Beiträge von Karl W

    Hallo Luca,

    die Fruchtkörper sind noch sehr jung und ohne sie mal in allen Stadien gesehen zu haben nicht ohne weiteres ansprechbar.
    Mit dem folgenden Bild wird es sicher klarer.

    LG Karl

    deine Funde sind einafach herrlich. Ich habe außer Pfifferlingen und Totentrompeten von denen noch keinen einzigen Pilz jemals zu Gesicht bekommen. Deine Pilze sind immer wieder ein Augenschmaus auch wenn dieses Mal die Saftlinge fehlen.

    Hallo Jörg,

    freut mich, dass es Die gefallen hat. Die meisten Arten kommen auf Kalkböden vor, was möglicherweise die Erklärung ist.

    Sehr interessant finde ich auch, dass Cortinarius rubicundulus auch im Laubwald vorkommt, im Schwarzwald habe ich den seither nur im Fichten-Tannenwald gefunden.

    Hallo Oehrling,

    das finde ich jetzt wieder interessant. Wir finden die Art bisher nur in Kalkbuchenwäldern und dort schon seit vielen Jahren regelmäßig. Ich habe jetzt mal bei Brandrud nachgelesen und dort wird Laub- und Nadelwald angegeben.

    da zeigst Du ja einige Pilze, die wir vor sechs Wochen noch vergeblich gesucht haben!

    Tolle Bilder von ebensolchen Arten!:thumbup:

    Danke Nobi

    Wir waren tatsächlich gemeinsam an den Fundorten, von denen die meisten Bilder stammen :). Die Artenzahl war noch sehr überschaubar und in dem Buchenwald wo wir Ramaria flavosalmonicolor hatten gab es lediglich einige zerfressene Täublinge und C. rubicundulus. Diesen allerding häufig und sogar in zwei Hexenringen.

    LG Karl

    Beim C. melanoxerus sieht man das Hymenium leider nicht. Schaut so aus, als wär's ned deutlich leistig. Drum hätt ich ihn im ersten Moment eher für C. ianthinoxanthus gehalten.

    Hallo Werner, vielen Dank für Deine Anmerkungen, die natürlich immer wilkommen sind.

    Die Fruchtkörper waren noch sehr jung, aber ich habe noch eine weitere Aufnahme, die hoffentlich überzeugender ist.


    Bei so großen Laubwaldpfifferlingen scheint mir oft C. pallens / subpruinosus die bessere Option zu sein, auch wenn sie wie hier schon kahl sind. Der linke Fk schaut aber noch bereift aus.

    Es handelte sich um ein großes Vorkommen, bei dem der Gesamteindruck eindeutig für den normalen Pfifferling sprach. Wir hatten schon eine Woche vorher junge Fruchtkörper gesehen und die hellen Stellen bei den abgebildeten Fruchtkörpern sind auf ein Antrocknen durch den am Vortag kräftigen Wind zurückzuführen.
    C. subpruinosus kommt im Gebiet ebenfalls vor. Hier eine ältere Aufnahme, die wir als diese Art angesehen haben.


    So kleine Imperatorfruchtkörper sind mE sehr schwer zuzuordnen. Ich kenn I. torosus aus den bayrischen (Vor)-alpen mit Fichte vergesellschaftet und würd mich die so jung wohl nur als Imperator ansprechen trauen. Thermophil bei Laubbäumen hab ich nur I. rhodopurpureus und luteocupreus gehabt. Aber wahrscheinlich hast Du an der Stelle ja auch schon reife sicher bestimmte Fk gefunden.

    Den Ochsenröhrling finden wir in der Tat schon seit Jahren an dieser Stelle, die er sich übrigens mit R. rubrosanguineus teilt. Da hätte ich besser den älteren Frk. vom gleichen Tag ebenfalls gezeigt.


    LG Karl

    Hallo zusammen

    Nach Häufige uns seltene Wulstlinge und Milchlinge und Täublinge mit Fehler von letzter Woche nun Pilze aus diversen Gruppen von letzter und dieser Woche.

    Den Beginn mache ich mit einem Schlauchpilz, der etwas an Gallertpilze aus der Gattung Tremella erinnert, die jedoch zu den Heterobasidiomyceten gehören.

