Beiträge von Maria

    Danke liebe Claudia. Solche Fotos habe ich massenhaft :D - die sind aber auch schnell und flatterhaft. Und daher ein wirklich typisches für mich passendes Foto.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    ich bin ja ganz gerührt über Eure Geburtstags-Grüße - vielen Dank dafür.


    Ja, ich habe mich ziemlich rar gemacht. Dies hat zwei Gründe: einmal die Pilze - zuerst fand ich fast nur die Allerweltspilze und ein Judasohr oder dergleichen brauch ich ja nicht anzufragen oder zu posten. Und nun gibt es ja schon rein gar nichts mehr, echt frustrierend.
    Tja, und dann machte ich wieder einmal eine mehrere Wochen andauernde Pause bei allen sozialen Netzwerken, ich klinkte mich einfach einmal aus. Und dies tat gut, sehr gut sogar.


    Lieber Peter ( Malone ) die möchte ich ja zu gerne auch einmal finden. Was für ein schönes Foto.


    Lieber Walter ( Walter32_†) es ist schön zu lesen, dass man vermisst wird. An Beiträgen kann ich halt zurzeit nur Pflanzen bieten. Aber ich werde schon wieder etwas posten - versprochen.


    Liebe Heide ( Texten) auch über Deine Grüße habe ich mich sehr gefreut. Ja, diese Bestimmerei - ich hänge auch schon wieder voll drin, in letzter Zeit unter anderem mit den ganzen Schlüsselblumen die sich als durchaus kompliziert erwiesen haben.


    Lieber Norbert ( Norbert.S) vielen Dank. Ist dies eine Deiner Kakteen? Dies ist ja eine wunderschöne Blüte!


    Liebe Grüne ( Grüni/Kagi) mögen Deine Wünsche in Erfüllung gehen und wir alle immer Pilze im Korb haben. Wobei ich mich zur Zeit einfach nur über Pilze an sich freuen würde. In meiner "Verzweiflung" habe ich ja schon angefangen die ganzen Phytopilze zu fotografieren aber dies ist irgendwie nicht meine Welt.


    Lieber Pablo ( Beorn) unterwegs war ich die ganze Zeit und die notwendige Quarantäne habe ich schon lange hinter mir ;). Mein Vorteil ist sicher, dass ich mich ja nicht nur mit Pilzen beschäftige und somit finde ich immer etwas, ist es für mich immer spannend.


    Liebe Ulla ( lamproderma), ich freue mich auch total darauf Euch im Herbst kennen zu lernen. Der Anblick der Wildblumen muss fantastisch sein - vielen Dank für diesen Gruß. Ich habe übrigens auch erst letzte Woche an Dich gedacht als ich versuchte einen gefundenen Erdstern zu identifizieren. Ich glaube, dass dies wieder der G. badium war. Die Stelle merke ich mir jedenfalls für dieses Jahr wenn frische Exemplare kommen.


    Liebe Tuppie ( Tuppie) kaum war der Lerchensporn hier erblüht war er auch schon wieder vertrocknet. Dabei mag ich ihn sehr gerne und daher vielen Dank für dieses Foto und Deine Glückwünsche.


    Und jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Tag und falls es hier bei mir weiter regnet, wer weiß, vielleicht poste ich heute sogar noch ein paar Fotos.


    Ganz viele liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr,


    im Altmühltal gibt es ja viele Schafherden und Schäfer und mit einigen Schäfern konnte ich mich immer wieder einmal, ganz vernünftig und sehr neutral, unterhalten.

    Die Quintessenz dieser rein privaten, sehr vorsichtigen und daher subjektiven Gespräche ist: Ja, es gibt wohl staatliche Unterstützung, sowohl sehr wenige im Vorfeld für Präventiv-Maßnahmen und auch dann wenn ein oder mehrere Tiere mutmaßlich von einem Wolf gerissen worden sind. ABER - die Hürden und Nachweispflichten sind sehr hoch, sehr kompliziert, sehr "papierlastig" und langwierig! Auch die im Netz immer wieder nachzulesenden "Vorsorge-Maßnahmen" sind für kleine Schäfer kaum durchführbar und werden nicht finanziell unterstützt - so die Schäfer. Mittlerweile kann ich die Sorgen und Ängste der Schäfer hier nachvollziehen auch wenn ich sehr glücklich bin, dass der Wolf zu uns zurückkehrt!


