Beiträge von Wutzi

    Moin zusammen,

    die ersten Flattermannbilder sind auch mir geglückt. Leider konnte ich den Kaisermantel nicht zum Stillhalten bewegen. Daher erst einmal nur Baumweißling und Schwalbenschwanz.





    Und hier noch etwas Skurriles. In den Hohlkammern des Gewächshauses haben sich winzige grüne Raupen eingerichtet. Mal sehen, was bzw. ob was daraus wird.

    Hallo Christian,

    probier das doch einfach mal aus und mach einen Thread „Flechtenliteratur“ oder wie immer du ihn nennen willst und schau, was passiert. Ich glaube nicht, dass allzuviele Leute dort inhaltsleere Beiträge einstellen. Das wäre ein schönes Nachschlagewerk, das sich leicht über die Suchfunktion finden ließe.

    Moin Schrumz, tatsächlich ein kryptischer Pilzfund. Werners Idee wär ganz schön, wenn du ein Problem mit deinem Riechorgan hättest. Blausäure und gammeliger Kohl riechen schon sehr verschieden. Kann eigentlich so eine Gelbfärbung durchs vergammeln entstehen? Wenn die Fragmente weiß oder grau wären, könnt ich mir auch eine Weißtäublingsmumie vorstellen.

    Moin zusammen,

    kranke Brombeeren sind mir begegnet. Sonst nichts Neues und Vitales am Kältepol. Nicht mal Zecken.

    Die Innereien des Gewächshauses kämpfen ums Überleben😩 und ich unterstütze sie nach Kräften.

    Wenn außer Björn niemand was Spannendes hat, kann ich euch mit meinem Heilpilzvortrag unterhalten.

    Ich denke, das sollten wir tatsächlich gemeinsam entscheiden - in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit des Quartiers. Ich werde demnächst mal mal einen Fred dazu aufmachen und schauen, ob überhaupt genug Leute Lust haben mit mitzumachen.

    Das könnten wir auch machen, Stefan. Ich hatte den Spätsommer in Betracht gezogen, weil es da mit ein bisschen Glück schon Wiesenpilze gibt. Im Mai ist außer bei den Pyrenos, Phytos, irgendwelchem Zeugs im Wasser und Rindenpilzen meist nicht viel los. Die Chancen auf interessante Pilze sind ab August besser. Wobei das natürlich auch immer witterungsabhängig ist.

    Hallo Steffen, und das Beste:

    Neustadt ist nur 7 km von Großbreitenbach entfernt, dem Ort wo das Forumstreffen im August 2025 stattfinden kann, wenn genug Pilzverrückte Lust haben, sich in Thüringen zu treffen.

    Sag' mal Wutzi ...


    Wovon könnte sich der bayrische Name "Hoadernsau" ableiten?

    Ich habe dazu keine Idee, bin aber neugierig. :/

    Moin, Thorwurf war schneller.



    Ich hab die Gelegenheit gleich mal genutzt, um meinen Tippfehler zu korrigieren. :)


    Hier bei mir um die Ecke in Neustadt am Rennsteig feiern die Schwämmeklopfer jedes Jahr ein Fest und verarbeiten den Zunder traditionell. Das Museum des Ortes widmet dem Pilz angemessenen Raum. Wenn du Lust hast nachzulesen, hier.

    Der Schmetterling hat was. g:-)


    Da kann man mit Resin bestimmt auch Kunstwerke machen. Las s mich probieren.


    Hallo Michael, Steffen und Sandra,

    danke fürs Mitkommen und Kommentieren.

    Der Schmetterling ist quasi beim Scheibchenschneiden von allein entstanden. Der drängte sich sozusagen auf und bedurfte nur noch einer Schere zum Feinjustieren.


    Da kannst du hier ja bald mal Resin-Zunderschwammkunst vorstellen Sandra. Bin gespannt.


    Blöd ist nur, dass du aus Resinkleinkunst dann keinen Tee mehr kochen kannst. ==Gnolm7

    Hallo zusammen,

    abgesehen davon, das der Zunderschwamm selbst ein kleines Kunstwerk darstellt, gehts hier eher um Kleinkunst🥴.

    Passend zum Wintereinbruch ist das auch eine schöne Beschäftigung mit Pilzen.


    Frau nehme einen Gummihammer und Stechbeitel und wetterfeste Kleidung.


