Mikroskopaufnahmen - Leitungswasser und Quellwasser

Es gibt 12 Antworten in diesem Thema, welches 826 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Juergen-M.

  • Hallo Miteinander,
    hat sich jemand von euch schon mal damit befasst, gesundheitliche Aspekte vom Wasser unter dem Mikroskop erkennen zu können?

    Wir haben schon länger eine Umkehrosmoseanlage (RETEC-UMS-500-I).
    Ziel war es, aus Leitungswasser 'alle' Schadstoffe (u.a. Medikamente, Pestizide, Schwermetalle) herauszufiltern und es als gesundes Trinkwasser nutzen zu können.
    Mein Gedanke war und ist immer noch, Wasser ist im Körper ein Transportmittel. Bildlich gesprochen ein Bus. Ist der Bus voll, kann er nichts transportieren.

    Ein TDS Messgerät zeigt beim Wasser nach der Umkehrosmoseanlage einen niedrigen Wert an (~10 PPM)


    ppm (Parts per Million) / μS/cm (mikrosiemens) Wirkungsbereich / Wirkung auf den Organismus Beschreibung
    Bis ca. 40 ppm (unter 50 μS/cm) Sehr gute entschlackende Wirkung Wasser gilt als gesund und rein
    45 – 60 ppm Entschlackende Wirkung Wasser wirkt noch entschlackend
    70 – ca. 83,5 ppm Noch befriedigend Wasserwirkung noch akzeptabel
    Ca. 100 ppm oder mehr Keine Wirkung mehr Wasser zeigt keine entschlackende Wirkung mehr
    125 – 250 ppm Bereits belastend Wasser beginnt belastend zu wirken
    300 – 600 ppm Sehr schlecht Wasser hat starke Belastungseffekte
    Ab 650 ppm und höher Stark belastend Wasser ist stark belastend für den Organismus


    Masaru Emoto ist für seine Eiskristall-Fotografie bekannt geworden, nur habe ich keine Möglichkeit Wasser Schock zu gefrieren und auch nicht die Möglichkeit Eiskristalle unter dem Dunkelfeldmikroskop zu betrachten.

    Ich suchte eine Möglichkeit es mit meinem Carl Zeiss KF2 (ohne Dunkelfeld-Kondensor) anders hinzubekommen.
    Getrocknete Wassertropfen sollten auch die Struktur des Wassers zumindest unter einem Dunkelfeldmikroskop sichtbar machen.

    Nach meiner Untersuchung gefunden.

    Die „Welt im Tropfen" Studie: Unterschiede zwischen Quellwasser und Leitungswasser
    Faszinierende Wasserforschung: Die „Welt im Tropfen“ abgebildet
    st-leonhards-akademie.de

    "Wasserforscher zeigen die Auswirkungen von Leitungswasser und Quellwasser auf unseren Organismus"
    https://st-leonhards-akademie.…tungswasser-300x150-1.jpg


    Man sieht im Nachhinein vergleichbare Aufnahmen an meinem Mikroskop.
    Foto von Leitungswasser und auch nach Kohlefilter

    Foto von Wasser nach Umkehrosmoseanlage

    LED von oben




    Ergebnis unserer Untersuchung des Wassers (Filter Borsdorf Umkehrosmose, Filter Bad Lausick und Leitungswasser).

    - Leitungswasser -> keine Struktur, nur Grieß

    - Kohlefilter -> keine Struktur, nur Grieß

    - Umkehrosmosefilter -> Wasser zeigt Struktur (trotz ~10 PPM, also sehr, sehr wenigen Mineralien)

    Hat sich schon jemand von euch, mit einem Mikroskop, mit diesem Thema befasst?

    Viele Grüße,
    Nando

    Seit Ende 2009 bei der Naturfotografie. Aktuelle Kamera: Canon PowerShot SX40 HS, Marumi DHG Achromat +3 Nahlinse und Slik Sprint PRO II. --- Pilzfotos
    -> Bei Beiträgen mit vielen Bildern, hilft oft der Klick mit der mittlere Maustaste auf die Bilder zum Öffnen mehrerer Tabs im Browser.