    ABER, wir sollten nicht vergessen, dass wir hier in Deutschland eine sehr dicht besiedelte, weitestgehende künstliche, Kultur-Landschaft haben. Ein miteinander von Wolf und Kultur-Landschaft ist zweifelsohne möglich, aber meiner Meinung nach nur dann, wenn die tatsächlich Betroffenen, wie zum Beispiel die Schäfer, aber nicht nur die, sehr niedrigschwellig und schnell Unterstützung und Hilfe bekommen - im Vorfeld und im Falle des Falles - die Bürokratie lässt grüßen ;) !


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Andreas,


    dies hatte ich im nachhinein nun auch gelesen aber gestern hatte ich nichts für Pilze dabei und mitgenommen habe ich sie nicht. Dank Norbert weiß ich ja aber nun wieder wo die auch direkt vor meiner Haustüre wachsen - die müssten doch nächstes Jahr - Quatsch dieses Jahr natürlich - wieder kommen oder? - und dann, im Herbst, habe ich natürlich wieder alles dabei, auch KOH. Genau an der Stelle werde wir übrigens mit ziemlicher Sicherheit im Herbst auch sein.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Maria,

    Den hatten wir im September bei dir doch auch , nur Jünger und nicht so struppig.

    Gruß

    Norbert

    Hallo Norbert,


    stimmt, jetzt wo Du es sagst erinnere ich mich auch wieder an diese orangenen Pilze, deren Name ich mir allerdins schon damals nicht gemerkt habe da es einfach zu viele Pilze an diesen drei Tagen waren, und die ich doch wirklich komplett vergessen hatte. Ich weiß aber nun wieder wo wir die fanden - so etwas kann ich mir ja immer perfekt merken ;) - dies war am ersten Tag im Heumöderntal, rechts oberhalb der Wiese mit den Herbstzeitlosen.


    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Stefan,


    bei der Zinnobertramete war ich anfangs ja auch aber die Zinnobertrameten die ich in den letzten Tagen recht zahlreich gefunden habe sahen irgendwie anders aus.


    Und dann der Baum - mmmh - nicht sehr weit entfernt, nur einige Meter, ist ein Wacholder-Trockenhang mit Kiefern. Vielleicht stand dort im Wald einmal eine Kiefer? Durchaus möglich.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    mit dieser Art von Pilzen habe ich mich ehrlich gesagt noch nie wirklich beschäftigt und so weiß ich auch nicht, ob die wirklich so sein sollen oder ob sie ziemlich frostgeschädigt sind. Jedenfalls dachte ich von Weiten, dass dies aber ungewöhnliche und große Zinnoberrote Trameten sind, je näher ich kam verwarf ich allerdings diesen ersten Gedanken wieder. Bitte, was ist dies?


    Funddaten: 06.01.2020, Altmühltal, soweit ich mich erinnern kann reiner Laubwald. Noch stehender abgestorbener Baumstamm.


    Vielen Dank schon einmal.


    Liebe Grüße


    Maria


    Naja, wegen den anderen die ich vor ein paar Wochen gefunden hatte halt, bei denen ich auch dachte, dass es die brumale sind, wo aber einige wohl nicht so ganz sind, eher eine Unterart sind.

    Oh - ich habe ein total schlechtes Gewissen, nicht nur Dir gegenüber ...
    Irgendwie hatte ich in den letzten Monaten einfach viel zu viel beruflich und privat an der "Backe" und da ist so einiges einfach liegen geblieben - ich schäme mich ja schon - sorry!

    Liebe Grüße


    Maria

    ... Und engmaschige Kontrolle....

    Hallo Rudi,

    unter anderem genau da liegt das Problem - es gibt viel zu wenige Ranger und die haben ja zudem auch noch ein bißchen etwas anderes zu tun. Und selbst wenn, dann können die Ranger wenig machen. Die MTBler haben in ihren "engen Höschen" natürlich/angeblich keinen Ausweis dabei, der liegt dann angeblich im 30 Kilometer entfernt stehenden Auto (nachzulesen wie es geht übrigens in den einschlägigen Foren ;) ). Festhalten oder gar vom Rad holen dürfen die Ranger ja auch nicht ... also was nun?