    1. Solche Exemplare sollte man stehen lassen. Sie sind schwer zu verarbeiten und einfach zu schade.


    2. Manchmal ist es nicht so einfach wie hier, den Rotrandigen vom Zunder zu unterscheiden.


    3. Da hilft dann ein Querschnitt. Der Rotrandige ist cremefarben bzw. hellocker, der Zunder richtig braun.


    4. Wenn es gelungen ist, die Hodernsau (bayrisch) zu erlegen bzw. Den Zunder zu zerlegen, treten interessante Strukturen zutage. Rechts oben die Kruste, darunter Trama und der Mycelialkern, darunter die Röhren der Fruchtschicht.


    5. Die Querschnitte sehen recht unterschiedlich aus. Manchmal sind Jahresringe zu erkennen und oft zeigt die Trama schöne Maserungen.


    6. Und wenn dann so die Zunderschwammscheiben auf dem Tisch liegen, entstehen hübsche Gebilde. Da muss nur wenig nachgeholfen werden, damit ein Schmetterling daraus wird. Das beste ist: am Ende müssen aus den Kleinkunstwerken keine Stehrümchen werden. Sie können hervorragend zu Tee weiterverarbeitet werden🥴.


    Danke fürs Mitkommen. Und schön auf die Finger aufpassen beim Basteln.

    Für den Trüffelpfad hätte ich vielleicht noch eine kleine Hacke im Rucksack benötigt :D


    Björn

    Pssst, pass auf, dass das niemand liest. Sonst wirst du noch wegen versuchten Trüffeldiebstahls eingesperrt.

    Aber wenn schon Trüffelsuche, dann wäre ein Schweinchen sicher nützlicher. Wo willst du sonst mit dem Buddeln anfangen. Ein Minischwein könntest du sogar mit etwas Umdekoration mit Maulkorb in der Bahn mitnehmen.

    Hallo Björn, schwer zu entscheiden ob :daumen: oder ^^ .


    die ersten (zweiten) Orchideen, wie schön! Das Bleiche Knabenkraut ist wohl noch etwas früher dran, als die von dir gezeigten und ließ sich auch hier im Land schon blicken. Aber die anderen brauchen hier noch ein Weilchen.

    Die rosa Buschwindröschen gönne ich euch im Westen gern. Ihr sollt ja auch mal ein paar schöne Dinge zu Gesicht bekommen und euch freuen dürfen. Aber pass auf, dass du es nicht mit den Buschwindröschenpilzen infizierst.


    Sicherlich bist du hochzufrieden, dass deine Lieblinge die Fungizidbehandlung so gut überstanden haben.


    Bei deiner Euporbia lathyris hab ich ein Weilchen überlegen müssen, was wohl ein Garnteflüchtling seien könnte. Da die bei mir im Garten wächst, konnte ich dieses Rätsel dann aber ganz leicht lösen. Meine Pflanzen sehen übrigens genau so rostig aus. Vermutlich sind die auch krank. Immerhin komme ich durch deinen Beitrag zu einer Vermutung, wer der Erreger ist.


    Die Euphorbia cyparissias erinnern mich auch an die, die ich letztens bei meinem Ausflug gesehen habe. Die Pflänzchen sahen tatsächlich genauso vergilbt aus. Da muss ich das nächste Mal wohl genauer hinschauen.


    Ich gebe es ja ungern zu, die Sporen von Urocystis colchici sind wirklich schön, auch wenn er die Herbstzeitlosen erbärmli Claudia Hämmerling Ich denk mal, der Ausflug hat sich wirklich gelohnt, auch wenn der Trüffelpfad nichts Erhellendes zu bieten hatte.

    Ich find es interessant, dass Du nur von Außen fotografiert hast und das Ding nicht aufgeschnitten hast. Bei mir hätte es da in den Fingern gejuckt ...

    Wie sieht das Teil von Innen aus? Sind da "Kugeln" drin?

    Nee, Schokoladenpudding :giggle: . Wenn die Sporenmasse reif ist, wird er komplett braun und staubt. Frau kann dann Fingerabdrücke darauf hinterlassen.

    Hallo zusammen,

    Goldröhrlinge sind nichts Besonderes. Aber irgendwie denn doch, wenn man sie an einem 10. April am Thüringer Kältepol entdeckt.




    Ich will euch und der Pilzgeschichte den Fund nicht vorenthalten. Hier ist er, schon ein bisschen übersonnt, aber sonst noch ganz intakt. Eigentlich wollte ich ja Maipilze suchen. Die waren auch ein paar Wochen früher als sonst.



    Die Maipilze sind noch irgendwie im Rahmen, aber Schmierröhrlinge finde ich sonst frühestens im Juni. Vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen und die Pilze haben es bereits geschafft, sich dem Klimawandel anzupassen.

    Da fehlt nur noch ein Korb voller Morcheln. :cool:


    lg Rainer

    :gmotz:


    Hallo Claudia,


    keine Pilze? Nicht mal winzig kleine auf den Pflanzen? Das ist aber wirklich schade! Aber die Adonisröschen sind natürlich schon eine Augenweide. Die habe ich früher mal im Wallis bei Martigny gefunden.


