Beiträge von Karl W

    Hallo Bernd

    Nr. 5 hier kommt auch E. longistriatum in Betracht

    Nr. 6 kann ich mir wie Matthias sehr gut E. infula vorstellen

    Nr. 7 bin ich wie Florian bei E. prunuloides

    Nr. 8 E. caesiocinctum ist möglich wobei ich E. linkii nicht völlig ausschließen kann

    Nr. 10 bin ich wie Florian bei E. mougeotii

    LG Karl

    Hallo Florian,

    Tolle Funde!!!

    Wenn ich mir die Hutoberfläche der roten H. sp. so ansehe, scheint das einer der trockenen Saftlinge zu sein und mit der Farbe höchstwahrscheinlich dann H. helobia.

    Leichte Bedenken habe ich bei H. intermedia. Schwer vorstellbar, das die deutlichen Schuppen auch abgeregnet nicht mehr zu sehen sind, aber das kann im Bild natürlich täuschen. Ihr hattet ihn ja in der Hand.

    LG Karl

    Hallo Claudia

    der deutlich überfaserte Stiel bei Nr 1a und b schließt m. E. chalybaeum aus. E. corvinum ist jedoch noch im Rennen, wobei mir M. Noordeloos neulich auf einen ähnlichen Fund geschrieben hat: E. corvinum is strict alpin und ganz selten. Da sind aber einige Neubeschreibungen in der Pipiline. E. atrocoeruleum sollte auch glatte Stiele haben.

    Mit dem Blick auf mögliche Kaulos war Pilz 2 gemeint

    LG Karl

    Hallo Pablo

    danke für´s Zeigen der tollen Funde.

    An L. oedematopus mit den warmen Farben, wie Du sie zeigst, habe ich keinen Zwiefel. Ich habe 3 gleichfarbige Kollektionen untersucht und immer Haare bis knapp 60 mµ dabei, die einmal sogar den überwiegenden Teil ausmachten.

    Xeromphalina campanella steht noch auf meiner Wunschliste.

    Schön wie Du die langen Hyphen in der Lamellentrama von H. helobia zeigst. Den Knoblauchgeruch habe ich nur einmal erahnen können, als ich eine kleine Dose mit mehreren Fruchtkörpern geöffnet und direkt die Nase drangehalten habe.

    Mit den Korallen geht es mir haargenau so, wie Du es geschildert hast :)

    Die weinroten Töne bei C. superbum gehen zwar erstaunlich schnell und vollständig verloren, aber ältere die ich gesehen habe, waren deutlich blasser.Die folgenden Aufnahmen sind von der gleichen Fundstelle. Ohne jetzt Mikros nachzulesen erinnert mich Dein Fund an Cystoderma granulosus
    C. superbum frisch


    C. superbum alt



    LG Karl

    Hallo Claudia,

    bezüglich der Rötlinge gehen meine Gedanken in eine ähnliche Richtung wie die von Wolfgang. Bei Nr. 1 solltest Du nochmal selber prüfen, ob die Lamellen einen blassen Blauton (bei E. chalybaeum erforderlich) haben oder ob das nur Reflexe sind. Die Stiele scheinen auch nicht glatt zu sein, wie ich es von E. chalybaeum kenne, aber meine Funde sind fast alle aus dem Depot und damit evt. nicht repräsentativ. Nr. 2 erinnert makroskopisch stark an E. corvinum, da die Lamellen scheinbar rein weiß, die Stiele fein überfasert und die Hüte nahezu schwarz sind. Zu E. infula passt die Zonierung, aber eine mikroskopische Überprüfung ist erforderlich. Schau mal ob Du kopfige Kaulozystiden an der Stielspitze findest. Ich hatte schon mehrfach E. favrei mit ähnlichem Aussehen. Zu dem hellen tief genabelten Rötling habe ich makroskopisch keine Prognose. E. prunuloides wie Wolfgang vorschlägt, war auch mein erster gedanke.ist gut möglich.

    LG Karl

    PS. Um diese Wiese bist Du zu beneiden :)

    Was käme denn bei den kleinen Stachelschirmlingen in Frage? Solche habe ich nämlich überhaupt nicht gefunden. Obwohl ich den fraglichen Band der Litauischen Funga habe.

