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Moin Karl, dass Zunderschwämme in so einem Rot daherkommen können, habe ich noch nie gesehen. Interessant!
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Moin Karl, dass Zunderschwämme in so einem Rot daherkommen können, habe ich noch nie gesehen. Interessant!
Huaaaah,
vor mir haben alle ganz große soziale Ängste, Nika. ![]()
Letzte Woche hat daher sogar eine/r der Online Mitpilzler/innen hier in der Region einen totalen Blackout organisiert, der mich völlig unvermittelt aus dem Treffen geworfen hat.
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Aber so leicht werdet ihr mich an diesen Mittwoch nicht wieder los!
Allerdings hab ich nur paar Orchideen gefunden und keine richtigen Pilze zu zeigen.
Ihr wisst gar nicht, wie gefährlich ihr gerade lebt ![]()
Liefert dein Phlox etwa wieder?
![]()
Moin, ich habe ein bisschen was Ungenießbares und etwas total Widerliches. Björn, du verpasst was. ![]()
Hallo Dragon,
eine Verzehrfreigabe wie sie dir von schneesurfer etwas leichtfertig gegeben wurde, kann dir seriös niemand online geben. Hier im Forum sind zwar viele Pilzsachverständige unterwegs und noch mehr Menschen mit fundierten Artenkenntnissen, aber niemand kann nur anhand eines Fotos beurteilen, ob ein Pilz tatsächlich zum Verzehr geeignet ist. So entziehen sich Geruch und Konsistenz einer Beurteilung. Daher handelt es sich hier lediglich um Bestimmungsvorschläge.
Es wurde übrigens vor geraumer Zeit noch davor gewarnt, Schwefelporlinge von giftigen Gehölzen zu verwenden.
Es gab dann Entwarnung, aber ich bin nicht sicher wie der letzte Erkenntnisstand ist. So lange Restzweifel nicht ausgeräumt sind, würde ich beispielsweise Schwefelporlinge von Eiben oder Robinien nicht freigeben wollen.
Kannst du etwas zu der Baumart sagen, an der das Holz wächst?
Das ist eine sehr traurige Nachricht. Ich hatte mich gefreut, Matthias nun auch einmal persönlich kennenzulernen, in Lehesten. Nun ist er aus dem Leben gerissen.
Meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Angehörigen, denen ich viel Kraft in dieser schweren Zeit wünsche.
Eine kleine Ergänzung, wenn ich es richtig in Erinnerung habe, erwärmt sich die Fruchtschicht beim Aussporen, damit durch die aufsteigende, warme Luft, die Sporen hoch in die Luft getragen werden und nicht einfach zu Boden fallen.
Danke fürs Mitlesen, Steffen. Interessant. Das wusste ich noch nicht. Auf alle Fälle sind die Sporen so federleicht, dass ein Bisschen Thermik ausreicht, sie überall wie Puder zu verteilen, sogar auf dem Hut. Ich bin letzten Monat in das Laub neben einem sporenden Zunder getreten und war bis zum Knie eingenebelt.
Grüni/Kagi, deine Rotrandigen machen ihrem Namen ja alle Ehre. Weisheit hat ja schon was zur Unterscheidung gesagt. So lange sie jünger sind, ist es nicht allzuschwer. Mitunter wachsen Zunder und Rotrandiger Baumschwamm an Birke. Da bleiben sie meist kleiner und da wird es dann wirklich schwierig, sie zu unterscheiden. Wenn sie alt sind und nur noch Grauröne zeigen, trau ich mir dann auch nicht zu, sie zu unterscheiden. Der Brutzeltest, den Thomas beschreibt, setzt voraus, dass du ein Feuerzeug dabei hast. Ansonsten musst du das Innenleben anschauen oder im Zweifel aushalten, dass der Pilz sein Geheimnis behält🥴.
Stimmt Bergwald, den Feuersalamander habe ich seinerzeit erst auf dem Foto entdeckt ![]()
Hallo zusammen,
den Zunderschwamm haben sicher alle Pilzbegeisterten schon einmal gesehen. Ich finde ihn faszinierend. Artbeschreibungen gibt es zuhauf. Aber so richtig wird man diesem Pilz wohl nur gerecht, wenn man ihn von allen Seiten betrachtet.
