Beiträge von Wutzi

    Von diesem Kurzundschön musste mich erst das Mikroskop überzeugen.


    Da wäre ich vollkommen ratlos gewesen. Ist ja irre, wie unterschiedlich die daherkommen können. Aber die Huthaut war ja schleimig, bei deinem Pilz. Meiner hatte eher eine samtige Struktur. Ds Präparat fürs Mikroskop musste ich abbröckeln, die Huthaut war kein bisschen elastisch. War sie das bei deinen Präparaten?

    In der Gattung Xerula gibt es übrigens mit X. caussei auch noch eine weitere Art, die in unseren Gefilden vorkommt.



    Björn

    Na der wäre doch schon mal wesentlich passender, Björn ==Gnolm13.


    Nach dieser Anregung, in der Gattung Xerula zu suchen, habe ich jetzt Xerula pudens entdeckt. Mit dem könnte ich mich tatsächlich ganz gut anfreunden. Der hat diese dicken und auseinanderstehenden Lamellen. Was ich eigenartig finde, sind auch diese sehr dicken Lamellen. Das passt zu X. radicata nicht so gut.

    Ich wittere Morgenluft! Morgen, gutes Stichwort , vergleiche ich die gesamten Merkmale mit den heimischen Xerula-Arten. Mal sehen, was dabei herauskommt.



    Hallo Stefan, bist du sicher? Das ist doch garantiert ein Langundbreit.

    So,

    nun hab ich das doch noch wieder gefunden. 2019 als echinaceum verbucht (was nicht heißt, dass das gesichert ist). Alter und Witterung sollten bei den zarten Strukturen eine Rolle spielen…

    Gruß

    Andreas

    Hallo Andreas, vielen Dank! Wenn dein Pilz Echinoderma echinaceum ist, dann kommt das wirklich hin. Allerdings waren die mir zugänglichen Vergleichsbilder alle ein bisschen anders. Du hattest den nicht unterm Mikroskop, oder?


    Immerhin wissen wir jetzt ziemlich sicher, dass mein Fund wohl dasselbe ist wie deine Echinoderma echinaceum.

    Hallo Stefan, das wäre ohne diese schneeweißen Lamellen tatsächlich auch ein guter Ansatz. Die hatte ich hier in der Gegend sogar schon gefunden. Allerdings passt da die vollständig schuppenlose, abgesetzte, helle Stielspitze auch nicht hundertprozentig.

    Naja, es ist hier ja auch schon mehr als nur die Huthaut. Aber diese Zellstruktur schließt halt schon ganz viele Gattungen aus. Dazu noch große, hyaline Sporen und es bleibt ja fast nichts mehr übrig.


    Björn

    Hallo Björn, die Sporengröße hatte ich zumindest registriert, aber mangels einschlägiger Vergleiche hat mir das nicht weitergeholfen. Wie gut, dass ich hier immer ein paar Joker habe🥴.

    Auch was Raphael,

    ich bin robust. Wer austeilt, muss auch einstecken können. Aber so im Stillen hatte ich tatsächlich gehofft, etwas Besseres entdeckt zu haben. Naja, nächstes Mal vielleicht.

    Beruhigend, dass du als Profi auch auf Pilze reinfallen kannst. Da ist mir das jetzt nur noch halb so peinlich, dass ich den Langunddünn nicht erkannt habe.

    Hallo Claudia,


    aber insgesamt hat sich die Investition doch gelohnt, zeigt sie doch u.a. wie wichtig die Huthaut sein kann.


    Björn

    Eigentlich ist es unglaublich Björn, dass nur allein das Runzelige der Huthaut artbestimmend sein soll. Da war so gar nichts Klebriges an dem Hut. Und die Mikromaße überprüf ich vorsichtshalber noch mal. Nicht, dass ihr mich alte Frau veräppelt.

    Normalerweise ist es doch immer die Summe aller Merkmale, die zu berücksichtigen sind. In diesem Fall reduziert sich das auf die Struktur der. Huthaut und die Mikromerkmale. Das ist schon ziemlich spooky.

    Aber aufschlussreich war das in der Tat.

