Ui, eine Armillaria spec.? Na, da hoffe ich , dass ich für Armillaria gallica trotzdem Punkte bekomme...
Hi,
ich denke schon. Das Bild zeigt wunderbar die häufigste Hallimasch-Art, nämlich Armillaria sp. Eine Artbestimmung ist halt bei vielen Kollektionen einfach nicht möglich, so auch hier. Ansonsten war ich auch lange beim Igelwulstling, bis mir dann die "Erleuchtung" kam. Der rosafarbene Hutrand und auch die Velumstruktur haben einfach nicht gepasst...
stehe ich jetzt auf dem Schlauch? Wenn Craterelle mit dabei war, müsste das doch unheilige 3 KönigInnen heißen oder nicht? Wir gendern korrekt.
l.g.
Stefan
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Das hat hier noch nie jemand getan, Climbi. Die Frauen hier verzichten auf das innen. Wir wollen nur dieselben Jobs und dasselbe GEld wie die Jungs. Dann sind wir schon zufrieden.
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Kleiner Anflug von Ironie.
Ihr Frauen seid glaube ich schneller im Begriff von solchen Dingen. Die vielen Herzchen-Motive sind ja nicht zu übersehen. Dann auch von mir herzlichen Glückwunsch an das junge Glück.
sehr schöner und stimmungsvoller Bericht und vor allem schön bebildert.
Die 4 dürfte der Gemeine Trompetenschnitzling Tubaria furfuracea sein. Die weißen kleinen inoperculaten Becherchen sind in jedem Falle wunderschön. Seht gut fotographisch festgehalten.
Woran ich den Schneckling erkannt habe, waren die kleinen Einkerbungen im Hutrand. Meines Wissens nach gibt es die nicht bei Ellerlingen (oder irre ich da?) Wenn ja bitte Aufklärung! . Der Rest war bei mir mehr Zufall!
Hi,
so genau habe ich mir die Ellerlinge noch nicht angesehen. Ich hatte auch schon Schnecklingsfunde, wo diese Einkerbungen nicht da waren. Ansonsten war die Wahl der Gattung für mich einfach, denn ich kenne keine Ellerlinge mit hellgrauem Hut...
Und so schwinden meine Punkte dahin... hatte mich aufgrund des leicht gekerbten Hutrandes für Hygrophorus pustulatus entschieden, Hygrophorus agathosmus habe ich auch noch nicht oft gefunden.
Deine Punkte auch?
Ich hatte hier auch H. pustulatus, auch wenn das jetzt der zweite Pilz gewesen wäre, der im APR 2017 schon dabei war. Genau hier hab ich mal nicht auf Unki gehört und zur Abwechslung und im Gegensatz zum Fliegenpilz Nr1 zu wenig darüber nachgedacht, wer aus der Gattung die sichtbare Stielstruktur außer H. pustulatus noch hätte . (Hab mich auch ein wenig von GIngnolms Zeichnung mit den schwarzen Punkten einlullen lassen). ...Ich stelle wie beim Hibiscus zum wiederholten Mal in diesem APR fest, dass Blindheit durch Routine die Vorteile, die eine gewisse vorhandene Erfahrung mit sich bringt, durchaus wettmachen kann... und auch wenn ich bei H. agathosmus glaube, die Art zu kennen, überrascht Gnorbert doch immer wieder damit, dass man noch genauer hinschauen könnte .
liebe Grüße,
Eberhard
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Du sagst es lieber Eberhard. Ich habe auch lange zwischen beiden geschwankt, habe mich aber für H. agathosmus entscheiden, eben weil ich keine Pünktchen auf dem Stück Stiel gesehen habe. Mal wieder Glück gehabt. Jetzt geht es langsam los. Ab jetzt kommen meine Wackelkandidaten. Bisher wars eigentlich nur die 10, die ich dann aber richtig hatte. Bei der 14 habe ich leider vollends ins Klo gegriffen. Definitiv blöd, wenn der weiße Riss nicht als Riss sondern als weißes Häutchen erkannt wird, das obenauf liegt. Den falschen Gelbfuß hatte ich ja auch noch.
