Steinpilze und Birkenpilze

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  • Ich habe diese zwei Arten gefunden und mitgenommen um die genauer zu bestimmen


    Ich denke ich hab hier drei Steinpilze gefunden bei dem kleinen bin ich mir sehr sicher da er das charakteristische Stielnetz aufweist welches man Richtung Hut deutlicher erkennt wenn man ranzoomt, weiße röhren ohne verfärbung Bei Druck. Bei den beiden größeren bin ich unsicher da ich das Netz nicht genau erkenne. Nur ganz eben am übergang Stiel zu Hut Bild 3. Was mich ebenfalls irritiert ist das ich im Anschnitt einen ganz leichten Roten Rand unter der Hauthaut sehe Bild 5. Habe bei allen die Geschmacksprobe gemacht und keiner wird bitter. Da es mein erster Steinpilzfund überhaupt ist irritiert mich dieses leicht rote Hautfleisch.



    Nun zu den anderen dreien



    Ich denke ich hab hier drei gemeine Birkenpilze gesammelt

    Größe 8-10cm

    Lederbrauner Hut, fühlt sich schmierig an, Bei Druck bleibt die Druckstelle im Hut bestehen

    ( zu alte Exemplare )

    Weißes Röhren, Stiel, Hautfleisch werden langsam brauner aber nicht durch Druck

    Heller Stiel mit schwarzen Schuppen

    Neutraler Geruch

    Keine Geschmacksprobe gemacht

    Eichen, Buchen, Birken und Brombeersträucher im Umkreis von 10m - 15m



    Ich danke euch im vorraus

  • Ich danke für ich hab nochmal in meinem Bestimmungsbuch nachgeschlagen und du hattest natürlich recht. Es zählt als Merkmal. Wenn man es genauer betrachtet ist es tatsächlich bräunlich und nicht rötlich wie ich zuerst gesehen habe.

  • Hallo Dixon,

    Wie Matthias schon sagte, weinrote Verfärbung unter der Huthaut, sogar eine so deutliche wie bei den beiden, ist charakteristisches Merkmal des Echten oder Gemeinen Steinpilzes (B. edulis, auch sogenannter Fichtensteinpilz) und hilft ihn vom Sommersteinpilz zu unterscheiden, der das nicht hat.


    Das sind mustergültige Echte Steinpilze, und der kleine hätte einen Tag später auch so ausgesehen wie die großen.


    Mit dem weißen Netz, daß das bei größeren und älteren Exemplaren nicht mehr gut sichtbar (oder nur ganz oben am Stiel), ist auch nicht ungewöhnlich. Mir scheint auch daß die Pilze etwas durchnässt, bzw. kurz nach dem Regen gepflückt wurden, das kann manche Bestimmungsmerkmale, Farben, Erscheinungsbild auch leicht verändern, zum Beispiel die Braunfärbung unter dem Hut deutlicher, und das Stielnetz undeutlicher werden lassen, im Vergleich zu einem Exemlar auf den es nicht draufgeregnet hat.


    Mit den Birkenpilzen könntest Du auch richtig liegen, bin aber nicht der allergrößte Raufußexperte.

    Viele Grüße,

  • Hallo,


    die Birkenpilze kann ich dir bestätigen aber die sehen schon etwas älter aus.


    VG Jörg

  • Hallo Dixon,



    bei dem Steinpilz auf Bild 3 sehe ich schimmelbefall. Diesen bitte nicht verzehren.


    Und Jörg hats ja auch schon geschrieben, dass die Birkenpilze allesamt zu alt zu sein scheinen. Diese also bitte auch nicht verzehren.


    Ein sehr lieb gemeinter Rat von mir: mach doch die Bilder bitte zukünftig im Feld und bei Tageslicht. Ich freue mich auf weitere Beiträge von Dir.

    Liebe Grüße vom


    Bläuling


    Meine Bestimmungsversuche sind KEINE Verzehrfreigaben



    Schipse: 100-10 Startgebühr für APR 2024= 90 + 2 = 92

    Schipse: 92-10 Startgebühr für APR 2025 = 82

  • Danke nochmal für alle Tipps zur Bestimmung. Den größeren mit dem Schimmelbefall habe ich entsorgt. Ich werde in Zukunft Fotos aus dem Wald machen habe ich nicht dran gedacht 😅.

  • Hi:) Ob da einer schimmelt solltest Du bald selber beurteilen können... ich sehe (sähe?) da eher den Übergang von jungen weißen zu gelblichen Röhren. Die Zone unter der Huthaut nännte😜 ich mehr rosa als weinrot oder braun...