Beiträge von Wutzi
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Wäre Heide's Beitrag vor meiner Tippabgabe gekommen, hätte ich mich anders entschieden.
Das stinkt mir jetzt aber gewaltig!



VG

Wolfgang
Heide ist der Geheimtipp
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Moin Wutzi,
Ich mag den Geruch auch total gern, bin aber für Küchenzwecke auf den Kampfermilchling ausgewichen. Riecht für mich genauso lecker und ist auch in größeren Mengen ungiftig. Und dankenswerterweise versorgt mich Heide damit, ich finde den selbst nämlich kaum. Aber vielleicht kommt er ja bei dir vor?
LG, Cratie
Moin Cratie, ich weiß. Den Kampfermilchling hatte ich leider 2017 das letzte Mal. Vielleicht kommt der mit den Dürresommern hier nicht klar. Der Maggipilz dagegen steht überall mal herum. Bislang hatte ich mit meinen verwendeten Maggipilzmengen auch noch nie Probleme, aber ich wüsste eben gern, wo ihr die Grenze seht.
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Was mich so frustriert bei diesen Spams - egal ob hier im Forum oder bei meinen Emails ist, dass wir einerseits zig Datenschutzerklärungen abgeben müssen und da ein Riesenaufwand betrieben wird und es andererseits nicht möglich ist, diesen unerwünschten Datenmüll gar nicht erst zuzulassen. Es müsste doch Algorithmen geben, die das ermöglichen. Vielleicht sollte jede Email einen oder gern auch 5 Cent kosten. Dann wäre es zumindest mit dieser Datenflut vorbei. Werbung würde dann wohl auch weniger.
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Hallo Jörg, wieder eine Augenweide! Vom Safranscheidenstreifling habe ich noch nie gehört, geschweige denn, ihn gesehen. Danke für's Mitnehmen.
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Hallo Nobi und Alexander,
danke euch beiden. Erst einmal für die Idee und dann noch die schweinefreie Abwandlung. Das werde ich nächste woche auch probieren. Ich habe immer noch eingefrorene Pilze, obwohl jetzt langsam die frischen kommen. Ich werde wohl statt der Fleischersatzstreifen grob gehackte Erdnüsse verwenden. Die machen sich in Verbindung mit Pilzen klasse.
Aber eigentlich schreibe ich, weil ich letztens mit meiner Pasta-Sahnesoße aus getrockneten Steinpilzen, meinen zwei gerade im Garten gefundenen Spitzmorcheln, einem! frischen Nelkenschwindling und einem Beutelchen eingefrorenen Pfifferlingen das Gefühl hatte der Soße fehlte der Pepp, trotz des Weißweins. Und so habe ich eine Messerspitze getrockneten Maggipilz dazugegeben. Es war wirklich unglaublich, wie aromatisch die Soße geworden ist. Und der Duft durchströmte die ganze Wohnung. Ich werde damit bei den nächsten Pilzmahlzeiten experimentieren. Meine Frage ist: Wie viel Maggipilz ist noch unschädlich und wann muss ich auf den Paracelsus-Spruch achten?
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Hallo Claudia,
wie oben erwähnt gibt es bei den Compactae noch unbeschriebene Arten.
Der zweite Täubling scheint was Anderes zu sein. Gujakreaktion ist bei allen mir bekannten Compactae schnell und stark. Die Ermittelung der SPP-Farbe ist unerlässlich. um weiter zu kommen.
LG KarlDanke Karl, Sporenpulver ist in Arbeit! Aber ich denke schon, dass es dieselbe Art ist. nur ein paar Meter weg und ganz frisch. So sah der andere bestimmt auch vor einer Woche aus.
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Ich sehe, ihr seid
fleischig(Cratie! Nicht mit vollem Mund! Fleißig natürlich)ZitatNu zerknautsch doch nicht so dein nicht schwabbeliges Gesicht
Aber keine beleidigenden Zaunpfähle, ok?
Sorry Cratie, hab gerade alte Ostseebilder angesehen mit Quallen drauf und da hatte ich so eine Assoziation und hab wohl deshalb die Redewendung vergeigt.
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Menno, bei so vielen Pfählen schneidet Ihr Euch doch ins eigene Fett.
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Da von dem vorliegenden Fund weder Fleischverfärbung noch Geschmack bekannt sind, solltest Du den Fundort im Auge behalten und auf weitere Fruchtkörper hoffen.
Hallo Karl, hallo Täublings-miträtselnde,
heute war an der Täublings-Fundstelle. Die gestern noch vorhandenen waren nicht mehr auffindbar, aber es gab ein ziemlich frisches Exemplar und den madigen Pilz von gestern fand ich auch.
