Hallo Stefan,
R. integra passt.
LG Karl
Beiträge von Karl W
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Hi,
Ich werde dabei sein und kann noch nicht gepostete Pilzbilder zeigen.
LG Karl
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Hallo zusammen,
nach Das Ende der Dürre ging es in kleinen Schritten weiter.
Fahler Röhrling (Hemileccinum impolitum)
Von ca. 50 Exemplaren, die in trockener Erde steckengeblieben sind und nur wenige cm groß waren, hatten sich nach nur 4 mm Niederschlag immerhin je 2 entwickelt.
Wurzelnder Bitterröhrling (Caloboletus calopus)
Satansröhrling (Rubroboletus satanas)
Einem macht die Trockenheit wenig aus
Spindeliger Rübling (Gymnopus fusipes)
Erfreut nahm ich zur Kenntnis, dass die seit ca. 2 Monaten wachsenden Fruchtkörper an einem Eichenstumpf der direkt am Weg mit sehr viel Publikumsverkehr steht, noch unversehrt waren
Haziger Lackporling (Ganaoderma resinaceum)
Wegen seiner Seltenheit habe ich dann nochmal die im letzten Beitrag gezeigte Fundstelle aufgesucht und schöne Exemplare in allen Altersstadien nachfotografiert
Verkahlender Faltenschirmling (Leucooprinus straminellus)
Überraschung beim Besuch auf dem Krefelder Hauptfriedhof. Wie im letzten Jahr erschien auf einer mageren Wiese der Üppige Rübling. Nur war er mit 15-40 mm Durchmeser alles andere als üppig und wuchs auch nicht büschelig. Mit maximal 9 mµ waren die Sporen etwas kleiner als in der Literatur angegeben. Die Merkmale von Huthaut und Zystiden waren hingegen „normal“. Ich werde das Ding wohl mal einem Gattungsspezialisten vorstellen. Vorerst bleibt es bei
Üppiger Rübling (Gymnopus luxurians)
Hier beträgt der Hutdurchmesser nur maximal 20 mm
Dann fiel mir ein gelber Schimmer im Gras auf und bei vorsichtiger Suche kamen schöne Farbtufer zum Vorschein.Schleimfußsaftling (Hygrocybe glutinipes)
Einmal am Boden erspähte ich noch frische Fruchtkörper, die fast vollständig im Moos steckten und es kam eine Schere zum Einsatz um sie sichtbar zu machen
Schleimfußsaftling (Hygrocybe glutinipes)
Der deutsche Name wird ihm nicht gerecht, da der Hut ebenfalls stark schleimig ist. Hut stark durchsheinend gerieft, Lamellen breit angewachsenen bis herablaufend.
Hutfarbe hellgelb bis sattorange. Eine fast unverwechselbare Art.
Schleimfußsaftling (Hygrocybe glutinipes)Einer sah dann absolut nicht schleimig aus und entpuppte sich nach Mikroskopie als der seltene
Trockenfuß-Saftling (Hygrocybe subpapillata)
LG Karl
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Hallo Björn,
das muss mal gesagt werden. Die ganzen Portraits von Phytoparasitischen Kleinpilzen, welch Du seit einiger Zeit vermehr einstellst, sind der absolute Knaller.
LG Karl -
Hallo Steffen,
es gibt noch die fast schwarze Anthracobia subatra aber ohne Mikrofon
geht das nichts.
LG Karl -
hebe bitte mal was vom Saftling auf. ich habe heuer damit begonnen H. conica zu sequenzieren. Gerade auch mit Bezug zu den Feuchtstellen-conicas. Da würde mich eine Sequenz deines Fundes schon sehr interessieren.
Hallo Alex,
das freut mich. Ich habe schonend getrocknetets Material da.
LG Karl -
Hygrocybe riparia ist doch bestimmt vom eigenen Teich oder?
Hallo Jörg,
ja, wobei ich noch auf eine systematische Bearbeitung der schwärzenden Saftlinge warte. Ohne eine Neotypisierung von H. conica s.str. lohnt sich noch keine Sequenzierung.
