Beiträge von thorben96

    Hallo zusammen,


    am 11.10.25 konnte ich auf der Alme-Tagung eine Calycellina mit langen Haaren finden.

    Diese hat sich später als Calycellina lachnobrachya herausgestellt.

    Das Substrat war ein Blatt von Ahorn (Acer).

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2. Randhaare


    3. Haken+


    4. in Lugol


    5.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    dann füge ich hier auch mal zwei Funde an.

    Der eine Fund ist von der Alme-Tagung auf einer Wiese, der andere aus meinem Kartierungsgebiet Hohenstein.

    Hier sind die Bilder:

    Alme-Tagung 09.10.25

    1.0


    1.1


    1.2


    1.3


    1.4 Cheilozystiden in Kongorot


    1.5 Cheilozystiden in Kongorot


    1.6 Stiel in Kongorot


    1.7



    Fund Hohenstein 17.10.25

    2.0


    2.1


    2.2 Cheilozystiden in Kongorot


    2.3 Cheilozystiden in Kongorot


    2.4 Cheilozystiden in Kongorot


    2.5 Stiel in Kongorot


    2.6 Stiel in Kongorot


    2.7 HDS in Kongorot


    2.8


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    ich möchte euch die Mycena citrinomarginata zeigen, die ich auf der Alme-Tagung am 09.10.25 auf einer Wiese finden konnte.

    Diese Mycena fällt schon im Feld durch ihre Gelbfärbung, sowie den gelb gefärbten Lamellenschneiden auf.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4. Cheilozystiden in Kongorot


    5. Cheilozystiden in Kongorot


    6. Stiel in Kongorot


    7.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    auf der Alme-Tagung konnte ich am 11.10.25 eine Cheilymenia crucipila (manche nennen ihn auch lieber Scutellinia crucipila) finden.

    Dank Uwe bekam ich auch einen Namen für diesen Fund, der ihn sich angeschaut hatte.

    Zu Dokumentarische Zwecke wurde er noch einmal mikroskopiert.

    Hier sind die Bilder:
    1.


    2.


    3. Sternhaarig


    4.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    auf der Alme-Tagung gab es am 11.10.25 auf der Exkursion ( Felli ) eine schöne Überraschung.

    Das Substrat Impatiens ist sehr beliebt bei vielen Pilzen, sowohl Hyphomyceten, Ascomyceten, aber auch ein paar Basidiomyceten wachsen gerne mal drauf.

    In diesem Fall wuchs ein Rasen Stachylidium bicolor auf Impatiens.

    Ich kannte bisher Stachylidium bicolor nur aus dem Gewächshaus des Botanischen Garten Bochum und an Bäumen von Ahorne.

    Hier sind die Bilder:
    1.


    2. zweifarbige Konidienträger


    3. feinwarzige Konidienträger


    4.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    wie so sammelt man etwas ein und ist sich bei einer Art sicher, aber am Ende kommt überraschenderweise etwas anderes raus.

    So wie dieser Fund.

    Auf der Alme-Tagung ging es am 10.10.25 zum NSG Lörmecketal.

    Dort wuchs an einem Ast von Corylus ein grauer Belag der Xylohypha nigrescens ähnlich ist.

    Allerdings sind die Konidien kleiner, weshalb nur Xylohypha ferruginosa in Frage kommt.

    Für NRW ein Erstfund.

    Hier sind die Bilder:

    2.1


    2.2


    2.3


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 10.10.25 konnte ich auf der Alme-Tagung im NSG Lörmecketal auf Eichenblättern (Quercus) eine Calycellina leucella finden.

    Anfangs unsicher was es ist, aber dank der Hilfe von Uwe Lindemann und Felli kamen wir auf diese Art.

    Hier sind die Bilder:
    1. Hier sind zwei Ascos abgebildet. Einmal mit Haare und oben rechts an der Ader sind die C. leucella ohne Haare und kleiner.


    2.


    3. Paraphysen mit Inhalt


    4. Haken vorhanden


    5. Sporen mit Gelhülle


    6. Reaktion in Baral


    7.


    VG : Thorben

    Hallo beli,

    Aufgrund der Form der Scheide handelt es sich bei dem jungen Pilz nicht um A. ceciliae.

