Beiträge von Wutzi

    Hallo beli, wirklich ganz großes Kino. Der Schleimpilz Hemitricha serpula hat ein richtiges Netz gewebt. Wunderbar, was die Pilze alles können. Bei uns gab es seit 10 Tagen keinen einzigen Tropfen Regen. Dementsprechend gibt es leider nur an den Bachläufen noch ein paar Pilze. Umso schöner, dass Du uns an Deinen Pilzfunden teilhaben lässt.

    Hallo Wastl,

    Du musst halt nur aufpassen, dass Du aus dem Fransigen nicht irgendwann einmal tatsächlich den Franzigen machst. So etwas passiert nämlich gern, bei der Forums-Blödelei. Ich schreibe auch im richtigen Leben schon gelegentlich vom Rätzel...

    Hallo Wastl,

    ich sehe das anders als Stefan. 123Pilze ist für mich ein ganz gutes Nachschlagwerk. Mir gefällt, dass ich die Verwechslungspartner mit einem Klick gefunden werden können undum mir einen ersten Überblick zu verschaffen, finde ich es richtig gut. Es stimmt, es sind Fehler vor allem manchmal auch falsche Bilder drin, wie auch bei Wikipedia und anderen Online-Nachschlagwerken, an denen viele beteiligt sind. Aber wenn man weiß, wo die Grenzen von 123Pilze sind, und durch weitere Recherchen das dort Gelesene absichert, ist es ein brauchbares Instrument. Du musst eben nur wissen, dass nicht alles stimmt, was Du da liest.

    Hallo Pablo,

    beeindruckend, was Deine Oase so alles beherbergt. Ein richtiges Schleierlings-Dorado, wirklich traumhaft. Ich habe mich vor 3 Jahren in den Wald meiner Jugend zurückgewagt und war schwer enttäuscht. Nur der kleine See war noch so wie in meiner Erinnerung, alles Andere war nicht wiederzukennen.

    Im Gegensatz zu Deinem Hochmoorwald war es in meinem Fall allerdings ein stinknormaler Kiefern-Wirtschaftswald.

    Hallo Bärchen Theo,


    schön von Dir zu lesen. Wir kennen uns ja schon. Du hast schon Pilze gesehen im Harz, von denen ich bis jetzt nur gelesen habe. Parasitische Röhrlinge. Boah, da bin ich bissi neidisch.

    Bei uns gibts auch keine richtigen Bären nur Him-, Brom- und Blaubeeren und heute hatte ich einen Bärenhunger, weil wir Holz gemacht haben.

    Hallo Marion,


    welche Pilze sind denn als Schwermetallsammler "verschrien"? - Das wären vielleicht gut Alternativen oder Varianten zur Glasur aus Fliegenpilz...?

    Die gilbenden Champignonarten sind Schwermetallsammler. Sie akkumulieren beispielsweise Cadmium. Deshalb soll man sie nicht mehr essen, obwohl sie eigentlich ziemlich lecker sind.

    So ist es Rudi, die gelben Stellen breiten sich nicht aus. Sie verursachen keine Fäulnis, Schimmel oder sonstige Zersetzung. Sie bleiben einfach gelb und das Ganze trocknet dann so gelb ein, wenn man es nicht schafft noch einmal nachzusehen bzw. es vergisst. Aber das war sicher nicht der letzte gelbe Fleck am Steinpilz.

    Hallo Alex,

    herzlich Willkommen auch von mir. Die Bilder hast du schon erfolgreich hochgeladen, so dass ich heute früh eine schöne Flechtenlektüre hatte. Wenn Du es jetzt noch so machst wie Nobi schreibt und dann jedem Foto eine Nummer verpasst, könnte man sich zu den einzelnen Flechten austauschen. BEi der Bartflechte fällt es noch relativ leicht zu beschreiben, was man meint. Bei anderen wird das sonst schwierig.

    Danke, Claudia! Die Identität bleibt zwar weiterhin ungeklärt (ich zumindest habe jetzt nicht mehr Ideen als vorher), aber interessiert ist es trotzdem.