    Ich denke, dass hier eigentlich die Community der Mountainbiker gefragt ist. Sehr viele Mountainbiker, die meisten, sind ja vernünftig und halten sich an die Regeln, gehen auch Kompromisse ein. Und diese vernünftigen MTBler werden ja nun, und dies sollten diese bedenken, in einen Topf geworfen mit den anderen die leider eine dennoch große Zahl darstellen, zumindest hier im Altmühltal. Die vernünftigen MTBler müssten die unvernünftigen ausgrenzen, deren Beiträge nicht mehr liken sondern öffentlich kritisieren, solche Touren über ungeeignete, gesperrte Gebiete öffentlich in Misskredit bringen, in den Foren und Vereinen dagegen motzen. Dagegen motzen, dass zumindest hier beinahe überall illegal im Wald Sprungschanzen und dergleichen gebaut werden - da laufen übrigens Anzeigen, so hat man mir berichtet, zumindest gegen Unbekannt, manchmal auch gegen "Bekannt". Vermutlich werden dann immer noch welche in solchen Habitaten einfach fahren aber viele vielleicht auch nicht.
    Ich denke, dies wäre der einzige vernünftige Weg mit dem allen Beteiligten (ausser den Unvernünftigen ;) ) geholfen wäre und dann alle friedlich miteinander leben könnten.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Radelfungus,


    die E-Biker sind hier kein Problem, die bleiben schön auf dem Radweg unten im Tal. Es sind zu 99 Prozent die "Super-Sportler" die wahrscheinlich den gewissen Kick und/oder Herausforderung suchen. Und die sind, so wurde mir erzählt, ebenfalls bestens vernetzt mit einer excellenten Lobby-Arbeit in die untschiedlichsten Bereiche und Kremien hinein. Argumenten zugänglich scheinen diese Biker jedenfalls auch nicht zu sein. Jedenfalls ist es durchaus interessant in deren Foren ein wenig zu lesen! (Einfach "Altmühltal Mountainbike" googeln und schon findet man die Foren)


    Das Altmühltal ist eine Tourismus-Region und ein wichtiger Tourismuszweig sind die Radfahrer, stark zunehmend die Mountainbiker. Daher erscheint mir dies oft als eine Art Drahtseilakt alles unter einen Hut zu bringen, allen gerecht zu werden.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Sabine und Holger,


    das gaze Altmühltal ist ja bekannt fürs Fahrradfahren und auch bekannt für das Mountainbikefahren. Es gibt sehr viele Trails an vielen Stellen des Altmühltals in allen Schwierigkeitsstufen, auch hier wo ich wohne gibt es einen großen Park zu dem die Leute in Massen von ziemlich weit her kommen. Und auch ausserhalb dieser offiziellen Trails gibt es viele Wege auf denen die Mountainbiker ja problemlos fahren können. Um das geht es nicht, da habe ich persönlich auch kein Problem damit, auch wenn, wie ich in einem der Parks vor meiner Haustüre beobachten konnte, auch an den Wegen die breit genug sind und geeignet sind, Pflanzen und Pilze am Randbereich verschwunden sind - es fahren dort vielleicht einfach zu viele und es macht einfach einen Unterschied ob man läuft oder ob ständig Räder darüber fahren so wie es hier der Fall ist. Aber hier denke ich mir "Leben und Leben lassen - die Biker haben auch das Recht darauf fahren zu dürfen" .

    Ich habe ein Problem damit, wenn so schmale Pfade, egal wo, die als Wanderwege ausgeschildert sind und auch gut von Wanderern frequentiert sind, rücksichtslos befahren werden. Ich habe ein Problem damit, wenn die Hänge außerhalb der Pfade befahren werden. Ich habe ein Problem damit, wenn kreuz und quer durch den Wald, gerne auf diesen schmalen Wildwechselpfaden oder auf Rückegassen (die ohne der Holz-Unterlage, die gibt es leider auch hier), gefahren wird.