    Schlauchzitterling (Ascotremella faginea)


    Wohlriechender Korkstacheling (Hydnellum suaveolens)


    Kammporling (Albatrellus cristatus oder aktuell wohl Laeticutis cristata)


    In der Mitte des letzten Bildes haben sich oben junge Igel versteckt, die ich erst am Bildschirm gesehen habe. Im gleichen Waldstück tummelten sich noch einige Geschwister :)
    Igelstäubling (Lycoperdon echinatum)


    Ein in der Eifel seltener Stäubling
    Flocken-Stäubling (Lycoperdon mammiforme)


    Auch einige Leistlinge waren in zum Teil großen Mengen bereits zu finden.
    Toten- oder Herbsttrompete (Craterellus cornucopioides)


    Krause Kraterelle (Craterellus sinuosus)


    Krause Kraterelle (Craterellus sinuosus)


    Schwärzender Pfifferling (Cantharellus melanoxeros)


    Wenn Pfifferlinge Handtellergröße erreichen, macht das sammeln Spaß :)
    Pfifferling, Eierschwamm (Cantharellus cibarius)


    Röhrlinge waren noch Mangelware, aber dafür gab es eine wenn auch noch kleine Rarität.
    Ochsenröhrling (Imperator torosus)


    Weiter geht es mit einigen Blätterpilzen
    Durch stark gilbendes Fleisch mal ein leicht bestimmbarer Cortinarius im Buchenwald. Mir ist kein Verwechselungpartner in Mitteleuropa bekannt, was aber in Zeiten von Sequenzieungen nichts heißen muss.
    Gilbender Raukopf (Cortinarius rubicundulus)


    Von der folgenden Art gibt es wohl mehrere Sequenzen. Da helfen auch die düsteren Lamellen und der bittere Geschmack der Huthaut nicht,
    (Cortinarius infractus agg.)


    Die folgende Gruppe kann ich in diesem jungen Zustand nur benennen, weil ich die Art am selben Fleck schon mal ausgewachsen gefunden habe
    (Cortinarius suillonigrescens)


    Ein Rötling, der seinem Namen erst in fortgeschrittenem Alter verdient
    Niedergedrückter Rötling (Entoloma rhodopolium)


    Auf einem liegenden Buchenast standen Orangebraune Flockenschüpplinge (Flammulaster limulatus)


    Den hellen Schnecklingen rückt man am Besten mit KOH auf die Pelle. Dunkle gelbraune Verfärbung auf dem Hut und an der Stielbasis lassen die Art auch in jungem Zustand erkennen. Seinen Namen trägt er aber nicht wegen der KOH-Reaktion sondern weil er im Alter teilweise rostbraun wird.
    Verfärbender Schneckling (Hygrophorus discoxanthus)


    Leicht mit dem Tigeritterling (Tricholoma pardolatum = pardinum) zu verwechseln, der aber eher im Nadelwald als im Buchenwald vorkommt.
    Faseriger Tiger-Ritterling (Tricholoma filamentosum)


    Zum Abschluß noch ein Schwärztäubling. Hut, Stiel und Fleisch färben sich bei Berührung ohne vorhergehende Rosafärbung rasch schwarz. Geschmack absolut mild.
    Milder Schwarztäubling (Russula atramentosa)


    LG Karl


    Man darf sie nicht zu lange braten, sonst werden sie trocken, strohig, zäh und bitter.

    Hallo Peter,

    danke für den Hinweis. Das die Schärfe so schnell vergeht hatte ich nicht erwartet und war wohl zu vorsichtig.

    LG Karl

    Dass er die Schärfe schnell verliert, hat Karl ja schon geschrieben. Ich finde, er hat dann einen ganz feinen, kartoffelähnlichen Geschmack. Aber diese sind nun mal verschieden. Die leichte Bitternote kann ich bestätigen.


    Übrigens reicht sogar Trocknen aus und die Schärfe ist passé. Nur einfrieren werde ich ihn nicht mehr, das potenziert die Bitternote. <X

    Hallo Matthias,

    das hatte Uwe geschrieben und ich kann es jatzt bestätigen ;). Der Geschmack wird total langweilig und ich weiß jetzt warum die Zubereitung in Ungarn mit Speck und Zwiebeln erfolgt. Da ich nur sehr junge Pilze für den Test genommen habe, blieb sogar die bittere Note aus, aber eine Wiederholung wird es sicher nicht geben.

    LG Karl

    Hallo zusammen,

    wer hat Erfahrung mit der Zubereitung von Pfeffermilchlingen? Verliert sich die Schärfe etwas beim scharf braten oder ist noch eine weitere Maßnahme wie vorheriges Abkochen erforderlich?

