Beiträge von zuehli
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Da habe ich mir ehrlich gesagt noch gar nicht wirklich Gedanken drüber gemacht…
Wäre das denn sinnvoll?
Ja klar ist das sinnvoll, allein aus dem Grund sich einen Überblick zu verschaffen, um bspw. zum Biotopschutz und zur Artenvielfalt beizutragen. Ebenfalls um Rote Listen erstellen zu können.
Hier kann man mehr darüber nachlesen und man bekommt auch eine Liste der Landeskoordinatoren.
Ansonsten hat ja Pablo schon was zum Thema "Pilztourismus" gesagt. Die Ortsangaben muss man nicht überaus genau machen, so dass ein Unkundiger eher aus purem Zufall über Fundstellen stolpert.
Von der DGfM ist aktuell wieder der Aufruf ergangen, gerade seltene Pilzarten der Kartierung zu melden.
Beste Grüße
Harald
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Tuppie
kriegst ne PN...
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Vielleicht hat er wie der gestreifte Teuerling auch Heilwirkungen?
Das ist genau der Grund, dass ich Buschfunkistan nicht mag.
Aller Nase lang postuliert er irgendwelche "Heilwirkungen", bzw. gesundheitsfördernde Wirkungen ohne seriösen wiss. Hintergrund/Nachweis.l.g.
Stefan
Ja Mensch Stefan, klar funktioniert das. Man muss nur eine kleine Regel befolgen:
Man sucht sich auf einer beliebigen Lichtung im dunklen Tann einen Hexenring (vorzugsweise von Amanita muscaria) und stellt sich in dessen Mitte genau zur Mitternachtsstunde der Walpurgisnacht hin, träufelt dann ein wenig Bufotenin in den Topf des Teuerlings und nimmt das Ganze mit der Beschwörungsformel "Hokus Pokus Fidibus, dreimal schwarzer Kater" zu sich. Allerdings muss Vollmond sein, sonst funktioniert die Prozedur nicht.
So gehts!
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Nachdem ich nun so viele schöne rote Becher bei Euch gesehen habe, bin ich heute, bei schönstem Wetter los, um nach meinen „Österreichern“ zu schauen.
Und ja, sie haben sich gezeigt!Moin Tuppie. An derselben Stelle, wo sie schon mal waren?
Grüße über die Bach
Harald
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Ich kenne einige Menschen, die gesundheitlich sehr vom Gebrauch der Pilze profitiert haben, daher war die Absicht tatsächlich, ihn zu pulverisieren.
Warum dann schade um den Pilz?
Schade, dass man Witze darüber machen muss.
Lieber wallnex,
ich sehe hier keine Andeutung von Witze machen. Außerdem finde ich es ziemlich kontraproduktiv, einen unbekannten Pilz zu zerkleinern um ihn dann bestimmen zu lassen. Das ist sicherlich die falsche Reihenfolge.Zuerst (!) sollte man sich sicher sein, was man da gepflückt hat um sich dann über die Eigenschaften eben dieser Art zu informieren. Nicht erstmal essen und dann im Pilzbuch nachblättern, obs nicht vielleicht doch was Giftiges gewesen sein könnte. Die Naivität mancher Zeitgenossen da ist schier grenzenlos. Solche Vorgehensweisen können in Bezug auf Pilzkonsum im schlimmsten Fall tödlich enden.
Gutgemeinte Grüße
Harald
PS. Es wäre mal interessant über die Erfahrungen deiner Bekannten und Freunde zu hören. (Thema Faktencheck)
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Hm, was macht das für einen Sinn, einen Porling in brotscheibendicke Scheiben zu schneiden?

