Hallo Tonio,
welche Farbe hatten die Konidien ?
Waren sie bräunlich, grünlich, gelblich oder farblos ?
Gibt es eine Farbveränderung bei Reifen Konidien ?
Wie sieht der Zellinhalt der Konidien aus ?
VG : Thorben
Hallo Tonio,
welche Farbe hatten die Konidien ?
Waren sie bräunlich, grünlich, gelblich oder farblos ?
Gibt es eine Farbveränderung bei Reifen Konidien ?
Wie sieht der Zellinhalt der Konidien aus ?
VG : Thorben
Hallo zusammen,
normalerweise mache ich einen riesigen Bogen, um die Gattung Entoloma, doch auf dem Pilzworkshop Heiliges Meer habe ich doch etwas mitgenommen, auch weil Karl W dabei war.
In diesem Fall hat sich dieser Fund als Glücksgriff erwiesen, denn Anfangs wurde eine Entoloma conferendum vermutet, aber Karl konnte schlussendlich Entoloma milthalerae schlüsseln und später von Kai Reschke bestätigt werden.
Die Entoloma milthalerae hat längere Sporen als Entoloma conferendum.
Diese Art ist nicht so häufig, vielleicht auch weil man sie einfach übersieht und verwechselt.
Auf jeden Fall ist dieser Fund für mich einer der Highlights gewesen.
Hier sind die Bilder:
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3. HDS in Kongorot
4. Stiel in Kongorot
5. Sporen
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch einen Fund zeigen, den ich als Galerina pumila interpretiere.
Der Fund stammt vom Pilzworkshop im NSG Heiliges Meer vom 15.11.25.
Hier sind die Bilder:
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3. Cheilozystiden in Kongorot
4. Cheilozystiden in Kongorot
5.
6. Kaulozystiden in Kongorot
7. Stiel in Kongorot
8. HDS in Kongorot
9.
VG : Thorben
Hallo Jan-Arne,
Ich hatte die Art zwar auch schon im reinen Wald, aber vielleicht mag er das bestimmte Moos (Polytrichum?) ja trotzdem ganz gerne.
Oder aber natürlich Pilz und Moos mögen ähnliche Standorte.
Auf jeden Fall eine interessante Frage, die man mal nachgehen könnte ![]()
Mir ist das mit dem Moos nicht aufgefallen, dass es immer dasselbe ist.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich möchte euch in diesem Portrait Sagaranella tylicolor (Syn: Tephrocybe tylicolor) zeigen.
Letztes Wochenende war ich auf dem Pilzworkshop im NSG Heiliges Meer, wo ich am 14.11.25 und 16.11.25 zwei Kollektionen dieser Art aufsammeln konnte.
Ich kannte den Pilz bisher nicht, aber dank Heiner Terlutter bekam er schnell einen Namen.
Hier sind die Bilder:
1. Fund 14.11.25
2. Fund 16.11.25, wo auch Karl W dabei war.
Der Anfangsverdacht war, dass dieser Pilz das Moos zum Absterben bringt.
Wahrscheinlich liegt es eher an dem Urin der dort lebenden Tieren und nicht an dem Pilz.
3. Basidien 4-sporig in Kongorot
4. HDS in Kongorot
5.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
letztes Wochenende war ich auf dem Pilzworkshop im NSG Heiliges Meer unterwegs, wo es einige interessante Pilze gab.
In diesem Fall ist eine Deconica montana var. macrospora, die ich am 14.11.25 finden konnte.
Zu Beginn war die Vermutung, dass es die normale Deconica montana ist, aber die Sporen sind bei der var. macrospora deutlich größer.
Auch sind die Fruchtkörper größer als die Deconica montana.
Eine ähnliche Art soll die Deconica pratensis sein, aber die sieht anders aus und soll in den Dünen vorkommen.
Hier sind die Bilder:
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3. Cheilozystiden in Kongorot
4. Cheilozystiden in Kongorot
5. Kaulozystiden in Kongorot
6. HDS
7. HDS mit Schnallen
8.
VG : Thorben
Hallo Frank,
vielen Dank.
Ich freue mich sehr darüber, auch weil es ein Erstfund für NRW ist ![]()
Hoffen wir mal, dass in den nächsten Jahren weitere Funde hinzukommen.
Weist du zufällig noch zu welchem Holz der Ast gehörte, auf dem du diese Art gefunden hast?
Ich weiß es leider nicht mehr.
Es ist auf jeden Fall Laubholz gewesen.
Wenn ich nächste mal dort bin werde ich da noch einmal nachschauen.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 19.10.25 konnte ich auf einer Wiese Galerina perplexa finden und am 08.11.25 erneut.
Mittlerweile finde ich Galerinas sehr spannend, auch wenn sie Makroskopisch doch oft identisch aussehen, so sind die Mikroskopisch verschieden.
Hier sind die Bilder:
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4.
5.
6. Cheilozystiden in Kongorot
7. Pleurozystiden wie Cheilozystiden in Kongorot
8. Kaulozystiden in Kongorot
9. HDS in Kongorot
10.
VG : Thorben
Hallo Sabine,
so einen hatte ich letztes Jahr auch, war für mich auch das erste Mal, dass mir diese Gattung begegnet ist: Gelbblättriger Scheinrübling (Callistosporium luteoolivaceum)? - Pilzbestimmung u. Bestimmungshilfe - Pilzforum.eu
Ich finde es immer wieder schön, dass man nicht alle Pilze kennt und immer wieder neue kennenlernen darf.