LG Karl -
Liebe Pilzfreunde,
nachdem ich in drei Monaten ganze drei Blätterpilze und keinen Röhrling gesehen hatte, hielten mich lediglich die Phytoparasitischen Kleinpize davon ab, das Hobby zu wechseln. Selbst in feuchten Gebieten mit Torfmoosen ließen sich keine Pilze blicken und selbst in meine Moorbeeten und am Teichrand war nichts zu holen.
Am 30.08. dann die Erlösung.Teichrand Saftling (Hygrocybe riparia) in erfreulicher Menge
Am folgenden Tag erschien ebenfalls im Garten ein kleiner Dachpilz, was aber bei bisher nur 20 mm Niederschlag in 12 Wochen eher dem gelegentlichen Gießen zu verdanken war.
Graustieliger Aderndachpilz (Pluteus thomsonii)In den folgenden Tagen regnete es gelegentlich ein wenig wobei zumindest kleinräumig bis zu 40 mm zusammen kamen. Eine Exkursion führte gemeinsam mit einigen Pilzfreunden zum Hülser Berg bei Krefeld, wobei die Erwartungen nicht besonders hoch waren. Bereits am Parkplatz zeigten sich aber in feuchter Laubstreu Tintlinge, Faserlinge, Rüblinge und Schwindlinge. Sie waren zwar nicht sonderlich fotogen aber nach der langen Flaute freute man sich über jeden Fruchtkörper. Hier ein kleiner Trichterling, dort ein einzelner Champignon oder Träuschling, ein Schuppiger Porling und ein älterer Netzstieliger Hexenröhrling ließen keine Langeweile aufkommen.
Ein optisches Highlight war dann die Becherkoralle (Artomyces pyxidatus) in Topzustand
Aus einem Laubhaufen, der mit Gartenabfällen durchsetzt war, ragten helle Köpfe heraus und bei näherer Betrachtung zeigte sich eine wärmeliebende Art, die seit Jahren immer häufiger auch außerhalb von Gewächshäusern angetroffen werden kann.
Zwiebelfüßiger Faltenschirmling (Leucocoprinus cepistipes)
Die Entdeckung des Tages war eine weitere wärmeliebende Art, die bisher nur sehr selten im Freiland gefunden wurde.
Verkahlender Faltenschirmling (Leucooprinus straminellus)
Am nächsten Tag ging es, ausgestattet mit der erforderlichen Betretungserlaubnis, mit boccaccio Björn und JanMen Jan-Arne zur Kartierung auf den Truppenübungsplatz Borkenberge. Mit 100 Arten davon 30 neu für das Gebiet hatte wohl niemand von uns gerechnet. Wutzi Claudia es waren weniger als ein Drittel Phytoparasiten darunter
.Hier einige Eindrücke:
Wie schon am Vortag in Krefeld zeigte sich ein üppiger Bestand der Becherkoralle (Artomyces pyxidatus)
Ebenfalls in tollem Zustand war die Ochsenzunge (Fistulina heptica)
Jan-Arne entdeckte bei gezielter Suche junge, noch geschlossene Fruchtkörper, die ich in diesem Zustand nicht erkannt hätte. Nach Björn´s fachmännischem Zupfen mit einer Pinzette zeigte sich der Vollgestopfte Nestlings (Nidularia deformis)
Aus einiger Entfernung hörten wir lautes Klappern. Vielleicht war es aber auch Björn, der in erster Begeisterung Eichhase rief
. Es zeigte sich der tolle Anblick einer alten Eiche, die von makellosen Gruppen vollständig umringt war.Klapperschwamm (Grifola frondosa)
Einen schönen Farbtupfer bildeten kaum 2 cm hohe Violette Lacktrichterlinge (Laccaria amethystina)
Mein persönlicher Favorit war natürlich einer meine blauen Lieblinge.
Enten-Zärtling (Entoloma anatinum)
Stahblaustieliger Rötling oder Körniger Zärtling (Entoloma asprellum)nach diesen tollen Eindrücken suchte ich auf der Rückfahrtich noch eine bekannte Stelle in Krefeld auf und wurde an einer Eiche fündig.
