laut FN:
Pelipellis Hymeniderm,
Sporengröße 6-8,5 x 4-5 µm, ellipsoid bis zylindrisch
Cheilozystiden präsent
l.g.
Stefan
laut FN:
Pelipellis Hymeniderm,
Sporengröße 6-8,5 x 4-5 µm, ellipsoid bis zylindrisch
Cheilozystiden präsent
l.g.
Stefan
Alles anzeigenSagen wir mal so. Es begann die Situation aufgrund der Gesamtgemengelage, dass die Diskussion insgesamt langsam aus dem Ruder zu laufen, weswegen ich den Thread geschlossen hatte.
Wieso beginnt eine Diskussion aus dem Ruder zu laufen, wenn sachlich verschiedene Standpunkte abgewogen werden?
Ich fand die Diskussion interessant und war entsetzt, als sie plötzlich geschlossen wurde. Ist ja nicht das erste Mal!
Natürlich bin auch ich für Harmonie, aber Streitgespräche sollten ebenso Platz in einem Forum haben!
Und von einem Moderator erwarte ich, dass er ein Thema nicht gleich bei den ersten Diskrepanzen schließt, sondern dieses moderiert!
Manche Themen auch einfach laufen lässt bis es bestenfalls zu einem Konsens kommt.
Vielleicht seid ihr Mods auch etwas überfordert? Ich sehe von sechs Moderatoren nur noch max. 3 aktive!
Dass hier die Diskussion über die Nebelkappe weitergeführt wird, finde ich sehr gut.
Dito. Mit oben genannten Einschränkungen.
Liebe Grüße
Nobi
Wie bereits gesagt, es war ja nicht die aufkeimende Diskussion über die Nebelkappe, sondern einige Äußerungen über die Schreibweise von Boeserwolf und weiteres. Ich hielt es zu dem Zeitpunkt am besten das Thema zu schließen und das muss als Erklärung an dieser Stelle reichen. Glaube mir bitte, dass ich solche Entscheidungen auch nicht leichtfertig treffe.
l.g.
Stefan
Gerüche sind immer so eine Sache. Die können manchmal auch aufgrund von Witterungsbedingungen etc. sich schon sehr ändern, weswegen für mich die nicht zu sicheren Bestimmungskriterien gehören. Schön, wenn sie passen, aber wenn nicht und sonst alles passt, dann ist das dann trotzdem noch die bestimmte Art.
Wie sehen denn die Mikromerkmale denn sonst so aus? Es stehen leider keine Sporengrößen da. Hast du auch mal einen HDS-Schnitt gemacht?
l.g.
Stefan
Hi,
also der Carcharias passt makroskopisch aus meiner Sicht; beim 2. Zum ersten sage ich mal nix, habe aber bei Carcharias so meine Probleme. In solch einem Rotton habe ich die nämlich noch nie gefunden...
l.g.
Stefan
Im Gröger Band 2 und in der FN sind gute Lepiota-Schlüssel drin.
l.g.
Stefan
Hi,
danke für die Ergänzung. Da das aber in jedem Fall Saprobionten sind, ist die Angabe für die Artbestimmung nicht wichtig. Mit einem Lamellenpräparat und HDS-Schnitt wäre eine Artbestimmung bei nicht zu großem Frostschaden in jedem Falle möglich.
l.g.
Stefan
Alles anzeigen😂
die haben sich nur verschrieben
nicht„Aus Kultur“
sondern„Vom Kompost“
🤮Alex
Das kommt natürlich noch hinzu. Marktpilze als Wildfang sehe ich dahingehend sowieso kritisch.
l.g.
Stefan
Mit so rötenden Lamellen und der Bräunung am Stiel?
Klar, absolut!
Ok, du bist der Experte. Herzlichen Dank. ![]()
![]()
![]()
Ja, das sieht sehr nach ochraceofulva aus, vergleiche mal.
Offensichtlich bei Fichten?
Beste Grüße
Harald
Mit so rötenden Lamellen und der Bräunung am Stiel? Spannend. ![]()
l.g.
Stefan
Hi,
die Maronen passen; bei den Rotfüßen hast du meiner Meinung nach auch recht. Bitte nicht wundern, das ist inzwischen eine eigene Gattung mit einigen Arten.
l.g.
Stefan
Hi,
für eine Lepiota sind 9 cm Hutdurchmesser fast schon zu groß. Das ist eher ein Leucoagaricus; badhamii oder americanus oder so. Alternativ wäre auch noch ein Chlorophyllum möglich. Anhand der Bilder der alten FK (womöglich mit Frostschaden) traue ich mir da keine weitere Bestimmung zu.