Ich beobachte und fotografiere den Pilz schon eine ganze Weile und es hat sich genug Material angesammelt, um es zu zeigen. Ich würde mich freuen, wenn ihr den Beitrag mit euren Beobachtungen ergänzen würdet.
1.
2. Der Zunderschwamm ist ein Weißsporer, wie man im April/Mai immer wieder gut erkennen kann, wenn sich das feine weiße Sporenpulver nach dem Aussporen unter und um den Pilz legt. Später wird es dann vom Regen wieder abgewaschen
3.Wenn die Sporen auf geeignetes Holz gefallen sind, entwickelt sich das Pilzmyzel, aus dem irgendwann Fruchtkörper sprießen.
2018 habe ich einen der frisch geschlüpften halbkugelförmigen Pilze beschriftet.
4. Im Jahr darauf sah er dann so aus.
5. 2020 war dann leider schon der Wurm drin. Die Buche zerbröselte, der Pilz wurde schon im Jugendalter von Würmern angefressen. Er ist nicht mehr gewachsen, sondern zerfallen.
6. Wenn der Pilz fertig ist mit seinem (Baum)Substrat, sieht das Holz weiß aus. Diese Weißfäule resultiert daher, dass der Zunderschwamm auch das Lignin im Holz verstoffwechselt. Das Holz verliert deshalb nicht nur seine Farbe, sondern auch seine Stabilität. Daher brechen starke Äste von alten zunderschwammbefallenen Buchen ganz plötzlich und unvermittelt ab. Am Ende zerbröselt das Holz vollständig.
7. Wenn der Zunderschwamm Zeit hat zu wachsen, kann er kapitale Fruchtkörper entwickeln, die den halben Stamm umspannen. Fällt der Baum dann um, ändert der Pilz seine Wuchsrichtung. Dieses Phänomen bezeichnet man als Geotropismus. Der Pilz reagiert so, um die Sporen des Pilzes zu schützen, die in der Fruchtschicht (Hymenium) in den Röhren gebildet werden.
8. Mitunter entstehen so beeindruckende Gebilde.
9.
10.
11. Manchmal ist dem Pilz ein Halm im Weg, oder ein Zweig, oder ein Ast. Das stört ihn nicht bei seiner Entwicklung. Er wächst einfach drum herum.
12. ein Jahr später
12b. Nach drei Jahren wird der abgebrochene Birkenstamm nur noch vom Buchenast aufrecht gehalten, der durch den Zunderschwamm gewachsen ist. Da der Pilz inzwischen abgestorben ist, wird es nicht mehr lange dauern, bis das Gesamtkunstwerk zerstört ist. Schade eigentlich.
13. Bei alten Zunderschwämmen fällt es manchmal nicht leicht, sie von rotrandigen Baumschwämmen zu unterscheiden. Ein Schnitt durch den Pilz schafft schnell Klarheit. Der Zunderschwamm ist braun, der Rotrandige creme- bis grauweiß.
14. So sieht das komplette Innenleben aus - von links nach rechts: Röhrenmündungen, Röhren, Myzelialkern, Trama, Kruste.
15. Wer genau hinschaut, entdeckt allerlei Dinge im Pilz. Kinder sind im Entdecken besonders gut.
16. Der Zunderschwamm wurde von jeher zum Feuermachen verwendet. Denn entsprechend vorbereitet, brennt er wie Zunder. Schon Ötzi hat das gewusst und ihn bei sich getragen. In Neustadt am Rennsteig in Thüringen gibt es alljährlich ein Schwammkopferfest, bei dem die alte Tradition des Schwämmeklopfens zur Zunderherstellung gezeigt wird.
Seit einigen Jahren werden die Inhaltsstoffe des Zunderschwamms wissenschaftlich untersucht. Die enthaltenen Beta-Glukane scheinen gesundheitsfördernde Wirkungen zu haben.
Ja klar Björn, überrascht dich das? ![]()
Neben diesen leuchtend gelben, gibt es jede Menge andere, die allerdings nicht immer auf den ersten Blick erkennbar sind. Sie sind ebenso wie die Wendehälse recht anpassungsfähig.
