Zu Judasohren noch mein Senf, weil ich mich gerade mit dem Thema Heilpilze beschäftige.
Die sind ziemlich gesund und werde in der TCM eingesetzt. Vor allem sind sie durchblutungsfördernd. Man sollte sie allerdings nicht in zu großer Menge und vor allem nicht zusammen mit anderen Blutverdünnern konsumieren.
Seit dem Vortrag der ÖMG letzten Donnerstag über Pilzvergiftungen weiß ich, dass es sogar ein Vergiftungssyndrom gibt, das auf dem Wirkstoff des Judasohrs basiert. Das Szechwan-Syndrom. Es äußert sich durch innere und äußere Blutungen, Nasenbluten oder Hautblutungen.
Also wie immer gilt: Die Menge macht das Gift.
wie viel Judasohr man verzehren muss, um an dem Syndrom erkranken zu müssen?
10 Gramm Judasohren sollen dieselbe aggregationshemmende Wirkung auf die Thrombozyten haben wie eine Aspirin 500mg. Sollen........................
Dann kommt es noch auf die regelmäßige, tägliche "Einnahme", sprich orale Aufnahme der Judasohren an, und deren Zubereitung, fast roh, oder drei halbe Ewigkeiten hoch erhitzt.........., dem Reifegrad, der Lage............, dem persönlichen gesundheitlichen oder auch multimorbidem Status der konsumierenden Person...............
Wenn es sich so reproduzieren ließe hätten sich die Big - Pharma - Riesen dieser Welt die Anzucht der Judasohren schon längst im großen Stil geschmeidig gemacht und es gäbe global großflächige Holunderplantagen zu diesem Zweck (Vielleicht in Fernost ? ).
Die wirklich brauchbaren Veröffentlichungen über das Szechwan - Syndrom nach Genuss ( ? ) der Öhrchen halten sich ja in relativ bescheidenen Grenzen.