Die Geschichte kannte ich den Film dazu nicht. Schön, danke Nobi. Aber können Kinder von heute damit wirklich noch etwas anfangen? Mit süßem Brei jedenfalls holst du jetzt kaum ein Kind hinterm Smartphone vor😢.
Beiträge von Wutzi
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Hallo Hejko, vor akkurat derselben Frage stand ich letztes Jahr. Am Ende stellte sich bei meinen Funden heraus, dass es Austern waren. Dafür würde z.B. das erste deiner Fotos sprechen. Da ist die typische Hutfarbe zumindest zu erahnen. Die kommen häufig auch heller daher. Außerdem sind wohl zahlreiche Züchtlinge in die freie Natur entwichen, was die Sache noch komplizierter macht.
Deshalb: festnageln lassen würde ich mich für die Auster auch nicht.
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Hallo Andy,

Liebe Pilzfreunde
bitte habt erbarmen mit mir, ich bin weiss Gott noch weit entfernt von perfekten Mikroskopaufnahmen.
Aber der Wille und Bereitschaft ist gegeben, wie auch die Freude an der Umfangreich Bestimmungen ungebremst ist
Da sind wir ja schon zwei😆.

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Hallo zusammen, eigentlich wollte ich einen eigenen Orchideenbeitrag von unseren diesjährigen Ausflügen zu den Thüringer Schönheiten machen. Das schaff ich gerade nicht, deshalb hier eine kleine Auswahl.
Breitblättriges Knabenkraut, hier im Ort
Sommerwurz bei Kahla
Spinnenragwurz
Frauenschuhe bei Nennsdorf
Bocksriemenzunge
Scheckhorn-Distelbock
Purpurknabenkraut
Hybriden
Helmknabenkraut
Brandknabenkraut
Spinnenragwurz
Dreizehenknabenkraut
Hybride
Fliegenragwurz.
Hoffentlich sind die Fotos noch drin. Ein Telefonat unterbrach meinen „Flow“😆.
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Hallo Ingo,
die Überschrift hast du wirklich sehr passend gewählt. Sie gefällt mir ganz ausgezeichnet. Ich liebe die die Maden der Pilzmücken, konkret dieser! Pilzmückenart . Bitte mehr davon! Vor allem solche, die sich den Mehltau an Mohn und die Konidien an Rhododendron schmecken lassen.
Wenn du dir eine nette kleine LED-Schwanenhalslampe besorgst, kannst du das nächste Mal ganz wunderbar gestochen scharfe Fotos von den Maden im Auflicht unter dem Mikroskop (40er) machen. Die Tierchen sind recht dankbar, weil sie nicht wegrennen.
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Ich werde kontrollieren, ob Stefan wirklich fleißig mikroskopiert

Björn
Schön, wenn immer einer auf die Kleinen aufpasst, Björn
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Juhu Claudia,
den hatten Corne und ich letzten auch erst!
Hast du denn das Buch von Klenke? Ich finde da eigentlich fast immer ein brauchbares Ergebnis?
Das schlüsseln da finde ich jetzt nicht außergewöhnlich schwer. Da machen mir Russula mehr Probleme...
Ich bin höchsterfreut, dass Du auch immer mehr in die Phytoparasiten-Materie eindriftest!
Freue mich auf mehr Zoom Bilder von Dir!
LG Hilmi
Hilmi, das wird sich doch hoffentlich wieder ändern. Spätestens, sobald wieder richtige Pilze in Wald und Flur zu finden sind. Und nee, Klenke/Scholler habe ich nicht ich arbeite mit Kruse und Boccaccio
.Aber was Russula betrifft hast du natürlich Recht. Dann schon lieber Phytos.
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Also früher hat man wohl ein sehr breites Artkonzept von P. maculosa gehabt. Da gab es dann die var. maculosa an Mycelis muralis und die var. lactucae an diversen Lactuca-Arten. Heute ist der Pilz an Mycelis muralis aber seine eigene Art. Mit dem Klenke schlüsselt sich das übrigens alles sehr bequem durch.
Björn
In 30-40 Jahren kann ich das bestimmt auch, Björn.
Hi,
ich finde die Schlüssel im Klenke/Scholler selbsterklärend. Wenn man mal die 20-30 meist verwendeten Fachbegriffe verstanden hat und weiß wonach man unterm Mikro suchen muss, sind die Schlüssel sehr gut. Einen kleinen Nachteil hat der Klenke/Scholler. Taxonomisch hat sich inzwischen einiges getan. Wenn man sich stetig mit Phytos befasst, dann brauchst du keine 3-4 Monate zur Einarbeitung.