Stimmt Schupfi.
Vermutlich kennst du die Ecke, wenn nicht, dann ist es höchste Zeit für einen Ausflug. Bis auf die Wegesicherung gibt es da keine Eingriffe. Aber unabhängig von der Ursprünglichkeit des Waldes hebt sich da wirklich die Aufmerksamkeit um das Wohlbefinden der Besucherinnen und Besucher vom allgemeinen Thüringer-Wald-Standard ab. Hier wird einem der Spaß an Wanderungen bzw. Exkursionen oft durch bis zur Unbenutzbarkeit zerstörte Wege, fehlende oder irreführende Beschilderung und rücksichtslose Waldwirtschaft vergällt.
Hallimasch? Ach nee. Bitte noch nicht. Erst seit wenigen Tagen gibt es hier wieder Regen. Ich habe noch keinen einzigen Röhrling gesehen. Halli-Galli darf noch bis Oktober warten.
Gestern haben wir eine Rundwanderung durch das Biosphärenreservat Vessertal unternommen. Wer Baum-Methusalems, weitgehend unberührte Natur und die Abwesenheit von menschgemachten Geräuschen mag, ist da genau richtig.
Eine echte Überraschung gab es auch. Richtige Pilze mit Hut und Stiel!
Hier ein paar Bilder:
1. Die 49 m lange Fichte ist leider umgefallen. Sie wurde an den Wegrand bugsiert und kann noch ein Weilchen bestaunt werden.
2. Die kleine Fichte ist offenbar auf einem Baumstumpf gekeimt und hat spinnenbeinähnliche Stelzen-Wurzeln ausgebildet.
3. Es gibt hunderte Zunderbuchen
4. schöner Urwald
5. Man achte auf das untere Schild😊.
6. Die Überbleibsel einer ehemaligen Sprungschanzenanlage.
7. der Auslauf der Schanze wurde von Lupinen erobert.
8. Und dann gab’s Schleimer zu bewundern. In gelb ein Schleim-Dino.
11. Endlich Pilze mit Hut und Stiel. Voreilender Ackerling
12. Breitblattrüblinge
13. Gelbstielige Nitrathelmlinge
14. Ein echter Rotrand!
15. Stellvertretend für zahlreiche Insekten diese schicke schwarzgrüne Blattwespe
16. Unterwegs gab’s für Bedürftige ganz schöne Rastplätze.
17. Freundliche Zeitgenossen hatten quellwassergekühlte Getränke bereitgestellt.
18 Und die Kasse des Vertrauens
19. Am Ende ein Insektenhotel mit Gründach
20. Noch ein Blick zurück über den Ort Vesser. Ein Ausflug ist unbedingt zu empfehlen. Auch in der pilzfreien Zeit. Im Gegensatz zu vielen Orten im Thüringer Wald, an denen man sich als Wanderer nicht willkommen fühlt, ist hier ein aufmerksamer und respektvoller Umgang mit der Natur zu erleben.
Danke fürs Mitkommen.
Hallo Sandra,
und schnappe Wutzi die Beute weg.
viel Erfolg aber sei vorsichtig. Claudia wird von zwei gefährlichen Raubtieren begleitet.
VG Jörg
Naja, wie du weißt, trägt eins der gefährlichen Raubtiere immer einen Beißkorb. Aber mit dem Anderen legt sich niemand ungestraft an.
Kleine Menge🥴
Doch doch, Jörg. Die BundesartenschutzVO gilt auch bei euch
.
...und überhaupt, denk an die 1 kg-Regel! Der Rest muss gut getrocknet und umgehend an die zuständige Kontrollinstanz geschickt werden, wenn du einer Ordnungwidrigkeitsanzeige entgehen möchtest, lieber Brummel. Ich schick dir mal die Adresse per pn.
Alles anzeigenHallo Jörg,
Deiner Einschätzung Maiporling würde ich mich auf jeden Fall anschließen.
