Hallo Felli,
Die verbogenen Paraphysen kommen in der Gattung öfter vor
ja, das wissen wir, sie sind ja sogar ein recht auffälliges Gattungsmerkmal (wenn auch nicht zwingend bei sämtlichen Arten vorhanden). Ihr Vorhandensein hatte uns zunächst bei der Absicherung der Gattung geholfen.
Die Sporenform zwischen dem Krötenöhrling und dem Lederbraunen Öhrling sind ja schon verschieden
Du meinst
vs.
? Also elliptisch/eiförmig* vs. eher zylindrisch? Soweit ich mich erinnere, war es letzterem näher, aber das müsste Malone vielleicht nach einem weiteren Blick durchs scharfe Glas nochmal bestätigen.
* Teilweise wirkt es in Abbildungen sogar fast rautenförmig, das ist dann wohl fusoid?
Wie ist es eigentlich mit den Sporen bei Ascomyzeten, müssen die auch immer vollreif gemessen werden, damit die Maße aussagekräftig sind?
Danke & LG,
Craterelle
P.S.: Auf pilze-deutschland.de (und damit mutmaßlich auch in der taxonomischen Referenzliste von MykIS) wird der mysteriöse Schneckenöhrling als "unklares Taxon" geführt. Kartiert werden kann er aber anscheinend weiterhin, zumindest bis 2017.