Beiträge von Craterelle

    Sie schreibt, die Lichtbeständigkeit von S. squamosus wäre im mittleren Bereich:


    Code
    https://riihivilla.blogspot.com/2019/12/december-18-tooth-fungi-selection.html


    Beachtlich übrigens auch die Menge: 10 kg Frischpilz auf 100 g Wolle. Hui.


    Und hier noch eine Notiz, dass die Färbungen mit T. palmata sogar lichtgeschützt nicht langfristig beständig sind:


    Code
    https://riihivilla.blogspot.com/2017/07/the-importance-of-testing.html

    Leider anscheinend nicht erfolgreich, ich habe es gerade im neuen Färbethread mit dem externen Link ausprobiert und hänge dort immer noch am 403 forbidden fest:


    Ja, das hatte ich so in Erinnerung gehabt, nur wiederfinden konnte ich es absolut nicht und habe inzwischen den Verdacht, ich könnte es mit dem Stinkendem Warzenpilz durcheinandergebracht haben, der auch blaue bzw. grüne Farbtöne ergeben kann.


    Pilzkörble und huehnchen69 : vielleicht machen wir besser einen eigenen Färbethread auf, statt hier die Party zu sprengen? JanMen oder Climbingfreak, könnt ihr die entsprechenden Beiträge auslagern?

    Ich bin für das nächste Jahr zur Pilzfärbewoche (der in Deutschland, nicht der in Schweden) angemeldet, da freue ich mich schon sehr drauf!


    Verstehe ich das richtig, dass du jetzt nicht mehr färbst?

    Ah, schön, ist das der Kurs im Harz? Ist vermutlich gar nicht so weit weg von uns. Aktuell färbe ich vorwiegend mit Lebensmittelfarben.


    Navajoa: Sorry, dass wir da ein bisschen off topic geraten sind in deinem Exkursionsbericht.

    Den Kiefern-Habichtspilz neide ich dir ;). Davon hätte ich gerne mal genug, um eine ordentliche Blau-/Grünfärbung auszuprobieren, aber bei mir in der Gegend gibt es nur mit Glück mal den normalen (Fichten-)Habichtspilz.

    Oh, noch eine Färberin? Ich habe über viele Jahre hinweg mit Pflanzen und Pilzen gefärbt, und Pilzkörble interessiert sich auch sehr für das Färben mit Pilzen.


    Mit Kiefernhabichtspilzen habe ich selbst niemals gefärbt, aber ich erinnere mich an eine finnische Färberin, die viel darüber in ihren Blog (finnisch/englisch) hat, kennst du das?


    Riihivilla, Dyeing with natural dyes
    Blogi kasvivärjäyksestä, sienivärjäyksestä ja värikasveista. My blog is about natural dyeing with plants and mushrooms
    riihivilla.blogspot.com


    Code
    https://riihivilla.blogspot.com/search?q=sarcodon

    (Link zum Kopieren, weil die ja immer noch nicht wieder normal funktionieren.)

    Liebe alle,


    vielen Dank für eure Glückwünsche und die vielen Pilze.


    Während der Mohrenkopfmilchling sich bisher vor uns versteckt hat, haben wir die Orangebecherlinge tatsächlich sogar in unserem eigenen Garten.


    Bjoern: Auf den Reifpilz komme ich sehr gern zurück, aber wohl erst im nächsten Herbst, oder fruktifiziert der so spät im Jahr noch?


    LG, Cratie

    Hm, ich mag sauer eingelegte Pilze einfach nicht so sehr. Reizker habe ich aber bei früheren reichlichen Funden des öfteren einfach in Salzwasser mit minimal Säure eingekocht und fand die durchaus verwertbar, wenn auch nicht ganz so gut wie frisch. Irgendwo hier im Forum habe ich auch mal ausführlicher darüber berichtet.