Der FK kommt mir allerdings komisch - im Sinne von seltsam - vor, da die Fruchtschicht kurz vor dem Hutrand aufhört und so quasi eine ringförmige Grenze bildet.
Kommt das bei den Maiporlingen öfters vor? Ich habe es so noch nicht gesehen, die Fruchtschicht ging immer bis zum Rand. ("in echt" und auf Fotos) Wenn da was gefressen hätte, hätte es ja ganz gleichmäßig rundum abfressen müssen.
Allerdings habe ich noch nicht so viele Exemplare selbst in der Hand gehabt; du kannst dazu bestimmt mehr sagen.
Vielleicht auch ein Fall von: "Die Schnecken war' schon dran?!" ![]()
Der Pappelblattroller (nur 5 mm) beim Pappelblattrollen. Frau Käfer bringt mit einem Stich in den Blattstiel das Blatt zum Welken. Dann wird gerollt und 3 Eier werden in die Rolle gelegt. Die Larven ernähren sich vom Blatt und die Pappeltriebe sehen dann aus wie Trauerweiden.
1
2 Zwei beim einsamen Rollen
3 Zwei beim gemeinsamen Rollen
Moin. Ich bin trotz Björns Drohung vorsichtig optimistisch dabei. Zu zeigen hab ich nur Faunistisches.
Alles anzeigenHallo Brummel
Hallo Benjamin,
meine Zapfenrüblinge fand ich nicht am Boden sondern viel höher.
Diese Fotos habe ich euch natürlich vorenthalten, aber bei uns sehen die etwas anders auch als bei dir
:
LG
Benjamin
Die müssen bei dir ja auch anders aussehen, ibex. Du zeigst ja hier die Subspezies der Bergzapfenrüblinge (BeZaFiRü), während Brummel nur ganz gewöhnliche FiZaRü.
Bei mir über die gezeigte R. doronici zum Mittwochtreffen beschweren und bei Gunnar ist das "hoffnungsfroh" und bist "ein klein bisschen neidisch"? Das hab ich gern.
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Gunnar startet mit einen Fahlen Röhrling und endet mit einem Ritterling. Da kann frau schon mal über die Kranken-Pflanzen-Pilze hinwegsehen, lieber Stefan.
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Hallo Gunnar, deine Fotos machen hoffnungsfroh und ein ganz klein bisschen neidisch
. Danke fürs Zeigen.
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Jörg, Glückwunsch zum Ziegelroten Schrumpelpilz. Der soll ja ziemlich selten sein.
Hallo Brummel und Jörg,
Ja das wüsste ich auch gern. Möchte die Teile unbedingt mal live sehen, wenn möglich, noch vor meiner Prüfung
LG corne
Willst du die Prüfung nächstes Frühjahr wiederholen, Corne? Der liegt garantiert nicht im Herbst-Prüfungskorb.
Moin. Ich will mal Wasser in den Wein kippen. Mir ist es tatsächlich einmal passiert, dass ich gefragt worden bin, ob ein Foto, das ich hier gepostet hatte für einen kommerziellen Kalender verwendet werden darf. Um ein Foto mit größerer Auflösung bin ich nicht gebeten worden. Also - denkbar ist es schon, dass es kommerzielles Interesse an den hier gezeigten Bildern geben könnte, allerdings nur wenn es um kleinformatige Drucke geht.
Ich hatte das Foto zur Verfügung gestellt, mit dem Hinweis, dass ich als Quelle angegeben werde. Das hat gut geklappt. Beim Pilznamen waren die Kalenderhersteller dann allerdings ein wenig über-kreativ. Der entsprang weitgehend ihrer Phantasie. So gesehen war meine Bedingung, das Foto mit meinem Namen zu versehen, dann doch keine gute Idee. ![]()
Wenn das Foto ohne mein Einverständnis verwendet worden wäre, hätte ich es garantiert nicht bemerkt und es wäre mir auch nicht wichtig gewesen. Es ist ja grundsätzlich recht erfreulich, wenn ein Foto Liebhaber findet und ein Kleinunternehmen etwas damit anfangen kann.
Das unsere Fotos von kommerziellen Profis genutzt werden, würde ich auch allein wegen der geringen Auflösung ausschließen.