Ich fange einmal mit dem von gestern an:
Der hatte sich wenig verändert. Allerdings waren einige Lamellenränder inzwischen schwarz angelaufen, ebenso die Stielhaut an einigen Stellen
Und hier nun der frisch gewachsene Pilz: Ergänzend ist festzustellen. In unmittelbarer Nachbarschaft wuchsen Fichten, etwas weiter entfernt Buchen. Auch er hatte diesen aprikosefarbenen Farbstich in den Lamellen.
Das Fleisch war geruchlos. Die Lamellen waren scharf, das Fleisch neutral.
Bei Verletzung waren keinerlei Verfärben erkennbar, auch nach einer Stunde noch nicht.
Ich habe ihn mit einigem bearbeitet mit dem, was mein Giftschrank so hergab. Auf Guajak erfolgte die Reaktion nach ca. 10-15 sec. Auf Eisensulfat nach 1-2 Minuten fleischrosa und auf Phenol kräftig fleischfarben. Auf Anilin und KOH erfolgte innerhalb von 10 Minuten keine Reaktion.
Mich hat der Vergleich mit allen Compactae leider nicht schlauer gemacht. Was sagt Ihr dazu?
edit:
Ich kann die noch offenen Fragen zum Faserling und zum Lärchenritterling beantworten. Der Lärchenritterling hat üppig weiß gesport, insofern scheint der Name zumindest bis auf Widerruf - wenn ich das Exikkat unters Mikroskop lege - Bestand zu haben.
An der Stelle, wo gestern die unklaren Faserlinge standen, hatten heute zwei weitere Exemplare ihre Schirme geöffnet. diesmal war eindeutig ein Behang zu erkennen, womit wir wieder beim ersten Kandidaten wären. Ich glaube, hier muss ich das Mikroskop nicht bemühen. Das ist wohl eindeutig.
Danke an euch alle für die Diskussion. Mit euch macht es Spaß etwas über Pilze zu lernen. Und die Bilanz kann sich sehen lassen. In der Bestimmung von zwei Pilzen bin ich jetzt sicherer, und mit dem Lärchenritterling konnte ich einen Erstfund identifizieren. Sicher kommt mit dem Täubling, dessen Namen ich noch nicht kenne, ein weiterer hinzu. So könnte das von mir aus das ganze Jahr weitergehen.
Und der Täubling ist fast so spannend wie ein guter Krimi.
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Hallo Sandra,
das ist bei den Pilzen wie bei den Menschen. Mit dem Alter bröckelt der Lack, die Elastizität lässt nach. Auch Maipilze sind zu ihrem Lebensabend nicht mehr so schick.
Nachtrag zu Norbert. Inzwischen zählt man sie wohl nicht mehr zu Tricholoma sondern zu Calocybe. Aber der Pilz bleibt derselbe.
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Liebe Oma Heide,
da bin ich geradezu ein bisschen neidisch. Ich habe meine Enkelkinder schon einige Zeit nicht sehen können. Glückwunsch zu der kleinen Mathilda!
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Hallo Claudia,
dein Schwärztäubling hat den sogenannten lachsrosa Schein in den Lamellen. Der Dickblättrige (nigricans) ist es jedenfalls nicht. So, mehr wird nicht verraten - jetzt schau selber nach dem, was im Buch dazu angeboten wird.
Pilz Nr. 1 sieht in der Tat nach Lärchenritterling aus. Die sich von der durchfeuchteten Stielbasis hochziehende freudig orange Färbung (siehe Foto Nr. 2) habe ich bei meinen Funden auch schon beobachtet. Gab es denn überhaupt Lärchen am Fundort? Diese Angabe musst du fairerweise schon machen.
Bei den Risspilzen fällt mir unbemikroskopt nur ein, ob man die vielleicht etwas liegen lassen und danach hoffnungsfroh einen Fischgeruch erschnuppern könnte
LG
Oehrling
Oh je Oehrling, jetzt hab ich mir mein eigenes Pilzrätzel eingebrockt. Den rosablättrigen Kohlentäubling muss ich wahrscheinlich ausschließen, bei uns ist alles sauer und weil ich ein sofortiges Schwärzen bemerkt hätte. Ich habe den vermadeten Pilz über den Hang befördert und bin ihm ein paar Minuten dort auf dem Rückweg begegnet und hab ihn noch einmal angeschaut. Da schwärzte nix. Für mich passt das Beobachtete nicht zu dem, was die Literatur hergibt. Und weißt Du was? Morgen mache ich mich auf die Socken und hole mir den zweiten vergammelten Madentäubling, der da stand und teste alles, was geht. Eisensulfat, schwärzen, röten... bin gespannt. Das klingt nach einer längeren Geschichte.