    LG Karl

    Hallo Peter und Matthias

    Vielen Dank für Eure Einwände :daumen:.
    Schon nach Peters Verunsicherung klingelten mir die Ohren und ich habe inzwischen meine Aufzeichnungen abgeglichen. Die sehr scharfe Milch in Verbindung mit der orangegelben KOH-Reaktion führen eindeutig zu L. bertillonii. Die Hutbedeckung hatte mich ebenfalls überrascht aber ich habe L. glaucescens früher nie mikroskopiert und als Folge von Betriebsblindheit nur den Unterschied zu L. piperatus gewichtet. Im Grunde freue ich mich sogar, da ich bisher L. bertillonii vergeblich suche, obwohl ich schon etliche L vellereus mit KOH traktiert habe.

    LG Karl

    Hallo zusammen,

    nach Häufige uns seltene Wulstlinge jetzt einige Sprödblättler von der Eifeltour mit Rainer.

    Queraderiger Milchling (Lactarius acerrimus)


    Da die queradrig verbundenen Lamellen in Stielnähe nur schwach ausgeprägt waren auf 2-sporige Basidien geprüft


    Leicht erkennbar, da sich nur bei dieser Art die Milch ohne Verbindung mit dem Fleisch rosarot verfärbt
    Rosaanlaufender Milchling (Lactarius acris)


    Rosaanlaufender Milchling (Lactarius acris)


    Eine Art mit in Verbindung mit dem Fleisch rosaanlaufender Milch
    Flügelsporiger Milchling (Lactarius pterosporus)


    Flügelsporen




    Ein auch nach längerem kauen milder Milchling, der im Alter typisch zweifarbig wird.
    Orangefuchsiger Milchling (Lactarius fulvissimus)


    Orangefuchsiger Milchling (Lactarius fulvissimus)


    Haselmilchling (Lactarius pyrogalus)


    Da der Milchbrätling in drei Arten aufgespalten wurde, ist die mikroskopische Untersuchung der Hutdeckschicht sinnvoll. Bisher habe ich nur die Art mit kurzen Haaren und in der Hutmitte warmen rotbraunen Tönen gefunden, die wohl mit Abstand die häufigste ist und früher als Lactarius volemus bezeichnet wurde. Wie die Wolligen- und die Pfeffermilchlinge, gehören die Brätlinge in die Gattung Lactifluus.
    Lactifluus oedematopus


    Lactifluus oedematopus


    Lactifluus oedematopus. Haare nur selten über 50 mµ lang


    Die Pfeffermilchlinge wurden früher durch grün anlaufende Milch, orangegelbe KOH-Reaktion und den Habitus (lang- oder kurzstielig) getrennt. Es hat sich herausgestellt, dass diese Merkmale nicht konstant sind und dann zur Sicherheit die Huthaut mikroskopiert werden sollte.
    Nicht vergessen sollte man, dass es auch noch die Wolligen Milchlinge (Erdschieber) gibt. Sehr scharfe Milch mit orangegelber KOH-Reaktion hat auch der
    Grünenden Pfeffermilchling (Lactifluus glaucescens) Scharfmilchender Wollschwamm (Lactifluus bertillonii) Danke an Peter und Matthias


    Scharfmilchender Wollschwamm (Lactifluus bertillonii)


    Dickwandigen Haare der Hutoberfläche


    In unübersebarer Zahl kam der Schlankstielige Pfeffermilchling vor.


    Schlankstieliger Pferffermilchling (Lactifluus piperatus)


    Schlankstieliger Pferffermilchling (Lactifluus piperatus)


    Zumindest älter Exemplare wiesen ockerliche Töne auf und die Milch wurde beim Eintrocknen blass graugrün.
    Die Hutdechschicht weist nur eine dünne hyphige Schicht über globosen Zellen auf, was die Bestimmung eindeutig bestätigt.


    Weiter geht es mit einigen Täublingen, von denen die grüne Form des Frauentäubling wie gesät stand. Da ich immer mal Täublinge kosten wollte bot sich ein Versuch geradezu an, aber trotz properem Aussehen waren die Maden schneller.
    Frauentäubling (Russula cyanoxantha)


    Ein scharfer Dottersporer ist der Gefleckte- oder Flecken -Täubling (Russula maculata)


    Ebenfalls scharf mit weißem Sporenpulver: Blassgelber Täubling (Russua raoultii)


    Ein scharfer roter Täubling aus dem Buchenwald mit weißem Sporenpulver und stark positiver Guajakreaktion. In der Literatur ist meist noch der Name Russula mairei zu finden, bei dem es sich aber um eine amerikanische Art handelt. Die europäische Funde werden als Russula nobilis bezeichnet, wobei möglicherweise ein älterer anwendbarer Name R. fageticola ist.