Jetzt haben wir beide Callistosporium luteo-olivaceum gefunden ![]()
VG : Thorben
Hallo Mario,
Hallo Thorben, das musste Callystosporium sein. Ich habe die Sporen Masse gerade nicht Parat, ich würde aber auf luteo-olivaceum tippen.
Danke Mario, die Gattung Callistosporium passt perfekt ![]()
Ich muss morgen in Ruhe mir die Gattung anschauen, aber beim groben Überfliegen im Netz scheint die luteoolivaceum zu passen.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
ich habe hier einen Pilz vom 21.09.25 liegen, den ich nicht bestimmt bekomme.
Der Fundort war einen Baumstumpf (Nadelholz entweder Picea oder Pinus).
Meine Anfangsvermutung von Tricholomopsis decora war leider kein Treffer.
Es gibt keine Cheilozystiden.
Hier sind die Bilder:
1.
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3.
4. HDS
5. HDS
6. HDS
7. Kaulozystiden
8. Kaulozystiden
9.
10. Melzer
Habt ihr dazu eine Idee ?
VG : Thorben
Hallo Frank,
Diese Art ist ziemlich selten in Deutschland und ich würde mir den Fund gern mal anschauen.
Ich werde dir morgen das Material schicken.
Es wäre nicht schlecht, wenn es Pseudotomentella media wäre.
VG : Thorben
Hallo Frank,
sind die Rhizomorphen tatsächlich dimitisch? Da müsstest du 1-1,5 µm breite Skelethyphen finden. Deine Sporen sind für Ps. atrofusca etwas zu groß. Wie breit sind die Subikularhyphen?
Ich habe gerade noch einmal reinmikroskopiert und konnte keine Skeletthyphen finden.
Subikularhyphen so 2,5 - 4,5 Mikrometer breit.
VG : Thorben
Hallo Felli,
Ich hoffe ich liege mit meiner Bestimmung richtig ?
Ich würde sagen, dass du damit richtig liegst.
VG : Thorben
Hallo Wolfgang,
clypeatum braucht Rosengewächse wie Schlehe, Wildkirsche oder Weißdorn. Wäre auch eine ungewöhnliche Jahreszeit.
Scheint auch ein Sequenzierungsfall zu sein. Hast Du einen Beleg?
Ok ein Rosengewächs war definitiv nicht vorhanden.
Ein Beleg ist vorhanden.
VG : Thorben
Hallo zusammen,
wie so oft, wenn es sich zum Ende einer Tour neigt, fragt man sich ob man nicht doch noch diesen Pilz einsammeln soll.
Ich habe es getan und wurde nicht enttäuscht.
Gestern (09.11.25) konnte ich am Wegesrand von einem Mischwald (Quercus und Fagus) diese kleinen Conocybe finden.
Unter dem Mikroskop kamen mir die Strukturen bekannt vor und später hat sich beim Schlüsseln herausgestellt, dass es Conocybe juniana var. subsejuncta ist.
So habe ich zu der Conocybe juniana var. sordescens auch die Conocybe juniana var. subsejuncta, wobei man sich fragen muss, ob das nicht doch mehrere Arten sind.
Hier sind die Bilder:
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3.
4. Cheilozystiden in Kongorot
5. Kaulozystiden in Kongorot
6. Basidien 4-Sporig in Kongorot
7. HDS in Kongorot
8. Stiel mit Schnallen
9.
10. Sporen in KOH-3%
11. Kaulozystiden
12. Cheilozystiden
VG : Thorben
Hallo zusammen,
am 18.10.25 war ich zu Gast im Brachter Wald und dort gab es am Parkplatz einen interessanten Rindenpilz.
Zuhause hat sich dieser als Tomentella entpuppt und später als Pseudotomentella atrofusca, zumindest hoffe ich das nach dem Schlüssel von Frank.
Diese Art scheint dort nicht selten zu sein, denn Hans Bender hat diese schon öfters dort gefunden.
Hier sind die Bilder:
1.
2.
3.
4.
5. KOH-3%
VG : Thorben
Hallo zusammen,
selbst wenn vorhanden, wäre der schon steinalt (1869). Mit den klassischen Sequenziermethoden geht da nix mehr.
da habe ich gar nicht drauf geachtet, dass der Typus so alt ist
im Zusammenhang mit Clavaria stellifera gab es die Erwähnung von dickwandigen Sklerobasidien. Wie häufig treten solche denn bei Cl. laeticolor agg. auf?
Bei einer Kollektion im Oktober hatte ich davon etliche
Das konnte ich auch entdecken, aber habe das als eine Missgebildete Basidie interpretiert.
VG : Thorben
Hallo Alexander,
das finde ich sehr erstaunlich, dass sich hinter einer so "einfachen" Art, doch mehr Arten verbergen.
Darunter ist gerade "C. laeticolor" recht problematisch. Der Typus stammt nämlich aus Wäldern auf Cuba und als Zusatz schreiben Curtis und Berkeley "scarcely 1 Inch high". Dieses Epitheton dürfte also sehr wahrscheinlich nicht für hiesige Kolletkionen angebracht sein. Hier muss noch einiges überarbeitet werden. Ein großes Problem stellt, wie immer die Typisierung "alter bekannter" und etablierter Namen dar.
Wurde eigentlich schon der Typusbeleg aus Cuba sequenziert oder gibt es kein Material mehr ?
Anhand der Sporenform Deines Beleges vermute ich hier die häufigste "laeticolor"-Sippe. Gern schaue ich mir den, gut dokumentierten, Fund näher an.
Das werde ich doch gerne machen und danke hierfür schon einmal.
Post geht heute raus.
VG : Thorben