l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
den Schlüssel habe ich leider nicht. Vielleicht beschaffe ich ihn mir. Allerdings werde ich mich wohl nicht stetig mit Phytos befassen. Wenn's wieder richtige Pilze gibt, werde ich wohl wieder wechseln.
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Guck an, so unterschiedlich sind die Wälder. Hier bei mir sind es in erster Linie die Schönfußröhrlinge, die der Trockenheit trotzen. Aber in diesem Jahr habe ich noch nicht einmal die gesehen. Seit 4 Wochen kein nennenswerter Niederschlag, aber Sonne und Wind. Da bleiben die Fruchtkörper wohl unisono in der Deckung.
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Ich bin dabei. Ich kann euch von einer pilzarmen Exkursion der ThAM berichten😂
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Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Eine Nachfrage. Sind Perlpilze eventuell bekannt dafür trockenen Gegebenheiten trotzen zu können? Sonst war es sehr pilzarm bei uns.
Eigentlich nicht. Aber Pilze sind berüchtigt dafür, unberechenbar zu sein. Wir fanden am Sonnabend trotz Dürre einen Königsfliegenpilze bei einer Exkursion. Pilze wachsen auch mal bei Trockenheit oder zur „falschen“ Jahreszeit. Einfach weil sie es können.
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Hallo Hans, mit Perlpilz liegst du richtig.
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Ahoj, Claudia,
des macht ja mal wieder richtig Spaß,
mit Dir durch's scharfe Glas zu schauen!
LG
Malone
Ja Peter, die falschen Mehltaue sind besonders dankbare Objekte. Da kann nicht mal ich viel falsch machen🥴.
Alles anzeigenHi,
leider sieht man das Sporenornament nicht auf deinen Mikrobildern von dem Rostpilz auf Rubus.
Sieht mir sehr nach Phragmidium bulbosum aus; Kuehneola uredinis bildet auf Rubus keine Aecien, bzw. so stark gefärbte sek. Uredien aus.
l.g.
Stefan
Danke für den Hinweis Stefan, das werde ich dann noch mal überprüfen müssen.
Ich glaube nur du bist wegen der schlimmen Erfahrungen in deinem Garten schon ganz im Wahn und verkennst Freund und Feind! Diese Maden sind doch nicht nur bildhübsch, nein sie sind auch nicht zufällig da! Hattest du keine unter dem Deckglas? Die schlagen sich den Ranzen mit den Sporen voll und hinten raus kommen nur noch goldene Tröpfchen! Alchemisten quasi!
Ich hatte dir extra letzte Woche einen Post dazu geschrieben um dich zu trösten;)
VG Ingo
Nee, nee Ingo, ganz so schlimm ist es nicht. Ich neige ein wenig zur Übertreibung.

Inzwischen machen Phytos sogar ein bisschen Spaß, aber das verrate ich natürlich nicht.
Die Maden waren bei mir vermutlich gerade beim Verdauungsschläfchen. Keine Regung und leider keine Anzeichen von Dukatensch…
.Dein Post war mir durch die Lappen gerutscht, weil ich ne Chaoswoche hatte und nur auf dem Handy geschaut hatte. Danke für den Stubser!
Wow, Claudia, ich bin begeistert von deinen tollen Mikrobildern!
Die Mehltau- Bilder sind so klar und richtig, richtig toll anzschauen! Da hast du das echt super hinbekommen, verätst Du mir wie? So tolle Bilder bekomme ich kaum. Klar, ohne Luft- oder sonstige Bläschen!
Wow!
LG Hilmi
Sandra, die Fotos hab ich doch nicht gemacht, das war die Software😆.
Und Blasen waren natürlich auch unterm Deckglas. Ich hab den blasenfreien Ausschnitt gewählt.
.Alles anzeigenSie und ihre Verwandten scheinen sich nicht nur um diverse Pflanzenpilze zu kümmern,
sondern auch einen Deal mit Schichtpilzen zu haben, wie hier mit dem "Blutenden".