    Buchen - Speitäubling (Russula fageticola)


    Buchen - Speitäubling (Russula fageticola)


    Reichlich kamen auch Stink-Täublinge vor. Früher wurden Funde mit gelber KOH-Reaktion im Fleisch als R. subfoetens und ohne diese Reaktion als R. foetens bezeichnet. Sowohl die KOH-Reaktion als auch die Ökologie (Laub- oder Nadelwald) sind keine zuverlässigen Trennmerkmale.

    Stink - Täubling (Russula foetens)


    Eine sichere Trennung von R. subfoetens ist nur über die isoliert stacheligen, rundlichen Sporen möglich.




    LG Karl

    der beckeri ist der Hit. Den hab ich schon ewig lange nicht mehr gesehen - wie sooooo viele andere seltene Arten, die hier früher häufig waren. Ich glaub, ich ziehe um in die Eifel.

    Lieber Günter

    Wenn ich richtig informiert bin, warst Du mit Rainer mal an der zweiten Stelle und hast ihn sogar auf den Pilz aufnerksam gemacht. Das könnte 2016 oder 2017 gewesen sein :). Die Große Zahl der Fruchtkörper in diesem Jahr war allerdings überwältigend. Hier mal Rainers Aufnahme vom 11.07.21 mit A. ceciliae zum Vergleich.



    LG Karl

    Klasse Dokumentation, Karl!

    Mit Rainer unterwegs zu sein, lohnt sich anscheinend immer.:thumbup:

    Hallo Nobi

    Danke! Die Entdeckung des Gitterlings verdanken wir übrigens einem Vergiftungsfall mit dem Satansröhrling im letzten Jahr, zu dem Rainer gerufen wurde. Einem Pilzfreund, der den Satansröhrling noch nie gesehen hatte, hat Rainer den Standort genannt und dieser fand unweit davon den Gitterling und nannte uns wiederum davon die genaue Stelle :)


    5:50 =O Jeder normale Mensch schläft da noch!;)

    Mit Rücksicht auf Langschläfer treffen wir uns gelegentlich auch erst um 8:30 ==Gnolm7

    Apropos Eifeltour.

    Wir sind ja damals nur knapp drei Wochen an der Katastrophe vorbeigeschrammt!:rain::rain::rain:

    Weißt Du, wie stark es Stadtkyll oder auch Gerolstein "erwischt" hat?

    Wir waren in Gerolstein an der Eisdiele und es waren keine größeren Schäden mehr zu erkennen. Stadtkyll ist mir nicht bekannt. Die aus den Nachrichten bekannten Gebiete haben wir natürlich gemieden, aber am Oberlauf der Ahr sah es teilweise erschütternd aus. Der Bereich ist zwar dünner besiedelt, aber die Anwohner hatten teilweise ihren gesamten Hausrat und ihre Inneneinrichtung entsorgen müssen. Wenn man an solchen Haufen vorbeifährt, die auf Parkplatzen und Wiesen am Straßenrand lagen, geht das noch viel mehr unter die Haut, als Fernsehbilder.

    LG Karl

    Hallo zusammen,

    bei einer Eifeltour mit Rainer am letzten Mittwoch gab es erfreulich viele Wulstlinge (Amanita), die ich hier vorstellen möchte.

    Sehr häufig und keineswegs immer grün: Grüner Knollenblätterpilz (Amanita phalloides)






    Zumindest regional sehr häufig: Fransiger Wulstling (Amanita strobliformis)




    Schon seltener ist der Ockergraue Scheidenstreifling (Amanita lividopallescens)




    Ockergrauer Scheidenstreifling (Amanita lividopallescens) von anderem Standort


    Zu den Seltenheiten gehört der Dickscheidige Scheidenstreifling (Amanita pachyvolvata) Runde Sporen von 10,5 -13 (14) mµ und nur sehr vereinzelte Sphärozysten in der Volva führten zu der Bestimmung


    Dickscheidiger Scheidenstreifling (Amanita pachyvolvata) Dank der sehr feuchten Erde konnte man ein Exempar zur Bestimmung unbeschädigt entnehmen


    Bis auf ein kleines Stück für einen Sporenabwurf, wurde der Rest über Nacht in Alufolie aufbewahrt. Hätte ich geahnt, dass sich der Fruchtkörper so toll entwickelt,wäre er in eine Vase gekommen.


    Scheide mit ockerfarbenen Flecken im Detail.


    Wahrscheinlich noch seltener ist eine wärmeliebende Art von der ich bisher nur einmal einen Fruchtkörper gefunden habe. Diesmal gab es dutzende Exemplare gleich auf zwei Kalkkuppen.
    Hellflockiger Scheidenstreifling (Amanita beckeri) Einziger noch fotoger Fruchtkörper an neuem Standort


    Mehr Glück gab es am bekannten Standort wo noch einige junge und alte Fruchtkörper erhalten waren.


    Hellflockiger Scheidenstreifling (Amanita beckeri)


    LG Karl

    Hallo zusammen,

    bereits vor drei Wochen waren an einer im letzten Jahr von einem Pilzfreund entdeckten Stelle mehr als zehn Hexeneier zu sehen. Zwischenzeitlich bekam ich regelmäßig Meldungen über den Zustand aber entweder waren keine Fruchtkörper bereit zum "Schüpfen" oder schon wieder zusammengeklappt.
    Am letzen Mittwoch mit Rainer haben wir fast den optimalen Zustand erwischt.

    Standortfoto 1 27.07.21 ca. 19:00


    Standortfoto 2 27.07.21 ca. 19:00


    Die Beute wurde bei Rainer im Garten eingesetzt ca. 20:00


    Am nächsten Morgen vor dem Aufbruch zu einer Eifeltour hatte sich schon was getan ca. 5:50


    Am Abend nach verspäteter Rückkehr waren beide Fruchtkörper voll entwickelt ca. 22:30 unter Kunstlicht


    Mit dieser Größe hatte ich nicht gerechnet und wie man am fehlenden Schleim mit den Sporen sieht, waren die Fliegen schon sehr aktiv :)


    LG Karl

    Hallo Raphael

    Ein sehr interessanter Fund. Du bist auf jeden Fall bei Russula globispora agg. Für Russula straminea fehlt mir irgendwie der zumindest älter deutlich geriefte Hutrand und die Ähnlichkeit mit den Foetentinae. Waren die Pilze denn auffallend festfleischig?

    LG Karl

    Hallo zusammen

    Es freut mich, das ich dieses außergewöhnliche Auftreten mit Euch teilen konnte. In mehr als 20 Jahren und über 300 Besuchen, habe ich das im Sommer bisher allenfalls zweimal erleben dürfen. Ohne das Erfassen der täglichen Regenmengen, wäre auch das nicht gelungen. Die erforderliche Mindestmenge von 60 l/m² innerhalb von 2-3 Tagen wurde nur geringfügig überschritten und dann muss man eben zeitnah los.


    Hallo Karl,


    schon Wahnsinn was bei euch schon alles wächst. Hier sind wir noch nicht ganz so weit, aber der Bericht spornt mich mal an bei nächster Gelegenheit meine zwei bekannten helobia-Stellen anzusteuern. Rötlinge auf Wiesen lassen hier aber auch noch auf sich warten.

    Hallo Matthias

    Da es sich beim Depot um reine Sandböden handelt ist die Herrlichkeit schon wieder vorbei. Ein bekannter war nach zwei Tagen im Gebiet und noch sehr begeistert. Ich war heute (als nach 4 Tagen) nochmal nachsehen und konnte nur noch von H. acutoconica einige frische Nachzügler finden. An den sonstigen üppigen Vorkommen wäre ich vorbeigelaufen, wenn ich nicht metergenau und gezielt gesucht hätte. Bei den roten Saftlingen war bei einigen Frk. noch etwas orange zu erahnen aber die Meisten waren verschrumpelt und völlig ausgebleicht. Frische Rötlinge kamen leider auch nicht mehr nach.



    LG Karl

    Hier in den Alpen ist leider noch nicht viel los, aber zumindest in den Feuchthabitaten konnte ich gestern auch schon in die Saftlings- und Rötlingssaison starten.

    Hallo Florian

    Die von Dir gezeigten Arten habe ich noch nie selber gefunden, aber sie wurden mir schon gezeigt. Die Wiesenpilzsaison in den Alpen konnte ich leider bisher nur einmal im Werdenfelder Land erleben und war sehr beeindruckt.

    LG karl

    Hallo Raphael,

    ich denke ohne die nächste Publikation wird es nicht gehen. Ich habe selber noch drei gut dokumentierte Fund die ich nicht benenne kann.

    LG Karl