Beiträge von Wutzi

    Aber oft sehe ich gebratene Pilze und da frage ich mich wie machen es die Zubereitet. Ich habe mehrere Pilz Kochbücher darauf wird aber nicht explizit eingegangen. Danke für eure Antworten

    Moin,

    also manchmal steht in Kochbüchern Quatsch. 10 Minuten kochen ist definitiv zu wenig, gerade wenn eine größere Menge in der Pfanne ist, können Teile der Mahlzeit noch zu wenig gegart und giftig sein.


    Mit 20 Minuten bist du auf der sicheren Seite. Neben Norberts Vorschlag habe ich noch eine Variante für kleine Pilzmengen. Da kann es sinnvoll sein, ein klein Wenig Wasser zuzugeben. Also erst die Zwiebel glasig braten, dann Pilze dazu und wenn es nur wenige und trockene Exemplare sind, eine, zwei Esslöffel Wasser hinzu. Das Ganze dann reduzieren und ggf. mit Deckel zu Ende schmoren. Am Ende sollten die Pilze 20 Minuten erhitzt sein, dann sind die hitzeinstabilen Gifte zerstört.

    Wo kann man eigentlich unterschreiben, damit es mal regnet?

    Ich würde auch sofort unterschreiben!!!

    LG Ulla

    Bei Norbert, Ulla!😆 wir gründen die Pilzpartei Nasse Sommer - PNS.

    Gründen wir eine Partei. Die Pilzpartei für Nasse Sommer - PNS !

    Zumindest Land,- und Forstwirte werden beitreten !

    Grüße

    Norbert

    Genial Norbert! Das machen wir . Die erste Hürde ist so gut wie überwunden! Die Pilzverrückten sind alle dabei.

    Hallo zusammen,

    zugegeben etwas ungewöhnlich diese Kombination. Und nein, ich bin jetzt nicht total plemplem. Nicht mehr als sonst. Ein Glühwurm, der sich gestern Abend fotografieren ließ und heute ein ebensolcher Steinpilz waren aktuell die Highlights des Thüringer Staubwaldes, die ich euch nicht vorenthalten will. Wobei der Pilz zugegeben keine Alternative hatte.


    Erst mal der Wurm: viele gibt es nicht mehr, aber dieser machte bei der Landung nicht mal die Laterne aus. Ich hab das Bild nicht nachbearbeitet, der war wirklich grünlich im Licht der LED auf dem Balkon.


    Am Küchenfenster im Licht war das grünliche Leuchten fast weg und übrig blieb ein schlichter Wurm.


    Heute ging’s Thymian sammeln. Der Wald ist so gerade trocken, dass der Pilzspürhund Staubwolken hinter sich lässt.



    Dem Thymian war das egal und wohl auch einem einzigen Fichten-Steinpilz, der sich am Bachufer im Dickicht hervorgewagt hatte.


    Das hat er nun davon.


    Außerdem gab’s nur einen Kiefernbraunporling, wie immer hier an Fiche. Der durfte da bleiben .


    Ein paar müde Perlpilze und ein bisschen Gedöns steht noch immer am Bach. Die Babypfifferlinge hat jemand gemeuchelt. Alle. Babymörder!

    Sonst nur Pilze an kranken Pflanzen.

    Wo kann man eigentlich unterschreiben, damit es mal regnet?

    Das würde ich auch machen, wenn es denn jemand im Haushalt essen würde. Ich hab schon immer Probleme die geschenkten Marmeladen und Gelees zu verbrauchen.

    Hallo Claudia,


    ich glaube auch noch Felsenbirnen gesehen zu haben.

    Hallo Frank, der Kandidat hat 100 Punkte! ==Gnolm7. Wir haben glücklicherweise eine Sorte, deren Beeren/Birnen aromatisch, süß und natürlich etwas mehlig schmecken. Aber die meisten erbeuten Gimpel & Co.