  • zusätzliche Info:
    Vergleichbare Bilder von Leitungswasser aus zwei unterschiedlichen Städte (Gestern und Heute aufgenommen).
    - nur Grieß

    Untersuchung Heute:
    - nahezu gleichzeitig zwei Glasblättchen mit mehreren Tropfen versehen, eines Leitungswasser und eines aus Glastrinkflasche mit Umkehrosmose Wasser (gestern auch direkt aus Wasserleitung der Umkehrosmoseanlage, mit gleichem Ergebnis)
    - zirka 2 Stunden trocknen lassen
    - gleiche Ergebnisse auf den einzelnen Glasblättchen

    Seit Ende 2009 bei der Naturfotografie. Aktuelle Kamera: Canon PowerShot SX40 HS, Marumi DHG Achromat +3 Nahlinse und Slik Sprint PRO II. --- Pilzfotos
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  • Hallo Nando,


    Leitungswasser ist in Deutschland auch ohne Filterung ein gesundes Trinkwasser. Diese Eiskristall-Fotografie mag ästhetisch ansprechend sein, eine wissenschaftliche Relevanz hat sie nicht. Ebenso wenig kann man an deinen getrockneten Wasserflecken irgendetwas über die Trinkbarkeit des Wasser ablesen.


    Zur von dir verlinkten St.-Leonharts-Akademie: Das ist unwissenschaftlicher Schwurbel, wie man an so Begriffen wie "Entgiftung" oder "Säure-Basen-Balance" sofort erkennt.


    Björn

  • Hallo Nando,


    du willst "gesundheitliche Aspekte vom Wasser unter dem Mikroskop erkennen"?

    Diese Aufgabe ist genauso sinnfrei, wie wenn du mit einer Lupe nach Erdstrahlen suchst, den Giftgehalt eines Pilzes mit dem Pendel bestimmst, die Handystrahlung mit dem Aluhut abwehrst, deine Gesundheit mit dem Kauen bestimmter Steine erhöhst, .... uvm.


    Dass es Leute gibt, die irgendwelche absonderliche Thesen aufstellen, das gab es schon immer. In den letzten Jahren scheint die Anzahl derer, die blind solchem Unsinn hinterher rennen, zuzunehmen. ==Gnolm23


    Gruß

    Peter


    PS: Immerhin werden durch dermaßen erzeugte Schwurbeleien erhebliche Geldwerte bewegt. Das könnte der Wirtschaft helfen - oder eher nur Einzelnen. :saint:

  • Zitat
    Immerhin werden durch dermaßen erzeugte Schwurbeleien erhebliche Geldwerte bewegt. Das könnte der Wirtschaft helfen - oder eher nur Einzelnen.

    Dann kann der geneigte Pilzmikroskopiker also in Zukunft das neue Mikroskop durchs Mikroskopieren von eingetrockneten Wasserflecken finanzieren :D


    Björn

  • ...

    Dass es Leute gibt, die irgendwelche absonderliche Thesen aufstellen, das gab es schon immer. In den letzten Jahren scheint die Anzahl derer, die blind solchem Unsinn hinterher rennen, zuzunehmen. ==Gnolm23

    ...


    Dem muss ich leider zustimmen. g:(

  • Hallo Björn, Hallo Peter,
    meine Frage war, ob sich jemand damit beschäftigt hat gesundheitliche Aspekte vom Wasser unter dem Mikroskop erkennen zu können.
    Da hier im Forum recht viel ein Mikroskop besitzen, stelle ich die Frage hier im Pilzforum.

    Ihr konntet mir mit euren Antworten leider nicht weiterhelfen. Eure Sichtweise finde ich ziemlich engstirnig.
    Ich bin da offener. Ich sehe einen Sinn darin Leitungswasser und gefiltertes Wasser unter dem Mikroskop zu betrachten. Ihr müsst nicht den gleichen Sinn darin sehen.

    @all
    Es kostet ~5 Minuten ein paar Wassertropfen auf ein Glas zu tropfen und wenige Minuten das Ergebnis zu betrachten. Trocknen lassen kann man die Tropfen 3-10 Stunden. Die Ergebnisse mit unterschiedlicher Wartezeit sind vergleichbar.

    Interessant für mich wäre es, ob jemand vergleichbare Bilder mit Struktur beim Leitungswasser aufnehmen kann.

    #Gedanken
    Ich könnte mir vorstellen, dass man mit einem TDS Messgerät die Übertragungsgeschwindigkeit im Wasser messen kann.
    - Schale mit Wasser (Filter, ohne Filter)
    - an einem Punkt ein Mineral hinzufügen
    - 5 cm davon entfernt die Änderung in PPM mit dem TDS Messgerät messen

    Ich könnte mir auch vorstellen über Farbe die Übertragungsgeschwindigkeit im Wasser zu vergleichen.