    Hallo Stefan, nein, da war noch keine einzige Spore, aber die blütenweißen Lamellen sind zumindest ein Indiz für einen Weißsporer. Hätte ich geahnt, dass der Pilz solchen Stress macht, hätte ich ihn zu den Täublingen in den Helm gepackt. Aber ich werde da demnächst sowieso noch einmal hinfahren und ein paar Döschen und Kästchen mitnehmen. vielleicht habe ich ja Glück und finde einen weiteren.

    Hallo Björn, Raphael und Jörg,


    habt ihr eine Vorstellung, wie viel Blut, Schweiß und Tränen in der Aufarbeitung dieses ganz besondern Fundes stecken. Und dann so ein Trivialpilz. Ich fasse es nicht. Der war nicht schleimig und ganz kurz. Seid Ihr ganz sicher, dass ich keine neue Art entdeckt habe, so wie Brummel zum Beispiel vorschlug.


    Nein? Kein bisschen? Nun denn.

    Dann danke ich Euch für das Schließen einer meiner Wissenslücken, obwohl ihr mich am Boden zerstört zurücklasst. Einfach verrückt, diese Funga!

    Hallo Jasmin,

    alles gut. Pratzen hinter dem Pilz sind gerade noch so akzeptiert. Wurstfinger über dem Stiel hingegen nicht. ==Gnolm4

    Immerhin lagst du bei der Gattung richtig. Ansonsten sind Champignons ebenso wie Champions ziemlich heikel. Es ist schwer Champignons festzunageln und Champions lassen sich wahrscheinlich auch nicht gern festnageln. Für viele der 60-80 Champignon-Arten brauchst du gute Literatur und ein Mikroskop. Bei den Champions sollte zumindest eine zweite Person zum Festhalten dabei sein.


    Sorry, das war so eine schöne Vorlage und mir war gerade nach Klamauk.

    Hallo,

    bin bei Beli.

    Die rätselhafte 23 könntest Du mal mit Echinoderma (Lepiota) echinaceum vergleichen.

    Gruß

    Andreas

    Hallo Andreas, vielen Dank! Den Tipp hatten die Kollegen beim Onlinetreffen auch schon gegeben und ich habe daraufhin auch mit Echinoderma echinaceum verglichen. Aber die hätte ja richtig isolierte spitze Schuppen, während mein Rätselpilz eher so etwas wie faserige Schuppen hat.

    Aber weil ihr so hartnäckig seid👍🏼, habe ich gerade weiter in der Richtung gegoogelt und bin auf Echinoderma calcicola gestoßen. Da würde die Struktur der Schuppen passen, aber der Rest wiederum nicht. Es gibt ja noch etliche andere Arten, zu denen mir jedoch die einschlägige Literatur fehlt. Ich werde den Pilz also als Echinoderma spec. ablegen. Der Rest ist was für die Profis.

    Hallo Claudia,


    das ist ja eine tolle Artenvielfalt. Die Bilder 21,25,26,28,29,30,33 und 34 wirst Du noch einmal einfügen müssen.


    VG Jörg

    Danke Jörg, beim Hochladen gab’s einen Fehler und ich hab sie das zweite Mal hochgeladen. Dann die doppelten eingefügt und die falschen gelöscht. Frust! Die drei doppelten am Ende las ich jetzt einfach stehen. Sonst fehlen wieder Bilder 🤨.


    Danke beli, das hatten die Kollegen beim Onlinetreffen auch gesagt. Aber ich konnte nichts passendes finden. Das ist etwas, wo ich länger recherchieren muss. Winterarbeit.

    Hallo zusammen,


    der Beitrag geht in den zahlreichen Bestimmungsanfragen sicher unter, aber ich will trotzdem einmal aufschreiben, was mir bei der Suche nach dem Ästigen Stachelbart auf einer wirklich sehr kleinen Fläche, weniger als 50 Quadratmetern an Pilzarten begegnet ist. Bei einigen meiner Bestimmungen konnte ich auf die Expertise des Onlinetreffens setzen. Habt Dank für die vielen gutenVorschläge, von denen sich einige als Punktlandungen erwiesen haben.


    1. Bevor ich die Stachelbärte entdeckte stand da malerisch ein Schopftintling - Coprinus comatus am Flussufer.


    2. Viele Baumstümpfe waren mit Grünblättrigen Schwefelköpfen - Hypholoma fasciculare übersät.


    3. Dann fand ich meinen Sehnsuchtspilz an einem völlig vermorschten Buchenstamm. Er war mit vielen Fruchtkörpern des Ästigen Stachelbarts - Hericium coralloides überwachsen.


