Beiträge von Wutzi

    Hallo zusammen, das war gestern für mich wieder einmal ganz besonders erbaulich. Dank eurer Kompetenz und Firefox funktioniert jetzt auch die 16tel Quadrantenbestimmung bei Orchis - mit einem anderen Browser gehts also doch! Da wäre ich von selbst niemals drauf gekommen. 1000 Dank!


    Danke Björn. Deine Ratschläge werde ich beherzigen, sofern meine Grobmotorik das zulässt. Allerdings ist es für diesen Pilz zu spät für eine Untersuchung. Der Objektträger ist schon wieder geputzt.



    Ja Steffen, Spaß macht es schon, wenn verborgene Strukturen sichtbar werden. Nur ist das ziemlich zeitraubend und für eine in Sachen Pyrenos völlig Unbedarfte am Ende nicht wirklich befriedigende Beschäftigung. Aber immerhin weiß ich jetzt, wie das funktioniert. Einmal mehr habe ich von den Experten hier eine Menge lernen können.

    Ja Schupfi, stimmt. Die werden dann selbst ausgefüllt. Aber obwohl ich 16tel Quadranten markiert habe, zeigt er nur 4 große an. 😢

    (1) Erst im Schriftfeld ganz oben mit "Koordinaten" beginnen – den gewünschten Punkt auf der Karte anklicken = Nadel setzen und ablesen, hier im Beispiel Blattnummer 7625, darunter kommen die Quadranteneinteilungen 1 - 13 - 133. Wenn Du hier im Schriftfeld nach unten scrollst, kommt auch noch die Meereshöhe, Entfernungen zu den umliegenden Orten und so manches mehr.

    (2) Wenn Du das Raster auf der Karte sehen willst, musst Du im Schriftfeld ganz oben "Karten usw." anklicken und bei "Raster anzeigen" die entsprechenden Kreise anklicken (siehe die rote Schrift).


    Hallo Rika,

    danke für deine ausführliche Beschreibung. Mein Problem ist, dass ich in den grau unterlegten Textfeldern gar nichts eintragen kann. Wahrscheinlich hat Björn Recht und ich habe irgendetwas auf dem Computer installiert, was das verbietet. Ich weiß nur nicht, wie und wo ich das ändern kann. Aber ich habe ja mein analoges MTB mit den 16tel Quadranten. Das muss eben ausreichen, bis ich irgendwann mein Problem gelöst habe.

    Hallo Felli,

    Danke! ==Pilz24 Dann hat das Dingens jetzt tatsächlich einen Namen. Und es ist sogar einer, den ich kartieren kann. Unglaublich! Nach Norberts Anmerkung war ich ziemlich sicher, dass ich wieder einmal voll daneben gelegen habe. Wenn ich dich als det. einsetzen darf, schick mir eine PN.

    Hallo zusammen,

    nach zahllosen erfolglosen Versuchen, schwarzen Punkten auf Rinde Glibber zu entlocken ist mir das in einem Fall gelungen. Jetzt hab ich also sogar Mikroaufnahmen von Sporen - so hoffe ich jedenfalls, bin aber genauso schlau wie zuvor.

    Vielleicht hat ja jemand eine Idee:




    Und hier eine Belohnung für alle, die sich das Gemurkse angeschaut haben. Bestimmbarer Beifang unter der Stereolupe.

    Hi.


    Die Messtischblätter kriegt ihr über das Tool der Orchideen-Leute, das Björn verlinkt hat.


    LG.

    Schupfi, darüber habe ich mir am Rechner meines Mannes das Messtischblatt mit den Viertelquadranten ausgedruckt, damit ich wenigstens in meinem Dunstkreis kartieren kann. Mit Apple-Software ich da nicht bis hinters Komma. So wie da auch die Suchfunktion von 123-Pilze mit Apple nicht funzt. Wenn ich mal irgendwo anders was Nettes finde, muss ich immer jemanden bitten, den Fund zu kartieren. Das ist doof.

    Hallo Thorwulf, danke für den Link. Aber leider löst er mein Problem nicht. Ich hab dieselbe Frage wie Thomas. Gibts auch ein Tool, dass sich auf die Messtischblätter bezieht? Eigentlich finde ich diese Art der Kartierung bei Pilze Deutschland optimal. Punktgenau Angaben sind oft nicht wünschenswert, da Völkerwanderungen zu sensiblen Standorten suboptimal wären, um es mal vorsichtig zu formulieren.

    Ich habe das Problem, dass die Apple-Software an den Details der Koordinaten von Orchis scheitert. Da wäre eine Möglichkeit einer direkten Umrechnung der Koordinaten in MTB ganz praktisch.