    Manche Büsche haben auch bittere Früchte, die nicht mal den Vögeln schmecken.



    Hallo Anton,

    das Mädesüß gehört in jede wohlsortierte Hexenapotheke. Ich verwende es z.B. mit anderen Kräutern wie Holunderblüten, Lindenblüten und Thymian für Erkältungstee. Die Blütenknospen enthalten wie die Weidenrinde Salicylsäure. Allerdings nur in geringen Mengen.


    Ansonsten verwende ich die Blüten gerade zum Aromatisieren von Limonade bzw. Zitronenwasser. Selbiges gekühlt und mit Eis und Kräutern serviert kann ich kühlsten empfehlen, denn es ist die Tage recht erfrischend.🥴

    Hallo zusammen,

    Hitze, Trockenheit und keine Pilze. Nur Phytos an Weide, Rose und Pappel ==Gnolm14.


    Aber die Beeren kommen. Alle möglichen Beeren und sogar taxonomische Problembeeren sind mir heute ins Körbchen gesprungen. Ihr könnt ja gern mal aufzählen, was ihr erkennen könnt. Das alternative B(werden)-Rätzel sozusagen, nur viel leichter als beim APR. Zu gewinnen gibts auch nix.



    Eine ganz andere Problembeere durfte allerdings nicht ins Körbchen und ans Dessert. Die hat Podosphaera mors-uvae auf dem Gewissen. Theoretisch sollten die Früchte jetzt groß, grün und reif sein😬.

    Ach nee Tuppie, und eben haben wir noch geplaudert🥴.


    Alles, alles Liebe zu deinem Geburtstag, bleib gesund und denk dran: 1. das Leben ist voller Überraschungen. Und 2. bald wirst du wieder richtig Zeit für das ganze kreative Zeugs und unsere gemeinsamen Lieblinge haben, ganz bestimmt. ==Gnolm13


    Aber du weißt doch: Rose, Pappel, Weide, meide!


    Björn

    Wie schlau, dass ich gar nicht erst versucht habe den Kindern einen Namen zu geben. Und Gras ist sowieso nicht bestimmbar. Also alles richtig gemacht ==Gnolm7 .

    Hallo Jörg, der Neidpark in voller Pracht. Unglaublich! Aber ihr hattet ja auch reichlich Regen. Den Täubling mit der Alarmfarbe auf dem letzten Foto hätte ich freiwillig nie probiert. Du bist ganz schön mutig. ==Gnolm7

    Nee Wolfgang, das ist nicht gemein. Ist ja auch nicht gemein, dass ich kein Storchennest beobachten kann ==Gnolm13.

    Schön, dass dir meine Könige gefallen haben Jörg. Ich hätte auch A. vaginata dran geschrieben, wenn ich nicht in irgendeinem Winkel meines Hirns die Info abgespeichert hätte, dass die Scheidenstreiflinge allesamt nicht sicher ohne Mikroskop bestimmt werden können, außer den Auffälligen wie crocea und dem zweifarbigen vielleicht. Und bei den mickrigen Pilze wollte ich denn lieber keinen Hüftschuss wagen.

    Hallo Emil. Mist. Dann muss ich jetzt die Geschichte umschreiben. Aber vielleicht könnten wir ja einen Kompromiss schließen: der gemeine Bereifte Rotfuß ==Gnolm3 . Trotzdem: Danke fürs Aufpassen!

    Schöne Fotos aus deinem Paradies-tal, Maria. Ich freue mich vor allem über die Schmetterlingsbilder. Ich hatte schon befürchtet, dass sie dieses Jahr ausbleiben. Aber vermutlich sind sie nur später dran.

    Hallo zusammen,


    nein, es geht jetzt nicht nach Ägypten, sondern ganz beschaulich in heimische Gefilde. Um auf Königliches zu treffen reicht der Fußweg in ein Seitental der Schwarza im Thüringischen Schiefergebirge auf ca. 500m Höhe.


    Weil ich die Spannung nicht ins Unermessliche steigern möchte, hier gleich ein Foto von königlichen Pilzen, Amanita regalis oder auch Königsfliegenpilz genannt. Angeblich sollen die ja regional selten sein bzw. gar nicht vorkommen. Hier jedenfalls wachsen sie im frühen Sommer regelmäßig und zahlreich bis massenhaft. Sie sind ebenso häufig zu finden wie Perlpilze oder Graue Wulstlinge.


    1. Der Pilzspürhund hatte keine Mühe sie zu erschnüffeln.


    2. kleine und große Könige


    3. Sumpfschachtelhalm deutet auf Wassernähe hin


    4.


    5. Hier die oben erwähnten Perlpilze.


    6. Ein ganz junger Perlpilz, den ich fotografiert habe,


    7. weil das Teilvelum noch so schön fest an den Lamellen anliegt, was die Riefung des Ringes gut erklärt.


    8. Noch zwei Wulstlinge. Auf den ersten Blick könnte man Perlpilze vermuten, aber die Kenner unter euch sehen natürlich sofort, dass dem rechten Pilz das Rottöne fehlen.


    9. Beim Blick von der Seite ist es dann klar- diesmal seitenverkehrt, ein Grauer Wulstling links, der Perlpilz rechts.


    10. Hier ein kleines Rudel Grauer Wulstlinge.



    11. Und weil gestern Amanita-Tag war, noch dieser, nicht näher bestimmte Scheidenstreifling, der buchstäblich aus einer Bilderbuchhülle geschlüpft ist.



    12. Ein bisschen was Anderes gab es auch noch. Zum Beispiel dieses weithin müffelnde Exemplar, auf dem sich die Fliegen Vergnügen. Hier brummen sie noch, die Fliegen.


    13. Ein Stück weiter war ihnen das Brummen vergangen. Ein Fliegentöter-Pilz, von dem es, wie ich lernen musste, auch verschiedene Arten gibt, hat den Fliegen ein jähes Ende bereitet.


    14. Das war es dann schon - fast. Einen einzigen Röhrling fand ich. Den Gemeinen Rotfuß. Edit: EmilS korrigierte sehr zutreffend, das es sich bei dem vermeintlich Gemeinen Rotfuß-Xerocomus chrysenteron um den Bereiften Rotfuß-X. Pruinatus handelt.


    15. So gemein war der aber eigentlich nicht. Im Gegenteil, eigentlich sah er ganz gut aus.


    16. Abschließend traf ich auf einen ziemlich gemeinen Echten Mehltau. Er hatte einen größeren Bestand Mädesüß dahingerafft. Ich habe ihn als

    Podosphaera filipendulae abgelegt.


    17. Und irgendwo im Tal muss jetzt wohl ein kopfloser Fuchs sein Unwesen treiben. Mit Rücksicht auf den Pilzsspürhund fand ich es dann besser, den Rückweg anzutreten.



    Wer nun meint, es hätte hier viel Regen gegeben, der irrt. Es waren nur einige wenige Liter im Juni. Das Tal der Könige befindet sich allerdings in der Nähe von Thüringens Kältepol. So konnten die Pilze durch die Bachnähe und den allmorgendlichen Tau genug Flüssigkeit finden, um ein paar Fruchtkörper hervorzubringen.

    Danke fürs Mitspazieren!

    😆 Mobi-Nobi ist nett.


    Aber ich hab auch was Nettes. Ein Foto von Kater Manfred. Der Kater macht Männchen. Trainiert für den Zirkus ==Gnolm7 ==Gnolm8.



    Vielleicht tanzt er ja auch. Da trink ich heut mal einen Roten drauf. Bedient euch gern.

    Die ersten Großfalter sind da. Endlich. So spät, dass ich schon befürchtet hatte, das große Flattern würde diesen Sommer ausfallen.