Hallo alle,
sorry für meine Einwürfe. Das ist der Fluch des "peniblen" Naturwissenschaftlers (Biochemikers), bzw. liegt das auch daran geschuldet, dass ich über 2-3 Jahre mich fast ausschließlich mit Pilzen befasst habe, bzw. befassen "musste"; neben "ein bisschen" Klettern und eine wöchentliche Chorprobe. Das hinterlässst Spuren.
Ich gelobe Besserung, hoffe ich.
Auch von meiner Seite allerherzlichste Glückwünsche an Anja und Jan-Arne für die tolle Leistung. Schade (für meine Platzierungswette), ich hatte euch beide echt weiter vorne gesehen.
Die haben bloß noch nicht den richtigen Abschnitt untersucht.
Ist wie bei der Becher-Gattung Pezicula: da hat man makroskopisch und mikroskopisch Unterschiede, bloß der entsprechende Sequenzabschnitt, der für gewöhnlich für die Unterscheidung der Pilze herhält, der ist völlig identisch bei denen (habe ich zumindest so gehört).
Ich glaube ja, dieses ganze Aufsplitten in immer wieder neue Arten hört nicht eher auf bis jede Art auch eine Gattung ist.
GnGn
GI
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Na ja ganz so schlimm ist es nicht. Aber es stimmt. Ich habe mich unlängst mit einem Evolutionsbiologen unterhalten und der meinte, dass die ITS, die Standardpilzsequenz für Artunterscheidungen" eigentlich nicht geeignet ist für derlei Untersuchungen. Für die aktuelle Hebeloma-Monographie mussten 7-8 Genabschnitte herhalten damit die Arten auch genetisch passten. Zuvor waren morphologisch klar trennbare Arten (ja mir ist bewusst, dass wir uns hier über Hebeloma unterhalten) genetisch völlig identisch. Das Problem mit der gleichen ITS ist bei Aspergillen so, bei Peziza bzw. einigen Ascomyceten insgesamt.
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Ach und das noch nach einer heutigen Begebenheit. Sorry aber ich kann es nicht ab, wenn Leute konstant 60 fahren, obwohl 70 erlaubt sind.
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Ja damals waren die Musik-Videos noch einfallsreich und lustig.
"weil der heutige Pilz schon mit harten Pfählen zugeschüttet wurde (zu einer nur scheinbar naheliegenden Lösung) ein gut gemeinter Ratschlag von mir: Gebt Acht, dass ihr euch bei euren Höhenflügen nicht an der Sonne verbrennt..."
Harte Pfähle --> Eiche
scheinbar naheliegend --> wirr / verwirrend
und das mit dem Höhenflug und der Sonne kennt man von Ikarus & Daedalus --> Daedalea
Was Ingnolm mir von wegen Sonnenaufgangsröten unterstellen will, erschließt sich mir aber nicht.
Wohl zu viel von blauen Pilzen genascht.
GnG
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Hi Emil,
kann auch zu Daedalopsis confragosa führen. Sonne --> Brand --> rot ---> rötend. Aber in jedem Fall ein schöner Phal UND, was ich ganz besonders toll finde, dass du einen Bezug zur Griechischen Mykologie äähm Mythologie gezogen hast.
für mich war das ein Rätsel "mit Ansage". Milchkaffeebraune Lamellen und dann noch Guttationstropfen, bzw. dunkle Punkte auf den Lamellen. Da blieb nicht mehr viel übrig. Nur noch eine Sache als Ergänzung für Interessenten unter euch und bitte auch nicht als Meckerei verstehen: Hebeloma crustuliniforme sind jetzt 35 Arten (oder so).
Deswegen schrieb ich auch "H. crustuliniforme s.l." auf die Lösungsliste. Wer jetzt gescheit Hebelomen bestimmen will muss sich mit der neuen Monographie befassen; ggf. geht auch der Ludwig Band 4. Ich hab das schon bei 3-4 Kollektionen versucht; allerdings nur mit sehr mäßigem Erfolg. Hebelomen mögen mit der neuen Monographie genauer bestimmbar sein; einfacher wird es mit dem neuen Buch aber nicht. Das geht nur noch nach einer gewissen "Einarbeitungszeit" in die Gattung...
