Beiträge von Felli

    Servus,

    auf meinen Hasenkötteln wachsen zur Zeit diese Gesellen.

    ich bin da ein wenig am Zweifeln ob die Bestimmung Podospora curvicolla richtig ist,

    obwohl eigentlich fast alles passt.



    Bei meinen vorherigen Funden von P. curvicolla,

    hatte ich immer symetrische Sporen, mit zentral liegenden Keimporus und ein ca 5-10 x 2µ langes,
    leicht Biberschwanz-ähnliches Pedicel

    Hier die Sporen vom Fund aus 2010



    Beim jetzigen Fund sind die Sporen etwas unförmiger und haben einen leicht seitlich sitzenden KP.

    Die Sporengröße ist 16-18 x (10)11-12µ, Pedicel 5-12 x 1-2µ,

    und hat zusätzlich noch eine Caudaea am anderen Pol, die sich aber schnell auflöst.

    Leider hatte ich keine vollausgebildeten Asci gesehen so dass ich die Sporenanzahl im Ascus nicht ermitteln konnte,

    aber er ist def. mindestens vielsporig:gpfeiffen: , verm.128 oder mehr.

    Die Haare am Perithecienhals sind zu Strängen zusammengelgt.

    Asci unreif x400 in Wasser

    Sporen x1000

    Caudaea +Pedicel bei unreifer Spore

    Ascus unreif in CRBL

    Also eigentlich passt das ja alles zu P.curvicolla aber irgendwie ???


    Grüße

    Felli

    Servus Murph,

    Hübsche Becherlinge - weiter so==Pilz25

    Aber sag mal auf dem dem 3. Bild mit der Ciboria bolaris ist da nicht noch ein anderer Becherling ( auch ein Kätzchenbecherchen?) mit drauf ?


    Grüße

    Felli

    Servus Andreas,

    Ich werd das Gefühl nicht los dass das Pilzchen doch nicht reif ist.

    Die ungleichmässige Sporenform erinnert mich an einen Saccobolus bevor die Sporen sich zu Clustern verbinden.

    Hast du mal mit Lugol angefärbt oder mit KOH getestet ob sich da was verfärbt bzw ob man irgendwelche Schleimhüllen an den Sporen sieht?

    Das könnte evtl weiterhelfen.

    Sonst fällt mir mit diesen Merkmalen nicht viel ein - was aber nichts heißt.


    Grüße

    Felli

    Servus Thorben,

    Ich denke das geht so schon in Ordnung.

    Hatte eine Ascozonus whoolhopensis- Aufsammlung

    auf Hasenkot mit Sporen von 10-13 x 3-4µ / evtl. noch icht ganz reif ?

    Die Funde auf Reh hatten allerdings etwas größer Sporen

    nämlich 14-16 x 4-5µ


    Grüße

    Felli

    Servus,

    Jedoch glaube ich nicht so sehr an ein Nematodenei.

    Günter, dank deiner Lit. glaub ich da auch nicht mehr dran.

    merci

    Meine Hypothese wäre, dass sich Wurmeier auflösen würden, während chitinhaltige Asci erhalten blieben.

    Hallo Verena, ob sich die Eier ganz auflösen kann ich dir nich sagen, eigentlich haben die sich während der Mikroskopierzeit auch mit KOH 3% nie aufgelöst.

    Ich konnte das schon mehrmals beobachten mit schon entwickelten Larven im Ei.

    Die Larven starben das Ei blieb



    So, jetzt hab ich das ganze noch mit Kongorot und IKI angefärbt,

    man kann jetzt schön den eventuellen Sporeninhalt / je 2 Guttulen erkennen ( wobei das auch komisch aussieht und sich von anderen Guttulen z.B. bei Peziza doch unterscheidet).


    Grüße

    Felli

    Servus,

    seit kurzem hab ich ein paar Hasenköttel in Kultur und habe darauf im Moment fast nur Spec´s- da unreif.

    So auch bei diesem hier:


    Saccobolus spec. zusammen mit einer (Melanospora)minima und einem unbekannten Hypho.

