Beiträge von thorben96

    Hallo Hans,


    bist du dir sicher, dass die Sporen zu deinem Pilz gehören ? Denn ich glaube sie gehören zu der Doratomyces nana oder zumindest in die Richtung Doratomyces.

    Deine Konidien sollte eher zu einem Schleimer gehören.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    gestern konnte ich eine Anamorphe bestimmen, die ich am 13.04.2020 an einem Stamm von Taxus baccata gefunden hatte.

    Erst gestern hatte ich mich wieder mit dem Fund beschäftigt und bin auf eine Clonostachys ralfsii gekommen, die wohl ein Erstfund für Deutschland sein könnte.

    Die Clonostachys ralfsii ist die Anamorphe Form von der Teleomorphe Bionectria ralfsii.

    Leider konnte ich eine Makroskopisch ähnliche Frk. der Teleomorphe finden, die allerdings ohne Inhalt waren.

    Mal sehen, vielleicht taucht die Teleomorphe noch auf oder sie ist noch irgendwo an dem Stamm.

    Hier sind die Bilder:

    1. Teleomorphe ähnliche Frk.


    2. Anamorphe


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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    hier ist auch ein Fund von mir, den ich gestern finden konnte.

    Leider sind die Frk. nicht so schön.

    Hier sind die Bilder:

    1.0


    1.1


    1.2


    1.3


    1.4


    1.5


    1.6


    1.7 Haken +


    1.8


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch hier die häufige Leptosphaeria acuta zeigen, die man an abgestorbenen Stängeln von Urtica finden kann.

    Angeregt zum Suchen hat mich der Thread von Christoph ( Tricholomopsis ) aus dem Nachbarforum Pilze-Bayern, wo Christoph eine vermutliche L. acuta mich deutlich größeren Sporen zeigt.


    Hier sind die Bilder:

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    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    vor ein paar Tagen konnte ich auf einem unbekannten Stängel, eine Phragmocephala (Endophragmia) atra finden.

    Die in meinen Augen ein sehr häufiger Pilz ist. Interessant sind auch die Konidien, denn diese sind unterschiedlich gefärbt und sie Septierungen sind sehr verschieden von 2x septiert bis 5x septiert.

    Die Konidien habe ich auch gemessen, wo ich auf eine Maße von 36-47 x 21-23 Mikrometer (leider nur 5 Konidien gemessen) gekommen bin.


    Hier sind die Bilder:

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    5. im Vergleich zu der ähnlichen P. elliptica sitzt die P. atra an kurzen Konidienträgern. (Im Vergleich mit P. elliptica siehe Nobis Fund hier und meinen Fund vor 4 Jahren hier).


    6. jung 2x septiert


    7. etwas später kommt ein Septe hinzu


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    Insgesamt 5 Septen können bei einer Konidie zu finden sein.


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    VG : Thorben

    Hallo Hagen,


    die Laboulbeniales finde ich auch spannend, auch wenn ich leider noch keine finden durfte.

    Interessant ist, dass auch Tausendfüßler befallen werden können, dass wusste ich nämlich nicht.


    Erich hatte hier im Forum, auch schon einmal Laboulbenia vulgaris gezeigt.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,

    beim ersten landete ich bei
    Endophragmia atra cf


    Sporengröße 35-40 x 20 µ gewachsen an Brennessel

    Nach 2 Jahren lese ich diesen Thread, schaue mir eine Antwort im Ascofrance-Forum (hier) zu einer Endophragmia (Phragmocephala) elliptica an und frage mich ob ich damals einen Brett vor dem Kopf :haue: hatte, als ich in diesem Thread geantwortet habe :/

    Denn Chris Yeates hat auf Ascofrance die Unterscheidung erwähnt, dass die Endophragmia (Phragmocephala) atra die Konidien an der Basis der Konidienträger bildet, wohingegen die Endophragmia (Phragmocephala) elliptica lange Konidienträger (wie Nobi schon oben im Link schön erwähnt hatte) mit Konidien hat.

    Dementsprechend würde Felli das hier auch ganz klar eine Endophragmia atra sein.


    VG : Thorben

    Hallo Manfred,


    Dein Fund ist interessant und die meisten würden jetzt sagen, dass es eine Entomophthora muscae ist, was sogar sogar sein "könnte".