    LG, Cratie

    Also da offenbar niemand sagen kann, werden wir dem Kind bzw. den gelben Wurmzellen erst einmal einen Namen geben. Ich schlage Crawutzi-Zellen nach den Ersterforscherinnen vor.:grofl:

    Sorry,

    aber dass Amanita muscaria einen Farbstoff haben soll, der 1400 Grad aushält, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Ich töpfere hin und wieder, aber weder die Engoben noch die Glasuren enthalten organische Verbindungen.

    1400 Grad schaffen allenfalls Metalloxide und anorganische Verbindungen.

    Hallo zusammen,

    Cratie und Tom hatten mir den Auftrag gegeben, die nächsten gelben Flecken eines Steinpilzstiels unter die Lupe das Mikroskop zu legen.


    Das habe ich pflichtgemäß erledigt. Hier sind die Bilder. Die gelbfleckigen Stellen weisen gelbe wurmähnliche Zellen auf. Die weißen Stellen haben diese wurmähnlichen Strukturen nicht.


    Keine Ahnung, wie die Zellen in den Pilz hineinkommen.





    Hallo Jh,

    erst einmal (welcome).

    Du zeigst uns ein Foto von alten Champignons. Das ist eine Gattung, die viele Arten umfasst, die oft nur mikroskopisch zu unterscheiden sind. Es gibt gute essbare Arten, andere die magen-darm-giftig sind und wieder andere, die früher als essbar galten, von denen man inzwischen besser die Finger lässt, weil sie Schwermetalle in ihren Fruchtkörpern anreichern. Das wusste man früher nicht.


    Um die Art einzugrenzen zu können, benötigen die Experten so viele Informationen wie möglich. Hier findest Du Informationen die wichtig zur Bestimmung sind.

    Hallo Pablo,

    völlig richtig. Das gibt es. Aber wenn eine Art reihenweise abgeschnippelt und umgeschmissen ist, dann war das keine Wutz. Und das ist einfach nur ärgerlich.

    Hallo Nobi, eine sehr schöne Strecke mal wieder. Die parasitierenden Pilze sind stark - und dann gleich mehrere! Danke fürs Zeigen. Wanzen gibts dieses Jahr extrem viele, finde ich. Die lassen sich im Gegensatz zu den Schmetterchen auch einigermaßen gut fotografieren. Aber danke Dir weiß ich, dass ich hier auch Purpur-Fruchtwanzen habe.

    Hallo Jungs,

    am Wochenende bei der Exkursion zum Kieslerstein habe ich erlebt, wie unterschiedlich Menschen mit dem Pilzesammeln umgehen. Deshalb muss ich über Euren kleinen Disput schmunzeln. Ich selbst nehme nur das mit nach Hause, was ich dann zu 100% verwerten kann. Der Dreck bleibt im Wald und die Würmer auch. Ich putze nämlich nicht gern - auch nicht Pilze und je weniger Arbeit ich habe, desto besser. Ich bin statt dessen lieber im Wald.

    Andere spüren vielleicht dem Waldspaziergang nach, wenn sie zuhause ihre Pilze zerschnippelt, die Nadeln und den Sand wegputzen. Nicht zu unterschätzen ist der Trainingseffekt, wenn man statt eines Kilos vier mit sich herumschleppt.

    Ich habe auch gelernt, dass etliche Profis keine Probleme damit haben die kleinen Tierchen mitzuessen. Ist auch Eiweiß und dass wir normalerweise keine Insekten essen, ist wohl eher eine kulturelle Besonderheit.

    In diesem Sinne: schnippelt im Wald oder zu Hause, esst Maden oder nicht. Hauptsache ihr habt Spaß dabei und Ihr esst keine Pilze, in denen die Maden schon Zersetzungsprozesse in Gang gesetzt haben.

    Ich hätte am Wochenende die Chance gehabt, den Porphyrröhrling zu verkosten... Aber angesichts seiner aktuellen Bewertungen (2 x 1 Punkt) konnte ich mich nicht überwinden ==Gnolm9

    Hallo Cratie, wir hatten einen jungen knackigen am Kieslerstein. So wie der gerochen hat, hättest Du mir aber richtig was dazugeben müssen, wenn ich den hätte verkosten sollen. Bäh. Man muss nicht alles essen. Allerdings haben ich gehört, dass er köstlich ist im Mischpilzgericht aus Dachpilzen, Ockertäublingen, Samtfußkremplingen==Gnolm7