    Diese Mountainbiker die ich meine, die fahren gerade und gerne auf den steilen Hängen. Wenn auf so einem steilen Pfad einer von hinten dahergebrettert kommt dann weiß man oft gar nicht wohin man eigentlich gehen soll.


    Aber bei all dem würde ich und habe ich bisher nichts gesagt, habe nicht reagiert. Wofür ich aber nun überhaupt kein Verständnis mehr habe, was mich nun reagieren ließ und lässt ist, dass die auch in den diversen Naturschutzgebieten entlang der Altmühl mit ausdrücklichem Fahrradverbot fahren müssen. Sie sich über alle Gesetze hinwegsetzen, da sie wissen, dass es zu wenige Ranger die kontrollieren könnten gibt. Und selbst wenn zufällig ein Ranger vor Ort ist, dann kann er eigentlich nichts machen denn vom Rad runter holen darf er sie nicht - und schon sind sie weg.


    Und ja, die Quadfahrer sind auch so ein Thema aber nicht wirklich, vielleicht da die oft felsigen, steilen Hänge dann doch nicht so gut geeignet sind.


    Liebe Grüße


    Maria

    Ich hab mal an einem Halbtrockenrasen-Steilhang ein Feldwespennest fotografiert und dabei mit meinen Wanderstiefeln erheblichen Schaden angerichtet. Zuerst sah man nur eine kleine Lücke in der Vegetation, ein Jahr später war dann eine recht deutliche Erosionsrinne daraus geworden. Seitdem bleibe ich in solchen Gebieten auf den Wegen.


    Für die Trockenrasen-Downhillbiker gibt's auch feine Sachen 👹

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    Hallo Hassi,


    ja und ausdrücklich NEIN.


    Ja, da tatsächlich Schäden in der Natur angerichtet werden was von diesen Mountainbikern allerdings bestritten wird, zumindest wenn man in deren Foren nachliest. Selbst wenn sie auf den schmalen Pfaden bleiben, was ja nicht immer der Fall ist, so werden diese zwangsläufig breiter, regnet es dann, verwandeln diese sich in Schlammpisten wodurch alle, Biker und Wanderer, nicht mehr auf diesem Pfad laufen bzw. fahren sondern rechts oder links daneben. Im Naturschutzgebiet Gungolding ist der Pfad mittlerweile vier Mal breiter als ursprünglich wie mir gestern ein Freund der u. a. dort kartiert geschrieben hat!

    Innerhalb dieser Schutzgebiete befindet sich oft auch Wald, mit ebenfalls diesen schmalen Pfaden. Egal ob auf den Trockenhängen oder im Wald, die oft geschützten, zum Teil seltenen Pflanzen, Pilze und Tiere deretwegen es ja meistens Schutzgebiete sind, sind direkt neben dem Weg, oft auf dem Weg. Und ich finde einfach, es muss nicht sein, dass man überall fährt!


    Nein, da ich solche Methoden wie Nägel und Co. absolut ablehne. Genauso wie ich es ablehne, dass die von den Ämtern aufgestellten Fahrrad-Verbotstafeln in den Naturschutzgebieten immer wieder entfernt werden, über Nacht verschwunden sind, wie mir von zwei Personen die sich mit dem Thema hier seit Jahren beschäftigen erzählt wurde und wie ich ebenfalls andeutungsweise in diesen Biker-Foren nachlesen konnte.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Stefan,


    diese Wege und noch einige andere Strecken sind seit Jahren explizit für Radfahrer gesperrt! Mit richtig großen Schildern! Dies ist den Bikern nur komplett egal, notfalls zahlen sie halt die Strafe - na und? - weiter gehts die tollen Hänge rauf und runter, Hauptsache Event, Spaß, ....


    Dieses Video und noch ein anderes wird über einen der zuständigen Gebietsbetreuer an die zuständige Untere Naturschutzbehörde weiter geleitet.