LG, Nobi
Hallo Nobi, danke für die Blumen .
Deine Fotos sind wieder einmal der Hammer. Gestochen scharf bis zum letzten Härchen. Du begeisterst mich immer wieder!
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Also früher hat man wohl ein sehr breites Artkonzept von P. maculosa gehabt. Da gab es dann die var. maculosa an Mycelis muralis und die var. lactucae an diversen Lactuca-Arten. Heute ist der Pilz an Mycelis muralis aber seine eigene Art. Mit dem Klenke schlüsselt sich das übrigens alles sehr bequem durch.
Björn
In 30-40 Jahren kann ich das bestimmt auch, Björn.
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Hallo zusammen,
außer einem ururalten Hexenpilz gibts gerade gar nichts Pilziges. Den Regen haben die Sachsen wieder einmal für sich behalten, statt ihn mit den Nachbarländern zu teilen, also wird's auch die nächste Zeit nichts Nennenswertes an Großpilzen geben. Aus purer Verzweiflung habe ich mich über die pilzbefallenen Pflanzen hergemacht und dabei eine ziemlich interessante Entdeckungen gemacht.
Eine meiner wunderschönen Türkischen Mohnpflanzen kränkelt seit zwei Jahren. Die Blätter sehen verkümmert aus und werden braun, also habe ich mal eins unters Mikroskop gelegt, ohne dass ich den Verdacht hatte, dass da ein Pilz sein Unwesen Treibern könnte. Doch was soll ich sagen. Ein ganz besonders heimtückischer Falscher Mehltau macht sich am Mohn zu schaffen und bläst ihm wohl demnächst die Lebenslichter aus.
Das Ding hört, so vermute ich auf den Namen Peronospora arborescens (agg.) :
1.
1.1.
1.2. Eigentlich sind die kleinen Bäumchen der Falschen Mehltaue ja ganz hübsch- aber nicht auf meinem Mohn!
1.3. Und das sieht fast so aus, wie die Konidien, die über meinen kleinblättrigen Rhododendron hergefallen sind. Das werde ich beobachten. Bei Tageslicht werde ich den traurigen Rest der Pflanze fotografieren und in den Beitrag einfügen, damit mein Zorn nachvollziehbar ist.
Harmloser, und nur auf zwei Blattflügeln vertreten ist dieser hübsche Rost mit dem Namen Puccinia sessilis auf Salomonsiegel (Polygonatum odoratum). Der darf gern bleiben, wenn er sich weiterhin pflanzenfreundlich verhält. Zumal er mir die Augen geöffnet hat über die anamorphe und telemorphe Vermehrung.
2. Einmal sieht der Pilz so aus:
2.1. Und die andere Seite so, quasi mit Brehms Tierleben:
2.2. Und hier nun sensationelle Aufnahmen vom Schlupf selten beobachteter, endemisch lebender Maden. Wie vielen nicht bekannt sein dürfte, tragen diese maßgeblich zur Verbreitung und zum Erhalt dieser Pflanzenpilze bei
. Vergesst also alle diese Fake-News über telemorphe Stadien. Die Wahrheit ist: Die Art benötigt keine Konidien. Allein die Maden garantieren das Überleben der Art.2.3.
2.4. Hier nun die von den Maden erstaunlich gleichmäßig verteilten Sporen.
Weniger spektakulär ist dieser Pilz an Giersch. Die Pflanzen sind ohnehin an einem Schwielenbrand erkrankt, also stört der Befall mit Plasmopara nivea, einem weiteren Falschen Mehltau, wenig. Und eigentlich ist er ja unterm Mikro recht ansehnlich.
3. Von oben erscheint er gelblich und ein bisschen verbeult.
3.1. Von unten sind weißliche Beläge erkennbar.
3.2. Bei näherer Betrachtung sehen die so aus.
3.3. und hier: Wieder kleine Bäumchen.
3.4.
3.5. ungefärbt
Brombeeren gibts auch im Garten, wenn auch unerwünschte. Auch ihre Blätter werden von Pilzen bewohnt. Wenn ich richtig liege, könnte dieser Rostpilz den Namen Kuehneola uredinis tragen.
4.
4.1.
4.2.
Jetzt habt ihr, liebe Freunde der kranken Pflanzen, sicher Dinge gelesen, die euch bislang verborgen geblieben waren. Das ist eure Belohnung für's Lesen und Nachdenken, ob meine Bestimmungsvorschläge passen, oder ob ich den Beitrag besser noch einmal umschreiben sollte.
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Hallo,
Ihr wollt uns Trockenwaldbewohner doch nur neidisch machen.
Grüße
Norbert
Nur diejenigen, die mit Abwesenheit beim wöchentlichen Onlinetreffen glänzen, Norbert
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du machst mich fertig, fix und!Dann habe ich das mit den Synonymen vn deinem Link wieder mal nicht kapiert. Da steht:
Zitat: "Puccinia chondrillae Corda
Synonyme: P. maculosa (F. Strauss) Röh. var. maculosa
Wirt: Mycelis muralis (L.) Dumort.
Da hat der F. Strauss wohl auch vor. maculosa von chondrillae gemeint.
Egal, ich hätte es so und so nicht gefunden, denn P. chondrillae steht im Kruse ja nicht drin. Der andere wär falsch, somit also