Auch noch eine Ergänzung (nur für die unter euch, welche so was interessiert) zur 7. Laccaria laccata s. st. ist ein sehr seltener Pilz. Ich hatte ihn bisher nur einmal. Meist ist es L. laccata var. palidifolia; im Gröger heißt die Art L. tetraspora.
Aus gewissen Gründen war das mein Lieblingsrätsel. Ist aber ganz klar nicht I. lilacina sondern I. geophylla var. vilacea. I. lilacina hätte einen gelben Buckel; nur mal so als Klarstellung. Ich bin Meister Gnorbert sehr dankbar, dass er einen Tintling und eine Inocybe ins APR eingebaut hat. Die letzten beiden Jahre haben mir Anna und Meistern Gnorbert nicht den Gefallen getan.
"Ganz klar!?"
Geht das wirklich makroskopisch?
Im übrigen, lieber Stefan, ist dieses unglaubliche Rätsel ein wunderbares Spiel und ein einmaliger Spaß!
Die Betonung liegt auf Spiel und Spaß.
Da sollte man auch mal locker über eine scheinbare Fehlbestimmung hinwegsehen können!
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Hallo Nobi,
in dem Falle geht das makroskopisch. Ich sehe es genau so wie du. Es ist ein unglaublich schönes Rätsel und ein wunderbarer Spaß. Ich wollte das bei niemandem trüben! Mir gings an der Stelle auch nicht um die Fehlbestimmung an sich; das ist hier im Rätsel nicht wichtig. Das Problem hat Meister Gnorbert sehr elegant gelöst. Ich wollte lediglich die gute Gelegenheit wegen des tollen Rätselfotos von Meister Gnorbert nutzen, auf die Unterschiede der beiden Arten und auf valide Quellen hinweisen, das ist alles.
Hallo ihr alle,
wir sollten uns was überlegen, wie und womit wir Meister Gnorbert für die tolle und souveräne APR-Leitung danken können. Ich bin da für jeden Vorschlag offen.
Hans ganz großes Kino. Leider bin ich dem Plattdeutschen nicht so sehr mächtig, aber die Kommentare von Hansegnolm, sofern ich zufällig welche gelesen habe, fand ich allesamt sehr knuffig. Dir einen herzlichsten Glückwunsch und danke auch an Hansegnolm für die Kommentare.
Meister Gnorbert: Herzlichen Dank. Das ist perfekt. Da kann ich morgen Abend dann in Ruhe die Platzierungswette äähm platzieren.
Tja, die 18 hab ich erwartungsgemäss auch verdaddelt.
Verblüffend, dass ich noch dabei bin.
Meinen Lösungsvorschlag habe ich Euch im Tribünen-Rätsel verraten:
Beim Baden am Rande der Pfanne hatte sich da ein Afrikaner verletzt. Nehmen wir einmal an, es war in Olifantsbad, so heisst eins der Wasserlöcher dort. Und weil der freundliche Elefant, vom Baden im Schlamm gerade richtig schön braun geworden, sich dummerweise den Flunk angestossen hat, haben wir hier einen Fall von
Braunviolettem Dickfuss
Leider falsch.
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Auch eine spannende Idee, dich ich so gar nicht auf dem Schirm hatte. Trotzdem hatte ich noch keinen aus der Gruppe mit so stark violettem Hut.
Den lila Risspilz fand ich auch schön. Und habe ihn auch gepfählt:
Zitat von EmilS
ich sitze hier mit Tee und Lebkuchen und frage mich, was wohl meine gerade in adventlich anmutender Farbe gestrickte Wollmütze mit dem heutigen (nach 0 Uhr inzwischen gestrigen) Pilz zu tun hat.