    Mittlerweile weiß ich, dass eine Makroskopische und Mikroskopische Bestimmung nicht einfach ist und das es noch viele unbeschriebene Arten gibt, weshalb man genau Mikroskopieren sollte.

    Hat jemand Lust, ein paar angenehme Stunden am Mikroskop zu verbringen und so den Täter zu überführen? Anbei schon mal ein paar Tatortfotos.

    Ich muss passen, denn es gibt nur die Möglichkeit Trockenmaterial zu bearbeiten und das habe ich noch nie gemacht.

    Außerdem kann ich beim Trockenmaterial kein Abwurfpräparat machen, was wichtig bei der Bestimmung ist.

    Bei viele Entomophthoraceen gibt es Primär- und Sekundärkonidien, weshalb ich 2 Abwurfpräparate (Objektträger mit infiziertem Insekt und ein Objektträger oben drüber) mache.

    Das eine Präparat ist nur für die Primärkonidien und das andere wird in eine Feuchtkammer gepackt, damit diese Sekundärkonidien bilden.

    Hier ist auch eine Anleitung von Siegfried Keller, wie man die Abwurfpräparate machen kann.

    Neuer ZIP-komprimierter Ordner.zip

    Das ganze ist ziemlich aufwendig und oft kann es passieren, dass ein Abwurfpräparat nicht gelingt.


    VG : Thorben

    Hallo Felli,


    bei dem Teil wirst du mit dem Mikroskop auch schwer Konidienträger finden, aber sie sind höchstwahrscheinlich da.

    Am besten ist es direkt mit dem Mikroskop die Oberfläche abzusuchen, wobei bei diesen kleinen Strukturen das 10er Objektiv vom Vorteil ist.

    Denn die Strukturen der Anamorphe sieht man so viel besser und man kann sofort Einschätzen, was man später beim Mikroskopieren im Wasser finden kann.

    Vielleicht hast du Glück und du findest noch Konidienträger, die Stefans Vorschlag untermauern.


    VG : Thorben

    Hallo Edu,

    einen Träger konnte ich nicht feststellen! Die Konidien werden in einer Kette gebildet, und zerfallen in diese kleinen.

    Dann könnte es sein, dass diese Konidien aus einer Öffnung der Fichtennadel kommen.

    Ich kann dir bei der Bestimmung leider nicht weiterhelfen, weil ich selber ähnliche Funde habe ohne Namen.

    Mittlerweile weiß ich auch, dass ohne Kultivierung, eine Bestimmung noch einmal erschwert wird und selbst mit Kultur, braucht man eine Sequenzierung.

    Trotzdem es gibt auch eine Menge Anamorphen die man ohne Kulturen und Sequenzierungen gut bestimmen kann.


    VG : Thorben

    Hallo Edu,


    ich freue mich immer wieder über Anfragen von Anamorphen Pilzen :)

    Dein Pilz hat Makroskopisch Ähnlichkeiten mit einer Cylindrocladium, ist aber wahrscheinlich etwas anderes.

    Konntest du Konidienträger entdecken, wo die Konidien gebildet wurden ?

    Auf deinen Foto meine ich zu erkennen, dass die Konidien in Ketten gebildet werden oder irre ich mich da ?


    VG : Thorben

    Hallo Sandra,


    keine Ahnung was es ist.

    Wie war denn die Reaktion auf Lugol, hat sich da die Spitze des Ascus blau verfärbt ?

    Denn die Sporen sind größer als die,die bei Ascofrance beschrieben werden...nämlich so im Mittel

    23 x 9 µm....

    Wie viele Sporen hast du denn gemessen und wie groß war die längste/kürzeste und breiteste/schmalste Spore ?


    VG: Thorben

    Hallo Edu,


    ich habe leider keine Idee was es ist und kann dir nur empfehlen auf ascofrance deinen Pilz einzustellen.

    Es ist ein französisches Forum, aber man kann auch Englisch (wird meistens verwendet), Spanisch oder zu Not auch auf Deutsch schreiben.

    Falls keine Englisch vorhanden sind oder wie bei mir, dass Englisch nicht so der Fall ist, dann kann man auch einfach einen Übersetzer aus dem Internet nehmen.

    Ich bin mir sicher das jemand auf Ascofrance dir weiterhelfen kann.


