Beiträge von zuehli

    So stehts geschrieben im Focus Online.

    Hexenringe im Rasen: Das können Sie gegen die Pilze tun | FOCUS.de


    Bin gespannt wenn die Gartenbesitzer anfangen ihre Pilze zu bekämpfen, insbesondere beim "Austausch des Bodens gegen neue Muttererde. Hierbei sollte der Boden mindestens 30 Zentimeter abgetragen werden. Die alte Erde sollte auf gar keinen Fall im Garten oder auf dem Kompost landen, da sich sonst die Pilzsporen erneut ausbreiten können."


    Belustigte Grüße

    Harald

    :kaffee:

    meinen gestrigen Beitrag habe ich gelöscht, weil Morchella dill in der mycobank nicht enthalten ist,


    Dachte schon, Harald nimmt mich auf die Schaufel; allerdings schätze ich ihn anders ein, da muss also was dran sein, an M. dill

    Nun, auch richtig suchen will gelernt sein...

    Was meinst mitm Doppelpilzforum, welches genau?

    Das war und ist immer noch pilzepilze.de, das Pilzforum, das zusammen mit fungiworld.de (betrieben von Eric Strittmatter, gibts leider nicht mehr) lange vor pilzforum.eu das Pilzforum schlechthin war. Mittlerweile kaum noch genutzt, aber immer noch online.


    Zum Thema Morcheln zurück. Habt ihr euch schon mal die Taxonomie der Gattung der Morcheln angeguckt:

    Morchella Dill. ex Pers.


    Das ist kein Scherz und sagt doch eigentlich alles....


    Beste Grüße

    Harald

    Naja, Mehl-Aroma. Wer's mag....

    Was für ein Laubholz ist das denn ?

    Weiß ich nicht mehr, der Fund ist über zehn Jahre her und ich hatte mir Laubholz notiert.

    Davon abgesehen, ist in der einschlägigen Literatur notiert, das der auch an Nadelholz - davon am häufigsten Tanne - wachsen kann.


    Grüße

    Harald

    ich beschäftige mich die letzten Tage ein bisschen mit Morcheln.

    ...

    Das einzige, was ich in Büchern gefunden habe, ist, dass Speise-Morcheln selten unter Obstbäumen zu finden sind.

    Hallo Peter,


    die Beschäftigung mit Morcheln setzt natürlich den Konsum neuester Literatur voraus 8o

    CLOWEZ, P. & MOREAU, P.-A. - Morilles de France et d'Europe - Andreas Gminder


    Ansonsten habe ich schon einmal eine "Speise-Morchel" im eigenen Garten unter Pflaumenbaum gefunden.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Weltensammler,


    das ist ziemlich unerquicklich, was Du uns da zeigst, das sind nämlich recht alte Pilzleichen. Das einzige was man mit Sicherheit sagen kann, dass es ein Weißsporer ist. Ansonsten müsste man mehr von den Fruchtkörpern sehen um eine vage Vermutung äußern zu können. Wenn der, wie es aussieht, auf Boden wächst und nicht auf Holz, ist die Wahrscheinlichkeit auf Samtfußrübling eher nicht gegeben. Vielleicht geht das eher in die Richtung des Fuchsigen Rötelritterlings. Lepsta flaccida?


    Beste Grüße

    Harald

    An einem anderen Baum hatte ich was ähnliches gesehen, allerdings war das nicht an einer Birke.

    Kirschen machen auch gerne so ähnlich aussehende Wucherungen, das hat aber dann nix mit Pilz zu tun.


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo, Harald!


    Dann mal Glückwunsch zu dem Fund. :thumbup:

    Ist mir bisher noch nicht gelungen, ich habe nur mal einen aus Österreich zugeschickt bekommen - und die sahen makroskopisch wirklich sehr ähnlich aus wie dein Fund.


    LG; Pablo.

    Ja, danke dafür, obwohl Antrodia malicola wäre ja auch nicht so schlecht gewesen.

    Hallo Frank, Pablo und der Rest,


    das Beste vorneweg, ein einziger Griff in meine erste Exsikkaten-Kiste und ich hatte das Tütchen in der Hand.

