Beiträge von Felli

    Servus,

    ja klar die Haken, das wars, was ich noch fragen wollt;)

    Dippold, wenn du noch ein wenig wartest und das Hölzchen feucht hälst, dann müssten die Fruchtkörper auch schön nachreifen und du erhälst einen guten Überblick über den Sporeninhalt, - ob sie fast einheitlich 2-4 große Öltropfen oder eben viele kleine Öltropfen aufweisen- und natürlich der Sporengröße.

    Das mit P. fulvidulum halt ich auch für ne gute Idee, - wie schon gesagt Asci-Basen auf Haken überprüfen!

    Dazu am besten ein ein winziges Stück Hymenium quetschen und in Kongorot anschauen.

    Bei jungen Asci sieht man die Haken meist besser als bei den Ausgewachsenen.


    Grüße

    Felli

    Servus Dippold

    Sind die beiden Makrobilder vom selben Pilz, oder sind das zwei Verschiedene- die Farben sind so unterschiedlich?

    Was war´s denn für ein Holz?

    Hast du ein Bild von mehreren, freien, reifen Sporen?

    Wenn du die Asci in Lugol betrachtest, sind da dann apikal zwei blaue Striche oder ist das dann mehr T-förmig ?

    Was hat denn das Excipulum für Zellen?

    Für mich sieht das nach Calycina , Hymenoscyphus oder Phaeohelotium oder ...... aus ;) - Orbilia scheidet aus!

    Möglicher Weise wirst du in der Gruppe um Hymenoscyphus epiphyllus fündig, evtl.

    Hymenoscyphus monticola

    Ist aber nur eine Vermutung


    Grüße

    Felli

    Servus Rebecca,

    Gunnar hat dir ja schon geantwortet.


    Aus einem FB forum soll ich was an der peridie untersuchen. Ich weiss aber nicht was. Du?

    Bei der Peridie geht es um den Aufbau, ob er zellig oder hyphig oder evtl gemischt ist.

    Felli. Bitte hilfe mein Gedächtnis. Welcher Schnee-Lorchel?

    Die Schnee-lorchel hier


    Wer kann ein Pilz mikroskopieren und dokumentieren? Am besten in Österreich.


    Grüße

    Felli

    Servus Rebecca,

    hat sich der Fruchtkörper verfärbt ?

    Und wie groß sind die Sporen ?

    Und ganz wichtig wäre auch der Aufbau der Peridie!

    H.stoloniferum sollte recht große Sporen haben

    Sp. 18—25(—27) x 5—7(—7.5)µ


    Grüße

    Felli

    Ps. was ist eigentlich aus der Schnee-Lorchelanfrage geworden ?

    Servus Beli,

    wächst also doch was im Gebirge, schöne Bilder und interessante Funde.


    Hast du die Rh. roseolus mal unterm Mikro angeschaut?

    Wie groß war die denn ?

    Rh. roseolus ist eigentlich ein etwas größerer Pilz mit relativ fester Peridie die nur langsam verfärbt.- gut , jung sind sie kleiner -

    Es gibt noch eine Rhizopogon luteorubescens die hier evtl. auch in Frage kommen könnte.

    Grüße

    Felli

    Servus Shawn,

    ich finds lustig dass du verwirrt bist, in deinem Buch steht doch klasklar drin dass der Pilz kulinarisch nicht das Weltbeste ist und zudem Magengrummeln verursacht und deshalb gemieden werden soll.

    Was willst du mehr?

    essbar ja,- vielleicht - wer es unbedingt haben muss,

    bei mir wandert der nicht ins Körbchen

    Grüße

    Felli

    Servus,

    eigentlich wollt ich mich ja aus der Lorchelsache raushalten da ich verm. nicht mehr auf dem neuesten Stand bin, aber:

    1. Lubeca, du schreibst die Aussenseite ist körnig; sind das Auflagerungen oder Madenauscheidungen?

    Bei H. elastica sollte die Aussenseite (fast) glatt sein (also keine haarigen Auswüchse), die Ränder zum Stiel hin gebogen, und die Hymeniumfarbe so wie auf deinen Bildern.

    D.h. Habitus und Vorkommen im Buchenwald sieht stark nach H. elastica aus. Was mich ein bisschen stört ist die Erscheinungszeit;

    H. elastica sollte im Herbst wachsen während H. latispora eine "Sommerart" ist/ sein sollte.

    H. latispora ist normalerweise sattelförmig kann aber auch mal anders verbogen sein.


    2. Das was du Craterelle -sorry-Clavaria als H.latispora darstellst wäre für mich eine etwas deformierte, ausgeblaste H. elastica.

    Denn von Sattelform ist da nichts zu sehen, die Ränder sind zum Stiel gebogen und die Aussenseite sieht glatt aus. Auch die Sporengröße und -breite würden zu H.elastica passen.

    So, Das schlimme an der Sache ist, dass sich die Sporenbreite bei H.latispora als und H.elastica überschneiden, wobei H. latispora im Schnitt 1-2µ kürzere Sporen hat.

    H.latispora sollte unregelmässig liegende Sporen in den Asci haben so dass einige fast rund erscheinen, ob das aber ein gutes Merkmal ist weiß ich nicht.

    Fazit:

    Es ist schwierig die richtigen Namen zu vergeben;(


    Grüße

    Felli

    Servus,

    So, jetzt hab ich auch noch so ein weißliches Etwas gefunden



    Unterm Bino:


    Nach einem Tag:


    Im Schnitt:


    Sporen:


    Auf Grund der rundlichen, kleinen Sporen (6-9(12))µ, mit feinwarzigem Ornament,

    den Kalkresten im Fruchtkörper, komme ich auf Fuligo candida.