Die Lärchen beim vermuteten Ritterling hatte ich doch fairerweise im Eingangsfred erwähnt
. Ich glaube, auf dem einen Foto war sogar ein Zweiglein zu sehen, bevor ich den Ausschnitt vergrößert hatte.Den Vielleichtfischigen Risspilz hebe ich zur Geruchsverstärkung mal ein paar Tage auf. Einfach so bei Zimmertemperatur oder besser im Kühlschrank?
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Servus beinand',
ich könnt mir schon vorstellen, dass das einfach P. candolleana ist. Ohne Mikroskop geht eh nix.
Wutzi...wenn Du schon meinst, dass evtl ein Schwärztäubling ist, musst Du zumindest testen ob er z.B. beim Ankratzen am Stiel rötet und schwärzt, oder nur schwärzt ohne röten. Sonst ist das Raterei. An R. nigricans glaub ich aber nicht. Der sollte noch weitere und dickere Lamellen haben.
An liabn Gruaß,
Werner
Hallo Werner,
danke für Deine Einschätzung. Jetzt bin ich wirklich neugierig auf den Faserling. Ich heb mir auch ein Stückchen auf zum Mikroskopieren.
Stimmt, den Täubling hätte ich mir genauer ansehen sollen, aber das Innenleben war schon sowas von lebendig, dass ich irgendwie nichts damit zu tun haben wollte. Ein Fehler. Wenn ich ganz ehrlich bin, es könnte vielleicht auch ein Weißtäubling sein, denn ich habe überhaupt keine Verfärbung wahrgenommen. Nur Madenmatsch. Erstaunlich, dass der trotzdem noch recht fest war. Wie machen die das nur? Das nächste Mal bin ich vor den Maden da, dann aber!
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Hi, Ich würde von dem mal ein Stück Lamelle unters Mikro packen und mal sehen, ob eine Tricholoma hier in Frage kommen kann.
Hallo Stefan, danke, im Moment bin ich mikroskoplos, aber ich mach mir ein Exikkat und heb mir das für die Zeit nach dem Bauchaos auf.
Alles anzeigenBon Soir!
Lärchenritterling (Tricholoma psammopus) wäre da schon im Bereich des Möglichen. Aber lass den mal absporen: Vielleicht erleben wir ja auch ein braunes Wunder.

Psathyrella spadicea (= Homophron sarcocephalus) kann schon sein, aber ich kenne den als richtig kräftigen Pilz mit vergleichsweise dickfleischigem Hut. Und sehr deutlich hygrophan. Man müsste da auch reinlinsen, fürchte ich.
Typische Psathyrella spadicea wären für mich das:LG; Pablo.
Hallo Pablo, merci! Das hab ich sofort umgesetzt, mal sehen ob's ein weißes oder braunes Wunder gibt
.Mit der Psathyrella bin ich auch noch nicht so ganz zufrieden. Für den Behangenen fehlt der Behang und stimmt die Farbe nicht wirklich, beim Schokobraunen sind Hutfarbe und Habitus auch nicht wirklich typisch. Vielleicht eine Kreuzung
? Dass da noch keiner drauf gekommen ist! Oder eine neue unbeschriebene Art Psathyrella wutzii. Aber dass die Pilze so spack herkommen, liegt möglicherweise daran, dass sie sich ziemlich durchs Dickicht zwängen mussten. Das kostet bestimmt Energie und macht dünn
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Huhu wutzi.
Bei dem ersten hätte ich gerne noch ein Bild, bei dem die Stieloberfläche nicht überbelichtet ist.

Für einen Lärchenritterling würde ich das eher nicht halten.
Von Täublingen und Risspilzen habe ich keine Ahnung. Von Psathyrella eigentlich auch nicht, aber ich würde da mit Homophron spadiceum abgleichen.
Mit dem Waldfreundrübling könnte ich bei dieser schön unstriegeligen Kollektion auch gut leben.
LG.
Danke Schupfi,
der Schokoladenbraune Faserling passt viel besser, danke!
Und hier mal die nicht überbelichteten Fotos, da ist aber das Braun viel blasser. Das musst Du Dir lebhafter vorstellen, so wie beim Überbelichteten und es gibt nur noch einen halben Pilz
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Hallo Ihr Oberbayern, zu einer erbaulichen Pilzwanderung habt ihr uns wieder mitgenommen. Klasse, was bei Euch alles wächst. Vermutlich hattet ihr den Notizblock vergessen, aber so ein Hexenschwamm tuts ja auch
. Danke fürs Mitnehmen. Habt Ihr zufällig ein gutes Foto vom Maiporling von unten gemacht? -
Hallo Forianer,
wenn der Fokus auf Pilze kennenlernen und nicht auf Pilze für die Pfanne liegen soll, ist derzeit alles genau richtig.