    Vielleicht hat noch jemand eine Idee.
    Lasst euren Gedanken freien Lauf!

    Viele Grüße,
    Nando

    Seit Ende 2009 bei der Naturfotografie. Aktuelle Kamera: Canon PowerShot SX40 HS, Marumi DHG Achromat +3 Nahlinse und Slik Sprint PRO II. --- Pilzfotos
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  • Hallo Nando,


    Sorry, wenn ich das so unverblümt sage, aber du bist offenbar Opfer von Desinformation geworden. Die Leitfähigkeit von Wasser sagt natürlich etwas über die Menge der gelösten Ionen aus, aber destilliertes Wasser ist ganz und gar nicht gesund, sondern spült Stoffe aus deinem Körper.

    Mikroskopie von Wassertropfen kann schon Sinn machen. Aber wozu trocknen? Um sich Kalkkristalle anzuschauen?

    Welche Übertragungsgeschwindigkeit willst du denn messen und vor allem wozu? Das macht aus meiner Sicht alles gar keinen Sinn.

    Beste Grüße

  • Nachtrag: Ich arbeite immerhin in einem biologischen Labor. Ionenfreies Wasser brauchen wir da auch, aber ganz gewiss nicht zum Trinken. Die Wasserqualität von Trinkwasser ist bei uns sehr gut und mit der Umkehr-Osmose-Anlage wegen der Gesundheit hat man dir schon das Geld aus der Tasche gezogen. Aber okay, kalkfreies Wasser hat schon Vorteile beim Waschen und Putzen und Baden, keine Frage.

    Wenn Trinkwasser hier nicht in Ordnung ist, dann liegt es zu 99,9% an der Anlage hinter dem Hausanschluss. Zum Beispiel eine unzureichende Erwärmung von Trinkwasserspeichern (->Legionellen). Teststreifen für Wasserqualität oder das Einschicken einer Probe zur Untersuchung wären weit sinnvoller, als die Mikroskopie von Leitungswasser.

  • Nachtrag 2: Aber ich will konstruktiv sein. Ein Mikroskop im Haus kann schon Sinn machen. Zum Beispiel wenn man den Kot seiner Haustiere auf Parasiten überprüfen möchte. Der Tierarzt kann das aber in der Regel besser einordnen. Wenn man sich für Mikroskopie interessiert, dann sind pflanzliche Gewebe recht gut geeignet (Zwiebelhaut für den Anfang) oder auch (kleinere) Insekten, letzteres gerade auch im Dunkelfeld. Altes Blumenwasser oder ein Heuaufguss sind noch besser geeignet. Da findet man oft Mikroorganismen wie Pantoffeltierchen oder Augentierchen. Man kann auch zb die Pantoffeltierchen füttern. Oder man mikroskopiert Bachwasser oder anderes Oberflächenwasser. Das ist auch interessant, man kann die Gewässergüte einschätzen anhand dem Vorhandensein von bestimmten Algenarten oder anderer Organismen.

  • Hallo Zusammen,


    nur kurz: über destilliertes Wasser gibt es den Mythos, dass es beim Trinken den Körper "ausspült" - das ist leider Quatsch! Es gibt tatsächlich viele Menschen, die nur destilliertes Wasser trinken, und gesund sind. Mineralien nehmen wir über die Nahrung auf, nicht über das Wasser. Dieser Mythos ist wohl über dieses "demineralisierte Bügel-Wasser" entstanden. Demineralisiertes Wasser wird chemisch oder über Inonentauscher demineralisiert, und ist wohl nicht so gesund. Destilliertes Wasser wird destilliert! Und da gibts z.B. Wasser-Destillierer im Internet zu kaufen - und eine ganze Community, die das z.B. propagiert. Wasser aus Umkehrosmose, die manche in ihre Küchenstysteme eingebaut haben, ist vergleichbar mit destilliertem Wasser. Einige andere legen in ihr destilliertes Wasser so Kristalle und Steine rein, um es zu reminaralisieren ... was letztlich auch nur Quatsch ist.


    Grüßle

    Jürgen

  • BTW: Wasser zu destillieren ist in einem Survival-Kontext die einzige sichere Methode, um an gesundes, sauberes, unkontaminiertes Wasser zu kommen.