    - Ich hoffe das passt-.

    Ist das jetzt der gültige Name

    oder müßte es F. septica var. candida heißen?


    Grüße

    Felli

    Servus Anna Maria,

    hast du die Sporenmessungen in Wasser oder in Baumwollblau gemacht ?

    Waren die Sporen noch im Ascus oder wars ein Sporenabwurf?

    Die grobe Ornamentation der Sporen ist komisch, würde aber evtl noch zu umbrarum passen- aber die Sporenform nicht.

    Deine Sporen sind mehr ellipsoid so dass ich von der Sporengröße her eher bei S.subhirtella bin da passt aber die Ornamentation nicht so gut.

    Möglich wäre dann noch S. pseudoumbrarum.

    Grüße

    Felli

    Ganz bestimmt nicht!

    Du solltest dir mal den Stiel genauer ansehen, ich denke du erkennst da eine deutlich Netzzeichnung darauf. Die blasse Hutfarbe, zusammen mit den gelben Röhren und dem dazugehörigen blauen,+ dem Stiel ergibt für mich einen Schönfußröhrling, der auch noch bitter schmecken sollte.

    Grüße

    Felli

    Servus,

    Man sieht hier sehr schön am liegenden Pilz die Madenfraßspuren, und

    da ich selber mehr fotografiere als esse, blieben diese Beiden und auch die restlichen der Familie für die Pilzmaden

    übrig.

    mehr sag i ned


    Grüße

    Felli

    Servus Beli,

    nach dem beide Schlangen einen hellen Streifen am Kopf hinter den Augen haben denke ich eher an zwei Ringelnattern evtl. Weibchen und Männchen mit unterschiedlicher Körperzeichnung und Farbe. Es gibt die Ringelnattern von hellbraun-grau bis ganz schwarz mit und ohne Fleckenmuster.

    Grüße

    Felli

    Servus Pablo

    Werner E .

    So, jetzt habt ihr mich soweit gebracht, dass ich ein schlechtes Gewissen hab:/

    Also werd ich die nächsten Tage nochmal die Stelle aufsuchen . Falls ich noch was finde werd ich`s mir genauer anschauen und dann berichten.

    Mit welcher Lit. bestimmt ihr eigentlich die Ritterlinge ?

    Gröger gibt ja noch T. inocyboides als Syn.von T. agyraceum an.


    Grüße

    Felli

    Servus,

    letzte Woche hatte ich einen Tag zur freien Verfügung, den ich natürlich im Wald verbrachte.

    Hier nun das Ergebnis:

    Als erstes begneten mit solche Prachtexemplare

    Man sieht hier sehr schön am liegenden Pilz die Madenfraßspuren, und

    da ich selber mehr fotografiere als esse, blieben diese Beiden und auch die restlichen der Familie für die Pilzmaden

    übrig.

    Außer solchen Sommer Steinpilzen gabs auch noch ein paar Insekten.

    hier z.B. die Raupe der Ampfer-Rindeneule


    Oder auch diverse Grashüpfer

    Wer den Namen kennt immer her mit damit.

    FLIP heißt er jedenfalls nicht;)


    Dank P.P. hat der Hüpfer einen Cf.-Namen bekommen

    Nachtigall- Grashüpfer- Corthippus biguttulus cf.



    An einem Hainbuchenrain stand dieser hübsche Milchling

    Lactarius circellatus


    So wie

    Tricholoma inocyboides cf


    Nicht weit davon entfernt stand eine Gruppe Rißpilze

    Die ich rein makroskopisch ( d.h. nicht mikroskopiert und kein Beleg!)

    als Inocybe phaeodisca var geophylloides bezeichnen würde.


    Am andere Ende der Hecke waren ein paar Schlehensträucher unter denen hunderte Keulchen wuchsen.

    Nach genauem Schauen entdeckte ich zwischen den Schlehen auch noch einen Weißdornstrauch der mir dann die Bestimmung als

    Xylaria oxyacanthae sehr erleichterte

    Schnitt


    Weiter ging´s

    auf einer Heidefläche gabs ein paar Flattermännchen

    die ich erst zu Hause am Bildschirm als unterschiedliche Arten erkannte

    Braunkolbiger Braundickkopffalter ( mit leichter Unsicherheit)

    und den Rostfarbenen Dickkopffalter


    Jetzt ab in den Wald und ein wenig nach unterirdischen Pilzchen suchen.

    Ein paar große Buchen, viel Laub und dann etwas an der Oberfläche kratzen.

    Es dauerte nicht lange bis ein paar große Kugeln zum Vorschein kamen

    Melanogaster broomeianus

    Sporen


    Angestachelt durch diesen Fund ging´s weiter und es kamen kurz danach auch weiße Kuger´l zum Vorschein

    Hysterangium pompholyx

    Ein Schnitt zeigte die rotbraune Gleba

    Sporen


    Na dann gings zurück, aber es gab noch eine Überraschung, an einer moosig/grasigen Stelle

    fanden sich diese Keulchen ein

    Ophiocordyceps gracilis

    leider konnte ich die dazugehörige Raupe nicht bergen, der Boden war zu hart.


    Schnitt


    Zum Schluß gabs noch einen Gelbgefleckten Schmalbock

    Strangalia maculata zusammen mit einer Schwebfliege auf Climbigfreak´s Lieblingspflanze von der ich keine Ahnung hab was es ist.



    Und einem unbekannten Käfer der einen Namen braucht!


    Ich hoffe ihr habt ein wenig Freude an den Bildern und könnt mir bei meinen Unbekannten einen Hinweis geben


    Grüße

    Felli