    Außerdem war da noch dieses Gebilde. Es sieht so aus als wäre es ein 4-sporiger Ascus.

    Beim Durchfokusieren könnte man aber auch den Eindruck erhalten als wären die 4 "Sporen" Asci mit 4 Sporen

    Oder ist es doch nur ein bestimmtes Nematodenei?


    Ich weiß es nicht


    Grüße

    Felli

    Servus Björn,

    ich find´s klasse was bei euch noch so alles wächst.

    Habt ihr keinen Nachtfrost ?

    Hier bei uns such ich die Moosbecherlinge dieses ( und letztes) Jahr bisher vergebens. Und die Zeit der Zungen ist schon längst vorbei.

    Zur Septierung:

    Bei G.fallax schwankt m.M.nach die Septierung je nach Entwicklungsstand. Bei reifen braunen Sporen zwischen 8-12 Septen. Im Sporenabwurf finden sich oft farblose, unseptierte Sporen aber auch aber auch graubraune Sporen mit 3-7 Septen und etwa der selben Länge.


    Grüße

    Felli

    Servus,


    Nr. 1 ist Xylaria polymorpha

    Warum kann das nicht Xylaria longipes sein?

    Also ich seh da auf dem Bild einige Ahornblätter,


    und auch der Baum mit dem Porling sieht nicht nach Buche sondern eher nach Eiche evtl. auch Ahorn aus.


    Auf dem 3. Bild sind irgendwelche übriggebliebene Stiele zu sehen

    -meiner Meinung nach.



    Grüße

    Felli

    Servus Björn

    10. Bisporella subpallida. Endlich hab ich den auch mal gefunden! Mikrobilder gibt es keine, da ich mir da ein Deckgläschen zerlegt habe und kein gescheites Präparat möglich war, so hart wie die Dinger sind.

    Entweder hattest du Holz unterm Deckglas

    oder du mußt warten bis die Pilzchen aufgetaut sind^^

    Im Ernst:

    B. subpallida ist nicht härter als B. citrina


    Bei deinen anderen Becherchen kann ich dir nicht helfen


    Grüße

    Felli

    Servus Harzi

    Was war das denn für ein Substrat ?

    Wie groß waren die Sporen?

    Und wie sahen die Ascusbasen aus- mit oder ohne Haken ?

    allerdings sind die Sporen glatt,

    Du hast ja die Erfahrung und das KnowHow um das beurteilen zu können, aber ich hätte schon noch gern Bildchen von Sporen mit Baumwollblau und Asci in Lugol gesehen um da wirklich sicher zu sein,

    wo möglich fehlts ja auch nur an der Sporenreife oder hat der schon gestaubt ?


    Grüße

    Felli

    Servus,

    auf Hasenhinterlassenschaften fand ich einige langhalsige Perithecien, bis fast zur Hälfte im Substrat eingesenkt.

    Unterm Bino erkannte man einen reifen Ascus

    und an der Halsbasis anliegende braune Haare

    Die Ostiolenspitze mit den Periphysen in Kongorot

    die Sporenanzahl im Ascus geht über 200 Stück.

    Da die Sporen doch relativ klein sind, 13-15 x 7-9µ

    und ein 6 µ langes Pedicel besitzen,hier mit Kresylblau


    geh ich davon aus , dass das eine etwas verwirrte, haarlose Podospora curvicolla darstellen soll,

    oder was meint ihr ?


    Nr 2:

    Etwas daneben wuchs dann dieses Einzelexemplar,

    das unterm Mikro dann so aussah:

    Sporen: 13-15 x 7µ, spindelig, dickwandig glatt, ohne Anhängsel.

    Paraphysen fädig und keine 2 " Varianten",

    Eine Schleimhülle umgibt das ganze Hymenium

    Asci mit IKI erst blau dann orange-braun



    Ob das ein unreifes(r) Thecotheus crustaceus ist ?