    Haben Sie ein Foto von der Stielbasis-Scheide des reifen Pilzes gemacht, der auf dem Bild zu sehen ist? Aufgrund ihrer Spezifität kann die Scheide von A. ceciliae nicht mit der Scheide anderer Scheidestreiflinge verwechselt werden.

    Ein Bild von der Stielbasis-Scheide habe ich nicht.

    Ich werde den Fund sequenzieren lassen, was aber erst nächstes oder übernächstes Jahr passieren wird.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,

    BWB, hier scheint mir die Sache so zu liegen, dass die großen, gestielten Kullern Konidienbeutel sind und die kleinen warzigen Kullern die zugehörigen Konidien aus den geplatzten Beuteln (oder so - vielleicht kann thorben96 das kommentieren?)

    Da habe ich so gar keine Idee.

    Hatten die Konidien ein Ornament ?

    Möglich wäre auch ein Zygomycet.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    sehr lange habe ich an diesem Pilz gerätselt.

    Jetzt denke ich, dass ich einen passenden Namen gefunden habe und das dieser eigentlich die ganze Zeit vor Augen war.

    Am 26.09.25 konnte ich auf einem Blatt von einer Eiche (Quercus), eine Cylindrium elongatum finden.

    Das einzige was ich nicht finden konnte, waren Abbildungen der Konidientragenden Zellen, weshalb immer noch eine kleine Restunsicherheit besteht.

    Hier sind die Bilder:
    1.0 Man sieht weiße Flecken und Flecken die dunkler werden. Das Dunkle sind Konidientragenden Zellen.


    1.1 Konidien verzweigt (in Phloxin)


    1.2 Konidientragende Zellen in Phloxin


    1.3 in Phloxin


    1.4 in Phloxin


    --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Ein Fund von dem 01.05.18 auf einem Eichenblatt.

    2.0


    2.1


    2.2


    2.3


    VG : Thorben

    Hallo Oehrling,

    bei den Scheidenstreiflingen ist das Problem, dass keiner außer vielleicht TULLOSS weiß, welche Merkmale überhaupt bestimmungsrelevant sind, so dass niemand die Bestimmungssystematik kennt. D. h. ob Scheidenstreiflinge grundsätzlich überhaupt makroskopisch oder vielleicht nur mikroskopisch oder gar genetisch auf die Art bestimmbar sind. Klar haben manche Alleinstellungsmerkmale, so wie die über Nacht silbergrau werdende Volva bei A. submembranacea, oder die rosafarbene Volva-Innenseite bei A. crocea, oder das in Einzelflocken zerfallende, aschgrau werdende Velum universale bei A. ceciliae, und sind dann makroskopisch zu erkennen. Aber das ist keine Systematik, sondern nur einzeln zu erkenndende Arten.

    Ohje was für ein Chaos. :(

    Da wird noch einiges an Zeit und Funde reingesteckt werden müssen, damit da irgendwann eine vernünftige Ordnung reinkommt.

    Irgendwann wird es hoffentlich einfacher.

    Ist wie Memory erst ist alles unübersichtlich, aber irgendwann bekommt man seine Pärchen zusammen.

    In diesem Fall wären es Makroskopische, Mikroskopische und Genetische Merkmale :)


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    hier ist ein weiterer Fund von dem 28.09.25, der unter dem Arbeitsnamen Arthroderma curreyi läuft.

    Substrat war Boden von einem Eichen (Quercus)/ Buchen (Fagus) Mischwald.

    Ebenfalls konnte ich beobachten, dass eine Feder von einer Taube befallen wurde.

    Hier sind die Bilder:
    3.0


    3.1


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 30.09.25 konnte ich an einem kaputten Ahorn (Acer) eine Hansfordia sp. auf einer Diaporthe sp. finden.
    Ob es Hansfordia pruni oder Hansfordia pulvinata ist kann ich nicht sagen.

    Eventuell ist es auch gar nichts von beiden und eine andere Art.

    Ich hoffe das lässt sich zukünftig klären.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4.


    VG : Thorben

    Hallo Sabine,

    das sieht ja gruselig aus - Geister-Blattläuse =O . Haben die noch gelebt?