    Unterm Mikro springen einem die Kristallschöpfe förmlich an und Schnallen konnte ich keine ausmachen. Die paar sehr wenigen Sporen, die zu finden waren, sind breitelliptisch und würden somit auch passen - wenns keine Fremdsporen waren.

    Somit ist Antrodia malicola raus und ich werde meinen Fund mal umwidmen. Da kann man wieder mal sehen, wozu das Forum hier gut ist, danke allenthalben.


    Beste Grüße

    Harald

    Nice,

    Habe auch schon überlegt pilzwanderungen bei diversen anbietern mitzumachen frag mich aber ob es das

    geld wert ist. Und ob es in salzburger areal extended pilzkurse gibt.

    Hi,

    sinnvoll ist es allemal Pilzwanderungen bzw. -kurse mitzumachen, zumal wenn man sonst keine Gelegenheit hat, sich mit mit Kennern der Materie auszutauschen. Ob es das Geld wert ist, wird sich im Nachhinein herausstellen, jeder hat da andere Wertvorstellungen.

    Aus meiner Erfahrung ist aber äußerst empfehlenswert, den Kontakt zu suchen, das hat meist einen gehörigen Lerneffekt zur Folge und man wird von manchem Holzweg abgebracht, auf dem man sich befunden hat.


    Ob im Großraum Salzburg Pilzwanderungen und -kurse angeboten werden, entzieht sich meiner Kenntnis, das liegt nicht so ganz in meinem Einzugsgebiet. Vielleicht wissen da andere mehr.


    Grüße

    Harald

    Hast du eventuell noch weitere Ratschläge wie man die Materie effektiv und effizient in den Kopf reinkriegt? Irgendwelche Eselsbrücken ev ?

    Üben, üben, üben!

    Auch hier fällt die Weisheit nicht vom Himmel und das Thema ist komplex genug, als dass man das im Vorübergehen mal "lernen" könnte. Es braucht zwangsläufig eine jahrelange Erfahrung, bis man sich halbwegs kompetent ins Thema eingearbeitet hat. Und das Schöne daran ist, je mehr man weiß, desto mehr kommt die Erkenntnis, das man eigentlich ziemlich wenig weiß...


    Beste Grüße

    Harald

    Hallo Simon,


    in kurzen Worten: jedes Bundesland hat seine eigenen Waldgesetze. Wie diese Gesetze kontrolliert werden, ist wohl auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Im Süden der Republik werden Vergehen restriktiver geahndet, da gabs schon mal Fälle, wo für kiloweises Pilzesammeln ordentliche Geldstrafen fällig wurden. Aus Hessen sind mir solche Fälle nicht bekannt.

    Im Grunde hat man im Wald ein Betretungsrecht, das in Schutzgebieten eingeschränkt ist, ebenso wie dort nichts entnommen werden darf.

    Ansonsten gilt erstmal die Bundesartenschutzverordnung, welche konkrete Menge allerdings unter "Eigenbedarf" zu verstehen ist, steht nirgendwo beschrieben. In diesem Punkt gibt es verschiedene Auslegungen, die sich zwischen einem und zwei Kilogramm pro Kopf einpendeln.

    Prinzipiell muss man für einen Waldspaziergang nicht den Förster fragen (Schutzgebiete ausgenommen), und je nachdem welche Menge man gesammelt hat, kann es einem passieren, dass man zur Kasse gebeten wird.


    Pilze, die man nicht sammeln sollte (verboten ist das prinzipiell aber nicht), sind Arten, die auf der Roten Liste stehen. Manche sehen das aber als Gewissensfrage.


    Reicht das mal als erste Info?


    Beste Grüße

    Harald

    Hi Michael,


    mit Schizophyllum commune liegst Du richtig und wenn du den dann auf deutsch Spaltblättling (wegen der gespaltenen Lamellen) nennst, noch richtiger.

    Es ist bekannt, dass in sehr seltenen Fällen diese Art auch Menschen befallen kann (Nebenhöhlen), aber deswegen die Sporen als giftig zu bezeichnen halte ich für leicht übertrieben. Davon abgesehen fliegen in der Luft sowieso Zehntausende von Sporen pro Kubikmeter herum und wir nehmen die in und mit unserem Körper auf. In der Regel passiert da nix.


    Beste Grüße

    Harald