Beiträge von Wutzi

    Hallo zusammen, das Fazit der Debatte hier ist ist also wie fast immer bei Täublingen. Nur anhand von Fotos und Standortinformationen, ist eine sichere Täublingsbestimmung nicht möglich.

    Auweia, Malönsches Geburtstag verpeilt!


    Also lieber Peter, zwar nachträglich aber gerade deshalb umso herzlicher die allerbesten Geburtstagswünsche. Bleib gesund und hab immer ein paar spannende Naturbegegnungen.

    Zum Geburtstag gibts ein Suchbild mit blauem Geflügel.


    Hallo Hilmi,

    du musst mal vermutlich mit deinen Geruchssensoren zum TÜV. Der Duft der blühenden Mädesüß-Wiesen zieht mich magisch an. Ich sammle auch immer ein paar Blüten für den Erkältungstee. Mädesüß wirkt entzündungshemmend und fiebersenkend, ein Schätzchen der Natur. Allerdings schmeckt mir reiner Mädesüß-Tee nicht. Jedenfalls gehört Mädesüß in jede wohlsortierte Hexenapotheke. Da musst du wohl noch ein bisschen nacharbeiten ==Gnolm7.

    Hallo Frank, danke für deine Erklärung, obwohl ich auch dem Vorschlag von matthias0 eine ganze Menge abgewinnen könnte. Deine Erklärung passt recht gut und vermutlich bin ich selbst die Urheberin der Deformation. Ich werfe nämlich die Weinbergschnecken immer den Abhang hinunter, wenn sie sich an meinen Pflanzen vergreifen. Die brauchen dann eine Weile bis sie wieder hochgekrochen sind oder mit etwas Glück machen sie woanders Beute. Manchmal nehme ich sie aber auch mit in den Wald. Ich glaube, ich werde ab jetzt letztere Variante bevorzugen.

    Hallo zusammen,

    inzwischen habe ich mich mit Pflanzenpilzen einigermaßen angefreundet. Die sind ganz hübsch unterm Mikroskop. Gerade habe ich mir einen Rostpilz unter dem Auflicht-Mikroskop angeschaut - und einen Krimi erlebt.


    Zunächst fing alles ganz harmlos an. Ich wollte eigentlich herausfinden, welcher Pflanzenpilz sich auf dem Rainkohl befindet. Damit es nicht zu einfach wird, gibt es zwei sehr ähnliche mögliche Arten.


    Hier das verpilzte Blatt


    Blattoberseite


    Blattunterseite


    Und dann tauchten sie auf, diese rostpilzfressenden Killermaden.


    Sie hatten schon einige Aezien leergefressen


    Bis aus dem Nichts dieses rote Monster auftauchte und dem großen Fressen ein jähes Ende setzte.


    Die bildschirmfüllende rote Monsterspinne ließ sich die Pilzmade schmecken und ließ auch nicht von ihrem Opfer ab, als ich das Rainkohlblatt hoch nahm und unter die Stereolupe legte. Da gelang dann ein Foto von Komplettspinne , ihrem Madenopfer und deren Rostpilzopfern.


    Aufregend. Ich konnte beobachten, wie das Spinnenblut vom Körper in die Spinnenbeine gepumpt wird. Beim Aufräumen der Blattreste ging mir durch den Sinn, dass ich in dem Reich der Winzlinge täglich unermesslich viele Kollateralschäden anrichte, ohne es überhaupt wahrzunehmen. Beim Unkraut jäten, über die Wiese laufen, Kompost sieben, Staub saugen. Die kleine Spinne ist zwar eine Feindin meiner Freunde, die die kranken Pflanzen von ihren Plagegeistern befreien, aber ich habe sie trotzdem vorsichtig ausgewildert.


    Zurück zur Ausgangsfrage: Ich weiß nun zwar immer noch nicht ob der Pilz nun Puccini lapsanae oder Puccinia opizii heißt, aber das Abenteuer unter dem Mikroskop kompensiert diesen Misserfolg vollkommen.

    Und vielleicht hat ja jemand von euch eine Idee, welchen Namen ich dem Pilz geben soll. Das wäre dann das vollkommene Happy End. Nur nicht für die Made.

    Ich experimentiere für mein Leben gern ==Gnolm13 und manchmal ist es für die Katz, obwohl es eigentlich gar nicht für die Katz bzw. den Kater ist. Aber manchmal ist es auch genau umgekehrt. ==Gnolm4

    Nur die Blüten, Corinne. Wichtig ist, dass du sie bei Sonnenschein pflückst, sonst wird das Öl nicht rot und ich glaube, dass es dann seine Wirkung nicht richtig entfalten kann. Wichtig auch, dass du das Öl-Blütengemisch möglichst sonnig stellst. Nach 4-6 Wochen ist es rot und die beste Medizin gegen Wundinfektionen etc. Ich verwende es oft, auch bei Hund und Katz🥴.

    Hallo zusammen, danke für Eure Kommentare. Climbingfreak und danke für den Bestimmungsvorschlag. Auf meinem Löwenzahn waren die Fruchttkörper noch nicht richtig reif. Aber da der kranke Löwenzahn quasi vor der Haustür steht, schau ich mir das diese Woche noch mal an und mach dann Nägel mit Köpfen.


    Corinne bei dir stehen ähnliche Arten wie hier und deine Fotos erinnern mich, dass ich kommende Woche Johanniskraut sammeln muss für Rotöl.


    Der Schönfuß ist, so wie nobi_† schrob und vor allem illustrierte :glol: , tatsächlich so intensiv gefärbt. Ich habe das Bild ein klitzekleines Bisschen aufgehellt, aber nicht an den Farbreglern herumgedreht. Aber ich gebe zu, Hannes2 und Thorwulf, so schöne Exemplare sind recht selten. Heute gabs nur ganz durchschnittliche Schönfüße zu sehen.


    Heute fand ich einen Flocki, nen Speisetäubling, Perlpilze, diverse Schleimer und einen Kiefernbraunporling. Noch keine breite Artenpalette, aber für eine leckere Pilzlasagne hat’s Locher gereicht. Und ja, Corinne, das beste ist, dass es überall nass ist und dass sich die Pflanzen sichtbar erholen.

    Hier also noch ein bisschen was von der heutigen Gassirunde.



    Der Flocki


    Kiefernbraunporling


    Blutmilchpilze


    Vermutlich Gelbe Lohblüte


    Vermutlich Geweihförmige Schleimpilze

    Und die schicken inneren Werte des schicken Falschen Mehltaus auf Habichtskraut von gestern - oben im Beitrag. Die fünf anderen pilzbefallenen Pflanzen, die ich heute mitnahm, erspare ich euch.😆

    Hallo zusammen. Das ist jetzt noch nicht der Kracher. Aber ein bisschen was an Pilzen haben die 20 mm Niederschlag der letzten 3 Tage gebracht.


    Eine ganze Menge Graue Wulstlinge


    Und sogar zwei erntewürdige Pfifferlinge. Allerdings die einzigen, zumal an einem sehr bachnahen Standort.


    Ein einzelner schöner Schönfußröhrling.


    Einige z.T auch madenfreie Perlpilze


    Die Unaussprechlichen


    Und übelriechende Fleischfarbene Heringstäublinge, bei denen ich mit den ganzen Untersuchungsaufwand hätte sparen können, wenn ich schon am Anfang dran geschnuppert hätte. Risspilze und kleine Schwindlige standen da auch.


    Das Plasmodium eines schicken Schleimers gab es auch.


    Und außerdem gab’s einen kranken Löwenzahn, den ein noch unbestimmter Mehltau befallen hatte.


    Abschließend nahm ich noch ein krankes Habichtskraut mit, das einen sehr hübschen Falschen Mehltau beherbergte.



    Wie eingangs geschrieben: noch nicht das große Kino aber nach langer Dürre wenigstens ein kleiner Lichtblick.

    Hallo zusammen,

    gerade eben entdeckte ich diese Schnecke. Einer Weinbergschnecke sehr ähnlich aber mit einem untypischen, spitzen Schneckenhaus. Ist das jetzt nur eine Mutation oder eine eigene Art?







    Für Hinweise wie immer dankbar.

    Hallo Nobi, ist ja irre!

    Danke für deine Erläuterungen und Link. Jetzt verstehe ich auch, wie der Austernseitling Beute macht. Dass es so viele unterschiedliche Fangsysteme bei Pilzen gibt, war mir nicht bewusst.


    Hoffen wir mal, dass das Beuteschema der Funga sich auch künftig auf Würmer und Insekten beschränkt und sie uns auch weiterhin - auf der Haut oder im Darm - freundlich begleiten.

    Hallo Harald,

    danke für den Hinweis. Ich bin begeistert, dass das Pilzwissen auf diese Weise breiteren Bevölkerungsschichten vermittelt wird, die sich üblicherweise nicht mit dem Thema befassen. So gewinnt das Reich der Pilze mehr Anerkennung und Aufmerksamkeit und so wird es auch als Forschungsthema interessanter.

    Hallo Wolfgang, ich liebe es, in fremde Gärten zu linsen. Danke also für die Einblicke in deine ganz persönliche OGA. Um die Rosen beneide ich dich.

    Ich hab übrigens schon Brennesseljauche angesetzt für die lästigen Läuse, die meinen frisch gekeimten Dill ruinieren und auch sonst leichtes Spiel mit den jungen Trieben haben, weil der reinigende Guss von oben fehlt.

    Offenbar machen sich deine Flattermänner auch noch rar. Die sind spät dran dieses Jahr.

    Was wäre das Forum ohne deine Beiträge, deine brillanten Fotos und deine Kackpilze, lieber Nobi. Das und dein 10.000ster sind ne Menge guter Gründe zum Feiern! Ich stoße gern mit kühlen Weißwein mit dir an.

    Hallo Stuhli,

    zu den beiden Arten kannst du würfeln oder weiter forschen. Manchmal findet man auch das Sklerotium, das weiter hilft.

    Hallo zusammen,

    Dürre auf ganzer Linie. Hier wächst nicht der Hauch eines Pilzes. Die Flattermänner lassen auch auf sich warten.

    Dafür gibts anderes Krabbelgetier zur Überbrückung der Pilzleere.


    Die Namen hat mir Obsidentify verraten. Ob sie korrekt sind? Hier eine Kürbisspinne.



    Wegerichbär


    Kopfhornschröter


    Der Goldglänzende Rosenkäfer im Abflug


    Hummelschwärmer im An-

    und Abflug


    Ein Smaragdfallkäfer. Schicke Farbkombinationen mit dem roten Habichtskraut, finde ich. Glücklicherweise fiel er nicht.


    abschließend ein Gefleckter Schmalbock.

    Michel,

    erstaunlich, dass es überhaupt Pilze gibt. Wenn du das nächste Mal Pilze einstellst, nummeriere sie doch bitte. Das macht es einfacher, sie zu kommentieren.

    Hallo Climby, ich denk, dass die Sporenlänge etwas größer ist als

    10µm. Die liegen nur fast alle quer zur Messskala. Was wäre denn die Alternative, denn ein Risspilz scheint es ja zu sein?