG corne

    M. deliciosa ist bei uns die häufigste "Wald-Spitzmorchel".

    Für M. norvegiensis sind sie mir zu spitz, kommt laut Literatur auch erst später im Jahr.

    M. purpurascens kommt mit rosa-roten Tönen in den Gruben, ist alpin/subalpin.

    Mehr Arten kommen bei uns im Wald eigentlich nicht in Frage.

    Morchella Importuna oder amerikanische Morchel oder RiMu Morchel oder auch Lidl Morchel.

    Wie kommst du auf M. importuna? Die wird man in Europa ja doch nur sehr selten, wenn überhaupt, antreffen?

    Glaube dass es hier die normale Rindenmulchmorchel M. elata ist.

    Ich habe auch noch ein Beispiel. Der goldgelbe Zitterling, Tremella mesenterica, wird in DE meist als ungenießbar bezeichnet. In den USA wird er als Witches Butter bezeichnet und häufig gesammelt und gegessen. In Deutschland gibt es den Namen Hexenbutter für Exidia glandulosa und Fuligo septica (gehört zu den Schleimpilzen). Wobei ich von letzterem schon gehört habe, dass er roh auf Brot gestrichen wird. Bei dem macht der Name Hexenbutter dann auch den meisten Sinn.

    Alle drei genannten Arten sind schon allein aufgrund der Konsistenz für mich nicht ansprechend und daher würde ich sie auch nicht essen. Also ist die Bezeichnung ungenießbar für mich korrekt, für andere gelten sie aber als essbar.


    Wie die anderen Beispiele schon zeigen, sollte man vor Verkostung einer "ungenießbaren" Art, weitere Literatur zu Rate ziehen und sich gut überlegen ob man sie probiert. Unbekannte Inhaltsstoffe sind nicht unwahrscheinlich.

    Noch dazu kommen individuelle Unverträglichkeiten, wie bei mir mit Pfifferlingen und Flockenhexen.


    Und grundsätzlich muss ich nicht alles was vielleicht irgendwie essbar gemacht werden kann, auch wirklich probiert haben. ;)

    Hallo zusammen,

    danke für eure Antworten.


    Mittlerweile habe ich sie absporen lassen und kann sagen, dass das Sporenpulver schwarz ist. Mikrobilder liefere ich noch nach.


    Sorry für die schlechten Bilder, ich hatte nur das Handy dabei.


    - beim großen Exemplar fehlt die Ringzone, die kleinen haben sie aber

    - Auf dem Hut sind Velumreste, die erst weiß waren, später als dunkle Schüppchen zurück blieben

    - Einer der jungen Hüte war mit weißen Velumresten behangen

    - Die nächsten Bäume sind etwa 15m entfernt. Auwald, Flussufer

    - Lamellenfarbe auf den Bildern entspricht schon dem wie sie vor Ort waren, zu Hause waren sie aber bereits dunkler

    - Alle Hüte waren zu Hause deutlich blasser, von braun zu ocker

    - Sitelspitze weiß, restlicher Stiel in etwa hutfarben, teils mit weißen, vergänglichen Velumresten


    Ich weiß, LBM sind immer schwierig. Ich dachte aber durch die frühe Erscheinung, kann man die möglichen Arten vllt eingrenzen. Hier im Chiemgau war's bis vor einer Woche richtig kalt, mit Schneefall.

    Hallo zusammen, könnt ihr mir bei dem bitte weiterhelfen?


    - Hutgröße 1-4 cm

    - Beschreibung Hut: faserig überwachsen, jung weiß, später braun

    - hygrophan

    - Hutfarbe hellbraun, ocker

    - kakaobraune Lamellen mit weißen Schneiden,

    - Hutrand jung mit weißen Velumresten behangen

    - mit dunkler Ringzone

    - Lamellen herablaufend

    - Stiel bräunlich, weiß faserig

    - Geruch jung angenehm pilzig, später ranzig

    - auf Kiesstraße, unter großen Steinen hervorwachsend

    Wenn krebserregende Stoffe auf der Pizza ein Problem sind, sollte gar keine Pizza gegessen werden. Wenn etwas von der Pizza runtertropft und verbrennt entstehen ebenfalls krebserregende Stoffe, die sich dann auf der gesamten Pizza ablegen. Im Holzofen noch schlimmer, das verbrennende Holz und die Asche setzen ebenfalls krebserregende Stoffe auf der Pizza ab. Auch Grillgemüse ist aufgrund der starken Erhitzung krebserregend, darf also auch nicht auf die Pizza. Und noch schlimmer ist es wenn Wurst auf die Pizza kommt, regelmäßiger Wurstkonsum erhöht das Darmkrebsrisiko um ca. 21%. Wenn diese dann noch im Pizzaofen stark erhitzt wird, wird es noch schlimmer... :S