    Danke an alle! Schartige Lamellenschneiden hatten meine auch, trotzdem traue ich meiner Bestimmung noch immer nicht so recht. Vielleicht trage ich die nächsten tatsächlich mal zu einer Pilzberatung, sollte ich wieder welche finden. Ist ja keine Schande, als PSV zum PSV zu gehen, wenn man eine neue Art kennenlernt.

    Ich bin ja neulich losgestolpert (im eher sauren Berliner Umland, nicht in unseren +/- basischen Habitaten hier) in der Hoffnung, endlich den Reifpilz kennenzulernen.


    Ich habe tatsächlich Schleierlinge mit Ring gefunden, die kamen mir allerdings eher zu schmächtig vor, um zu meiner Vorstellung vom Reifpilz zu passen.


    Meine Frage wäre: wie viele Cortinarien mit Ring gibt es eigentlich?


    Ich habe mich mit der Gattung einfach noch viel zu wenig befasst und mache mit Ausnahme von wenigen einfach zu identifizierenden Arten oder Untergattung einen weiten Bogen darum.

    In die Wandlitzer Buchenwälder habe ich es heute leider doch nicht geschafft, das wäre zu spät geworden. Eine beringte Cortinarie habe ich hoffnungsfroh mitgenommen, aber ich denke nicht, dass es ein Treffer (Reifpilz) war, zumindest sehe ich keine Runzeln. Ich muss mich da mal durch meine Bücher wühlen.


    Steinpilze gab es in dem Gebiet durchaus noch einige und sehr schön knackige, alle trotz anscheinend nicht gerade wenig Sammlern und direkt entlang der Waldwege.


    Ansonsten so dies und das, schöne Schopftintlinge, die mich mehr erfreut haben als die Steinpilze, und ein paar Frauen- und ein Speisetäubling plus ein einzelner Edelreizker. Spekuliert hatte ich auf Perlpilze und evtl. Hallimasch, die im Harz schon durchgestartet sind, aber beides Fehlanzeige.


    Es ist nicht gerade so, dass man vor Pilzen nicht treten kann, aber bei dem Wetter war es trotzdem toll, mal ein wenig durch die vertrauten Wälder zu schlendern.

    Wirklich? Das erstaunt mich ein wenig, den ästigen kenne ich aus diversen Funden. Jung mit "korallig" in alle Richtungen abstehenden Spitzen, älter dann paralleler ausgerichtet, aber bei weitem nicht so lang und gleichförmig wie hier.


    Aber wenn du beide schon kultiviert hast, mag es gut sein, dass du die Entwicklungsstadien besser kennst als ich.

    Hallo Schrumz,


    Ich kann zu den meisten deiner Fragen gar nichts sagen, nur zu dem Scheidenstreifling vielleicht ein ganz kleines bisschen: Ich habe A. crocea mit deutlicheren Gelbtönen in Erinnerung (sofern die Bilder farbecht sind), und an den 1,5 mir bekannten Fundorten war auch die Fruchtkörperbildung regelmäßig in den Sommermonaten, was allerdings ein recht wackliges Argument ist


    Allein an der Zahl der Fundstellen wirst du aber erkennen, dass meine Erfahrung mit der Art nicht übergroß ist. Die eine Fundstelle (mildes Klima, unter Eichen) durfte ich immerhin einige Jahre lang sehr regelmäßig aufsuchen. Die andere, die oben nur halb zählt, war ein einmaliger Fund, weil ich dort nie wieder war.

    Eigentlich enpfinde ich Ausscheidungen von Pflanzenfressern auch als eher "sympathischer" als die von Fleisch- oder Allesfressern. Was ich aber ganz kurz zu bedenken geben möchte: die meisten Reitpferde werden meines Wissens nach +/- regelmäßig entwurmt (anders als z.B. Schafe, da kenne ich das höchstens im Bedarfsfall oder auch gar nicht). Was das für Substanzen sind, wie schnell die sich zersetzen o.ä. weiß ich nicht, aber es wäre vielleicht weitere Recherche wert.