    VG : Thorben

    Hallo Björn,

    vielen Dank für den Hinweis. Ich hab gerade noch mal ein Präparat erstellt.

    Diese Reaktion in Lugol und KOH scheint bei diesen Konidien, aber auch Sporen mit grüner Farber normal zu sein.

    Ich frage mich was für ein grüner Stoff in diesen Sporen/Konidien ist.


    VG : Thorben

    Hallo Björn,


    was für ein cooler Pilz :)

    Hast du eigentlich mal geguckt wie die Reaktion in KOH ist ?

    Ich vermute, dass sich die Farbe der Konidien verändern oder zumindest dunkler werden.

    Mal schauen, ob ich diese Anamorphe auch irgendwann einmal finden kann.


    VG : Thorben

    Hallo Matthias,

    sehr schön, hab ich gestern versucht zu finden, an Ficaria zahlreiche Phytos, besonders Rostpilze, aber keine Tuberculina.

    Die kommt sicherlich noch :)

    Was benutzt Du eigentlich für eine Technik für die Auflichtfotos? Da hast Du ja nahezu keinen Schatten drin. Ich überleg da noch aufzurüsten, meine Beleuchtung mit seitlicher Schreibtischlampe geht zwar meist auch gut, aber manchmal nerven Schatten. Wobei die aber auch mal ganz gut sein können, kommt eben auf das Motiv an.

    Ich verwende eine JANSJÖ Beleuchtung, jeweils eine Lampe links und rechts vom Mikroskop aufgestellt, sowie einen Selbstgebastelten Diffusor aus einem Plastikbecher.

    Ohne den Diffusor kriege ich auch überall Schatten und die Lichtreflexionen sind sehr stark.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    gestern konnte ich eine weitere Tuberculina persicina agg. finden und dieses mal vernünftig die Konidien messen.

    In diesem Thread hier hatte ich schon eine bearbeitet, allerdings war die Messung der Konidien fehlerhaft, weil Fremdsporen dabei waren.

    Hier sind die Bilder:

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    6. Manche Konidien kleben aneinander


    7. Linke Konidien hat eine Art "Abrissstelle" (Keine Ahnung als was ich das sonst bezeichnen soll)


    VG : Thorben

    Hallo Nobi,


    sry, deine Antwort habe ich gerade erst gesehen.

    Besuch mich doch mal im nächsten Frühjahr, falls das bis dahin wieder möglich ist.

    Da können wir mit etwas Glück sowohl ein Helicodendron als auch die Pseudoplectania finden.

    Müssen wir mal schauen, versprechen kann ich nichts.

    Hoffen wir mal, dass die Corona-Krise bald vorbei ist :)


    VG : Thorben

    Hallo Stefan,

    oha; ==Gnolm11==Gnolm11==Gnolm11 unser aller Lieblingsscharbockskraut hat sogar seine eigene Septoria?!!

    Die ist sogar verdammt häufig, zumindest bei mir, weshalb ich mich wunder warum sie nicht häufiger gezeigt wird.

    Ich bin mir sicher, dass du sie auch bald finden wirst :)


    VG: Thorben

    Hallo zusammen,


    ich konnte es doch nicht lassen und musste einen weiteren Pilz auf Ficaria verna anschauen, der sich prompt als Septoria ficariae herausgestellt hat.

    Interessant ist, dass es in Pilze-Deutschland nur 2 Fundmeldungen gibt und auch sonst gibt es wenig über diesen Pilz zu lesen.

    Von den Büchern her kann man im Klenke/Scholler nichts zu dem Pilz finden, geschweige denn im Sutton oder im "Coelomycetous anamorphs with appendages-bearing Conida".

    Nur in "British Stem and leaf-Fungi (Coelomycetes)" gibt es eine kleine Beschreibung (Seite 402), sowieso im Sylloge Fungorum 3 (Seite 522) und Sylloge Fungorum 26 (Seite 1147).

    Im British Stem and leaf-Fungi und Sylloge Fungorum wird die Konidiengröße mit 25-35 x 1-1,5 Mikrometer angegeben.

    Sylloge Fungorum 26 gibt eine Größe von 17-31 x 1,8-2,8 Mikrometer an.


    Hier sind die Bilder zu meinem Fund:

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    7. Bildung der Konidien


    8. Konidien einfach bis 3 fach septiert


    VG : Thorben