    Manchmal braucht es etwas länger, bis man einen Namen an einen Pilz schreiben kann. Vorgestern waren wir bei Pilzfreunden in Coburg. Natürlich habe ich die dort versammelte Kompetenz angezapft, um mein Pilzrätsel zu lösen. Nach einigem Überlegen fand sich die Lösung: breite Anwachsstelle, keine Schwarztöne, eine Ockertramete mit Wachstumsstörung. Darauf muss man erst einmal kommen.

    Hallo zusammen,

    dass ich mir mal einen Pyrenomyceten antun würde, hätte ich mir nicht träumen lassen. Eigentlich war es nur Dreck an einem dürren Himbeerzweiglein. Aber da mir heute erstmals Auflichtfotos bei einer Lachnella gelungen waren, hat mich wohl der Übermut gepackt und ich hab den Dreck unter die Stereolupe gelegt. Viel zu sehen gab’s noch nicht, nur winzige schwarze Kügelchen, teilweise mit Loch. Ich bin der Gebrauchsanweisung von boccaccio gefolgt und habe eine dieser Kügelchen aufgeschnitten. Leer. Ich wollte schon aufgeben, hab aber doch einen zweiten Versuch gewagt. Und siehe, das auf dem Objektträger mit bloßem Auge unsichtbare Präparat zeigte Glibber, in dem sich bei entsprechender Vergrößerung Asci zeigten.



    Das ist das Substrat, auf dem nur ein paar winzige schwarze Pünktchen zu sehen

    sind.


    Unter der Stereolupe waren die schwarzen Strukturen etwas besser zu sehen.


    Unterm Mikroskop entpuppte sich der Dreck als kleine Kügelchen.


    Nachdem das Substrat in KOH eingeweicht war, gelang tatsächlich ein unfallfreier Schnitt, der einem Kügelchen bzw. Pecman etwas Klebriges entlocke. Das hier:


    Die Asci des kleinen Pilzes waren ziemlich lang.


    Sporen konnte ich nicht isolieren. Erkennbar ist immerhin, dass diese lanzelttlich und vielfach septiert sind.


    Es scheint, als nur wenige Sporen richtig reif sind.



    Ich hab nicht die Spur einer Ahnung, was das für ein Pilz ist und es ist unglaublich, wie viel Zeit bei dieser Art Pilzsuche drauf geht. Trotzdem war es ganz erbaulich. Auf alle Fälle kommt bei unserem Hobby niemals Lange Weile auf.

    Hallo Ihr Lachnella-Expertinnen und Experten. Hier kommt die Auflösung. Der Tipp von Björn war ein Volltreffer, ebenso wie die Gebrauchsanweisung von Wolfgang. Ich hab die kleinen Plüschpilze befeuchtet und in ein Döschen gesperrt. Heute haben sie sich in voller Pracht gezeigt. Und das Beste: Es ist mir erstmalig gelungen, vernünftige Fotos zu machen. Hier sind sie.


    trockne Lachnella alboviolascens:


    Lachnella alboviolascens angefeuchtet und "aufgeblüht"


    Und wei's so schön war, habe ich mich erstmalig einem kleinen schwarzen Buppel zugewendet. Das war nun wirklich eine Erfahrung der besonderen Art. Aber jetzt macht sich Erschöpfung breit, diese Geschichte berichte ich das an anderer Stelle.

    Danke Björn und Stefan.

    Mit einem Namensvorschlag hatte ich tatsächlich nicht gerechnet, klasse Björn. Von Lachnella hatte ich bis eben noch nie gehört. Der ist schon sehr ähnlich, allerdings sind meine Funde höchstens halb so groß im Durchmesser wie die Literaturangaben. Ob es Basidiomyceten sind, bekomme ich ja immerhin heraus ==Gnolm7. Die kleine Plüschmütze guck ich mir morgen mal genau an. Ich werde berichten.

    Moin Ulla, lamproderma . Hab fix ein Foto von den kleinen runden Perlen gemacht. Sehr hübsche Plüschbecher mit wenig Becherinhalt würde ich sagen. Reißzwecken sind’s jedenfalls nicht. Becherlinge bestimmen kommt gleich nach Pyrenomyceten. Vielleicht finde ich einen Joker, der mir hilft.


    Die orangene Kruste würde ich für Peniophora incarnata halten. Und beim letzten Pilz freue ich mich schon auf die Mikrobilder :)

    1. Danke Björn, das hilft!

    2. ==Gnolm9.




    Danke Ulla. Die Mini- Reißzwecken guck ich mir Sonnabend an. Morgen bin ich nicht da. Aber was den Goldschimmel betrifft, wirst du Recht haben. Da standen im Herbst überall Rotfüße, die werden ja gern befallen. Erstaunlich, dass der Schimmel den Winter überdauert hat.