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Bei den Fragen zur Sequenzierung hast Du ja selber schon die Antworten gegeben, was Schwierig an der Sache ist. Ich verstehe selbst nicht viel davon, vielleicht kann Uwe da noch ein wenig mehr dazu sagen, wie er in da vorgeht.
Lieben Gruss, Harald Andres
Hallo Andreas, danke für Deine Einschätzung. Dann kann man das wohl so zusammenfassen: Die Sequenzierung macht die Pilzbestimmung zwar nicht einfacher, aber sicherer.
Alles anzeigenB, n
vielleicht kann Uwe da noch ein wenig mehr dazu sagen, wie er in da vorgeht.
Lieben Gruss, Harald Andres
2. Die Sequenz passt nicht zu mind. 98% zur einer hinterlegten Sequenz
Vergleichen mit der ähnlichsten Sequenz , weiteres Vorgehen wir oben
Jetzt wird es komplizierter:
Man kann einen Phylogentischen Baum erstellen um Verwandschaftsverhältnisse festzustellenIn solchen Fällen sollte man eine ausführliche Makroskopische/ Mikroskopische Beschreibung des Fundes haben
Wenn nach einer intensiven Nachfrage bei Gattungsspezialisten keine eindeutige Zuordnung qmöglich ist, könnte man theoretisch eine neue Art beschreiben.
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wenn es keine Vergleichssequenz mit min. 98-99% Ähnlichkeit gibt wird es schwierig.
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Mein Vorgehen ist dann die Sequenz an einen wissenschaftlich arbeiteneden Gattungspezialisten zu schicken
Ah ja, danke Uwe, jetzt hab ich erst einmal den phylogenetischen Baum gegoogelt. Gabs in meiner Schulzeit noch nicht. Da existiert ja offenbar schon eine ganze Menge Datenmaterial, das einen Abgleich erst möglich macht. Ich hatte so die Vorstellung, dass das erst zusammengetragen und sortiert werden muss.
Ich wünsche Euch jedenfalls, dass Ihr einen Schleierling findet, der nicht beschrieben ist und weniger als 98% Übereistimmung hat und dem Ihr dann einen Namen geben dürft. Das habt Ihr Euch verdient.

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