    Und ja, dies hat nichts mehr mit "normalen Radfahren" zu tun, aber so rein gar nichst mehr. Und hier sind wirklich viele dieser zum Teil "extremen" und unvernünftigen Mountainbiker unterwegs. Und genau die machen es auch für die anderen, vernünftigen Mountainbiker so schwer akzeptiert zu werden.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Lieben,


    Ihr wolltet doch schon immer einmal wissen wo ich so unterwegs bin, nun hier sieht man es recht schön.


    Ich poste einmal ein Video, eines von zahlreichen die im Netz kursieren, weil ich stinksauer bin auf diese Mountainbiker. Nicht auf die, die auf den ausgewiesenen Trails und wirklichen Wegen bleiben wohl bemerkt, sondern auf die zahlreichen Biker wie diesen "tollen Hecht" hier!


    Dieser Biker nimmt uns mit, quer durch zahlreiche ausgewiesene Naturschutzgebiete die zudem mit großen Tafeln und mit Busgeld für Radfahrer gesperrt sind, die 12 Apostel zum Beispiel, Dollnstein, die Gungoldinger Heide, die Arnsberger Leite, und, und, und .... Die eine gezeigte Tafel bei Dollnstein wird von diesem Biker mit einem "?" kommentiert, über all die gesperrten Strecken innerhalb der Naturschutzgebiete sind sie gefahren wie man gut sehen kann, die Verbotsschilder ignorierend wie man ebenfalls sehen kann!
    Jedenfalls werde ich auch in diesem Jahr nicht aufhören diese Deppen - sorry, ich bin echt sauer - zur Rede zu stellen auch wenn es nichts bringen wird, egal ob bei Einzelpersonen oder ganzen Gruppen, die vor allem als Gruppe selbstredend nicht auf den schmalen Pfaden bleiben. Aber auch die Einzelfahrer verursachen, selbst wenn sie auf den schmalen Pfaden bleiben, durchaus Schäden und viele bleiben nicht auf den Pfaden.


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    Nach drei Jahren, so lange lebe ich nun schon hier, bin ich nun so wütend, dass ich mich nun einmal daran gemacht habe mich über die Gesetzeslage zu informieren. Und vielleicht ist dies ja für den einen oder anderen auch interessant.


    Das man auf gesperrten Strecken nicht fahren darf ist klar, wie aber verhält es sich ausserhalb der gesperrten Strecken?


    Nach dem Bayerischen Naturschutzgesetz (BayNatSchG) darf grundsätzlich jeder zum Genuss der Naturschönheiten und zur Erholung alle Teile der freien Natur betreten, natürlich mit Ausnahmen. Radeln darf man in der Regel

    • Auf nach der StVO beschilderten öffentlichen Straßen und Wegen sowie Privatwegen in der freien Natur ohne Beschränkung für Radfahrer,
    • auf nicht nach der StVO beschilderten, aber öffentlich benutzten Privatwegen in der freien Natur, soweit sich die Wege dafür eignen (Art. 28 Abs. 1, Art. 30 Abs. 2 BayNatSchG).

    Die große Frage ist nun, was sind geeignete Wege?


    Immerhin habe ich im Waldgesetz für Bayern (BayWaldG) eindeutigere Regelungen und Formulierungen gefunden die mir als Privatperson nun eine fundierte Argumentation lieferen können. Inwieweit man dies auf Flächen ausserhalb des Waldes übertragen kann ist mir allerdings noch nicht klar.


    Jedenfalls heißt es im Waldgesetzt für Bayern zur Frage wo man Radfahren darf:

    • Im Wald darf nur auf Straßen und geeigneten Wegen sowie geeigneten Privatwegen Rad gefahren werden (Art. 25 Abs. 2 BayNatSchG, Art. 23 Abs. 1 BayNatSchG, Art. 13 Abs. 3 BayWaldG), soweit dies nicht durch amtliche Verkehrszeichen nach der StVO untersagt ist. Bei Privatwegen ohne amtliche Verkehrszeichen kommt es auf die Eignung des Weges an. Diese hängt vom Einzelfall ab. Nur bei ausreichender Breite eines Weges können Fußgänger (Wanderer) den ihnen nach Art. 23 Absatz 1 Satz 2 BayNatSchG gebührenden Vorrang auch tatsächlich gefahrlos wahrnehmen. Die jeweils als geeignet anzusehende Breite der Wege richtet sich nach den Umständen des Einzelfalles, z.B. der Häufigkeit der Benutzung durch Fahrradfahrer und Fußgänger, Fahrbahnbelag, Steigung, Kurven, Übersichtlichkeit. Der weit überwiegende Teil der forstwirtschaftlichen Wege in Bayern erfüllt die rechtlichen Voraussetzungen für das Fahrradfahren und steht damit zur Benutzung frei. Ein mit Kies oder Schotter befestigter Waldweg weist in der Regel die nötige Eignung auf.