Frag mal Margitta, ob sie den dir vielleicht mikroskopiert. Kann gut was spannenderes sein.
l.g.
Stefan
Hi,
die Kultivierung ist kein Problem; die Indizierung der Fruktifikation ist das Knackpunkt. Auf der Agarplatte kommen so gut wie keine Fruchtkörper. Von EberhardS weiß ich, dass die Innsbrucker in den 70ern das mal mit Steinpilzen geschafft hatten. Sie konnten Fruchtkörper von 1,5 cm Größe aus einer Kultuer generieren. Dafür mussten die aber das Pilzmycel sehr stressen.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenAlles anzeigenHi,
ja interessante Fragestellung.
Wäre wirklich mal eine Anfrage beim FA Tox wert.
l.g.
Stefan
Hallo Stefan,
hattest du den Thread am Freitag wegen dem Austausch zur Nebelkappe geschlossen oder wegen den
Posts zur Ausdrucksweise von boeserWolf?
Gruß, Christian
Sagen wir mal so. Es begann die Situation aufgrund der Gesamtgemengelage, dass die Diskussion insgesamt langsam aus dem Ruder zu laufen, weswegen ich den Thread geschlossen hatte. Dass hier die Diskussion über die Nebelkappe weitergeführt wird, finde ich sehr gut.
l.g.
Stefan
Hi,
also das ist defintiv eine büschlig wachsende Psathyrella.
Ab dann wird das Eis zumindest für mich sehr dünn. Es gibt da bestimmt noch 1-2 Arten mit dem Aussehen. Also ohne Mikrodaten lege ich mich da nicht fest aus Mangel an Erfahrung in dieser Gattung.
Zum Speisewert: So weit ich weiß sind in der Gattung Psathyrella s.l. keine Giftpilze bekannt. Essen, bzw. zum Verzehr freigeben würde ich die aber trotzdem nicht. Ich bin der Meinung, dass nicht alles gegessen werden muss, nur weil in Pilzbuch X ein Besteck oder dergleichen drin steht.
l.g.
Stefan
Hi,
ja interessante Fragestellung.
Wäre wirklich mal eine Anfrage beim FA Tox wert.
l.g.
Stefan
meine Erdritterlinge sehen so aus:
[..]
Sie wuchsen am Wegrand und waren oft büschelig. Geruch konnte ich auch keinen feststellen.
Die ausgeprägte Ringzone ist schon sehr augenfällig. Das habe ich so noch nie bei T. terreum, den gilbenden Arten etc. gesehen. Könnte also für den Beringten Erdritterling sprechen, den ich aber selbst noch nie in der Hand hatte. Der sollte ebenfalls mehlig riechen, manchmal muss man dazu auch einige Lamellen quetschen oder am frischen Schnitt riechen damit man den Geruch deutlich wahrnehmen kann.
Hi,
Heidi Tr. cingulatum passt schon. Die Weide musst du halt mal suchen. Die sind manchmal sehr variabel und auch unauffällig. Vielleicht ist die auch noch klein und da ist dann eine Bestimmung schwierig.
Thomas, wir hatten Tr. cingulatum sowohl auf der Boletus-Tagung, wie auch auf der BMG-Tagung. Wollte ich auch vorstellen, habe ich dann aber in dem Trubel dann auch wieder vergessen.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenAbend,
ich grüße natürlich alle hier in diesem Forum.
Es ist wirklich seltsam. Ich kann absolut kein röten oder gilben feststellen, auch nicht an der Stielbasis. Vom Geruch kann ich keinen Tinten oder Krankenhausgeruch feststellen. Im Wald stehen ältere Exemplare mit über 20cm Hutdurchmesser. Die meisten sind jedoch auch schon im jungen alter von Maden befallen.
Gruß
Salzi
Hi,
wenn solche Reaktionen ausbleiben ist das immer blöd, klar; und die Bestimmung gestaltet sich dann schwierig. In solchen Fällen hilft dann die Makrochemie und die Mikroskopie weiter. Ohne dies ist eine nähere Bestimmung unmöglich.
l.g.
Stefan
Hi,
dann herzlich willkommen hier. Sehr gelungene Vorstellung. Dass du dir den November zur Anmeldung "herausgesucht" ist kein Fehler. Hier gibts in den alten Beiträgen sehr viel zu entdecken.
l.g.
Stefan
Hi,
also ich würde hier A. phaeolepidotus nicht zu 100% ausschließen, eben weil die FK im Schnitt nicht röten. Ist schwierig, muss ggf. mikroskopiert werden.
l.g.
