Beiträge von Wutzi

    Danke Florian! Genauso habe ich mir das vorgestellt==Gnolm13; dass bald ein wissender Forianer den Weg zum Namen meines sonderbaren Becherchens weist. Ein Hängebecherchen mit zahllosen wissenschaftlichen Namen==Gnolm21- das werde ich gleich mal dran schreiben.

    Hallo Dieter und Matthias, wie immer klasse! Wie bekommt Ihr eigentlich den Puderzucker so gleichmäßig auf die Gesäten Tintlinge?

    Und wenn ich mal eine Bitte anmerken dürfte - dem Grünschneidigen Helmling hätte ich jetzt gern mal unters Röckchen geschaut. Gibts da vielleicht noch ein vergessenes Foto in Eurem Fundus?

    Hallo Ralf,

    das ist wieder mal so ein Beitrag, bei dem die Spannung von Bild zu Bild steigt. Was kommt wohl als Nächstes. Nach der Trollhand hatte ich eigentlich nichts Spektakuläres mehr erwartet. Und dann. die Märzschnecklinge und der gruselige Mehlscheibenglibber. Klasse!

    Nur die Morcheln nehme ich Dir nicht ab. Alle Jahre wieder zeigt ihr diese Phantompilze um alte Frauen wie mich zu verwirren.:gmotz:

    Moin Malone, eine sehr schöne Begegnung!

    Ein Nutria-Erlebnis derselbe Art hatte ich vor zwei Jahren in Saalfeld. Nur dass in meinem Fall der PSH dabei war und mir nicht klar war, ob die Nutria den angreifen wollte. Wollte sie nicht, sondern sie bettelte wie bei Dir um Möhren und Ähnliches, womit die Leute sie so füttern. Aber da mir so ein fettes gelbzähniges Wassermonster noch nie zuvor begegnet war, war ich etwas unbedarft.

    Hallo zusammen,


    schon vor ein paar Wochen habt Ihr mich angefixt mit den wunderhübschen Kelchbecherlingen, die Ihr hier zeigt. Heute hatte ich endlich die Gelegenheit, sie bei der ersten Exkursion des Jahres der Saalfelder Pilzgruppe selbst in Farbe und life zu erleben. Wir entdeckten sie am Rande eines Steinbruchs bei Könitz auf kalkhaltigem Grund. Die quietschroten Farbtupfer zwischen dem dürren Laub waren wirklich eine Augenweide. Es gab noch weitere Becher und diverses Rindengeschwurbel zu sehen,darauf letzteres zu zeigen, verzichte ich. Und es gab für mich wieder einmal eine Überraschung: Ein listig als Asco getarnter Basidiomycet. Aber seht selbst:


    Der Steinbruch bei Könitz



    Ob sich die großen Pilzkörbe am Ende wohl füllen werden? Und wenn ja, womit?


    Und schon blitzt es rot aus dem Laub. Es ist nicht restlos geklärt, ob es sich um

    Sarcoscypha coccinea oder Sarcoscypha austriaca handelt. Das wird wohl sicher morgen unter dem Mikroskop ergründet.





    Die kleinen Becherchen verstecken sich ziemlich gut unter dem Laub, aber einige haben wir dennoch entdeckt. Diese haben wir anschließend wieder vor (neu)gierigen Blicken versteckt.


    Diese putzigen kleinen Becher wuchsen auf alten Weidenkätzchen. Wenn ich nicht irre, handelt es sich um Weidenkätzchen-Becherlinge - Ciboria caucus.



    Die Pilzpirsch durchs Gestrüpp wurde belohnt mit winzigen Exemplaren der Hochgerippten Becherlorchel - Helvella acetabulum.


    Den ältlichen kleinen Löwengelben Schwarzfußporling - Polyporus leptocephalus gabs obendrauf.


    Hier gab einen kleinen geologischen Abstecher, der einige hübsche Drusen im Kalkgestein zum Vorschein brachte. Das nächste Mal muss das Geologenhämmerchen mit.


    Ihr kennt das ja: da wird jedes Stöckchen und jeder Stein umgedreht. Hinauf und


    hinab geschaut. Nicht immer ist es ein Pilz, der das Interesse weckt. Hier gab es das Innenleben irgend eines Tieres zu ergründen. Mit mäßigem Erfolg.


    Hier nun die Überraschung des Tages. Diese für mich leicht als Becherchen zu identifizierenden Gewächse haben wieder einmal gezeigt, dass bei Pilzen nichts so ist, wie es scheint.

    Tatsächlich handelt es sich um irgendwelche Basidiomyceten, deren Namen ich schon wieder vergessen habe. Aber ich bin ganz sicher, dass mir hier in Kürze jemand auf die Sprünge helfen wird. edit: Merismodes spec.