Neben einzelnen Goldröhrlingen Nelkenschwindlingen, Wulstlingen und Kiefernbraunporlingen gab es heute einen Erstfund und drei weitere Arten, bei denen ich mir nicht sicher bin. Ich bin aber sicher, dass Ihr meine Unsicherheit rasch beseitigen könnt.
Zunächst einmal dieser Perser (Persönlicher Erstfund)! Er stand unter Lärchen und Fichten hatte einen Burggraben und einen Durchmesser von 4 cm. Geruch konnte ich keinen feststellen. Am ehesten passend finde ich den Lärchenritterling. Allerdings schmeckt dieser hier kein bisschen bitter, das Fleisch ist weiß und für den Lärchenritterling wäre es wohl auch ein bisschen früh, nach allem was ich gelesen habe. Also was kann das für eine Art sein?
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Dann gab einen völlig vermadeten (vermutlich) Schwärztäubling an einer Böschung unter Fichten. Geht da bestimmungstechnisch noch mehr?
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Zwei Risspilze fand ich auch - Geruch etwas moderig mit dezenter Spermanote. Ich hatte in der Ecke schon einmal den Struppigen Risspilz. Aber da das Mikroskop gerade edit:
nichteingemottet ist, wird es wohl bestimmungstechnisch bei einem vielleicht bleiben müssen.6 edit: 6 und 7 dank Ditte als Inocybe glabrodisca identifiziert
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Dann fand ich an moderndem Holz ziemlich große und alte Pilze. Mit so alten Behangenen Faserlingen habe ich keine Erfahrung, aber der Name würde am besten passen.
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Nach den Striegeligen Rüblinge von vorgestern und gestern vermute ich, dass ich diesmal Waldfreundrüblinge entdeckt habe.
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Ich bin gespannt auf Eure Einschätzungen.
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Auch schon gehört ?
Vögel füttern nur im Winter wenn alles gefrohren ist und die Vögel sonst nichts mehr anderes in der Natur finden.
Vögel in der warmen Zeit füttern ist kontraproduktiv weil die Vögel dann die Nahrung die sie wirklich brauchen nicht mehr suchen und krank werden können oder auch an der falschen Nahrung eingehen können.
Hallo Anne, das war die Lehrmeinung von damals, als die Vogeleltern noch Insekten in Hülle und Fülle fanden, um die Jungvögel großzuziehen. Das Insektenaufkommen ist aufgrund menschlicher Umtriebe mittlerweile auf ein Solches Maß geschrumpft, dass ganzjährige Fütterungen empfohlen werden, um die Vogelbestände einigermaßen zu erhalten. Natürlich muss das richtige Futter gegeben werden, kein altes Brot und solches Zeug.
Hallo zusammen!
Die Buntspechte übernehmen.....
Hallo Herbi, bei mir hängen die Buntspechte auch immer öfter am Futterhaus. Das sieht ulkig aus, weil sie mit dem ganzen Körper picken. Die Borkenkäferplage hat die Spechtbestände deutlich anwachsen lassen. Ich sehe sie mehrmals stündlich, wie sie sich Futter holen.
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Nun die Fortsetzung:
Heute habe ich die Rüblinge erneut heimgesucht - auf dem (Um-)Weg dorthin gab's übrigens ca. 10 Graue Wulstige, 4 madige Perlpilze, zwei Stinkmorcheln und Stinkschwindlinge. Es wird also.
Bei 10 Grad und Regen habe ich vor Ort noch immer keinen Geruch wahrgenommen. Eine genauere Inaugenscheinnahme des Fundortes ergab, dass es sich bei den Exemplaren um junge und alte Exemplare derselben Art handeln musste. Die Kostprobe ergab dann einen Geschmack nach altem Kohl, der sich ziemlich lange hielt und erst durch das Kauen von ein paar Stengeln Bärwurz neutralisieren ließ.
Beim Auspacken aus dem Tupperdöschen gerade eben dann die olfaktorische Überraschung. Übler Mief, der sich beim Aufschneiden eines Pilzes noch einmal deutlich verstärkte. Hundepup ist harmlos dagegen. Der Pilz hat umgehend Hausverbot erhalten.
Damit ist der Striegelige bzw. Stinkende Frühlingsrübling wohl abgesichert. Hier noch Fotos, die den striegeligen Stiel deutlich zeigen. Den Geruch kann ich Euch nicht schicken. Aber glaubt mir, es ist besser so!