    Björn

    Hallo Björn,

    so genau hab ich gar nicht hingeschaut. Klar gab’s ausgeblichene und gelbliche Blättchen. Allerdings war ich ziemlich optimistisch, dass in jüngster Zeit kein Phytofreak seine Spuren der Verwüstung in dieser Region hinterlassen haben könnte. Oder hast du etwa einen Kurztrip nach Thüringen unternommen? g:(

    Hallo zusammen, inzwischen ist es Tradition. Alle Jahre wieder besuchen wir die Drei Gleichen, um Die kleinen Sinnen - alias Adonisröschen zu sehen. Und noch nur die. Es gibt immer etwas zu entdecken, was im Jahr zuvor anders oder gar nicht da war. Leider war es gestern wegen der Trockenheit weitgehend pilzfrei. Hier ein paar Impressionen:


    1 Burg Gleichen


    2 Adonisröschen. Kleine Sonnen- meine gute Laune Blumen. In Gedanken war ich gestern oft bei Nobi, der sich die kleinen Sonnen sehr gern angeschaut hätte.


    3 Erstaunlich, wie wenig diese Blumen zum Leben brauchen.


    4 Adonisröschen zwischen kleinen Blutwurz-Blüten.


    5 Die Aronstäbe haben schon Knospen.


    6 Alle Jahre wieder: Obligatorische Ölkäfer mit ihrer interessanten Biologie.


    7 Frühlingsplatterbsen mit leuchtenden Blütenfarben und Gelbe Windröschen.


    8 Traurig. Am Weg ein kürzlich verendeter Mäusebussard mit ca. 1m Flügelspannweite. Er bekam einen friedlichen Ruheplatz.


    9 Eine völlig pilzfreie, weil recht trockene blühende Streuobstwiese - Ausgleichsmaßnahme für einen Autobahnneubau.


    10 Immer an derselben Stelle: Orchis pallens. Die erste der blühende Orchideen in Thüringen.


    11 Endlich Pilze - getrocknet aber immerhin: Dreifarbige Trameten.


    12 verharzte Wucherung an Kirsche - Chaga wär mit lieber gewesen 🥴.


    13 Das rosa Buschwindröschen war für mich ganz neu.


    14 unterhalb der Mühlburg. In der Ferne die alten Torfstiche.


    15 Der allgegenwärtige Bärlauch. Er wächst quasi aus allen Knopflöchern.


    16. Und er wächst gern gesellig mit Aronstabgewächsen, wie man und frau sieht. Übrigens auch mit Maiglöckchen oder Herbstzeitlosen. Daher sollten Verwechslungsmöglichkeiten vor dem Pflücken besser gecheckt werden. Es braucht nicht unbedingt ein Pilzgift, um eine Leber zu zerstören.


    17 zum Abschluss noch was Versöhnliches: Lerchensporn


    18 -und buntes Allerlei mit Leberblümchen und Himmelschlüsseln und anderen.


    19 Abschließen möchte ich den Beitrag mit einer ganz besonderen Art von Vermüllung, die auf einen sehr ordnungsliebenden illegalen Entsorger verweist. Was es alles gibt! :gskeptisch:

    Hallo Michael,

    Richtig schöne Funde konntest du machen und: keine Morcheln gibts hier auch😆.

    Und immerhin konntest du offenbar deine Mairitterlinge mit heim nehmen. Mir war das ich vergönnt. Ich habe die kastaniengroßen Fruchtkörper stehen lassen. 2 Tage später waren sie weg😢.

    Wer genau hat denn in der Baumhöhle gewohnt?

    Nein, noch nicht, Nobi!

    Wir wollten doch gemeinsam das Altmühltal erkunden und die kleinen Sonnen bei den Drei Gleichen besuchen. Ich hatte gehofft, dass unsere Pläne nur verschoben sind. Dass du die Krankheit besiegen kannst!

    Und ich hätte dich so gern persönlich kennengelernt.


    Deine Kompetenz in Sachen Kleinpilze war legendär und immer hast du dein Wissen mit uns geteilt.

    Ich bin dankbar dafür und auch, dass ich dich zumindest virtuell kennenlernen durfte und wir am Rande des Forums Gelegenheit hatten, uns über den Irrsinn dieser Welt auszutauschen.

    Lieber Nobi, du reißt eine Lücke in meine Welt.

    Das tut weh.

    Meine Gedanken sind bei deiner Familie. Schlaf in Frieden!


    Traurige Grüße


    Claudia