    Hallo Bernd

    Mit dieser geringen Größe (Hüte kaum über 2 cm) habe ich mal E. pseudoasperula gefunden. Mikroskopische Überprüfung Deines Fundes ist jedoch unerläßlich, da es sich bei Deinem Fund ja auch um ein ungewöhnlich kleines Exemplar einer anderen Art handeln kann.


    LG Karl

    Hallo,


    Nachdem ich eher zufällig diesen Fund Felix Hampe gezeigt hatte, bekam ich Rückmeldung, dass dies wohl wahrscheinlich nicht Lactifluus oedematopus sondern volemus s.str. sei. Er hat mit Van de Putte diese Art zur Beschreibung gesammelt und kennt sie mit sehr kurzen im Schnitt 45 Mikrometer langen, basel erweiterten und dickwandigen Haaren. Die Fruchtkörper sollen massiv und deutlich dunkelbraun sein. Es handelt sich wohl eher um eine (sub)mediterrane Art sein. Bei 60 Mikrometer braucht es wohl wieder eine Sequenzierung welcher der drei Brätlinge es wohl ist.

    LG Thiemo

    Hallo Thiemo,

    zufällig habe ich heute mit Felix telefoniert und das Thema diskutiert. Die Fruchtkörper mit warmbraunen Farben und Huthaaren bis maximal 60 mµ sollten L. oedematopus sein. Etwas abweichend ist allerdings, dass der Anteil der Haare die, nahezu 60 mµ lang sind, nach Felix und meiner Beobachtung oft den größeren Anteil der Haare ausmachen. Van den Putte gibt an: Most hairs measure around 30-40 μm, a minority can measure up to around 55 μm, or in some collections up to 60(-65) μm.
    Das Theme wurde auch schon von Christoph Tricholomopsis hier behandelt Lactifluus sect. Volemi - die Milchbrätlinge

    LG Karl

    Hallo Bernd

    Nr. 1 dürfte ein Risspilz sein

    Nr. 2 Ohne Angaben zum Geruch sehe ich keine Möglichkeit zur Eingrenzung

    Nr. 3 ist Lepiota grangei

    Nr. 4 möglicherweise ein Weichritterling

    LG Karl

    Von der Hut-Beschaffenheit her es erinnert mich in etwa an meine Täublinge, die ich am Liblarer See gefunden habe, die immer noch keinen Namen haben. 🤔

    Wie klein bzw. gross waren denn die FK bei Russula melzeri?

    Hallo Joli,

    die größten Frk. auf den Bildern hatten 2 cm Durchmesser.

    LG Karl

    Liebe Täublingsfreunde

    Hans coprinusspezi war so lieb, mich heute durch einen Park in Mönchengladbach zu führen. Neben vielen alten Bekannten gab es einen besonderen Fund, der einen eigenen Beitrag wert ist. Ein Täubling, der durch die feldrig aufgerissenen Huthaut und die geringe Größe zu den leicht bestimmbaren roten Arten gehört.

    Roter Samttäubling (Russula melzeri)








    LG Karl

    Hallo Lukas

    Die beiden kleinen Fruchtkörper mit der dunklen Hutmitte können (müssen aber nicht) auch R. versicolor sein. Beide Arten wachsen gerne durcheinander und das Gilben sieht man oft erst nach einigen Stunden oder am nächsten Tag. Nach Berührung oder auf Druck geht es auch schneller. R. versicolor kann sehr stark ausblassen, um Deine Frage zu beantworten.

    LG Karl

    Russula versicolor

    Hallo Freunde meiner blauen Lieblinge

    In Bezug auf Entoloma chalybaeum hat sich eine Klärung ergeben. Laut Machiel Noordeloos kann E. chalybaeum auch ohne gefärbte Schneide vorkommen wie in FE 5 beschrieben. Schlüsselfehler in der Funga Nordica zweite Auflage. Damit ist mein Weltbild von E. chalybaeum wieder hergestellt.

    LG Karl