    4. An dieser Stelle machte ich kehrt und wollte eigentlich den Rückweg antreten, denn schließlich hatte ich den anmutigsten Pilz, den frau sich vorstellen kann gesehen und ausgiebigst fotografiert. Im Gebiet standen Buchen, Hainbuchen, einige wenige Pappeln und eingestreut Fichte und es war angenehm kühl im Schatten der Bäume an diesem mit 28 Grad für mich eigentlich zu warmen Augusttag.


    5. Doch manchmal laufen die Dinge anders, als geplant. Es begann mit diesem Schleimfuß, den ich im Moos entdeckte. Da er nicht nach Honig roch vermute ich den Blaustielschleimfuß - Cortinarius collinitus.


    6. Gleich daneben ein roter Hut. Eine interessante Rotkappe vermutete ich zunächst beim Blick nur von oben.


    7. Aber bekanntlich ist beim Pilz Blick nur von oben wie beim Käfer nur von unten. Es offenbarte sich bei genauerer Betrachtung ein rothütiger Netzstieliger Hexenröhrling - Suilellus luridus.


    8. Nur drei Schritte weiter das nächste Augenreiben: gelbhütige Netzstielige Hexenpilze - Suilellus luridus.


    9. Die absolute Sicherheit, dass es Netzhexen seien müssen, bekam ich beim Querschnitt: sie waren zumindest ein bisschen madig ==Gnolm7. Das soll wohl ein ziemlich sicheres Merkmal sein.


    10. Weiter geht es mit einem der namenlos gebliebenen Milchlinge - Lactarius spec., nicht sehr scharf.


    11. von oben


    12. Auch hier bleibt es bei Lactarius spec. weil ich nicht untersucht habe, ob es sich um den Graugrünen oder den Hainbuchenmilchling handelt.


    13. Von den Milchlingen und Täublingen gab es jeweils zahlreiche Exemplare in allen Altersstufen. Da ich mit dem Fahrrad unterwegs war und keine Transportbehälter dabei hatte, blieben die meisten unbestimmt. Oben steht ein Exemplar der in Massen vorkommenden Gerandetknolligen Risspilze - Inocybe mixtilis. Der Täubling darunter ist relativ leicht erkennbar an dem violett überhauchten Stiel. Der Pfirsichtäubling - Russula violeipes.


    14. Bei diesem scharfen gelben Täubling blieb es bei Russula spec.. Ein Sonnentäubling ist es wohl nicht, denke ich.


    15. Dieser milde Täubling bleibt ebenfalls ein Spec., obwohl ich vermute, dass es ein brauner Ledertäubling seien dürfte. Ich hatte ein Exemplar mit nach Hause genommen - im Fahrradhelm🥴. Zumindest die Chemiereaktionen passen. Den Rest schau ich morgen an und editiere.hat sich bei genauerer Untersuchung als helleres Exemplar von Russula integra - Brauner Ledertäubling erwiesen.


    15a. Weil es mir so hervorragend gelungen ist, die Sporen in einer Linie auszurichten, hier noch ein Sporenfoto. Leider sind zwei Sporen beim Anspießen etwas kaputt gegangen😆.



    16. Bei diesem Täubling handelt es sich um den Kurzstieligen Ledertäubling - edit: Russula curtipes.


    17. Stellvertretend für die zahllosen recht unterschiedlichen roten Täublinge zeige ich diese beiden hier. Es bleibt bei spec.


    18. Besonders gefreut habe ich mich über die zahlreich vorhandenen Grüngefelderten Täublinge - Russula virescens in allen Altersstufen.

    pilzforum.eu/attachment/486651/


    19. Es gab auch kammartig geriefte Täublinge, die unbestimmt blieben.

    pilzforum.eu/attachment/486654/



    20. Es gab diese unbestimmte nicht näher untersuchte Art und zahlreiche Frauentäublinge und Fleischrote Speisetäublinge in allen Altersstufen, die ich nicht fotografiert habe.

    pilzforum.eu/attachment/486656/


    21. Noch einmal kurz zurück zu den Milchlingen. Hier eine besondere, weil ganz kleine, nur daumennagelgroße Art: Lactarius cremor - Runzliger Zwergmilchling



    22. Und hier der Flattermilchling - Lactarius tabidus


    23. Dieser Pilz gibt gab Rätsel auf. Ich vermutete einen Schüppling, von der Art wie Pappelschüppling. Aber damit konnten sich die Experten beim Onlinetreffen nicht anfreunden.Und es sieht ja tatsächlich nach einem Weißsporer aus. edit. Die hartnäckigen Hinweise der Online-Forianer und die Beiträge von donbrosco und beli 1 haben mich überzeugt. Der Pilz gehört zu einer der Echinoderma-Arten, ehemals Lepioota. Dann passt auch der Weißsporer. Danke euch!


    24 - Nr. 23 von oben


    25. Natürlich mussten bei der Artenfülle auch weitere Röhrlinge zu finden sein: Sommersteinpilz - Boletus reticulatus.



    26. Flockenstielige Hexenröhrlinge alias Flockis - Neoboletus erythropus. Maronen gab natürlich auch, aber die blieben unfotografiert.


    27. Der Hainbuchen Raufuß - Leccinum griseum.


    28. Stellvertretend für die vielen Rinden und Holzpilze hier eine kleine Tremella


    29. Für Rindenpilzliebhaber war das ein wahres Dorado. Die blieben alle unbestimmt, aber schön anzusehen waren sie dennoch.


    30. Cortinarien gab es auch. Hier eine namenlose Telamonie.


    31. Ein namenloser Gürtelfuß


    32 - Nr. 31 von unten


    33. Das Kleinzeug war schwer zu entdecken und würde hier den Rahmen sprengen. Stellvertretend für Schwindlinge und andere Winzlinge hier Rötliche Lacktrichterlinge - Laccaria laccata.


    34. Auch Korallenpilze standen dort versteckt. Hier die Kammkoralle - Clavulina cristata.


    35. Über diesen Fund habe ich mich besonders gefreut. Ich habe ein Exemplar mitgenommen und es unters Mikroskop gelegt. Das weiße Pulver sind übrigens Sporen Christine, keine Schimmelpilze!. Ich muss noch recherchieren, was zu den Mikromerkmalen passt und werde es hier später ergänzen. edit: Es handelt sich um Humaria hemisphaerica- Halbkugeliger Borstenbecherling.


    36. Hier eine Lorchel. Aber Herbst- oder Gruben-lorchel, das ist nicht ganz klar. Der Trend im Onlinetreffen ging Richtung Grubenlorchel - Helvella lacunosa. Ich lass das mal so stehen. Edit: Nach dem Hinweis von Schupfi konkretisiere ich Helvella lacunosa s.l.


    37. Langunddünn, der Grubige Wurzelschleimrübling - Xerula radicata durfte nicht fehlen.


    38. Putzige Staubflummies mit dem schönen Namen Nickender Kelchstäubling - Arcyria obvelata.



    39. Sparrige Schüpplinge - Pholiota squarrosa mit Blick auf den auslaufenden Fluß. Ich glaub, da mach ich gelegentlich einen besseren Ausschnitt.



    40. Hier endet der Pilz-Hotspot. Ich habe noch zweimal angehalten und ansonsten stur geradeaus geblickt, sonst wäre ich wohl heute noch nicht zu Hause. Die beiden letzten Fotos musste ich dennoch machen. sie entstanden ein Stückchen weiter. Ich fand die Dreifaltigkeit aus Gammelpilz, Flachem Lackporling - Ganoderma applanatum und Faserlingen - Psathyrella spec. ganz hübsch. Deshalb sind sie mit dabei.



    41. Und mit den wie gesät wachsenden Gesäten Tintlingen - Coprinellus disseminatus schließe ich den Bericht über meine kleine Radtour ab, die am Ende zwei Stunden länger dauerte als geplant, aber dafür unauslöschliche Erinnerungen geschaffen hat.


    42. edit: Den Strubbelkopfröhrling - Strobilomyces strobilaceus hatte ich gestern vergessen zu zeigen. Ich füge ihn der Vollständigkeit halber noch hinzu.


    43. Die Hausaufgaben konnte ich wohlbehalten transportieren. Der Täubling von Foto 16 ist schon bestimmt. Den Pfirsichtäubling habe ich leider versehentlich statt des anderen gelben Täublings mitgenommen und der ockerbraune ist noch in Arbeit.