    Weihnachtliche Grüße

    Felli

    Servus Björn

    Bei der Nr. 1

    würde ich eher - auf Grund der extremen Paraphyseninhalte - zu Bisporella claroflava tendieren

    Nr. 2 ist wieder mal so eine Galle oder auch ein Sclerotium einer Keule

    Deine Nr. 7 halte ich eher für einen Schleimpilz, die Stielchen sind viel zu dünn für Phleogena faginea.


    Grüße

    Felli

    Servus Hammelfleisch,

    in welcher Ecke Deutschlands (?) wächst denn noch so etwas ?

    Kein Stiel, kein Hut, keine typischen Sporen Behälter gesehen - innen sehr glatt, hellgrau

    Was meinst du denn mit typische Sporen-behälter ?


    Bei dem Pilz dürfte es sich um eine Art der Gattung Geopora ( Sandborstlinge- (Ascomyceten)) handeln, wenn die Größenangaben stimmen könnte es sich um Geopora sepulta handeln.

    Aber ohne mikroskopische Merkmale/ Untersuchungen ist eine genaue Bestimmung nicht möglich !


    Grüße

    Felli

    + Willkommen im Forum

    Servus Björn

    bist du bei der Nr 14 Acrospermum compressum sicher ?

    War das an Holz ?

    Ich hab jetzt A. c. auch noch nicht so oft gefunden,

    aber dein Fund sieht irgendwie komisch aus, eher an Hälse eines im Substrat wachsenden Pyreno´s erinnernd als die kleinkeuligen Fruchtkörper von Acrospermum die auf dem Substrat wachsen sollten.-oder?


    Grüße

    Felli

    Servus Harald,

    ist das wirklich eine Frucht oder handelt es sich um eine Eichengalle?

    Dann ist es vielleicht gar keine Xylaria-

    sonder ein Insektenparasit?

    Ist aber nur ein Gedankenspiel vom mir

    Grüße

    Felli

    Servus Rudi,

    Ja, ein wenig Schlauchiges hab ich schon finden können;)

    Zu den Erdsternen:

    Ich geh da ja seit 20 Jahren gern im Herbst herum und hab nie elegans/badium gesehen, aber sehr oft schon minimum, für das ich den Fund auch gern halten würde.

    Nach was bestimmst du denn die Erdsterne ?


    Hier jetzt noch mal das Original - Bild.

    Am rechten Exemplar sieht man schon die Verkahlung und Verfärbung der Endoperidie.

    Das Teil besitzt weder eine Apophyse noch einen Stiel auf dem die Endoperidie sitzt.

    Das Peristom ist deutlich gefurcht ! Was nach Dörfelt G. minimum schon ausschließt

    Hier ein Schnittbild wo man auch die Vertiefung sieht in der die Endoperidie sitzt


    Wenn das nun eine ungestielte Form von G. minimum wäre, müßte sie ( nach Dörfelt) dennoch ein gefranstes( nicht gefurchtes) und deutlich gehöftes Peristom besitzen.

    Da die Fruchtkörper das aber nicht haben, bleibt meiner Meinung nach nur G. badia/elegans übrig.


    Mach ich da einen Bestimmungsfehler?


    Vielleicht gibts ja auch neuere Literatur in der G.elegans/badia neu definiert wurde.


    Grüße

    Felli

    Servus Ingo/ Enno

    Dank euch beiden für eure Meinung und die Mühe die ihr euch gemacht habt.

    Warum ich nicht für E. vinaceum plädiere sind die Viel zu Runden und zu großen Sporen,

    Ich hab mir die Sporenzeichnungen bei Ludwig anschauen können.

    Er zeichnet sie eigentlich bei E. vinaceum runder als diejenigen von E. turbidum.


    Die Sporenwerte hab ich nun noch einmal gemessen

    Einzelwerte:

    5x4 / 6x4/ 6x5/ 6x5/ 6x5,5/ 7x5/ 7x6,5/ 7x6/ 7x6/ 8x6/ 8x7/ 8x7/ 9x8/10x8/ 10x7/


    (5)6-8(9)((10)) x (4)5-8µ


    hier nochmal ein Bild vom Sporenabwurf


    (5)6-8(9)((10)) x (4)5-8µ


    Grüße

    Felli