    Ich bin kein Experte auf dem Gebiet, so weit man das aber rauslesen kann, sollte ein gelegentlicher Pizzakonsum einen nicht umbringen ;)



    matthias0 Ich weiß nicht welche Morcheln du isst, aber ich hatte noch nie eine geschmacksneutrale Morchel ^^

    Sehr schön, Glückwunsch.

    Bei dir ist die Vegetation schon so viel weiter als hier im Chiemgau. Gräser beginnen grad erst ein bisschen anzuschieben. Gestern habe ich zumindest die ersten Morchelbecherlinge gefunden, für die Morcheln der Morchella esculenta-Gruppe wird's wohl noch mindestens ne Woche dauern. Wir hatten einige Nächte auch nochmal richtig Frost.

    Ah mist, da bin ich verhindert. Wird's aufgezeichnet?


    Oskar siehe: https://myk.univie.ac.at/programm-2026/vortraege-2026/.

    Was macht Timm's Wahnsinnsbild bitte auf Platz 11? Muss ich nicht verstehen...?

    In keinem erdenklichen Szenario ist mein Bild vor seinem...


    Den Gewinnern trotzdem Glückwunsch, die ersten fünf hätte ich auch mit vorne gesehen. Klasse Bilder!

    Ich war mal so frei und habe mich schamlos daran für mein Wallpaper bedient. Ist selbstverständlich nur für den persönlichen Gebrauch.

    Wenn du den Fotografen nach Bekanntgabe der Gewinner dazu anschreibst, schickt er dir es ja vielleicht in voller Auflösung. Sieht dann deutlich besser aus...

    Steinpilzsamen beinhalten auf besondere Weise vorgekeimte Sporen mit einem haploiden Keimsatz. Das Verfahren wird von besonders geschultem Personal mit guter Sehkraft unter der Stereolupe durchgeführt, wo bekanntlich auch die wenige Mü kleinen Sporen leicht erkennbar sind.


    Die Samen sind in ein spezielles Keimsubstrat eingebettet, was eine 98%ige Anwachsgarantie gibt.


    Ach so, und bekanntlich ist die Erde eine Scheibe und Schweine haben Flügel.

    Wutzi, du darfst Sporen nicht mit Samen verwechseln. Das sind komplett unterschiedliche Dinge. Steinpilzsamen kann sogar jeder zu Hause selbst herstellen, ganz einfach aus Fichtennadeln nämlich...


    Oder um es mit einer Amazon-Rezension zu sagen:


    Kreativ ist der Mensch ja, wenn er andere über den Tisch ziehen möchte, findet er einen Weg :D

    Das iphone 14 pro nutzt die Weitwinkellinse für Makroaufnahmen, das selbe macht auch das iphone 16 pro. Da wird sich an den Fotos nicht all zu viel ändern. Vor allem wenn man den Preis eines solchen Geräts bedenkt.

    Wenn man sich ein Android-Gerät mit spezieller Makro-Linse sucht, ist es wahrscheinlich eher ein Upgrade für Pilzfotos.


    Am Besten macht sich allerdings schon ein Makroobjektiv auf einer modernen Systemkamera. Da kommt man preislich auch fast auf's gleiche wie für ein neues Handy mit guter Makrolinse.


    Zum schonen des Geldbeutels ist hilmgridds Variante wahrscheinlich die beste, da habe ich aber keine persönlichen Erfahrungen.

    Wow, ich fühle mich geehrt! Vielen Dank für den ersten Platz! Und das bei dieser starken Konkurrenz, hätte ich nicht erwartet.


    Ich freue mich schon auf die Fotowettbewerbe des neuen Jahres und eure tollen Bilder! Hoffe das Niveau bleibt ähnlich gut, aber davon gehe ich mal aus :)

    Das Bild ist vom 18. Oktober, es gibt keine Vorgabe im Fotowettbewerb von wann die Bilder sein müssen.

    Aber theoretisch kann man Maronen in den Dezember hinein finden.