    Zur Frage wo man nicht Radfahren darf heißt es:

    Innerhalb des Waldbestandes, das heißt zwischen den Bäumen hindurch, ist das Radfahren generell nicht zulässig. Dies gilt auch für Mountainbiker.

    Ungeeignet für das Radfahren sind ferner

    • Wege, wenn durch das Radfahren eine nachhaltige Beeinträchtigung oder Störung des Naturhaushalts nicht auszuschließen ist,
    • Wege, die auch häufig von Wanderern benutzt werden und keine ausreichende Breite aufweisen,
    • Wege, die wegen laufender Betriebsarbeiten (z.B. Holzfällung), umgestürzter Bäume oder Schäden am Wegekörper vorübergehend nicht befahren werden können,
    • Pfade, Steige oder ähnliche schmale Fußwege und Lehrpfade.

    Auch auf den Rückegassen (in regelmäßigen Abständen angelegte Gassen zwischen den Bäumen) ist das Radfahren nicht zulässig, da sie nicht zu den Waldwegen, sondern zum Waldbestand zählen.

    .


    Und damit wird es schon deutlicher, wesentlich deutlicher.


    Hier noch ein paar Links und Quellen:

    BayNatSchg

    Bayerisches Statsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

    Zum Waldgesetz



    Ganz ausdrücklich!, ich habe nichts gegen Mountainbiker an sich. Solange diese sich auf den ausgewiesenen und geeigneten Trails bzw. Wegen bzw. einem dafür speziell ausgewiesenem geeignetem Gelände bewegen habe ich die Devise "Leben und Leben lassen! So benutze ich in meinem Lieblingsgebiet dem Heumöderntal mit seinen fantastischen Pilzen einfach einige Wege nicht mehr die in das Trail-Netz einbezogen wurden und gehe halt einen anderen Weg - kein Problem. Die Mehrheit der Mountainbiker verhält sich ja auch vernünftig aber eben leider bei Weitem nicht alle! Und um genau diese schwarzen Schafe, die leider im Altmühltal sehr zahlreich anzutreffen sind, um diese zahlreichen schwarzen Schafe geht es mir.


    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Ihr Alle,


    vielen Danke für Eure Kommentare. Solche Kommentare und Likes machen Lust weiter zu machen, egal ob man die Pilze nun bestimmen kann oder nicht.

    Einen Fund im Dezember 2019 habe ich bisher noch nicht gezeigt aber dieser war für mich wirklich außergewöhnlich. Nicht der Bischofsmützen wegen sondern weil ein realer Freund (Michel) bemerkte, dass ich, aus Zeitmangel, nicht mehr wirklich glücklich war da ich nicht mehr wie gewohnt in der Natur unterwegs sein konnte. Er zeigte mir Mitte Dezember eine Stelle mit etlichen Bischofsmützen die ein Freund von ihm im November gefunden hatte. Auch Mitte Dezember standen dort noch bestmmt 10 Exemplare, die Leichen nicht mtgezählt. - so schön - sowohl die Pilze vor allem aber die Freunde! :)



    Liebe Grüße


    Maria

    Danke Stefan!

    Pilz Nr. 9 aus dem 2. Beitrag wuchs auf einem steinigen Trockenrasenhang. In der Nähe gab es soweit ich mich erinnere nur Kiefern und Wacholder. Ich hänge einfach noch zwei Fotos an, denn ganz ehrlich, auf einen Erdritterling wäre ich da jetzt nicht gekommen. Aber nachdem ich da jetzt ein wenig nachgelesen habe ... :)





    Und dann sind dies hier auch Rötlinge? Die Trockenhänge standen voll mit diesen Pilzen und sie waren eigentlich relativ groß, so 4/5 cm vielleicht.