    Hallo liebe Expertinnen und Experten,

    keine Ahnung, was ich da gefunden habe. Ein Pilz, soviel steht schon einmal fest. Aber schon bei der Gattung hört es hier auf.


    Vermutlich ein Weißsporer, Sporenabwurf ist in Arbeit.

    Auffällig sind die ockerbraune stark gerunzelte Huthaut, die sehr dicken Lamellen mit einer hellbraun abgesetzten Lamellenschneide.

    Außerdem:

    Weißfleischig; Stiel braun, kurz ; Geruch und Geschmack unauffällig.


    Der Pilz wuchs mitten auf einem Weg, umgeben von Buchen und Fichten.


    Hier ein paar Fotos


    1


    2.


    3.


    4.


    5.


    6.


    7. Huthaut


    8. Basidien


    9.Sporen


    10.


    für zweckdienliche Hinweise bin ich dankbar.

    Hallo Jörg, die Pilze wuchsen an einem völlig vermorschten Stamm, der bereis zerkrümelte und sehr feucht lag. Vielleicht hilft dir das bei der Suche. Eigentlich ist es ja ganz gut, dass die Pilzarten regional unterschiedlich verteilt sind. Sonst brauchte man ja hier keine Beiträge zu verfassen und lesen. 🥴


    Hallo Cornelius, ich drück die Daumen, dass die auch bei dir mal auftauchen.


    Hallo Nobi, so gehts mir auch. Jeder Fruchtkörper ein eigenes Kunstwerk, das bestaunt und bewundert werden muss. Der Stamm an dem sie wuchsen zerbröselte auch. Aber es soll weitere Standorte geben, so dass er der Region wohl erhalten bleibt.


    Deine Fotos sind wieder einmal großartig. Das schafft meine Handyknipse leider nicht ansatzweise.

    Hallo Daniel,

    Amanita regalis ist ebenfalls ein Steinpilzzeiger, so wie Amanita muscaria und der Mehlräsling.

    Hallo zusammen,

    gestern habe ich meine Sehnsuchtspilze gefunden und noch immer bin ich begeistert. Eine Pilzfreundin meiner Saalfelder Pilzgruppe berichtete von Hericium coralloides an einer morschen Buche direkt an der Schwarza. Fährst du eben mal hin, dachte ich und schwang mich auf den Drahtesel. Die 25 km haben sich gelohnt.

    Ich konnte diesen bezaubernden Pilz in allen Altersstufen bewundern und will euch gern an den Bildern teilhaben lassen. Leider waren einige der lebenden kleinen Kunstwerke schon von "Pilzsammlern" zerstört worden.













    Allerdings blieb kaum Zeit, mich von der Überraschung zu erholen. In unmittelbarer Nähe entdeckte ich zahlreiche Pilzarten, die ich nie zuvor gesehen hatte. Was für ein Tag!

    Im Grunde war es eine überaus lehrreiche Unternehmung. Wie wenig braucht es doch, um restlos zufrieden zu sein. Ich grinse immer noch, wenn ich an die paar Stunden zurück denke. Auch wenn ich mal wieder bei der Bestimmung restlos überfordert war. Aber das ist eine andere Geschichte. Vielleicht für morgen

    Hallo Karl,

    von eurer Netzhexendiskussion verstehe ich zwar nix, aber deine Funde sind wieder einmal beeindruckend. Ich würde da gern mal in deinem Windschatten nach Pilzen gucken. Aber da das Beamen immer noch nicht funktioniert, bleibt das leider reines Wunschdenken.

    Lach´ nich´, wirklich!

    Mein Mann ist immer ziemlich weit vorne, ich ziemlich weit hinten.

    Und der arme Hund ist dazwischen. In jeder Kurve bleibt er stehen und kuckt um die Ecke wo ich bleibe.

    Ist mir manchmal richtig peinlich...

    Peinlich sind ganz andere Sachen, Christine ==Prust.

    Der Hund hat eine starke Bindung zu euch. So lange der Hund nich beißt, damit das Rudel zusammenbleibt, ist das doch perfekt. Niemand kann verloren gehen.

    Hallo Christine, das kann ich so gut nachvollziehen,. Mich haben sie bei einer Gssirunde im Frankenwald gefunden. ==Gnolm7

    Wie nützlich so ein Hund doch ist.

    Die Kombination Scutellinia und Cyathus ist nicht zu toppen. Glückwunsch!