Auch hier die Ochsenzunge (Fistulina heptica) wenn auch nicht mehr in optimalem ZustandHier die Unterseite eines von oben völlig zerfressenen Exemplars
Unweit davon eine üppige Gruppe vom Seidigen Dachpilz (pluteus petasatus)Zum Abschluss meine erste Täublingsgruppe des Jahres. Diese Art wird in vielen Büchern und anderen Quellen noch als Russula pectinatoides bezeichnet, aber das ist eine amerikanische Art
Kratzender Kammtäubling (Russula recondita)
So darf es weitergehen
LG Karl

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Hallo Rainer,
es hängt halt immer davon ab, welche Quellen man verwendet aber wenn Du schon vom Netz sprichst dann zitiere ich mal aus Wikipedia wo unter Ökologie zu lesen ist, dass der Samtfußrübling ab September erscheint. Sicher ist das Winterhalbjahr die Haupterscheinungszeit, aber gelegentliche Abweichungen kommen halt vor.
LG Karl -
Hallo,
ich habe meine Enkel da und entscheide erst kurzfristig ob ich dabei bin.
LG Karl -
schau mal nach P. podospileus, vielleicht die forma minutissimus mit nur an der Basis braun gepunktetem Stiel.
Hallo Axel,
zu P. podospileus passt die HDS nicht Schau mal meine Antwort auf diesen Beitrag Pluteus aus dem Auwald
LG Karl -
Hallo Schupfi,
ich habe mir Mikros der HDS von 3 Aufsammlungen herausgesucht und würde für die von Dir gezeigte HDS P. podospileus ausschließen. Ich habe aber nicht mit neueren Publikationen und eventuell neu beschriebenen Arten verglichen.
Kollektion 1
Kollektion 2
Kollektion 3
ungequetscht gequetscht
LG Karl -
Hallo Peter
Bild 4 scheint was Anderes zu sein. Vielleicht einer de Scheibchentintlinge (Parasola)
Alle anderen sehe ich wie Harald.
LG Karl -
Hallo Karl, die Angaben "makroskopisch schwierig" stammen von der KI bzw. vermutlich aus den Quellen, an denen sie sich bedient hat.
Hallo Stefan,
dann kann die Konsequenz doch nur sein, diese 99 Arten aus der Liste zu entfernen, da als Lernhilfe unbrauchbar. Hinzu kommen zahlreiche weitere Arten, bei denen die KI nicht zum Ergebnis "makroskopisch schwierig" kommt.eine schnelle Lernhilfe nur für sich selbst zusammen stellen möchte, mit 327 sehr oft beschriebenen Speisepilzen und deren potentiell gefährlichen Doppelgängern
Schon der Ansatz ist falsch, da unter den 327 Arten auch ausgesprochen seltene sind.
Allgemein ist noch festzustellen, dass die Angaben über ähnliche Arten völlig unvollständig sind.
Mein Fazit: Netter Versuch mit weitgehend unbrauchbarem Ergebnis.
LG Karl -
Hallo Stefan
Bei fast einme Drittel der aufgeführten Arten steht (makroskopisch teilweise schwierig). Woher kommt diese Einschätzung?
LG Karl -
Ich werde mir auch die Sonnenfinsternis ansehen und hoffe sie hält bis Anfang September. 😀
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Die besten Wünsche auch von mir
Karl -
Hallo Bernd,
Entschuldige den Schnellschuss. C. rosea hat keine Schnallen und ich habe es oben korrigiert. Nach meiner derzeitigen Kenntnis haben alle anderen rosafarbigen Arten Bogenschnallen.
G Karl -
Hallo Bernd,
Clavaria rosea ist das nur, wenn Du keine Bogenschnallen an Basidien bzw. Basidiolen findest. Sonst ist das ein Fall zum Sequenzieren.
LG Karl
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Hallo Armin,
https://www.pilze-deutschland.…uscoatra-fr-nakasone-1997Die Umbenennung erfolgte bereit 2018, wie ich der Änderungshistorie in Mykis entnehmen konnte
LG Karl -
Hallo Steffen,
das ist mit Sicherheit ein Befall. Sowas hatte ich auch schon an Papageien.
LG Karl -
Hallo,
ich habe heute übrigens richtige Pilze gefunden
.VG Jörg
Das hört sich ja fast wie eine Drohung an
. Ich weiß noch nicht, ob ich es schaffe.
LG Karl -
Hallo Schupfi,
L. azonites halte ich auch für sehr wahrscheinlich. Hast Du mal auf den Geruch geachtet? Ich finde die Umschreibung pizzaartig ziemlich treffend.
LG Karl -