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Hallo Daniel,
Schauen wir mal, will jetzt gleich los.
ich hoffe das Du etwas gefunden hast und dies auch hier vorstellst.
VG Jörg
Vielleicht sucht er noch, Jörg
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Ja, aber in Julia Kruses Buch steht P. chondrillae nicht, da heißt er Puccinia maculosa - Hasenlattichrost und da hätte ich ihn nie gefunden.

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Danke Björn.
Hasenlattich hatte ich nicht auf dem Schirm, also hatte ich keine Chance, den herauszufinden. Schön, dass ich hier immer einen Joker ziehe
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Hallo zusammen, kaum zu glauben, aber mit Jules Buch und den Phytoparasiten-Artenprofilen von Björn ist es mir heute gelungen, etliche pflanzenpilze zu knacken. Ich weiß sogar, wer gerade eine meiner schönen Türkischen Mohnpflanzen killt.
Bei dem letzten Phyto an Mauerlattich beiße ich mir allerdings die Zähne aus. Und damit das nicht wirklich geschieht, die Frage an euch, als Freunde der Pflanzen krank machenden Pilze. Was ist das wohl für ein Pilz? Ich schätze mal, dass es sich bei der Pflanze um Mauerlattich handeln dürfte.
Auf den Blattoberseiten wachsen winzige weißliche Gebilde
Blattunterseite
Auffällig an den Sporen sind die „Stoßdämpfer“
Vielleicht gehört der feine weiße Belag ja auch nicht zu dem anderen Pilz, wer weiß. Aber da der Pilz eigentlich auffällig ist, kennt ihn vielleicht jemand, auch wenn da ein zweiter sein Unwesen treiben sollte.
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Ja Matilda, das sind Methoden die zusätzlich Sicherheit schaffen. Brutzeltest und Kalilauge sind recht wirkungsvoll. Der Zunder brutzelt im Gegensatz zum Rotrandigen nicht, weil er kein Harz enthält.
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Moin Mathilda,

im Gegensatz zu meinen Vorschreibern würde ich deine Pilze für Zunderschwämme halten. Aber Fotos ersetzen leider nicht den Gang zum Pilzberater, der neben dem optischem Abgleich auch die Haptik und den Geruch beurteilen kann.
Wenn du die sogenannten Vitalpilze an Holz für dich erschließen willst, musst du zwingend den Zimtfarbenen Weichporling kennen. Er ist stark giftig. Eine Verwechslung des Zunderschwamms mit anderen Porlingen wie dem Rotrandigen Baumschwamm oder einem der Feuerschwämme ist nicht gefährlich, aber bringt dir am Ende auch nichts als die Mühe sie zu zerkleinern.
Eine Verzehrfreigabe anhand von Bildern zu geben, wäre grundsätzlich grob fahrlässig. Deshalb wirst du sie hier im Forum nicht bekommen.
Übrigens kannst du alle Teile des Zunderschwamms verwenden, wenn du sicher bist, einen zu haben.
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Moin Stefan, bin dabei, aber verunsichert🤔. Also halber Vortrag jeweils, verteilt auf zwei Abende, oder probehalber 2 Teile quasi wir als Versuchskarnickel🫢, oder nur auszugsweise🙄. Wie auch immer, du machst das schon und kranke-Pflanzen-Pilze sind ja so was Wunderbares, dass ich mich dem sowieso nicht entziehen kann💃💃💃.