    Nein gelebt haben sie nicht mehr.

    Aber wie genau der Infektionsablauf da abläuft weiß ich nicht.

    Eventuell sind die Blattläuse infiziert, setzen sich auf das Blatt und sterben irgendwann durch den Pilz.

    Man kann im übrigens auch denken, dass es Hüllen sind, denn manche Insekten häuten sich auch.

    (und nur, weil mir das dabei gerade einfällt, nicht, weil es etwas damit zu tun hätte: mein Sohn war letztes Jahr mal total erschrocken, als er bei seinen Bienen haufenweise weiße "Geister-Bienen" entdeckt hat. Er hat dann seinen Bienen-Mentor angerufen, woher das kommt, und ob er etwas machen muss, aber der konnte ihn beruhigen: "Die waren bloß im Springkraut, dann sehen die immer so aus".).

    Das kenne ich :)

    Man muss halt aufpassen, manches mal ist es kein Befall, sondern halt Pollen oder natürliches Aussehen (wie die Wolllaus).


    VG : Thorben

    Hallo Harald und Jörg,

    Scheidenstreiflinge sind schon ziemlich schwierig, manchmal muss man sequenzieren.

    Das soll auch irgendwann geschehen.

    Wann kann ich nicht sagen, aber es wird geschehen. :) :thumbup:


    A. ceciliae hast du ausgeschlossen?

    Die Art wirkt sehr kompakt, was bei mir nicht der Fall ist.

    Andererseits weiß ich nicht wie die A. ceciliae mikroskopisch aussieht.

    Ich habe generell kaum Literatur zu Amanita und wenn dann nur Makroskopisch.


    von dieser Art habe ich noch nie etwas gehört.

    Ich auch nicht. Erst hatte ich auf Amanita betulae gehofft und dann bin ich auf die Amanita olivaceogrisea gestoßen.


    Ohje, ich sehe gerade, dass ich vergessen habe die Basidien auf Schnallen zu überprüfen :haue:

    Das wird bald nachgeholt.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    vor 6 Jahren konnte ich das erste mal auf der Riesenseerose im Botanischen Garten Bochum vom Pilzbefallene Blattläuse finden (Siehe hier).

    Am 07.09.25 konnte ich sie dort erneut entdecken.

    Es ist sehr faszinierend in welcher Anzahl diese infiziert werden.

    Jetzt hoffe ich, dass man den Befall bald einen Namen geben kann.

    Hier sind die Bilder:
    1.


    2. in Phloxin


    3. in Phloxin


    4.


    5.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 17.09.25 konnte ich auf einer Cryptostroma corticale einen Verticillium-ähnlichen Pilz finden.

    Ich war sehr überrascht, denn eigentlich dachte ich, dass kein anderer Pilz auf C. corticale wächst.

    Mittlerweile kenne ich 5 Pilze die darauf wachsen, wovon leider nur 4 richtig bearbeitet wurden.
    Ob das alles Parasiten sind ist fraglich, denke eher das die Cryptostroma corticale ignoriert wird und Ahorn als Substrat weiterhin angenommen wird, so dass diese dann scheinbar auf der C. corticale wachsen.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4.


    5.


    6.


    VG : Thorben

    Hallo zusammen,


    am 30.09.25 habe ich in meinem Auenwaldbiotop mit Erlen (Alnus) und ein paar Birken (Betula) diese Amanita direkt in der Nähe einer Birke gefunden.

    Ich habe leider von Amanitas keine Ahnung, aber habe mal versucht viele Mikromerkmale festzuhalten.

    Meine Vermutung wäre eine Amanita olivaceogrisea.

    Hier sind die Bilder:

    1.


    2.


    3.


    4.


    5.


    6. HDS


    7. HDS


    8. Velum Außenseite


    9. Velum Außenseite


    10. Velum Innenseite


    11. Stiel im oberen Bereich am Hut entnommen.


    12.



    13.


    14. Melzer


    K-K-Reaktion habe ich getestet, aber nichts gesehen oder halt nicht richtig überprüft.

    Achso Beleg ist im übrigens vorhanden :)

    Was meint ihr zu dem Fund ?


    VG : Thorben