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    Nachdem ich gerade nach den obigen Fotos gesucht habe, stellte ich fest, dass ich da schon noch ein paar hübsche und/oder interessante Pilze fotografiert hatte. Ich hänge diese Fotos jetzt einfach noch an. Bei den allermeisten habe ich keine Ahnung was es ist.


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    Vielleicht alte Ellerlinge?



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    Die gab es stellenweise auch recht zahlreich.



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    Überall auf den Trockenrasenhängen standen Pilze - hier denke ich wieder Richtung Ellerling.


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    Vielleicht Erd-Ritterlinge? Die sah ich jedenfalls auch öfters.


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    Und die hier, immer wieder. Vielleicht alte Saftlinge?




    Auf jeden Fall fand ich es schon erstaunlich, dass an einem 26.12. die Hänge noch voll Pilze standen. Die hier gezeigten Pilze sind ja nur ganz wenige Beispiele.


    Liebe Grüße


    Maria

    Eispilze

    Zwei Tagen zuvor fotografierte ich noch viele Blüten, am 29.12. war nun alles zu Eis erstarrt. Was mich allerdings gerade etwas ratlos macht sind die vielen verschiedenen Erdsterne die ich in den letzten Tagen in den verschiedensten Habitaten gefunden habe. Naja, irgendwann werde ich auch dies verstehen.


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    Ein süßes kleines Wuschelpilzchen hat mir unter den ganzen Rindenpilzen einfach gefallen.


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    Ich sah unglaublich viele Orangeseitlinge.


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    Für das Haareis hätte ich vielleicht bereits am Vormittag los gehen sollen.


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    Und dann kamen ganze Nester voll mit Erdsternen. Diese hier zum Beispiel. Ich dachte vielleicht der Kamm-Erdstern, bin aber unsicher.

    Im Buchen-Fichten-Kiefern-Wald, 8 Lappen, gestielt, Peristom sieht man ja, Exoperidie ca. 7,5 bis 8 cm Durchmesser, Endoperidie ca. 2 cm Durchmesser, ob hygrometrisch kann ich nicht sagen - die eine Hälfte er Lappen hat sich nach oben gebogen, die andere Hälfte nicht. Was meint Ihr?


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    Dazwischen dann wiederum Nester mit diesen Erdsternen hier. Da bin ich jetzt noch unsicherer welche Erdsterne dies wieder sein könnten.

    Im Buchen-Fichten-Kiefern-Wald, 10 Lappen, ungestielt, Peristom sieht man ja, Exoperidie ca. 4 cm Durchmesser, Endoperidie ca. 1,2 cm Durchmesser, anscheinend nicht hygrometrisch. Was meint Ihr?


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    Das Foto hat mir einfach gefallen.


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    Endlich wieder blauer Himmel :)

    Wer dies allerdings ist ... von Vögeln habe ich keine Ahnung. Vielleicht eine Misteldrossel? Oder eine Wacholderdrossel?


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    Der Boden im Rotbuchenwald ist im Winter jetzt nicht wirklich farbenfroh und abwechslungsreich, umso mehr fällt dann aber die Nieswurz auf und man freut sich doch gleich um so mehr auf das kommende Frühjahr.



    Ich wünsche Euch allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und im nächsten Jahr uns allen ein richtig gutes Pilzjahr!

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Rudi,


    ja, die zwei Fundorte sind bekannt. Helmut Presser ist ein Orchideenspezialist, er hat auch Bücher darüber geschrieben, und er lebt ebenfalls im Altmühltal. Helmut hat mich in Sachen Orchideen nun unter seine Fittiche genommen da ich hier eben ständig welche finde.
    Vom Netzblatt sind hier nur sehr, sehr wenige aktuelle Fundorte bekannt, es ist aber zu vermuten, dass es noch mehr Stellen gibt an denen es vorkommt - die muss man nur erst einmal finden. Und damit ich das Netzblatt erkennen kann, falls ich einmal zufällig darüber stolpere, ich auch ein potentielles Habitat erkennen kann, haben sie mir diesen Wald gezeigt und mir alles genauestens erklärt.