    An einem alten mit noch älteren Myxomyceten - Trameten und rätselhaftem Gepilz überwachsenen Baumstumpf, gab es ein letztes Gruppenbild. Dann hatte Bernds Frau eine Kaffeetafel für uns vorbereitet. Die zeige ich jetzt nicht, damit kein Neid aufkommt. Muss auch gar nicht, es war nämlich ein Arbeitsessen: Stefan gab uns ein wenig Nachhilfe in Sachen Kartierung. So wird es wohl bald viele neue rote Pünktchen auf den bisher weißen Flecken der Thüringer Landkarte geben.

    Ach so: Was am Ende in den anderen Pilzkörben lag, kann ich nicht so genau sagen. In meinem Lagen Steine, Schneckenhäuser und ein paar Pilze fürs Mikroskop. Ein rundum gelungener Nachmittag. Danke, dass ich dabei sein durfte.

    Hallo Claudia,


    Winter? Was ist denn das? Hier sind wir irgendwie von Herbst direkt zum Frühling übergegangen.


    Björn

    Wohl wahr, habe gerade komische kleine Pilzgewächse entdeckt - keine Ahnung was das ist. Sind den Erdzungen denn Frühlingspilze?

    Wobei - so richtig frühlingshaft ist es bei mir noch nicht. Doch immerhin fällt Niederschlag in allen möglichen Aggregatzuständen.

    Leinöl ist in der Malerei nicht nur zur Pinselpflege und Reinigung zu gebrauchen.

    Hallo Anne, funktioniert zwar, aber das normale Leinöl ist nicht vorbehandelt und färbt irgendwann das Bild gelblich - auch wenn das der Maler wohl nicht mehr erleben wird.

    Hallo Ralf, danke für die Gebrauchsanweisung. Hab sie genau da entdeckt, wo Du sie verortet hattest.

    Hallo zusammen,


    ich finde dass man das supergesunde Leinöl gerade in der Kombination mit Bärlauch und Quark sehr gut essen kann.

    Dabei ist immer zu beachten dass Leinöl sehr kurze Haltbarkeit hat. Man soll es meines Wissens am besten im Kühlschrank aufbewahren und schnell aufbrauchen. Sonst schmeckt es einfach schlecht. Und natürlich am besten gleich frisch von einer Ölmühle holen, wer eine Ölmühle in der Nähe hat...

    vielleicht ist das der Punkt, Alexander. Ich hatte mir Bio-Leinöl gekauft und fand das einfach nur scheußlich. Aber wie geschrieben, für die Ölmalerei durchaus geeignet, zumindest zur Pinselpflege und Reinigung==Gnolm13.

    Hallo Dieter und Matthias, ich antworte mal auf Teil 1, damit er wieder nach oben rutscht. Mit Euren Kleinzeug-Beiträgen schafft Ihr es wieder einmal, Begeisterung zu wecken. Der geweihförmige Schleimi mutet an wie eine Koralle, das Foto der Lamellenschneiden ist etwas fürs Fotoalbum. Danke fürs Zeigen!

    Das mit dem Leinöl [...]

    ...hat meine Frau auch schon mal angeschleppt, aber momentan gibt es bei uns noch eine solide 2/3-Mehrheit gegen den kulinarischen Einsatz. Zur Möbelpflege kann man es gut nehmen ;)

    Seh ich auch so Hassi, aber auch als Pinselreiniger und Malmittel in der Ölmalerei lässt sich Leinöl bestens verwenden, wenn man es denn versehentlich gekauft hat==Gnolm7.

    geht mir genauso, verstaubte Spinnenweben. Ich wohne in einem Haus, das vor 25 Jahren ein veritabler Hausschwamm gekapert hatte. Glaub mir, das sah ganz anders aus. Abgesehen davon, dass keine Fruchtkörper zu sehen sind, die Rhizomorphen - Du kannst sie mit dicken Wurzelsträngen vergleichen, sind alles andere als spinnenwebenähnlich. Das sind richtig kapitale Strukturen. Die Verfärbungen des Holzes können alle möglichen Ursachen haben. Wo der Hausschwamm getobt hat, zerfällt das Holz in würfelige braune Strukturen, davon ist nichts zu erkennen. Ich sehe auf den Bildern Holz das dunkel geworden ist. Möglicherweise ist es tatsächlich feucht - bzw. feucht gewesen und es wurde bzw. wird von Pilzen besiedelt. Schimmelpilze wären ja auch nicht wirklich gesund. Ich denke dass es kein Fehler wäre, regelmäßig gut zu lüften. Wenn Dir ein Fachexperte Sicherheit gibt, dass ist es sicher sinnvoll ihn zurate zu ziehen. zu sehen ist da jedenfalls kein Hausschwamm. Wenn da einer wäre, müsste er irgendwo an unsichtbarem verbauten Holz nagen, sodass er nicht auf den ersten Blick erkennbar ist.