    Schwalbenschwanz


    Mit Dickkopf


    Schwarzspanner


    Vielleicht Kaisermantel, hielt nicht still.


    Wachtelweizen-Scheckenfalter

    Hallo Thorben und Chris,


    vielen Dank für eure Anmerkungen. Ich befürchte, die Bestimmung auf Artebene ist mir zu kompliziert. Es würde daran scheitern, dass ich die vorgefundenen mikroskopischen Strukuren nicht eindeutig zuordnen kann. Ich bin leider keine Fachfrau.


    Aber es war wieder einmal spannend, zu lesen, wie kompliziert so ein kleiner "Fliegenpilz" ist. Und es war interessant beobachten zu können, wie so ein kleiner Pilz das viel größere Insekt verspeist.

    Hallo zusammen,

    leider habe ich gerade erst den Beitrag von chris77 zu seinen Fliegen-Pilzen gelesen. Und leider habe ich deshalb auch die Ausführungen von thorben96 nicht gekannt, als ich meine pilzbefallenen Fliegen untersucht habe. Dennoch bzw. deshalb würde mich die Einschätzung von thorben96 interessieren, ob es sich lohnt weitere Fliegen-Pilze zu sammeln und zu untersuchen.

    Hier meine Funde, die dem von Chris recht ähnlich sind.


    1. Zunächst hielt ich die grauen Flecken für Schleimpilze.


    2. Spätestens als mich der vermeintliche Schleimpilz ansah, erkannte ich, dass hier wohl ein Pilzbefall an Fliegen vorliegt. Völliges Neuland, so wie bei Chris.


    3. Ein bisschen gruselig ist es schon, dass sich Pilze auch größere Lebewesen einverleiben.


    4. Für die Wissenschaft habe ich meine Skrupel überwunden und mir das pilzbefallene Insekt angeschaut.Neben dem nicht befallenen Auge sind Pilzstrukturen zu erkennen.


    5. ein stück daneben am Kopf


    6. Der Flügelansatz ist Pilzbefallen. Der Flügel selbst ist zwar pilzfrei,


    7. aber zwischen den kleinen Härchen auf dem Flügel haben sich Unmengen Sporen verfangen.


    8. Sporen auf dem Flügel vergrößert


    9. Eine der Sporen zeigt eine Abschnürung. Ist das wichtig?


    10.


    11.


    12.


    Mir fehlen Literatur und Kenntnisse, Mikrobilder und Pilz zu beurteilen. Lohnt es sich, weitere Exemplare vom "Friedhof der Kuschel-Fliegen-Pilze" zu beschaffen und zu untersuchen? Wenn ja, worauf sollte ich achten, damit der Fliegen-Pilz seinen Namen preisgibt?

    Hier mal eine Kreatur der ganz besonderen Art. Sie ist nur ein x zwei mm groß, platt und hat eine Corona, die aussieht wie Feenhaar und zwei braune gepunktete Flecke, die vermutlich zum Sehen dienen. Mir ist sie als Beifang auf der Suche nach Rostpilzen unters Mikroskop geraten. Aber die Expertinnen und Experten beim gestrigen Onlinetreffen, ließen mir das Geschöpf nicht als Rostpilz durchgehen.


    Nach nervenaufreibender Suche bin ich zu der Auffassung gelangt, dass es sich um eine saugende Larve eines kleinen Insekts, vielleicht so was wie der Weißen Fliege handeln könnte.

    Nun ja, wenn Rostpilze auch so schön wären, würde ich mich wahrscheinlich mit ihnen anfreunden.



    edit: Trioza dispar heißt diese außerirdische Schönheit und sie gehört zu den Blattläusen. Ziemlich trivial. Aber dafür umso kompliziert zu knacken. Danke Sven! Was wäre ich nur ohne meine Saalfelder Pilzgruppe und dir als Spezialist fürs Winzige!