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Leute, bleibt doch mal cool...
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Ganz nebenbei, eben fängt die Sache mit den Pilzen immer mehr an, Spaß zu machen…
Und pass auf, nach dem Spaß kommt die Sucht...
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Hier der Link, falls man ihn suchen sollte:
Stereum insignitum (Braunsamtiger Schichtpilz, Prächtiger Schichtpilz) – Fundkorb
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Bei Facebook aufgeschnappt:
"... aus eins mach zehn. Wir begrüßen die neuen Schleierlingsgattungen:
Cortinarius (sensu stricto)
Phlegmacium
Thaxterogaster
Calonarius
Aureonarius
Cystinarius
Hygronarius
Austrocortinarius
Mystinarius
Volvanarius
Cortinarius s.s.
ist mit über 2000 Arten immer noch eine der (wenn nicht gar die) artenreichste Pilzgattung. Hier verbleiben unter anderem auch die allseits beliebten Hautköpfe (Dermocybe), Gürtelfüße (Telamonien), Schleimfüße (Myxacium), Rauköpfe (Leprocybe), Reifpilze (Rozites) und so weiter.
Phlegmacium und Thaxterogaster waren schon einmal eigene Gattungen, die nun wieder als solche klassifiziert werden. Hiermit begann vor gut einem Monat die Aufspaltung der Schleierlinge. Uns in Mitteleuropa betrifft vor allem Phlegmacium, also die Schleimköpfe. Thaxterogaster kommt hat hier meines Wissens nur wenige Vertreter und ist vor allem aus Nordamerika bekannt.
Calonarius umfasst Arten aus der ehemaligen Sektion Callochroi und nahe Verwandte umfasst: Klumpfüße also. ("The species of the genus Calonarius [...] can be distinguished from the species of the genus Phlegmacium by the combination of pileocarpic basidiomata, a marginated bulb and simplex pileipellis.")
Aureonarius umfasst Arten der ehemaligen Sektion Callistei und Limonei und betrifft hauptsächlich Arten aus Neuseeland.
Cystinarius ist eine sehr kleine Gattung und umfasst die ehemalige Sektion Crassi und nahe Verwandte. Hier finden wir den Filzigen Schleimkopf., ehem. C. crassus.
Austrocortinarius, Hygronarius, Mystinarius und Volvanarius sind weitere Kleinstgruppen, die hauptsächlich auf der südlichen Hemisphäre vorkommen."
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Hallo Marvin,
Tapinella panuoides wächst nach meiner Kenntnis nur auf Nadelholz. Das sieht mir nicht so richtig danach aus.
Beste Grüße
Harald
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Für mich sind das auch ziemlich sicher irgendwelche kleinen Galerinen, wieso sollten die jetzt nicht vorkommen? Da gibts über ein Dutzend, die makroskopisch gleich aussehen, der Blick durchs scharfe Glas ist also unumgänglich.
Die radial gestreiften Hüte passen nicht für Tubaria.
Beste Grüße
Harald
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Wozu gibts Suchmaschinen:
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Hallo Werner,
wieso sollte man davon abraten? Was wäre denn die Alternative, gar nichts pflanzen?
Der Honiggelbe Hallimasch ist bekanntermaßen ein Pilz, der sich gerne in den Gärten breitmacht, aber man kann ihm ja nicht die Alleinherrschaft überlassen. Ein gesunder Baum wird sich erstmal gegen den Pilz wehren können und wenn er dann doch befallen wird, kann es noch sehr viele Jahre dauern, bis er umfällt.
Ich kenne das Problem aus dem eigenen Garten, die Anwesenheit von Armillaria mellea hat mich bislang nicht gehindert neue Bäume zu pflanzen, bzw. wachsen zu lassen. Aktuell sind es Ahorn, Douglasie und Hainbuche. Lediglich die Neuanpflanzung eines Walnussbaumes ist den Wühlmäusen zum Opfer gefallen.
Beste Grüße
Harald
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... und Mycena tintinnabulum dürfte auch dabei sein.
Beste Grüße
Harald
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Hierbei sollte der Boden mindestens 30 Zentimeter abgetragen werden.
Hallo Harald,
der Ansatz ist doch schonmal gut, dann zubetonieren und grün streichen, nie wieder Rasen mähen und keine Pilze mehr

viele Grüsse
Matthias
Sowieso! Ich empfehle das auch immer.
Servus
Harald
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So stehts geschrieben im Focus Online.
Hexenringe im Rasen: Das können Sie gegen die Pilze tun | FOCUS.de
Bin gespannt wenn die Gartenbesitzer anfangen ihre Pilze zu bekämpfen, insbesondere beim "Austausch des Bodens gegen neue Muttererde. Hierbei sollte der Boden mindestens 30 Zentimeter abgetragen werden. Die alte Erde sollte auf gar keinen Fall im Garten oder auf dem Kompost landen, da sich sonst die Pilzsporen erneut ausbreiten können."
Belustigte Grüße
Harald

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meinen gestrigen Beitrag habe ich gelöscht, weil Morchella dill in der mycobank nicht enthalten ist,
Dachte schon, Harald nimmt mich auf die Schaufel; allerdings schätze ich ihn anders ein, da muss also was dran sein, an M. dillNun, auch richtig suchen will gelernt sein...
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ein um diese Jahreszeit nicht unbedingt erwartbarer Fund,
Naja, wieso nicht. Ich finde die auch immer regelmäßig nach Weihnachten. Letzte Woche habe ich auch irgendwo noch Mönchsköpfe rumstehen sehen.
Beste Grüße
Harald
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Was meinst mitm Doppelpilzforum, welches genau?
Das war und ist immer noch pilzepilze.de, das Pilzforum, das zusammen mit fungiworld.de (betrieben von Eric Strittmatter, gibts leider nicht mehr) lange vor pilzforum.eu das Pilzforum schlechthin war. Mittlerweile kaum noch genutzt, aber immer noch online.
Zum Thema Morcheln zurück. Habt ihr euch schon mal die Taxonomie der Gattung der Morcheln angeguckt:
Morchella Dill. ex Pers.
Das ist kein Scherz und sagt doch eigentlich alles....
Beste Grüße
Harald
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Alles anzeigen
Liebe Leute,
im übrigen ist besagtes Dillrezept noch besser, wenn man es mit den im Aroma vergleichbaren Mairitterlingen statt mit Morcheln kocht, stimmt doch Matze?
FG
Oehrling
Hallo Oehrling,
Maipilze haben genug Aroma und kommen ohne Zugabe von Dill aus
viele Grüsse
Matthias
Naja, Mehl-Aroma. Wer's mag....
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Endlich nimmt die Diskussion seriöse Züge an!
👍😇
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Was für ein Laubholz ist das denn ?
Weiß ich nicht mehr, der Fund ist über zehn Jahre her und ich hatte mir Laubholz notiert.
Davon abgesehen, ist in der einschlägigen Literatur notiert, das der auch an Nadelholz - davon am häufigsten Tanne - wachsen kann.
Grüße
Harald
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Ich habe den Weichporling bislang auch fast immer auf am Boden liegenden Ästen und Stämmen gefunden und immer war es Laubholz.
Hier mal ein Bildchen, dass die KOH-Reaktion zeigt:
