Beiträge von Climbingfreak

    Hallo Pablo,

    auch wenn ich nicht die/der Anfragende war, besten Dank für die ausführlichen und klaren Darlegungen.

    Viele Grüße.

    Thomas

    Dem schließe ich mich an. :) Pablo hat wirklich ein Händchen und auch die Geduld sehr komplizierte Dinge sehr anschaulich darzustellen. :) Nur noch eine kleine Anmerkung zu Pablos Ausführung oben. Die Autorennamen sind sehr wichtig, denn es gab durchaus gleiche Artnamen für unterschiedliche Pilze. Leccinum aurantium z.B. wurde schon für die Espenrotkappe und die Laubwaldrotkappe verwendet.

    Zweitens kommt es auch immer wieder vor, dass Artnamen zusammengelegt werden, weil der Autor der Ansicht ist, dass die beschriebenen Pilze identisch sind. Eine gewisse Zeit später werden die Artnamen wieder getrennt, weil ein weiterer Autor der Meinung ist, dass es doch 2 unterschiedliche Arten waren.


    Wenn man da tiefer in die Materie eintauchen will, muss man ganz schön recherchieren. Ich bin da gerade in der (un)glücklichen Lage mich mit solchen Dingen sehr verstärkt auseinandersetzen zu müssen...


    l.g.

    Stefan

    Lieber Michl,


    dem kann ich mich nur anschließen. :)


    l.g.

    Stefan

    Entweder Stefan ( Climbingfreak) oder Michl haben den Ellerling bestimmt. Vielleicht kann mir einer der beiden ja noch einmal erklären warum dies der Dattelbraune Ellerling ist.

    Und vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben wo ich (im Internet) bezüglich der Ellerlinge weiter recherchieren / lernen könnte.

    Hi,


    also ich habe im Gröger geschlüsselt und bin auf Colemannius gekommen. ==Gnolm7


    Michl hat das ja dann verbal bestätigt, nachdem ich den Namen genannt habe...


    l.g.

    Stefan

    Hi Hagen,


    nur noch mal ne Idee; ich würde vorschlagen, dass du den Titel des Threads in weißer Corti auf Weide oder so änderst. Wenn das keine Trivialart ist, dann hast du die Chance, dass das entsprechende Experten schneller darauf aufmerksam werden, was natürlich nicht heißen soll, dass Mario oder Björn nicht kompetent wären. ;)


    l.g.

    Stefan

    Das sind sehr wertvolle Neuigkeiten. Herzlichen Dank für die Info lieber Stefan. Gesehen hatte ich Erhard das letzte Mal zur Boletus-Tagung 2017 und konnte seine unglaubliche Zeichenkunst nochmal selbst bestaunen. Zur Sachsen-Tagung letztes Jahr konnte Erhard schon nicht mehr aus gesundheitlichen Gründen kommen. Erhard war wirklich ein Phänomen,ruhig, zurückhaltend, bescheiden, immer hilfsbereit und er konnte im größten Trubel auf Tagungen Pilze malen, fast wie abfotografiert.

    Hi,


    ich muss sehen, wie es sich in den nächsten Tagen gestaltet/entwickelt. Entweder du bekommst von mir eine Lösung Brassella oder halt nicht. ;) Bin aber prinzipiell endlich mal wieder dabei. :)


    l.g.

    Stefan

    Hallo Thomas,


    eine sehr traurige Nachticht. So richtig mag ich das gar nicht glabuen. Ich kannte ihn persönlich; ein sehr lieber Zeitgenosse und excellenter Pilzkenner.


    Möge er in Frieden ruhen.


    l.g.

    Stefan


    P.S. Ich verschiebe den Beitrag mal in die entsprechende Sektion.

    Ich versuche auch mit dabei zu sein; als Miträtsler, wenn ich gerade mal nicht dran bin. ;) Allerdigns weiß ich nicht, ob das immer möglich sein wird; bin gerade etwas zeitlich eingespannt.


    l.g.

    Stefan

    Dann ziehe ich daraus mal die Lehre, immer ein kleines Döschen dabei zu haben, um die Pilzreste nächstes Mal unters Mikroskop schmeißen zu können.


    Wie sieht es eigentlich mit Frostschäden bei den mikroskopischem Merkmalen aus? Ich kann mir vorstellen, dass Sporen weitestgehend unbeeinflusst davon bleiben, aber dass sowas wie Huthaut und Co. schon leiden könnte.

    Hi,


    Sporen sind da nicht so empfindlich; Zystiden und Zystidenformen werden z.B. nehmen ein völlig anderes Aussehen an, so dass eine Bestimmung im besten Fall sehr erschwert bis unmöglich wird. Eine Gattung magst du mit der Mikroskopie noch bestimmen können; bis zur Art, wie gesagt...


    l.g.

    Stefan

    Ja ich richte mich dabei sowieso nach Mykis. Bei der Kartierung muss ich wissen, wie der Pilz in Mykis heißt, dass ist das wichtigste. ;)


    Danke für die Aufklärung.


    l.g.

    Stefan

    Hallo!


    Bei -4- könnte ein Blick auf die Unterseite für eine Überraschung sorgen: Mit den Farbverläufen sollte man auch an Birkenblättlinge (Trametes betulina) denken.

    Stimmt natürlich vollkommen, aber seit wann steht der bei Trametes? *kopfschüttel* Ich habe gerade mal nachgesehen. Die Erstbeschreibung der Art stammt von Fries, der Name sollte also konserviert sein...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    meine Antworten dazu stehen im Zitat; rot markiert; natürlich auch ohne "Retourkutsche". Rudi es geht hier an der Stelle um saubere Fragestellungen für die PSV-Prüflinge, da muss man erbsenzählerisch unterwegs sein.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    leider ist es nicht so einfach. Pilzsachverständiger und Pilzberater sind 2 Paar Schuhe, zumindest in der BMG. Da gibts auch Unterschiede in den Kompetenzen.


    Und auch bei der DGfM gibts neben der Korbkontrolle auch noch ein paar mehr Kompetenzen, die ein PSV können muss/sollte. Durchführung von Lehrwanderungen z.B. Wissen um den Naturschutz und Pilzschutz, so dass er/sie Ratsuchende auch dahingehend sensibilisieren kann und auch das Wissen um küchentechnische Zubereitungsformen von Pilzen. Wichtig ist auch die soziale Kompetenz gegenüber Ratsuchenden. Das sind zumindest auch Lernziele, zu vermittelnde Dinge, die ein PSV können muss, die weit über die einfache Korbkontrolle hinausgehen. Noch was Rudi 100%ige Sicherheit gibt es nicht. Schon allein das Thema individuelle Unverräglichkeiten sorgt dafür, dass es keine 100%ige Sicherheit geben kann.


    Dein "Case of emergency". Was meinst du damit? Krankenhausdiagnositk, Untersuchung von Putzresten, Untersuchung von Erbrochenem usw. muss ein PSV der DGfM nicht können. Er/Sie kann sich das aneignen und anbieten. Das geschieht aber freiwillig...


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ich gebe Veronika Recht; allerdings zu


    2. das könnte wieder vieles und nix sein. Crepidotus mollis aber würde ich anzweifeln, das sieht doch schon etwas anders aus; vor allem wäre es auch heller. Ein anderer Vertreter der Gattung wäre aber hier gut möglich; ebenso der Gelbstielige Muschelseitling in uralt.


    4. Trametes versicolor passt schon; Tr. hirsuta hätte keine solchen dunklen Zonen auf dem Hut


    Dann zu deiner letzten Frage. Ich habe keine Präferenzen deiner genannten Arten für bestimmte Habitate beobachten können. Judasohren sind von den genannten aber am einfachsten zu finden. Es reicht wirklich in Holunderbestände zu gehen und dort nach halbtoten Sträuchern zu suchen und dort wachsen die dann auch. Austern findest du gut auf alten Buchenstämmen, allerdings auch nicht immer. Samtfüße wachsen überall, meist aber finde ich die nicht in den Mengen, dass es sich lohnen würde, die mitzunehmen.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    noch was zu 579. Leider weiß ich nicht, was der/die AutorIn mit der Frage bezwecken wollte.


    Auf der DGfM-Seite kann man aber bei Latenzzeit "sofort" dazu folgendes finden.


    Vergiftungssyndrome - Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V.


    Weiterhin bestünde ja auch noch die Möglichkeit nach echten Allergien. In schweren Fällen können die auch sofort, beim Herunterschlucken, schon erste Symptome auslösen. Eberhards Idee finde ich auch gut, allerdings bezweifle ich, dass sich solche Problematiken schon beim Herunterschlucken zeitigen.


    l.g.

    Stefan