    Das Netzblatt kann man auch ohne die Flecken erkennen, die Blätter haben immer eine deutlich netzartige Struktur. An diesem schlechten Foto kann man es etwas erkennen.


    Liebe Grüße und ein schönes, pilzreiches neues Jahr


    Maria

    Eine Orchideen-Exkursion an einem 27.12.?


    Oh ja und dies war so toll - wir sahen weit über 2000 Orchideen!


    Helmut und Gernoth wollten mir das Netzblatt näher bringen und es machte Spaß nach den Blättern zu suchen. Gefunden haben wir aber neben dem Netzblatt noch viele andere Orchideen - was freue ich mich nun aber auf die Blütezeit des Netzblattes Anfang bis Mitte Juli. Und Pilze gab es natürlich auch, wenn auch, jahreszeitlich bedingt, oft nicht mehr im allerbesten Zustand.


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    Das Kriechende Netzblatt (Goodyera repens) fanden wir in zwei verschiedenen Habitaten mit insgesamt weit über 2000 Exemplaren - einfach ungaublich.

    Leider waren die Lichtverhältnisse suboptimal und es wurde immer dunkler, so dass die nachfolgenden Fotos mit Blitz gemacht wurden.


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    Vor allem in dem einen Habitat war wohin man sah Netzblatt - man konnte stellenweise nicht laufen. Und natürlich gab es daneben zahlreiche weitere Orchideen.


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    Auch alte Samenstände fanden wir noch zahlreich.


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    Ein Habitatfoto - man sieht eigentlich nichts, sieht man aber genauer hin, dann steht alles voll mit Orchideen.

    Übrigens auch ein wirklich tolles Gebiet für Pilze was ich da so sah und wie ihr euch sicher vorstellen könnt!


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    Wie schon gesagt, sieht man genauer hin, dann entdeckt man auf einmal, dass alles vollsteht mit den Orchideen - ich bin total begeistert


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    Aber es gab eben nicht nur Orchideen sondern auch viele Pilze, Erdsterne zum Beispiel, wie die Gewimperten und diese hier


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    Bei diesen Winzlingen habe ich auch nicht wirklich eine Idee


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    Wie schon gesagt waren die Pilze nicht mehr in so tollem Zustand, hier ein Beispiel - Dunkelvioletter Schleierling (Cortinarius violaceus)


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    Den Korallen hingegen schienen die Frostnächte nichts ausgemacht zu haben.


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    Einfach nur schön


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    Nachdem es im Wald immer dunkler wurde wechselten wir auf einen Trockenrasenhang und fanden - natürlich - Orchideen.

    Hier die Blattrosette der Bocks-Riemenzunge (Himantoglossum hircinum) von der wir einen netten kleinen Bestand fanden :)


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    Dazwischen, versteckt im Gras, Blattrosetten der Bienen-Ragwurz (Ophrys apifera).


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    Doch auch hier wurde es bald zu dunkel. Versehentlich bin ich auf den Auslöser gekommen aber man sieht das Habitat eigentlich recht schön.



    Was freue ich mich auf nächstes Jahr wenn die Blüten der diversen Orchideen erscheinen! Und wie neugierig bin ich, wie viele der heute gefundenen Pflanzen dann auch tatsächlich blühen werden, wie sich die Bestände in den nächsten Jahren verändern werden - ich finde so etwas total spannend.

    Liebe Grüße


    Maria

    Hallo Andreas,

    dem schließe ich mich (ausdrücklich nicht Expertin) an. Ich finde den Jungfern-Ellerling auch im Wald und Gestrüpp, mitten in der Stadt in Gärten, usw., allerdings ist dies in der Regel neben bzw. in der Nähe der "natürlichen bzw. als typisch angegebenen" Habitate (die Stadt klammere ich jetzt einmal aus! Da bin ich immer noch am Staunen) Dort wo diese "typischen" Habitate sind, kommt der Jungfern-Ellerling eigentlich recht häufig vor, also zumindest hier ist dies so, und wirklich an den "unmöglichsten" Stellen.

    Liebe Grüße


    Maria