Funde der letzten Tage

Es gibt 8 Antworten in diesem Thema, welches 647 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Hannes2.

  • Hallo,


    ich zeige euch heute einige Funde die ich in den letzten acht Tagen gemacht habe. Neben dem amerikanischen Schmierling gab es auch noch andere Pilze.


    Es tauchte ein Salzwiesenchampignon (Agaricus bernardii) auf,



    Agaricus sylvaticus, der Kleine Blutegerling war unter einer Fichte zu sehen.



    Endlich zeigen sich auch bei mir schöne Fliegenpilze (Amanita muscaria).



    Irgendwelche grauen Scheidenstreiflinge (Amanita spec.) tauchten unter einer Birke auf.



    Echte Steinpilze (Boletus edulis) sind bei mir seltener zu finden.



    Collybia nuda, der Violette Rötelritterling kommt langsam hervor.



    Schopftintlinge (Coprinus comatus) gibt es recht wenige.



    Cortinarius balteatocumatilis, der Braunviolette Schleierling ist da schon häufiger zu sehen.



    Cortinarius trivialis, der Natternstielige Schleimfuß ist nur mit wenigen und schmächtigen Exemplaren vertreten.



    Gefreut habe ich mich über den Fund des Gelbfüßigen Ellerlings (Cuphophyllus flavipes).



    Auf dieser Wiese waren auch Orangeellerlinge (Cuphophyllus pratensis) und Cuphophyllus virgineus, der Jungfern-Ellerling zugegen.



    Einige Papageiensaftlinge (Gliophorus psittacinus)



    und dieser nicht untersuchte Saftling waren zu sehen.



    Hemileccinum impolitum, der Fahle Röhrling (Hemileccinum impolitum) zeigte sich an verschiedenen Standorten.



    Mit Hortiboletus bubalinus, dem Rötenden Filzröhrling konnte ich auch einmal einen Parkröhrling richtig bestimmen.



    Ein seltener Gast im Park war diese Marone (Imleria badia).



    Der Olivbraune Milchling (Lactarius turpis) tauchte auf.



    Leccinum leucopodium, die Espen-Rotkappe war zu sehen



    Diese teils am Stiel braunschuppigen Rotkappen die neben den Espen-Rotkappen standen konnte ich bisher noch nicht identifizieren.



    Bilder vom Fundort gibt es nicht da es in Strömen geregnet hat. Vielleicht hat Corne noch ein Schnittbild gemacht.


    Birkenpilze (Leccinum scabrum) sind häufiger zu sehen.



    Ein Öhrling (Otidea spec.) stand zwischen einer Kiefer und einer Fichte.



    Pholiota squarrosa, der Sparrige Schüppling war an verschiedenen Stellen zu sehen.



    Auch ein paar Täublinge wie Russula atropurpurea, der Purpurschwarze Täubling,



    Russula persicina, der Schwachfleckende Täubling



    und der Fleischrote Speisetäubling (Russula vesca) hatten sich hervorgetraut.



    Wo Gomphidius oregonensis wächst ist sein Wirt Suillus caerulescens nicht weit.



    Einzelne Pappelgrünlinge (Tricholoma frondosae)



    und Pappelritterlinge trauten sich hervor.



    Der Gemeine Rotfußröhling (Xerocomellus chrysenteron) war häufiger zu sehen.



    Zum Schluß gab es auch noch eine Ziegenlippe bei der es wegen seiner Stielschuppung zu unterschiedlichen Interpretationen kam.



    Die letzten Fotos sind übrigens von Austernseitling. Meine waren wieder einmal katastrophal.


    Das war es für heute. Ich hoffe euch das mein Fundbericht ein wenig gefällt und sich durch die Menge an Bildern niemand erschlagen fühlt.


    Ein schönes und erfolgreiches WE wünscht euch


    Jörg

  • Hallo Jörg

    Ich verfolge schon seit geraumer Zeit die Pilze aus deinem Park, die du postest, und kann mit Sicherheit sagen, dass sich im Laufe der Jahre etliche seltene Arten angesammelt haben.

    Liebe Grüße

  • Hallo Beli,


    das mag schon stimmern aber diese Saison ist trotzdem eine der schlechtesten in meinem Leben. Hoffentlich wird der Herbstkomplex besser.


    VG Jörg

  • Hallo Beli,


    das mag schon stimmern aber diese Saison ist trotzdem eine der schlechtesten in meinem Leben. Hoffentlich wird der Herbstkomplex besser.


    VG Jörg

    Lieber Jörg

    Das mag schon stimmen, aber deine Chemnitzer Parks und Friedhöfe sind extreeeem überdurschnittlich. Sowas gibts hier nirgends. Okay, bei uns kannst du in die Berge ausweichen, aber dort machst du Kilometer und hunderte Höhenmeter!

    LG Andreas

  • Hallo Jörg Hannes2


    Hier die Schnittbilder zur seltsamen Rotkappe :gzwinkern:

    (es sei dazu gesagt, das der Pilz bis zum Schnittbild 2 Tage im Kühlschrank verbracht hat)


    „Frisch“



    Nach weiteren 15min:



    Dann hat er seine Farbe nicht mehr verändert.


    VG Corne

  • Hallo


    -?thumbnail=1


    -?thumbnail=1

    Bei diesem Pilz dürfte es sich um *Leccinum carpini* (Hainbuchen-Raufußröhrling) handeln. Er muss nicht zwingend direkt neben einer Hainbuche wachsen; er kann auch in Symbiose mit der Buche ( Fagus ) stehen.


    LG

  • Hallo Beli,


    Also an Hainbuchen oder Buchen in der Nähe kann ich mich nicht erinnern. Da müsste Jörg Hannes2 sich äußern bzw. nochmal nachschauen.

    Wir kennen aber beide den Hainbuchen-Rauhfuss von unterschiedlichen Standorten und das sind definitiv keine. Bei dem größeren Exemplar hätte der Hut wesentlich mehr "gehämmert" sein müssen. Ausserdem hat der Hainbuchen-Rauhfuss so einen leichten Gelbstich in der Hutfarbe, das war hier auch nicht der Fall. Also daran glaube ich nicht...


    VG Corne

  • Hallo,


    dort stehen eigentlich nur Eichen, Espen und irgendwelche Sträucher aber definitiv keine Hainbuche oder andere Buche. Auch Hasel gibt es dort nicht. Leccinum duriusculum würde ich hier auch ausschließen. Da würde die Verfärbung nicht bis in den Basisbereich des Stiels gehen.


    beli 1


    Hast Du Leccinum pseudoscabrum schon einmal mit so einer stark überhängenden Huthaut gesehen. Für mich ist das eine Rotkappe. Die Frage ist nur welche?


    VG Jörg