Ingnolms Darstellungen meiner Gewaltigkeit als Sklavenarbeiter ließen mich früher sicherlich wünschen, ein Spalt oder etwas Anderes möge sich auftun und ihn verschlingen, jetzt aber lässt mich das kalt. Außerdem würde mein Brokatteppich (der ebenfalls in adventlichen Farben gehalten ist) sonst Schaden nehmen.
Die liturgische Farbe des Advents ist violett (Sinnbild für Übergang und Verwandlung).
Mit "Spalt oder was Anderes" meine ich natürlich einen Riss.
Und Brokat besteht aus Seide.
Würde mich interessieren, wer davon was erkannt hat.
GnG
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Ist mir auch zu weit um die Ecke gedacht, aber in jedem Fall schöne Phäle. Ich muss zugeben, dass ich in dem Teil des Rätsels auch nicht nach Phälen gesucht habe, denn ich war mir mit den Rätseln von 11 bis ca. 20 sicher. Leider konnte ich auch nicht alle Beiträge nachlesen. Ab Seite 17-18 bin ich dann irgendwann hängen geblieben...
Ich fand das Rätsel tatsächlich schwieriger als letztes Jahr, besonders am Anfang (gegen Ende hin ging es wieder). Aber das wäre mit etwas Recherche sicherlich machbar gewesen. Der wichtigste Grund für meinen Zeitmangel was das Rätsel betrifft war natürlich nicht meines Lieblingsingnolms Stichelei (die ich brauche und schätze), auch nicht die Unke oder Sonstige (da gilt das Gleiche), sondern hauptsächlich die Entscheidung, die Zeit mit meinem Lieblingsmenschen verbringen zu wollen. So gesehen ist meine dunkle Seite wirklich ein bisschen zu sehr in den Hintergrund getreten.
Dabei war meine Wandlung zum Guten eigentlich natürlich nur vorgetäuscht und ein Pfahl. "...und bin vom Unhold zum Sanftmütigen geworden." --> Hinweis auf "mild" "Ich stricke jetzt Socken und Handschuhe. Sogar Schals." --> Beim Stricken hat man ein Wollknäuel, Hinweis auf "Knäueling"
Da hab ich mich wohl von mir selbst täuschen lassen. Nun ja, Gelegenheit für den düsteren Verwirringnolm und der glitschigen Dichterunke, diesmal wieder zu triumphieren. Von der grünen Hexe ganz zu schweigen.
Hi,
das erste freut mich sehr für dich und die Entscheidung ist immer richtig. Ich hatte selber im Realen Leben unheimlich viele Dinge zu wuppen in der Adventszeit. Von chronischen Halsschmerzen (über 6 Wochen) angefangen über Chorauftritte (mit Halsschmerzen) bis hin mich um die Reparatur meines kaputten Mikroskops zu kümmern. Das war auch eine Odyssee.
Dass du mit deiner "Wandlung" Phäle verbuddeln wolltest, hätte ich mir eigentlich denken können, nur leider habe ich mir darauf keinen Reim machen können. Aber im Hachhinein ist das logisch.
Aus gewissen Gründen war das mein Lieblingsrätsel. Ist aber ganz klar nicht I. lilacina sondern I. geophylla var. vilacea. I. lilacina hätte einen gelben Buckel; nur mal so als Klarstellung. Ich bin Meister Gnorbert sehr dankbar, dass er einen Tintling und eine Inocybe ins APR eingebaut hat. Die letzten beiden Jahre haben mir Anna und Meistern Gnorbert nicht den Gefallen getan.
Einmal kurz nicht reingeschaut und schon wieder soviel zum Nachlesen - es geht nach wie vor rund und die Spannung steigt!
emil: Ich gratuliere dir herzlich zu deinem Treppchenplatz! Wiederum eine tolle Leistung, wenngleich ich dich wesentlich weiter vorne eingereiht hätte. Da war Emil, der Sanfte wirklich sehr großmütig!
Emil der Sanfte? Na ich weiß nicht. Ich wäre ja eher, nachdem er mit Stricken angefangen hat, ja für Emil der Woll-Lüstige.