Stefan
Hallo Georg,
auch von mir ein herzliches Willkommen hier im Forum.
Sehr schöne Bilder und danke für den Spezialgruß. Kletterer können wir hier im Forum nicht genug sein.![]()
l.g.
Stefan
Alles anzeigenHallo Hagen,
danke für die Zusatzinfos, aber leider habe ich keine Idee was das sein könnte
Die Konidien finde ich sehr interessant.
VG : Thorben
dito
Hi,
sehr feine Bilder ihr lieben alle. Bin sehr begeistert. Ganz besonders von deinen Matthias, wie immer eine Augenweide. ![]()
l.g.
Stefan
Alles anzeigenHallo,
jetzt muss ich auch meinen Senf dazu geben.
Ich empfinde die permanente "Kritik" von Stefan (oder sollte ich eher shitstorm schreiben
) für gar nicht ausgewogen und kann es langsam echt nicht mehr lesen. Die "Rezension" im Tintling (oder sollte ich eher penetrante Fehlersuche schreiben
) reicht mich!
Liebe Grüße
Rotfüßchen
Hi,
Rotfuß so penetrant war die Fehlersuche nicht. Das waren fast alles Sachen, die mir beim bloßen Durchblättern der Bücher ins Auge sprangen; ich hatte ja die 1.,3. und 5. Auflage miteinander verglichen.
Ansonsten kann ich gerne auch noch auf die erwähnte Diskussion verweisen.
Verbesserungsvorschläge in der Literatur
Das Hauptproblem an der Sache sind nicht die Fehler an sich, sondern, dass die immer noch in der 5. Auflage nach mindestens 2 Überarbeitungen noch drin sind! Übrigens habe ich bei den anderen populärwissenschaftlichen Pilzbüchern (Gerhardt, Laux, Pareys, Flück usw.) bisher keine Fehler entdecken können. Eine Ausnahme ist die Speisewertangabe beim Gerhardt von den Grünlingen.
Ansonsten kann ich auch sehr den Einleitungstext von dem Handbuch Pilze von Gerhardt sehr empfehlen. Dort ist alles wichtige kurz und knapp gut zusammengefasst. Das Buch hat mir bei der Vorbereitung zur PSV-Prüfung sehr geholfen die mykologischen Grundlagen zu verstehen und ja ich gebe zu, dass ich vom Studium schon ein paar wenige Grundlagenkenntnisse hatte; allerdings "nur" von Kleinpilzen.
Dann noch eine Sache. Dass ich das Buch kritisiere hat auch was damit zu tun, dass ich neben dem PSV auch noch andere Aufgaben bei der DGfM übernommen habe. Das bedingt auch, dass ich Buchempfehlungen für die Vorbereitung zur PSV-Prüfung z.B. geben muss. Das hat auch nix mit Shit-Storm zu tun, denn ich beschreibe ja "nur" die unbestrittenen fachlichen Fehler des Buches. Wenn diese behoben würden, würde ich das Buch sogar uneingeschränkt empfehlen. Bei der Rezension bin ich auch auf die Vorzüge des Buches eingegangen und habe wertneutral bestimmte Fakten beschrieben. Fehlerbenennung gehört aber auch dazu.
Shitstorm ist aus meiner Sicht übrigens was anderes. Dazu gehört auch, dass ich das Buch an allen Ecken und Enden unentwegt schlecht mache, Rita beleidige usw. was ich nachweislich nicht tue.
Das Thema ist für mich jetzt abgehakt. Wenn es dich stört, dass ich Schwächen des Buches aufzeige, dann ist das dein Gutes Recht, aber mit Begriffen wie Shitstorm wäre ich an deiner Stelle vorsichtiger.
l.g.
Stefan
Alles anzeigenHallo Wastl,
Entschuldigung , manchmal reitets mich halt ,ist nicht böse gemeint.
Ist ja schön , dass du so begeistert bei der Pilzbestimmung dabei bist.
Du musst aber mehr auf die einzelnen Merkmale achten und nicht so auf das Gesamtbild , sonst gehts schief.
Das musste ich damals auch erstmal lernen.
also, dass die Scheide abgerutscht ist, kann deiner Meinung nicht passieren? Es passen alle Merkmale bis auf die fehlende scheide. Einen grauen Dachpilz, der auf einer Wiese wächst habe ich noch nie gesehen..
Auf vergrabenem Holz; warum nicht. Ließe sich auch sehr gut mikroskopisch klären. Volvariella gloiocephala ist ja sehr gut an den großen Sporen zu erkennen, die kein Dachpilz hat.
l.g.
Stefan
